Passagiere leisten Widerstand

Es erinnert an die Helden von Flug 93, die am 11. September 2001 den Kampf mit den mohammedanischen Terroristen aufnahmen: In China wurd der versuch von sechs Terroristen, ein Flugzeug zu entführen, von Crew und Passagieren – diesmal erfolgreich – verhindert. Nur ganz am Schluss des kurz gehaltenen Zeitungsartikels erfahren wir um die Ecke etwas über den möglichen Hintergrund des Anschlags. Von Konflikten mit der Volksgruppe der Uiguren ist da die Rede. Dies sind Mohammedaner in West-China, die besonders durch fremdenfeindliche Angriffe auf Chinesen von sich reden machten – und durch ihre starke Präsenz als El Kaida Kämpfer in Guantanamo. Deutschland wollte seinerzeit einige dieser Verfolgten aufnehmen.

Der EXPRESS berichtet:

Wie die örtliche Regierungswebsite Tianshan meldete, hatten sechs Männer kurz nach dem Abflug versucht, das Flugzeug in ihre Gewalt zu bringen. Sie wurden von Mitgliedern der Besatzung und Passagieren überwältigt.
Die Maschine befand sich auf dem Weg von Hotan nach Urumqi, der Hauptstadt der Provinz Xinjiang.
Nach der Rückkehr nach Hotan wurden die Verdächtigten demnach verhaftet. In Hotan kam es in der letzten Zeit zu Konflikten zwischen den Behörden und der Volksgruppe der Uiguren.

  1. #1 von Serapio am 30/06/2012 - 16:29

    In Zeitungen, die jetzt nicht gerade als Revolverblätter verschriehen sind, also der NZZ und Welt, wurde wenigstens im zweiten Teil der Artikel auf die moslemischen „Uiguren“ eingegangen.

    („Uiguren“ deshalb in Anführungszeichen, weil die sich selbst diesen althergebrachten Namen gegeben haben.Die haben nichts mit dem alten ostasiatischen Volk zu tun, das bereits vorchristlich erwähnt wurde.)

  2. #2 von kurt am 30/06/2012 - 17:42

    Und wisst ihr was?China erlaubt den Uiguren(und allen Minderheiten)mehr Kinder als 1 zu haben im gegensatz zu Chinesen.Deshalb wird China auch zefallen.Die Moslems werden sich alle für Autonom erklären die anderen werden folgen.

    China lässt auch 50000 Imame in der Türkei ausbilden.ABer vor dem Papst haben sie Angst…
    http://www.balkanforum.info/f26/tuerkei-50-000-imame-fuer-china-ausbilden-200781/

  3. #3 von luxlimbus am 30/06/2012 - 19:46

    Die Uiguren werden uns als unterdrückte Minderheit verkauft, nur weil zu Zeiten der (vernünftigen) 1-Kind-Politik in China, sich diese Herrrenmenschen ausgestattet mit besonderen Fertilitätsrechten, als somit ganz besonders „verfolgt“ fühlen durften.
    Ein nur allzu bekanntes Muster. Menschen denen der Logos am Allerwertesten vorbeigeht, da vosintflutlich nur das eigene Ego, das Maß aller Dinge gefälligst zu sein hat. Ein Krebsgeschwürr wider aller zivilisatorischer Vernunft – called: Islam. Kein Flecken auf dem Erdenrund ist vor ihm sicher…

  4. #4 von Gudrun Eussner am 30/06/2012 - 20:07

    Deutschland nimmt wirklich jeden! Und im Ausgleich dazu zahlt es auch jedem. Und Deutschland, das sind die Steuerzahler. Die Uighuren sollten auch ins Land, das war 2008. Der Westen, besonders die USA, lieben die Uighuren, kämpfen sie doch gegen China, das Land war bis zum 11. September 2001 der Weltfeind Nr. 1 der USA. Am 15. Dezember 2001 habe ich darüber geschrieben: Taliban-Kämpfer aus der chinesischen Provinz Xinjiang sind „Freiheitskämpfer“. Im Juli 2006 hat’s ein Update gegeben.

    Die USA, Frankreich, im geringeren Maße auch Deutschland, können jeden brauchen, der die Weltmächte Rußland und China zurückdrängt, das ist die Verlängerung des Kalten Krieges, der bezieht sich heuer nicht mehr auf den Sozialismus, sondern auf die ökonomische Macht dieser Länder. Da ist ihnen alles recht, da bomben sie die radikalen Sunniten an die Macht, lassen die Türkei in die Radikalität abdriften, man kann sie inzwischen als Rogue State bezeichnen, und das tun sie unter dem Vorwand, sie wollten den Muslimen helfen.

    Warum wohl weilte Wladimir Putin in Israel? Es gibt nicht mehr viele Länder, die keine gemeinsamen Interessen mit den schlimmsten sunnitischen Tyraneien haben. Leider wird der Blick dafür durch die kranken schiitischen Ayatollahs im Iran verstellt. Dieses Pack muß da endlich weg. :mrgreen:

  5. #5 von Gudrun Eussner am 30/06/2012 - 20:14

    Hier ist noch ein Artikel zum Thema: Xinjiang. Uighurische Muslime im weltweiten Glaubenskampf