Libanons meistgesuchter Terrorist sprengt sich selbst


Antifo übersetzte diesen Bericht, nachzulesen auch hier, erschienen am 23. April 2012 im TIME Magazin, von Ary Baker und Rami Aysha in Beirut.

Ein sicher auch makaberer Grund zum Feiern ist es, wenn sich einer der meist gesuchten Terroristen des Libanon beim Legen einer Bombe selbst umbringt. Ein Grund zur Besorgnis ist es aber, wenn sich ausgerechnet der Chef-Bombenbauer der berüchtigsten Terrorgruppe dieses Landes selbst in die Luft sprengt, während er den in Syrien kämpfenden Rebellen hilft.

Das TIME Magazine hat erfahren, dass Abdel Ghani Jawhar, einer der Führer der sunnitisch-fundamentalistischen Terrorgruppe Fatah al-Islam, Freitag nachts in der syrischen Stadt al-Qsair starb. Scheich Osama al Shihabi — das ist der Kleriker, der Fatah al-Islam gegründet hat — bestätigte Jawhar’s Tod gegenüber dem TIME Magazine mit einem Zitat aus dem Koran: „‚Wir sind für Gott und zu ihm kehren wir zurück.‘ Wir als Mudschaheddin sind es gewöhnt, getötet zu werden und wenn Gott den Getöteten Würde erweisen will, dann gibt er ihnen das Martyrium. Dies ist der Weg der Rechtschaffenheit.“

Es ist dies nicht das erste Mal, daß man glaubte, Jawhar wurde getötet; zahllose vorherige Berichte über seinen Tot waren in den letzten Jahren wieder dementiert worden. Diese Nachricht über seinen Tod wurde jedoch von einer ganzen Anzahl von nicht miteinander in Beziehung stehender Nachrichtenquellen weitergemeldet, in Syrien ebenso wie im Libanon. Laut eines seiner Mitstreiter, der den Kämpfernamen Abu Ali trägt, war Jawhar gerade dabei einen Sprengkörper, der gegen die syrische Armee eingesetzt werden sollte, vorzubereiten, als diese versuchte die von Rebellen dominierte Stadt einzunehmen. Als Abi Ali diese Geschichte über Skype erzählte, waren Geräusche von Bomben und Explosionen im Hintergrund zu hören. Jawhar’s Bombe ging vorzeitig los, sagt Abu Ali. „Er war sofort tot. Wir hätten seinen Körper gerne zurück in den Libanon gebracht, aber das war nicht möglich, weil er in Stücke zerrissen war.“ Jawhar’s Mitkämpfer mußten seine Überreste in einem Garten in der Nachbarschaft begraben, weil es während der Kämpfe nicht möglich war zum Friedhof zu kommen.

Laut Abu Ali und einem anderen Mitkämpfer kam Jawhar zwei Wochen davor mit einer Gruppe von 30 libanisischen Kämpfern in al-Qsair an. Erst später kam heraus, daß viele von ihnen der Fatah al-Islam angehörten. Sie bezeichneten sich stattdessen als Mudschaheddin, als Heilige Krieger, die ihren muslimischen Brüdern helfen wollten, die vom syrischen Regime angegriffen werden.

Der charismatische Kommandeur Jawhar wollte als Sprengstoff-Experte seinen Mitkämpfern zeigen, wie man Bomben baut. Es gelang ihm in der kurzen Zeit, in der er in al-Qsair war, Dutzende improvisierter Sprengkörper zu bauen, die für Mitglieder der syrischen Sicherheitskräfte bestimmt waren. „Sein Ziel war es, im Rahmen einer Tour durch alle Bezirke Syriens, den Kämpfern beizubringen, wie ein Guerillakrieg geführt wird.“

Wegen dieses Bestrebens nennt Abu Ali Jawhar einen Helden und Märtyrer. Den syrischen Rebellen, die auf internationale Unterstützung für ihren Kampf zum Rücktritt Baschar Assads hoffen, bereitet diese Art der Öffentlichkeitsarbeit Kopfschmerzen. Wie auch andere syrische Widerstandsgruppen hat die Freie Syrische Armee lange versucht die Beschuldigungen des Regimes herunterzuspielen, wonach die Rebellen mit islamischen Fundamentalisten und Al-Qaida-Sympatisanten in einem Bündnis stehen. Trotzdem Fatah al-Islam jede Beziehung mit al-Qaida bestritten hat, gibt es zwischen den Gruppen und deren Mitgliedern Verbindungen. Die Folgerung, daß eine der al-Qaida nahestehende Gruppe den syrischen Rebellen beim Bau von Bomben und beim Schüren einer Guerillakrieges hilft, könnte die Wahrnehmung des Westens grundlegend ändern und die Diskussionen über eine Bewaffnung der Rebellen und die Errichtung einer Flugverbotszone zum Verstummen bringen. „Jawhars Tod auf syrischem Territorium bestärkt die Ängste der internationalen Gemeinschaft, daß Waffen, die man den Rebellen gibt, am Ende in den Händen von Radikalen landen“, sagte der libanesische Professor und Experte für die Fatah al-Islam Dr. Talal Atrissi. „Es muß die syrische Opposition zutiefst beschämen, daß so ein Mann zusammen mit den Rebellen kämpft.“

Der Bericht über Jawhars Grenzübertritt ist vom libyschen Geheimdienst bestätigt worden. Es soll Hinweise gegeben haben, die so einen Schritt erwarten ließen, aber es gelang nicht ihn zu fassen. „Er konnte immer irgendwie entfliehen“, säufzt ein höherer Offizier des Geheimdiensts. Jawhar habe dort den Spitznamen „Merkur“ gehabt, weil es ihm immer wieder gelang aus der Haft zu entkommen — mindestens 34 Mal, gemäß der offiziellen Einschätzungen. Libanesische Sicherheitsquellen sagen, daß auch ihnen Informationen über seinen Tod vorlagen, daß ihnen aber keine Details vorlagen. „Wenn sein Tod bestätigt ist, dann hat sich für uns ein großes Problem von selbst gelöst, wir haben in unseren Akten Unmengen von Spuren und Informationen, die mit ihm in Zusammenhang stehen“, sagt der Offizier.

Jawhar wird die Planung einer ganzen Reihe von Bombenanschlägen gegen die UN Sicherheitskräfte im Libanon zur Last gelegt, ebenso auf libanesische Sicherheitseinrichtungen, bei den es Zig Tote gab und Hunderte von Verletzten. Gemäß des Offiziers wird er im Zusammenhang mit 200 ungelösten Mordfällen, Attentaten, versuchten Attentaten und Bombenanschlägen gesucht. Man geht auch davon aus, daß für den Tod eines christlichen Ladenbesitzers verantwortlich ist, der nördlich von Tripoli Alkohol verkauft hatte. „Sein Tod ist ein großer Verlust für die libanesischen Sicherheitskräfte, weil doch anzunehmen ist, daß er sehr viel über die Terrorgruppen der Region wußte.“, sagt Atrissi. Doch obwohl Jawhars Tod ein schwerer Rückschlag für die Gruppe ist und sie auch schon Festnahmen und Tode einer ganzen Menge hochrangiger Mitglieder geschwächt wurde, „bedeutet das nicht, daß die Region sicherer wird“, sagt Atrissi. „Jedes der Mitglieder solcher Gruppen ist ein potentieller Abdel Ghani Jawhar.

Jawhar, der 30-jährige Biochemiker aus dem Norden des Libanon, wuchs in der Zeit auf, als der brutale Bürgerkrieg tobte. Erst schloß er sich der Muslimbruderschaft an, aber die verließ er dann wieder, wegen doktrinärer Unstimmigkeiten — er meinte, daß deren Interpretation der Scharia-Gesetze nicht strikt genug ist. Dann schloß er sich den extrem konservativen Salafisten an. Die verließ er dann aber auch wieder, wegen der selben Gründe. Zum Schluß wurde er 2008 Mitglied der Fatah al-Islam. Nachdem einer deren Führer 2010 bei einem Schußwechsel mit den libanesischen Sicherheitskräften getötet wurden war, wurde er zu dessen Nachfolger ernannt. Laut eines libanesischen Geheimdienst-Offiziers war er sehr erfolgreich beim Werben neuer Mitglieder, sogar libanesische Soldaten konnte er für seine Sache gewinnen. Seine Terror-Bestrebungen umfaßten den Libanon, Syrien und den Irak, wo er als Verantwortlicher für etliche der verheerenden Explosionen gesehen wird, die Angehörige der internationalen Truppen töteten. „Das Netzwerk war er selbst“, sagt der Offizier. „Er hatte Verbindungen in der ganzen Region; er war ein unbarmherziger Mörder.“

Jawhar war verstrickt in den Mord an einem libanesischen General, an einem Major des Geheimdiensts und an einem Abgeordneten des Parlaments. Beinahe wäre es ihm auch gelungen, den Befehlshaber der libanesischen Armee zu ermorden sowie den Befehlshaber des Inlandsgeheimdienstes. Sein Tod in Syrien, sagt der Offizier, mag in manchen Vierteln als wohlverdiente Strafe begrüßt werden, „aber für uns ist es vernichtend. Es geht hier um eine persönliche Angelegenheit zwischen Jawhar und dem Geheimdienst.“ Darüber hinaus ruft es Bedenken über den Kampf der Aufständischen hinter der Grenze in Syrien hervor.


Anmerkungen des Übersetzers:

  1. Gegen ein Mitglied der Fatah al-Islam hatte die Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit dem versuchten Kofferbombenanschlag 2006 ermittelt.
  2. Die Süddeutsche Zeitung stellte diese Gruppe damals als „pro-syrisch“ dar, z.B. hier und hier. Der erste der beiden Artikel stammt vom Tomas Avenarius, der seit 1990 als „Nahost-Korrespondent“ für die Süddeutsche Zeigung schreibt, beim zweiten steht nur „AP“ als Verfasser.
  1. #1 von w.a. am 25/05/2012 - 16:24

    Freuen tu ich mich, weil durch ihn kein weiterer Unschuldiger in Gefahr ist. (Durch seine Kumpanen schon.)
    Freuen tu ich mich, weil die Bombe keine unschuldigen Kinder getötet hat, keine unschuldigen Opfer gefordert hat.
    Zutiefst traurig bin ich, dass jemand sein Leben so vergeudet hat. Traurig bin ich, dass Jahwar vor dem Gericht Gottes antreten muss und keine Hoffnung hat. Schade.

  2. #2 von Templer am 25/05/2012 - 17:33

    Da es den Gott wohl nicht gibt, zumindest ist Stephen Hawking felsenfest von seiner Nichtexistentz überzeugt und mit ihm viele andere auch, wird es wohl diesen Richterspruch nicht geben. Allerdings sehr gut ersichtlich, zu was Gottesglaube führen kann. Und darüber sollten wir uns mal Gedanken machen.

  3. #3 von Olaf am 25/05/2012 - 17:47

    Es gibt ja verschiedene Religionen, Templer aus Karl-Marx Stadt;)

  4. #4 von Serapio am 25/05/2012 - 19:58

    Und die geistlichen Gelehrten der islamischen Welt rätseln seither darüber, ob es für einen derartigen Unfall auch 72 Jungfrauen gibt. Nunja, die nächste Fatwa kommt bestimmt.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 25/05/2012 - 20:16

    Na, da hat es ja endlich mal den Richtigen getroffen….

    Ein Idiot weniger… mehr fällt mir zu diesem Kerl nicht ein.

  6. #6 von mike hammer am 25/05/2012 - 21:58

    #2 von Templer
    der institutionalisierte atheismus der sozialistenderivate hatte im lezten jahrhundert weit mehr als
    200 . 000 . 000 menschenleben gekostet!
    ganz ohne gott ist es auch nicht
    besser!
    der arabische nationalfaschismus grundete auch im sozialismus und erst der zerfall der
    moskauer faschistendiktatur ließ sie zum islamismus zurückschwenken.

  7. #7 von Serapio am 25/05/2012 - 22:06

    Ja, Mike, die Atheisten langweilen zuweilen. Ihre Missionierung ist nerviger als die von Evangelikalen, Zeugen-Jehovas, Mormonen, Scientologen und Salafisten zusammen. Nervig deshalb, weil sie ihre Selbstgerechtigkeit zur Maxime machen und jeden zum Idioten erklären, der keine Lust hat, ihre Überheblichkeit zu teilen.

  8. #8 von rammbock08 am 25/05/2012 - 22:12

    Jeder von denen. der sich auf diese Weise aus der zivilisierten Welt verabschiedet, ist eine Entlastung für unsere zivilisierte Gesellschaft und eine Flasche Sekt und ein Feuerwerk wert. Ich habe nur blanke Verachtung für die Bestien Allahs.

    Zugabe, mehr kann ich nicht ausrufen!

  9. #9 von Aktivposten am 25/05/2012 - 22:22

    Super Argument, Templer, weil Hawking nicht an einen Gott glaubt…
    Boahh, deine Argumentation wird ja immer besser, alles direkt aus dem „Handbuch der Desinformation“, neben den Strohmännern und dem Diskreditieren von Quellen jetzt auch noch die Promi-Hilfe.
    Wie wäre es endlich mal mit echten eigenen Überlegungen statt immer nur Nachplapperei?
    Dann könntest Du auch differenzieren statt pauschalisieren.

  10. #10 von Templer am 25/05/2012 - 23:06

    Pauschalisiert wird doch wohl eher von denen die den muslimischen Glauben in den Vordergrund stellen wenn sich in Syrien gegensätzliche politische Gruppierungen blutige Schlachten liefern. Tun Sie das eigentlich auch so gewissenhaft, wenn Christen Plündern und Brandschatzen?

  11. #11 von mike hammer am 26/05/2012 - 00:17

    #Tembell
    HAWKING sollte mal experimentieren, beten kann man auch wenn man krank ist und wunder gibt es immer wieder.
    http://www.youtube.com/watch?v=hCpuWQeX5Yw .

  12. #12 von Aktivposten am 26/05/2012 - 01:05

    Christen plündern und brandschatzen???? Ja, klar, in Nigeria haben zuerst Moscheen gebrannt, und die armen Mohammedaner haben dann aus Rache Kirchen angezündet, in Ägypten wurden friedliche mohammedanische Dörfer von mordlüsternen Kopten überfallen (weil eine Mohammedanerin es wagte, einen Kopten zum Freund zu haben) und im Irak friedliche Sunniten von einem Aramäer-Mob durch die Straßen gejagt, woraufhin das Einsperren und Abbrennen des gesamten Mobs in einer Kirche eine gerechtfertigte Blutrache war…
    Welche Nachrichten sind ihre Quelle? Al-Dschassira? IRNA? Radio Kairo? GRÖTÜRFAZ Erdogan? Achmachmirdendschihad?

    Die gegensätzlichen politischen Gruppen in Syrien sind übrigens „gemäßigte“ „weltliche“ Mohammedaner (eher Sozialisten) gegen den „arabischen Frühling“ (Moslembrüder, Salafisten). Die syrische „Opposition“ wird nachweislich von Hamas, Hisbollah und al-Quaida unterstützt. Wo da die Christen plündern und brandschatzen, erschließt sich mir nicht.
    Aber Sie glauben ja auch an „Jenin“ und „Srebrenica“, da kann man schon mal einiges durcheinanderbringen.

  13. #13 von mike hammer am 26/05/2012 - 09:13

    #Tembell
    das ist für deine
    virtuelle atheistenfigurt die
    du spielst (das du allahist bist ist offensichtlich)

  14. #14 von Templer am 26/05/2012 - 10:12

    Nachweislich haben die lieben Christen seit ihrer Existens mehr Menschenleben auf dem Gewissen als Kommunismus, Nationalsozialismus und auch der Islam zusammen. Damit sollen die drei menschenverachtenden Systeme nicht gelobt werden, sondern das angeblich so humanitäre Christentum nur wieder ins rechte Licht gerückt werden.

    Wir wollen also mal nicht die Blutspur der Christen in der Geschichte klein reden. Auch dann nicht, wenn sich momentan der Islam bemüht den Christen diesbezüglich den Rang abzulaufen.

    Wenn man von einer freidlichen Religion sprechen möchte, dann kann man das wohl meist nur in Bezug auf wenige Naturreligionen und dem Buddhismus. Von diesen ist zumindest nicht bekannt dass sie im Namen ihrer Religion oder Gottes andere bedrängten oder bekriegten.

    Gewalt ging bisher immer von diesen Offenbaungsreligionen aus deren Gründer offensichtlich an Wahnvorstellungen litten. Dies gilt gleichermaßen für Moses, Paulus und auch Mohammed.

    Allen dreien gemeinsam auch dass sie Mörder waren.

  15. #15 von Aktivposten am 26/05/2012 - 12:32

    Das ist geballter Schwachsinn!!!
    Der Gründer des Christentums ist nicht Paulus, sondern Jesus Christus. Und wer Katholizismus mit christlichem Glauben verwechselt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Die Christen wurden schon in Rom an die Löwen verfüttert und unter dem Katholizismus als Ketzer und Häretiker verfolgt und ermordet. Namen wie Wycliffe oder Huss sollten geläufig sein. Die Domestizierung der RKK ist ein Verdienst von Napoleon!
    Die Reformatoren haben eine alte Wahrheit verkündet, nämlich daß „Rom“ der Antichrist ist. Das gilt heute noch genauso, will aber PC niemand mehr wissen. Daß die RKK zufällig einen christlichen Anstrich hat, nun, Tarnung gehört zum Geschäft. Aber das wissen Sie besser als ich.

  16. #16 von Serapio am 26/05/2012 - 12:51

    #14 von Templer am 26/05/2012 – 10:12

    Dann bitte ich um den Nachweis.

  17. #17 von Templer am 26/05/2012 - 14:11

    Paulus und nicht etwa eine Fabelfigur wie Jesus Christus, dessen historische Existenz sich ums Verrecken nicht nachweisen lässt, gilt als Begründer des Christentums.

    Aber sinnvoll war der Beitrag dennoch, zeigt er uns doch exemplarisch wie fundamentalistisch und wohl in der Folge dann auch radikal sich angebliche Christen zuweilen gebärden. Hat man hier doch ,wieder einmal, einer Gruppe gleichsam den Glauben abgesprochen.

    Nun sollen also mehr als eine Milliarde Katholiken plötzlich keine Christen mehr sein. Das ist ein recht kleines aber sehr gutes Beispiel für das Sektierertum der christlichen Religion. in diesem Aspekt dem Islam und seinen Richtungen durchaus artverwandt. Hier wie dort wird den jeweiligen Gläubigen eben dieser Glaube abgesprochen. Hier sind es fundamentale Evangelikale, dort sunnitische Spinner.

    Man kann also tatsächlich das Christentum, eine jüdische Sekte wie der Islam, durchaus mit den Mohammedanern vergleichen. Es ist sogar legitim und aufschlussreich dies zu tun. Auch und gerade die Vorliebe auf die Vertreter der eigenen Religion einzudreschen und ihnen eben diese Zugehörigkeit abzusprechen. Ebenso wie der törichte Anspruch auf Gottgefälligkeit. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass beide Gründer ungeheure viel Blut an ihren Händen kleben haben. Paulus vielleicht weniger als Mohammed aber dennoch ausreichend.

    Aber zurück in die Gegenwart. Manchmal passieren dann solche Dinge, dass sich so ein Irrer selbst in die Luft jagt wie im vorliegenden Fall. Gut, einer weniger. Leider steht der nächste schon in den Startlöchern. Und solche Nachfolger, ob nun muslimische Massenmörder oder christliche wie der in Norwegen, werden sicherlich nicht weniger erfolgreich sein als der nun zerfetzte. Wobei, und es klang im Beitrag an, ja nicht sicher ist, dass er wirklich tot ist. Das könnte auch nur eine Blendgranate sein.

  18. #18 von widergenger am 26/05/2012 - 14:26

    @#17 von Templer

    „…eine jüdische Sekte wie der Islam…“

    Erde an Templer, bitte kommen! 😆

  19. #19 von antifo am 26/05/2012 - 14:35

    Der Katholizismus hat mit dem Christentum so viel gemein, wie eine Hure mit Liebe.

    Das Wiedererwachen des heidnischen Roms
    http://antifo.wordpress.com/2009/03/19/das-wiedererwachen-des-heidnischen-roms/

  20. #20 von mike hammer am 26/05/2012 - 14:56

    TEMPLER ist MOSLEM anbeter des PEDO-MOHAMMED-GOTTES.

  21. #21 von Templer am 26/05/2012 - 17:34

    Ich bete sicherlich keine semitischen Götter an. Auch keinen dreifaltig Einfältigen. Und tatsächlich handelt es sich bei den Christen wie auch bei den Juden um Gruppierungen die einen direkten Bezug zum Judentum haben.

    Sie entstammen beider dieser Wurzel, ein Grund auch warum sie diese auch beide so hassen. Der Antijudaismus ist nämlich eine Erfindung der Christen nicht der Heiden. Die Muslime haben ihn übernommen.

  22. #22 von mike hammer am 26/05/2012 - 17:41

    #21 von Templer
    erzähl mir bloß keinen mist du taquia moslem.
    du bist so abstoßend wie ne lache kotze oder dünnschiss.

  23. #23 von Templer am 26/05/2012 - 17:45

    Ein Vokabular ist das hier. Wirklich reizend. Hoffentlich lesen das recht viele und machen sich ein damit ein Bild der so aufrechten und gottesfürchtigen demokratischen Christen. Oder Hammer, Sie sind doch einer. Ein Christ, ein Demokrat, ein Gottesfürchtiger oder am Ende gar alles in Einem?

    Ein Dreifaltiger in Miniatur? Mal sehen wie lange Sie brauchen, um den Scherz in obigem Satz zu verstehen.

  24. #24 von mike hammer am 26/05/2012 - 17:53

    #23 von Templer
    ich halte mich ja zurück, live wäre da anders.
    du bist ein derartiger menschenhasser, es ist abstoßend wie viel menschenverachtung in deinem geseier drinn steckt, gut für qq das du nun als avatar dich hier rumtreibst.
    ist wohl öde und doof daheim was?

  25. #25 von Aktivposten am 26/05/2012 - 22:21

    #17 von Templer am 26/05/2012 – 14:11

    Paulus und nicht etwa eine Fabelfigur wie Jesus Christus, dessen historische Existenz sich ums Verrecken nicht nachweisen lässt, gilt als Begründer des Christentums.

    Wieso sollte die historische Existenz von Paulus plausibler sein als die von Jesus Christus? Wo sich beide auf dieselbe Quelle gründen?

    Nun sollen also mehr als eine Milliarde Katholiken plötzlich keine Christen mehr sein. Das ist ein recht kleines aber sehr gutes Beispiel für das Sektierertum der christlichen Religion. in diesem Aspekt dem Islam und seinen Richtungen durchaus artverwandt. Hier wie dort wird den jeweiligen Gläubigen eben dieser Glaube abgesprochen. Hier sind es fundamentale Evangelikale, dort sunnitische Spinner.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die von Ihnen angesprochenen Greueltaten gehen auf die Institution RKK zurück, die u.a einen Arm namens Inquisition hatten. Es geht hier um das antichristliche System RKK, in dessen Namen diese Greueltaten begangen wurden. Der normale katholische Gläubige weiß z.T. heute noch nicht, was er eigentlich zu glauben hat (da ich 20 Jahre Teil des Systems RKK war und die sog. niederen Weihen empfangen habe, kann ich das beurteilen), und es dürfte darunter etliche Christen im biblischen Sinne geben, die einfach nur Gottes Wort ernst nehmen. Nach RKK-Verständnis sind sie auch heute noch Häretiker, aber die gewaltsame Verfolgung gestaltet sich heutzutage schwieriger als noch vor ein paar hundert Jahren. Würden Sie die oben von mir angeführte Geschichte von Johannes Huss kennen, wüßten Sie genau, was ich meine. Er beka zunächst freies Geleit und Unversehrtheit vom Papst persönlich versprochen, und dann direkt verhaftet und abgeurteilt zu werden. Die katholischen Gläubigen sind so wenig an den Verbrechen der RKK schuld wie das NSDAP-Parteimitglied Jupp Schmitz aus Köln an der Judenverfolgung. Ich hatte Ihnen schon mal gesagt, daß sie nicht differenzieren können. Ihr Posting stellt dies eindrucksvoll unter Beweis.

    Man kann also tatsächlich das Christentum, eine jüdische Sekte wie der Islam, durchaus mit den Mohammedanern vergleichen. Es ist sogar legitim und aufschlussreich dies zu tun. Auch und gerade die Vorliebe auf die Vertreter der eigenen Religion einzudreschen und ihnen eben diese Zugehörigkeit abzusprechen. Ebenso wie der törichte Anspruch auf Gottgefälligkeit. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass beide Gründer ungeheure viel Blut an ihren Händen kleben haben. Paulus vielleicht weniger als Mohammed aber dennoch ausreichend.

    Wo haben Sie sich diesen Müll zusammengeklaubt? Der Islam eine jüdische Sekte? Sie scheinen nicht nur argumentativ hilflos, sondern komplett denkbefreit zu sein. Anders ist so ein Schmarrn nicht erklärbar. Sie haben weder vom Judentum noch vom Christentum oder dem Islam auch nur die geringste Ahnung. Sie schmeißen hier mit Personen und Begriffen rum, die Sie irgendwo aufgeschnappt haben, deren Bedeutung Sie nicht kennen und die jetzt in einem Kauderwelsch ein Argument ergeben sollen. In so einem Fall hilft sogar Wikiblödia noch deutlich weiter, so ein Geschmier würde selbst bei denen nicht stehen bleiben und einige wenige Fakten sind selbst dort nachlesbar.

    Aber zurück in die Gegenwart. Manchmal passieren dann solche Dinge, dass sich so ein Irrer selbst in die Luft jagt wie im vorliegenden Fall. Gut, einer weniger. Leider steht der nächste schon in den Startlöchern. Und solche Nachfolger, ob nun muslimische Massenmörder oder christliche wie der in Norwegen, werden sicherlich nicht weniger erfolgreich sein als der nun zerfetzte. Wobei, und es klang im Beitrag an, ja nicht sicher ist, dass er wirklich tot ist. Das könnte auch nur eine Blendgranate sein.

    Da findet selbst ein Blinder doch noch ein Korn, den „Irren“ halte ich Ihnen als echte Erkenntnis zu Gute. Nur daß der Worte drumherum zu viele sind. Da könnte man das kleine bißchen Sinn doch glatt aus den Augen verlieren.

    Ein wirklich guter Rat: beschäftigen Sie sich zumindest oberflächlich so weit mit den Dingen, über die Sie mitreden wollen, daß solche Peinlichkeiten nicht sofort derart augenfällig sind. Jeder normale Grundschüler müßte sich für ein solches Posting in Grund und Boden schämen.
    Die geschichlichen Einwände scheinen Sie ja nicht zu verstehen bzw. die scheinen Ihr durch Desinformation gesammengeschustertes Weltbild zu Fall zu bringen, weshalb Sie nicht darauf eingehen wollen. Kann ich verstehen, wenn ich in solch einer Fantasiewelt wie Sie leben würde, würde ich auch jede Begegnung mit der Realität tunlichst vermeiden. Aber was machen Sie hier? Ist das ein Teil ihrer Therapie? Wenn nicht, ist die einzige Erklärung „Troll“. Selbst U-boote stellen sich geschickter an und hätten zumindest gemerkt, daß Mike Hammer Jude ist. Da Ihnen selbst dieser offensichtliche Fakt entgangen ist, scheinen Sie außerdem noch an Begriffsstutzigkeit zu leiden. Was bleibt da außer Mitleid, sollten Sie entgegen dem Anschein kein Troll sein?

  26. #26 von kolat am 27/05/2012 - 00:17

    Mike Jammer ist Jude? Ein Angehöriger des Opfervolks? Können Sie das belegen? Denn behaupten kann man ja viel.

  27. #27 von Heimchen am Herd am 27/05/2012 - 00:29

    #26 von kolat am 27/05/2012 – 00:17

    Kolat, mein Freund… 🙂

    Das war Dein stärkster Kommentar… 😉

    #119 kolat am 26. Mai 2012 um 17:10

    Tach! Na wie geht´s Euch, Ihr Koranversteher?

    Stark, Kolat und das in der Höhle der Atheisten… 😉

  28. #28 von kolat am 27/05/2012 - 00:57

    @#27 von Heimchen am Herd am 27/05/2012 – 00:29

    „Kolat, mein Freund…

    Das war Dein stärkster Kommentar…“

    Bisher vielleicht, Heimchen. Warts ab, da kommt noch mehr.

  29. #29 von Heimchen am Herd am 27/05/2012 - 01:03

    #28 von kolat am 27/05/2012 – 00:57

    Kolat..vs. Kantomas…das wäre der Hammer.. 😉

    Kolat, lass Dich nicht von Frank B. einschüchtern, ich zähle auf Dich!

  30. #30 von kolat am 27/05/2012 - 01:07

    Wir sind doch hier nicht in der Fightnight! 😆

    Außerdem bin ich nachtaktiv, im Gegensatz zu den meisten dieser Pensionäre…

  31. #31 von Heimchen am Herd am 27/05/2012 - 01:10

    #30 von kolat am 27/05/2012 – 01:07

    Mensch Kolat, jetzt kneif nicht, Kantomas ist ebenfalls nachtaktiv… 😉

  32. #32 von kolat am 27/05/2012 - 01:15

    Aber nicht so sehr wie ich! Das wäre unfair…

  33. #33 von Templer am 27/05/2012 - 01:19

    Soll ich den Hinweis auf die jüdischen Wurzeln eines Teilnehmers hier nun als Entschuldigung für seine schlechten Manieren oder für sein schlechtes Deutsch werten? Egal.

    Natürlich ist der Islam eine eigenwillige Form einer doch jüdischen Sekte. Schließlich beruft sich der Prophet ständig auf biblische Geschichten. Verzerrt diese dann allerdings und entstellt ihren Sinn. Doch die Herkunft dieser Geschichten ist nicht zu verleugnen.

    Zu Paulus. Von ihm sind uns Schriftstücke überliefert. Briefe die die Wissenschaft tatsächlich ihm zuordnet. Ein gewisser Jesus von Nazareth hingegen hat rein gar nichts hinterlassen. Merkwürdig für einen so bedeutsamen Lehrer dieser Zeit. Auch erwähnt ihn kein zeitgenössischer Schreiber dieser Epoche. Gerade Philo aus Alexandrien, ein Zeitgenosse des Wunderpredigers, berichtet recht ausführlich über fast alles aus dem damaligen Jerusalem. Und ausgerechnet über einen Mann der so viel Aufsehens um sich machte, sollte er kein Wort verloren haben? Die Erwähnung Josuas bei Josephus ist heute allgemein als Interpolation bekannt. Kann also nicht als Beleg seiner Existenz gewertet werden.

    Fakt ist, im Gegensatz zu Jakobus, des Herrn Bruder wie in Paulus nennt, gibt es von Jesus keinen außerbiblischen Beleg. Und das neue Testament ist Sektenliteratur. Ist also nicht unbedingt glaubwürdig. Auch im Talmud wird Jesus nicht klar identifiziert. Wohl gibt es Stellen von denen heute behauptet wird, sie würden sich mit ihm befassen aber namentlich eben nicht.

    Somit haben wir es hier wirklich mit einer Person zu tun, die zwar jeder meint zu kennen, deren wirkliche Existenz allerdings bislang zumindest nicht belegbar ist.

    Übrigens, die sogenannten niederen Weihen wurden bereits 1972 abgeschafft. Wann wollen Sie also noch mal diese Weihen der römischen Kirche erhalten haben?

    Und noch was. Tatsächlich war die Römisch Katholische Kirche über Jahrhunderte hinweg die wohl einzige christliche Kirche. Schon ein ziemlich starkes Stück wenn nun Abtrünnige dieser Kirche selbige als unchristlich darstellen wollen. Sozusagen ein neuerlicher Treppenwitz der Geschichte.

  34. #34 von indianerjones am 27/05/2012 - 05:21

    Sehr geehrte Damen und Herren, laßt doch Talok in seinen Wirken frohschaffend sein,Anderes ergibt sich dann schon. 😀

  35. #35 von Aktivposten am 27/05/2012 - 14:56

    @ templer
    Aha, wenn man quetscht, kommt doch was raus 🙂

    Zu Paulus: die Behauptung bleibt unplausibel und unlogisch, wie ich gleich zeigen werde. Dazu brauche ich neben der Bibel, auf die Sie sich ja auch zumindest teilweise berufen, nicht einmal Sekundärliteratur, der gesunde Verstand reicht vollkommen aus.
    Unter der Annahme, daß JC nicht existiert hat, muß das Christentum irgendwie nach Damaskus und in andere Städte gekommen sein, denn Paulus war sehr großflächig mit der Christenverfolgung beschäftigt, wie von Ihnen bereits (Stichwort: Mörder) eingeräumt.

    Frage 1: Wie ist also das Christentum in Jerusalem als Ausgangspunkt überhaupt entstanden? Wer hat die Lehre von Tod und Auferstehung von JC ursprünglich in die Welt gesetzt, wer ist dieser Lehre, trotz offensichtlich zu überprüfender Gegenbeweise, gefolgt, und wie ist die Gruppe gewachsen, um überhaupt eine Stärke zu erreichen, die Mission, und diese auch für damalige Verhältnisse großflächig und entfernt, zu ermöglichen? Wie konnte eine Lehre, die auf einer überprüfbaren Lüge beruhte, in Jerusalem entstehen und sich darüber hinaus z.B bis nach Damaskus ausbreiten? Verbreitet von Menschen, die nach damaligen Stand weder Einfluß noch Anhänger hatten? Zumal eine Lehre verbreitet wurde, die von der Umgebung so stark angefeindet wurde, daß ihre Anhänger gesteinigt wurden?
    Anm.: Entfernung Jerusalem-Damaskus ca. 200 km Luftlinie, also mehrere Tagesreisen.

    Frage 2: Was hat Paulus, Pharisäer und röm. Staatsbürger, ausgestattet mit Macht, Einfluß und mit Sicherheit auch Geld, dazu veranlaßt, die Verfolgung aufzugeben und sich den Verfolgten nicht nur anzuschließen, sondern diese auch noch entgegen seiner eigenen Überzeugung theologisch zu beeinflussen? Seine Macht aufzugeben, statt dessen als Zeltmacher zu arbeiten und abends zu predigen, dabei mehrfach gesteinigt und ins Gefängnis geworfen zu werden und auch sonst in Lebensgefahr zu geraten? Wie konnte er die Menschen von einer Lehre überzeugen, die auf einer offensichtlichen Lüge beruhte, und dabei sogar das damals vorherrschende theologische System (als der Heidenapostel) vom Polytheismus großflächig zum Monotheismus, vom Opfer zur Nachfolge, von der Gunst der Götter zur persönlichen Verantwortung verändern, aus rein menschlichem Antrieb? War er ein solcher Charismatiker? Was hat ihn angetrieben, wenn das Ganze rein menschlich war? Macht und Einfluß sicher nicht, die hat er dafür aufgegeben. Einen Platz in der Geschichte konnte er auch nicht erwarten, und da seine Anhänger die Christen weiter verfolgt haben, hat er vom ersten Augenblick an dem Tod ins Ausge geblickt. Und das für welche menschliche Motivation?
    Anm.: Er hat sich nach ihrer Argumentation quasi selbständig eine neue Theologie ausgedacht und diese auch noch persönlich ohne Gewalt weiterverbreitet.

    Frage 3: Und wieso haben die bereits seit ca. 2 Jahrzehnten versammelten Anhänger von JC Paulus bereitwillig akzeptiert, wenn er sie vorher ans Messer geliefert hat? Mußten sie sich, wenn es keinen göttlichen Plan gab, nicht einer List ausgesetzt sehen, um sie endgültig auszurotten? Wie konnte sich Paulus rein menschlich legitimieren? Wieso wurden seine Schriften anerkannt?

    Jetzt zur RKK: Unter der Annahme, daß Paulus der Gründer des Christentums war, war die RKK schon nur unter diesem Gesichtspunkt nie eine christliche Kirche, wobei schon das Machtkonstrukt „Kirche“ der paulinischen Vorstellung von selbständigen Ortsgemeinden zuwiderlief. Ansonsten nur einige Punkte, die den Widerspruch zwischen paulinischer Lehre und RKK aufzeigen:
    – Priester als Mittler: von Paulus theologisch begründet als überflüssig und schädlich deklariert, da der Vorhang im Tempel zerrissen ist und damit JC wahrer Hohepriester ist
    – Zölibat: Vorraussetzung nach Paulus für Bischöfe (wenn man so übersetzen will) war eine funktionierende Ehe
    – das immer wiederkehrende Opfer in Form der Eucharistie: P. warnt vor dem erneuten Opfer, das einmalige Opfer reicht aus. Die Eucharistie ist aber nach Kirchenlehre eine ständige Wiederopferung von JC
    – bereits Paulus warnt vor dem Antichristen als Widersacher, der „sich in den Tempel setzt und den Gottesdienst verändern wird“
    – Paulus warnt auch vor anderen Mittlern (Heiligen), die von Anfang der RKK an zusätzlich angebetet wurden. Heilige im paulinischen Sinn sind alle, die an JC glauben
    – Paulus baut die Grundlagen der in den Evangelien gelegten „persönlichen Nachfolge“ aus. Die Kirche behauptet von Anfang an, daß man ihr folgen müsse, weil sie die Mittlerin und „alleinseligmachend“ sei.
    – Paulus warnt mehrfach vor „Zauberei“. Sakramente als „aus sich selbst heraus heiligende Handlung“ erfüllen jedoch die paulinische Definition eben jener „Zauberei“.

    Setzt man voraus (das ist zumindest die mit dem P.-Gründermärchen verknüpfte Behauptung), daß Johannes von ihm beeinflußt wurde, sind die Widersprüche noch krasser. Schon Johannes vergleicht das System „Rom“ mit dem antiken Babylon, das als Synonym für einen Sündenpfuhl galt und warnt u.a vor den großen Rednern in purpur (Papstfarbe) und dem „Antichristen, der bereits in der Welt ist, aber noch aufgehalten wird“. Er bezeichnet „Rom“ als Hure…

    Betrachtet man darüber hinaus alleine Symbolik und Titel, so wird der antichristliche Charakter der RKK noch deutlicher. Das geht vom „Pontifex Maximus“ (Titel des heidnischen Hohepriesters, impliziert die Göttlichkeit des Trägers dieses Titels) über die Mitra (babylonisches Fischgottsymbol) bis zum den Stab, der eben kein „Hirtenstab“, sondern das Machtsymbol des „Pontifex Maximus“ ist. Auch der Titel „vicarius filii dei“ für den Papst allein ist eine antichristliche Anmaßung, da nach P. alle Nachfolger von JC „vicarii“ sind.
    Darüber hinaus ist die RKK für den größten Blutzoll unter den Gläubigen verantwortlich, sie watet gerazu im „Blut der Heiligen“. Mit Geschichte wollen sie sich ja offensichtlich nicht beschäftigen, aber die Gemeinde Jesu hat immer neben und meistens gegen die RKK existiert, weshalb sie von dieser verfolgt wurde. Christliche Gemeinschaften wurden seit der Gründung der RKK (gefälschte konstantinische Schenkung) gnadenlos verfolgt, ermordet, ausgelöscht. Lollarden, Hussiten, Waldenser, Anhänger von Wycliff, die Liste läßt sich endlos fortsetzen. Und immer waren es Gruppen, die sich auf die Bibel beriefen. Jene Bibel (die ja nach ihrer Auffassung in großen Teilen von Paulus geschrieben wurde) war dem Volk verboten, ihr Besitz stand bis ins 19. JH hinein unter Todesstrafe. Zu offensichtlich sind die Widersprüche zu Lehre und Praxis der RKK.
    Die Behauptung, „jahrhundertlang einzige christliche Kirche“, besudelt die Opfer dieser „Kirche“, ist im Prinzip mit Nazi-Revisionismus und Holocaust-Leugnung gleichzusetzen und zeugt von aktivem geschichtlichen Nichtwissen.
    Es gab und gibt außerdem im Orient und Nordafrika sehr alte Kirchen (Kopten in Ägpten, syrisch-orthodoxe, äthiopisch-orthodoxe, Aramäer u.a.) die immer neben und unabhängig von der RKK existiert haben.

    Als letztes: wenn eine Gruppierung sich die Bibelworte „Kain erschlug seinen Bruder Abel. – Nun gehet hin und tuet ebenso.“ auf die Fahne schreibt, ist das dann eine „christliche“ Sekte? Nur weil Mohammel die jüdischen Texte als Grundlage nimmt und krass verfälscht, ist der Islam noch keine jüdische Sekte. Das mag als Tarnung nach außen ausreichen, wie bei der RKK, die sich mit der Übernahme einiger christlicher Moralvorstellungen einen christlichen Anstrich (der äußere Anstrich reicht nicht aus, Schminke wird niemals dauerhaft täuschen können, und keine Tarnung kann glaubhaft auf Dauer aufrecht erhalten werden) gibt, aber so wie die RKK die Deutungshoheit durch Tod und Zerstörung erlangt hat, ist Mo (vielleicht hat er sich die RKK als Vorbild genommen, wer weiß?) erst durch Gewalt und Verfolgung der Andersgläubigen erfolgreich geworden. Sowohl die RKK als auch der Islam sind Meister in Sachen Tarnung/Täuschung und Verfolgung ihrer Opponenten. Wahrscheinlich verstehen sie sich deshalb so gut.

  36. #36 von Templer am 27/05/2012 - 19:24

    Oje schon wieder ein verhinderter Prediger nach eigenem Rezept. Es ging eigentlich mehr darum wie Menschen getrieben von Fantasievorstellungen (Gott und Religion) dazu getrieben werden Bomben zu bauen um all jene damit in die Luft zu jagen die im Gegensatz zu ihnen sich einen gesunden Menschenverstand bewahrt haben. Und es ging auch darum, dass der Tod eines dieser Exemplare nicht wirklich zu einer Verbesserung der Lage führt, solange dem Aberglauben, (Gott, Allah, Jesus und Co.) nicht endlich der Gar aus gemacht wird.

    Und wenn man sich ernsthaft mit diesen Märchen befasst dann kommt man auch zu dem Schluss, dass der Ursprung dieser Kirche tatsächlich die jüdisch-christliche Urgemeinde in Palästina einerseits und andrerseits die heidenchristliche Kirche, später katholische Kirche, des Paulus in Rom ist. Also die Römisch Katholische und Apostolische Kirche.

    Ihre Weihen müssen tatsächlich recht nieder gewesen sein, wenn Sie das nicht gewusst haben wollen.

    Nebenbei, die Eucharistie, über die Sie hier so herziehen, wird auch in den von ihnen genannten koptischen und orthodoxen Kirchen gleich wie in der katholischen Kirche als Opfer vor Gott interpretiert und nicht als gemeinsame Vespertafel der Evangelikalen zu denen auch die evangelische Kirche zu rechnen ist.

    Also wollen wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren. Der Tod eines Terroristen verbunden mit der Frage woher er eigentlich den Sprengstoff hatte.

  37. #37 von mike hammer am 28/05/2012 - 17:23

    #Stümpler
    Natürlich ist der Islam eine eigenwillige Form einer doch jüdischen Sekte. Schließlich beruft sich der Prophet ständig auf biblische Geschichten. Verzerrt diese dann allerdings und entstellt ihren Sinn. Doch die Herkunft dieser Geschichten ist nicht zu verleugnen.
    so so du kannst dich berufen und sense, ist dann so oder?
    was ein schwachsinn, der könnte sich berufen wenn die juden ihn akzeptiert hätten.
    hamm se aber nett, depp!

%d Bloggern gefällt das: