GRÜNE schaffen neue Armut

Ein neuer Begriff taucht in den Medien auf: Energiearmut. Die inzwischen von allen Bundestagsparteien betriebene grünideologische Energiepolitik und die mutwillige Abschaltung von Kernkraftwerken führt zu einer neuen Form der Armut, von der besonders Geringverdiener betroffen sind. Über 600.000 Haushalten wurde bereits die Stromversorgung abgeschaltet, weil sie die böswillig künstlich verteuerten Stromkosten nicht mehr zahlen konnten. Für die Betroffenen heißt das: kein Licht, kein Kochen, keine Kommunikation, Radio, Fernsehen, Internet, und manchmal auch keine Heizung.

Die WELT berichtet:

Viele Menschen in Deutschland können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Und die Energiepreise steigen immer weiter. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, wirft der Bundesregierung deshalb vor, „die soziale Dimension der Energiewende nicht im Blick“ zu haben.

„Bei niedrigen Einkommen schlagen die steigenden Stromkosten voll durch“, sagte die Chefin des größten deutschen Sozialverbandes. Der Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, schätzt: „Zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die stetig steigenden Energiekosten zu finanzieren.“

Pro Jahr werden 600.000 Haushalte abgeklemmt

Dabei seien Geringverdiener und Rentner noch stärker als die Bezieher von Hartz IV betroffen, bei denen zumindest die Heizkosten in der Regel von den Sozialbehörden übernommen werden. „Früher war Energiearmut ein Randphänomen, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden“, sagte Müller.

Laut Umfrage der Verbraucherschützer bei den Energieversorgern wird pro Jahr bei rund 600.000 Haushalten aufgrund nicht gezahlter Rechnungen der Strom gesperrt. Vor allem aufgrund des starken Ausbaus erneuerbarer Energien hatten sich die Strompreise im Jahr 2011 um rund zehn Prozent erhöht.

Nach einer Erhebung des Preisvergleichsportals Verivox für die „Welt am Sonntag“ geht die Teuerung in diesem Jahr weiter. Den Zahlen zufolge haben bereits rund 400 Energieversorger in der ersten Jahreshälfte 2012 ihre Preise um durchschnittlich 3,5 Prozent erhöht oder angekündigt, dies zu tun. „Bei der absehbaren Steigerung der Netzentgelte und der EEG-Umlage kann man mit Preiserhöhungen um etwa 4,6 Prozent rechnen“, sagte ein Verivox-Sprecher.

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ aus der Bundespolitik dürfte sich allein schon die sogenannte EEG-Umlage, mit der die Verbraucher die Einspeisung von Ökostrom subventionieren, im kommenden Jahr noch einmal deutlich von heute 3,6 auf bis zu 5,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte allerdings noch im vergangenen Jahr angekündigt, die Kostenbelastung der Verbraucher durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) solle 3,6 Cent pro Kilowattstunde „nicht dauerhaft überschreiten“.

Wie alles, was solche Politiker sagen, war auch dies gelogen. Leider bleiben die Lügen – noch – ohne Konsequenzen.

  1. #1 von simbo am 30/04/2012 - 10:58

    Lustig, was Angela Merkel sagt. „“durch das EEG solle 3,6 Cent/kwh nicht dauerhaft überschreiten“
    😆 😆
    Was heisst da nicht dauerhaft ? 100 Jahre, tausend Jahre, bis zum Weltuntergang ? 😆

  2. #2 von egon sunsamu am 30/04/2012 - 11:23

    Ich finde es toll von Frau Merkel, dass sie sich auch noch um die Netzentgelte kümmert. Schliesslich hat sie schon mit der Begrenzung der Welterwärmung auf maximal 2°C und der permanenten Euro-Rettung genug zu tun. Ich finde wir Wähler sollten ihr und allen „Etablierten“ bei der nächsten Wahl eine längere Erholungspause vom anstrengenden Politikgeschäft gönnen…

  3. #3 von kongomüller am 30/04/2012 - 15:04

    was juckts den deutschen politiker, wenn das dumme wahlvolk im dunklen hockt?
    sollen sie halt kuchen futtern, wenn sie sich das täglich brot nicht mehr leisten können.
    (mairkle antoinette)