Mannheim auf Türkisch

Pressemitteilung des Zentralrats der Armenier in Deutschland

Die Stadt Mannheim will ein mehrheitlich von Türken bewohntes Viertel offiziell umbenennen. Ein türkischer Name muss her: Auch so kann man Integration offenbar interpretieren – die Bürger ohne Migrationshintergrund, die geblieben sind, werden eben einfach „umgesiedelt“, nach Little Istanbul etwa, oder nach Kücük Istanbul oder nach Beyoglu.

Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fragt sich zudem, ob die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung darüber nachgedacht haben, wie viele nichttürkische und/oder nichtislamische Migranten aus der Türkei in dem Viertel leben, die froh sind, den Repressalien in ihrer alten Heimat entkommen zu sein und eine neue Heimat in Deutschland gefunden zu haben: Armenier, Kurden, Assyrer, Aleviten, Griechen, Yeziden.

Im Übrigen weist der ZAD darauf hin, dass die Umbenennung traditionsreicher geografischer Namen eine gern gepflegte türkische Übung ist, die nun augenscheinlich auch in Deutschland Früchte trägt. Das hat in den Jahren des jungtürkischen Komitees für Einheit und Fortschritt, das den Völkermord an den Armeniern plante und exekutierte, begonnen und setzt sich bis in die jüngste Gegenwart fort. Vor allem die alten armenischen und griechischen Namen wurden fast vollständig ausradiert und türkisiert, betroffen sind nicht nur Ortsnamen, sondern ebenso Flüsse, Berge und viele andere geografische Einheiten. Allein 16.000 Dörfer wurden umbenannt: Nichts erinnert mehr an die alten Bewohner, selbst Inschriften und andere historische Zeugnisse früherer Zeiten wurden vernichtet.

Die Mannheimer Pläne, so der ZAD, haben zwar keinen derartigen ethnozidalen Hintergrund. Sie sprechen aber dafür, dass Integration weder auf Seiten der Stadt noch auf Seiten der beteiligten Bewohner des Viertels wirklich ernst genommen wird. Und, schlimmer, beide Seiten fördern die Abkapselung einer Gruppe von Einwanderern gegen andere und gegen die verbliebenen Deutschen. Das erinnert leider fatal an die Vorgänge in der Türkei: Das Dorf trägt einen türkischen Namen, es ist türkisch, nur Türken haben Anspruch auf das Dorf. Der ZAD-Vorsitzende Azat Ordukhanyan: „Wie würden wir wohl in der Türkei behandelt, wenn wir nicht einmal ein neues armenisches Viertel in Istanbul forderten, sondern einfach nur die alten Namen unserer Dörfer wiederhaben wollten?“

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Zentralrats der Armenier in Deutschland

Frankfurt am Main

28.03.2012

  1. #1 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 10:36

    So eine Meldung könnte man glatt für einen Aprilscherz halten, wenn es schon so weit wäre.

    In was denn, in Sozialschmarotzerparadies oder Hinterwälderkaff?

  2. #2 von Rationalist64 am 30/03/2012 - 10:53

    Die Umbenennung historischer Ortsnamen, die in Deutschland mindestens seit der Völkerwanderungszeit (oder schon länger) existieren, in eine fremde, ausländische Sprache stellt ein Akt der Annexion dar, durch den die Erinnerung an das Volkes, das den Ort vorher besiedelt hat, ausgelöscht werden soll. Durch die Umbenennung soll deutlich gemacht werden: Das umbenannte Gebiet ist nicht mehr Teil Deutschlands, es gehört jetzt zur Türkei.

    Genau dies ist auch in Mannheim beabsichtigt und wird so praktiziert. Weitere Stadtteil- und Ortsnamen sowie Straßennamen werden bald folgen.

    Was sind das eigentlich für üble Verräter, die in der Mannheimer Stadtverwaltung die Entscheidungen treffen? Merken die deutschen (und alle anderen nicht-türkischen) Mannheimer eigentlich nicht, dass man ihnen ihre Stadt wegnehmen, sie vertreiben will?

    Die Umbenennung der Namen geht der (gewaltsamen) Vertreibung und dem Pogrom gegen alle Nicht-Türken voraus.

  3. #3 von mike hammer am 30/03/2012 - 11:11

    ja sind die deutschen integratimahnen nun von allen guten……………..gelöscht…………..
    ……..und……….gelöscht…….. noch ein mal.
    da löscht man sich a selber!
    M-U-S-E-S-E-L-S
    isamisieren doch immer mit ihren namen ganze regionen.
    . .
    al-quds für jerusalem
    palestina für judea/samaria
    jenin für ain ganim
    nablus für schchem/sichem ………..
    . .
    und sie zerstören archeologische/kulturelle/religiöse zeugnisse, heiligtümer und kulturgüter
    anderer völker:
    z.b.
    tempelberg in jerusalem wird systematisch ausgebaggert und die spuren der vorgängergebäude zerstört.
    hagia sophia ist nun ein museum,
    buddastatuen von bamyan sind schutt und asche,
    heiligtümer der armenischen kirche verrotten un werden gerne mal abgefackelt,
    koptische kapellen, kirchen werden zerstört,
    grichischortodoxe spuren werden in der türkei systematisch planiert….
    das ist ISLAM und nicht nur das, in SAUDI-BARBARIEN vernichten die ISLASCHISTEN
    spuren und gebäude aus der zeit PEDO-MOHAMMADS, denn man soll ALLAH verehren
    und mohammads lehre nicht die orte seiner schandtaten… 👿

  4. #4 von mike hammer am 30/03/2012 - 11:19

    #2 von Rationalist64
    warst du schon mal in mannheim?
    die innenstadt ist längst TÜRKISIERT, da ist ne frau ohne vollschleier schon fast exotisch.

  5. #5 von Rationalist64 am 30/03/2012 - 11:31

    #4

    Bisher war ich in Mannheim immer nur auf der Durchreise, da bekommt man von der Stadt (und ihren Bewohnern) nicht viel mit.

    Es kann schon sein, dass Mannheim längst turkisiert ist. Durch die Umbenennung wird die Landnahme zu einem „offiziellen“ Abschluss gebracht – und seitens der noch deutschen (?) Stadtverwaltung bekundet, dass die Landnahme endgültig und unumkehrbar sein soll. So, wie die Türken auch in Klein-Asien und Thrakien nach der Eroberung alle Ortsnamen turkisiert haben.

    Die Sache erinnert mich an die „Würzburger Flaggenparade“ letztes Jahr, als die gesamte Innenstadt von Würzburg von der dortigen Stadtverwaltung mit türkischen Flaggen vollgehängt wurde. Ohne den Verrat der von der deutschen Mehrheit gewählten (Kommunal-)Politiker wären solche Erscheinungen nicht möglich – das ist das Niederschmetternde.

  6. #6 von mike hammer am 30/03/2012 - 11:51

    #5 von Rationalist64
    keine frage, ich bin ausser mir, das ist wie du schreibst VERRAT!
    das ist aber echt so das mannheims mitte türkischer ist als die türkei und ludwigshafen,
    auf der anderen rhein seite ist nich besser. ich bin alle 2 wochen in der gegend.

  7. #7 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 12:05

    Deutschland hat fertig… das ist Kapitulation vor einer „Minderheit“!

    Deutschland und ganz Europa betreiben kulturellen Völkermord!

    Das wird uns dann als Weltoffenheit verkauft! Jeder darf sich bei uns bedienen.

    Was unsere Politiker treiben, nennt man Landesverrat!

  8. #8 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 12:27

    #7 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 12:05

    Solange sie dafür gewählt werden, kann es für die Mehrheit gar nicht so schlimm sein. Wer trotz vieler Fabrikationsfehler immer auf die selbe Automarke setzt, kann gründsätzlich gar nicht so unzufrieden sein.

  9. #9 von mike hammer am 30/03/2012 - 12:31

    #8 von Mekkaschwein
    mit unseren politikern ist es wie mit den automarken der UDSSR, da gabs nur pest und colera.

  10. #10 von Siegfried am 30/03/2012 - 12:38

    Wer den Türkophonen Artikel über die Gülen Bewegung weltweit und im Besonderen in
    Deutschland liest,fühlt sich willkürlich an den Lebensart Künstler Dr.Goebbels,erinnert!
    Eschek, äh ich meine Nachtigall ick hör dir trapsen.

    http://www.zeit.de/2012/13/C-Tuerkischolympiade

  11. #11 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 13:14

    #8 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 12:27

    Ich lebe in NRW und ich habe PRO-NRW gewählt! Es ist ein Skandal, dass nach der
    Wahl die Stimmen manipuliert wurden, (siehe Köln). Und auch bei den BIW in Bremen!

    Es geht nicht mit rechten Dingen zu, bei den Wahlen, wir bräuchten unbedingt neutrale
    Wahlbeobachter!

  12. #12 von Gudrun Eussner am 30/03/2012 - 13:33

    # 1 Mekkaferkel: Du sagst es. Ich hatte das irgendwo flüchtig gelesen und gedacht das wäre ein Witz – und ich bin doch wirklich einiges gewöhnt! :mrgreen:

  13. #13 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 13:51

    Liebe Gudrun….. für Dich und alle Anderen hier! 😉

    http://blog.panfu.de/so-macht-man-smileys/

    Für jede „Aussage“ den richtigen Smiley 😉

    🙄 😀 😎 ach, ist das schön….

  14. #14 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 14:30

    #9 von mike hammer am 30/03/2012 – 12:31

    Mit dem Unterschied, die Völker der UdSSR hatten keine Wahl, wir haben sie und nutzen sie dennoch nicht!

    #11 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 13:14

    Eine gute Wahl, die ich jederzeit auch treffen würde, wenn sie hier wählbar wäre.

    Schau ich mir die Rede von Manfred Kleine-Hartlage dazu an, kann ich die allgemeine Angst unter Linken gut nachvollziehen. Politiker dieser Klasse in Stadträten, Parlamenten, würden linke Utopien innerhalb kürzester Zeit zum Einsturz bringen.

    Übrigens greift PRO das Thema hier am Anfang kurz auf.

  15. #15 von Gudrun Eussner am 30/03/2012 - 14:47

    Was die Smileys angeht: Ich habe den Link, aber Mr. Green war schon vor vielen Jahren mein Erkennungssmiley bei Fakten&Fiktionen. :mrgreen:

  16. #16 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 15:05

    #14 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 14:30

    Interessantes Video, werde ich mir später anschauen!

    PRO-NRW wird nicht nur von den Linken attackiert: 😉

    Der heutige PRO-NRW-Infostand in Hagen-Eilpe, bei dem zahlreiche Unterstützungsunterschriften zur Landtagswahl gesammelt werden konnten, wurde vor wenigen Minuten von türkischstämmigen Randalierern überfallen. Insgesamt vier Personen mit türkischem Migrationshintergrund gingen mit extremer Aggressivität gegen den Stand vor und schlugen den PRO-NRW-Aktivisten die Infoblätter aus der Hand. Eine Person wurde bei dem Überfall leicht verletzt, weil sie von einem Stuhl getroffen wurde, den einer der Angreifer nach ihr geworfen hatte.

    Neben den körperlichen Attacken sparten die türkischstämmigen Angreifer auch nicht mit Beleidigungen wie „Hurensohn“, „Nazi“, „Scheiß Deutscher“ und ähnlichen Kraftausdrücken, die in ihrer Fülle jeglichen Anstand weit überstiegen. Die schnell herbeigekommene Polizei konnte schließlich einen der türkischstämmigen Angreifer festnehmen und auch der Staatsschutz hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

    Sichtlich geschockt wirkten die Passanten, denen die dramatischen Zustände in ihrem Stadtteil bisher sicherlich noch nie so eindrucksvoll vor Augen geführt wurden. Am 13. Mai haben sie nun endlich die Chance, mit ihrer Stimme für PRO NRW etwas daran zu ändern.

  17. #17 von mike hammer am 30/03/2012 - 15:08

    #Mekkaschwein du meinst also wir hätten noch ne wahl. hoffentlich.
    ich hab so meine zweifel.
    – 🙄 –

  18. #18 von Tavor Galil am 30/03/2012 - 15:12

    #17 von mike hammer

    Ungefähr soviel wie nützliche Wahlbeobachter in Russland und der Bananen Republik Deutschland 🙄

  19. #19 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 15:14

    #16 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 15:05

    Bessere Werbung kann PRO dort nicht bekommen.
    In einem Punkt hatten diese Türken sogar recht, die Deutschen sind wirklich scheiße, sonst hätten sie dem Sozialsystemmißbrauch seitens der Türken in Deutschland schon längst ein Ende gesetzt und nicht nur dem.

  20. #20 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 15:33

    #19 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 15:14

    Die Deutschen sind scheiße und armselige Weicheier! Und wem haben wir das alles zu
    verdanken? Der 68er Generation, der ich zum Glück nicht angehöre und vor allem
    den Emanzen! Der ganze Gender- Scheiß ist schuld, dass keiner mehr den Mund aufmacht!

    Da werden lieber Stuhlkreise gebildet und Toleranz geübt, wo sie überhaupt nicht angebracht
    ist!

    Ohhh, ich könnte schon wieder explodieren! Zum Glück ist mein Mann emanzipiert und
    kein Weichei!

  21. #21 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 15:54

    #20 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 15:33

    Emanzipation und Gender-Mainstreaming sind nur weitere Begleiterscheinungen der 68er-Ideologie. Fatalerweise hat sich dieser Krebs fest in bestimmte Studiengänge reingefressen, deren Absolventen heute den Ton oftmals in der Gesellschaft angeben. Der deutsche Michel hingegegen sabbelt oft nur unreflektiert das nach, was er hört. Wie soll er es auch besser wissen, wenn er nicht einmal seinen Irrtum bemerkt.
    Versuch mal jemanden beizubringen, das eins und eins zwei ist, wenn ihm jahrelang gesagt wurde, es ist drei. Obwohl so eine Annahme zwangsläufig zu einem Widerspruch führen muß.

  22. #22 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 16:23

    #21 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 15:54

    Also, ich bin wirklich eine emanzipierte Frau und wünsche mir emanzipierte Männer!

    Wenn ich mich so umschaue, wie das heute so läuft, wird mir schlecht!
    Da sehe ich „Männer“ die die Fenster putzen und die Wäsche aufhängen, weil Frauchen
    gerade am „Selbstverwirklichen“ ist! Danach muss Männlein noch das Kind aus dem
    Kindergarten abholen!

    Kindergärten sind vom Staat gewünscht, weil man die lieben Kleinen von klein auf an
    beeinflussen will, was dem Staat bei einer intakten Familie (Mutter ist zu Hause) NICHT gelingt!

    Ich durchschaue ganz genau, worauf das alles hinauslaufen soll! 😉

    Ich habe übrigens zwei erwachsene Söhne und habe meinen Beruf zu Gunsten meiner
    Kinder aufgegeben und habe es bis heute NICHT bereut

    Und glaube mir, Mutter und Hausfrau ist ein 24 Stunden Job! 😉

  23. #23 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 17:11

    #22 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 16:23

    Leider können sich viele diesen Luxus nicht mehr leisten. Oftmals müssen beide Ehepartner arbeiten, um den Wohlstand zu sichern. Ausnahmen sind Gutverdiener, die immer weniger werden. Es sei denn man macht es den Türken+Arabern nach, die ihren Kindern nichts bieten bis auf den Koran und vom Kindergeld nebst Schwarzarbeit gut leben können. Mit dem Ergebnis dieser Erziehung können Eltern, die ihre Kinder lieben, ganz sicher nicht zu frieden sein. Bei denen ist ein Leben sowieso wertlos.

  24. #24 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 17:50

    #23 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 17:11

    Ich gebe zu, dass mein Mann sehr gut verdient und auch Karriere gemacht hat.
    Aber das konnte er nur, weil ich ihm den Rücken freigehalten habe!
    Das weiß er auch und ist mir sehr dankbar dafür.

    Ich wurde immer von den berufstätigen Frauen belächelt, sie konnten gar nicht verstehen,
    warum ich mich mit Haushalt und Kindern zufrieden gab. Sie sahen keine „Erfüllung“ darin.

    Heute beneiden sie mich, so haben sich die Zeiten geändert!

    Wir müssen wieder eine Regierung haben, die es den Frauen ermöglicht, zu Hause zu
    bleiben und sich um die Erziehung und dem Wohlergehen der Kinder zu kümmern!
    Das kann nur eine konservative rechte Partei, z.B. PRO-NRW!

    Wenn wir nicht die ganze Welt bei uns durchfüttern würden, hätten wir auch genug Geld
    für unsere eigenen Landsleute, das ist Fakt!

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbewegung_pro_NRW

    Der Wiki Eintrag ist eine Frechheit!

  25. #25 von abusheitan am 30/03/2012 - 18:16

    Mein bisher leider unbeantwortetes Schreiben an den Mannheimer OB:

    Lieber Oberbürgermeister Kurz,
    als ich las, dass Sie zusammen mit Vertretern türkischer Verbände einen türkischen Namen für ein im Herzen Mannheims gelegenes Viertel suchen, war ich schlichtweg begeistert.
    Endlich werden die Zeichen der Zeit erkannt und nicht nur geredet, sondern Nägel mit Köpfen gemacht. Gerade ich, als in Mannheim geborener Bürger mit Migrationshintergrund habe größtes Verständnis für diese Maßnahme. Obwohl Türken schon seit 50 Jahren in Mannheim leben, steht ihnen noch immer ein Großteil der Bevölkerung mit Mißtrauen und Ablehnung gegenüber. Sie werden benachteiligt und von der Teilhabe ausgeschlossen. In letzter Zeit wurde sogar bekannt, dass Türken gezielt ermordet wurden und in Deutschland eine gut vernetzte nationalsozialistische Untergrundszene breite Unterstützung genießt. Spalter und Hetzer wie Sarrazin tragen das ihre dazu bei, das Ansehen der türkischen Mitbürger zu schädigen. In den betreffenden Mannheimer Quadraten betreiben Türken eine Vielzahl von Geschäften, die alle türkisch benannt sind und auch die Waren ausschließlich in türkischer Sprache anpreisen. Dies zeigt einmal mehr, dass die Türken auch von der deutschen Sprache ausgeschlossen wurden, die ihnen niemand beibrachte. Viele Türken, die schon seit Jahrzehnten hier leben, besitzen nicht einmal Grundkenntnisse . Hier haben wir als Aufnahmegesellschaft völlig versagt, indem wir unseren Gästen Sprachförderung und damit Grundrechte der Teilhabe vorenthielten. Immerhin hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden, sodass z.B. wichtige Formulare wie Anträge für Hartz IV in türkisch angeboten werden.
    Wie müssen endlich anerkennen, dass nicht nur der Islam zu Deutschland gehört, sondern auch die Türkei ,die Türken, die türkische Kultur und die türkische Sprache. Mitten in Mannheim ist nun ein Ort entstanden, der mit seiner bezaubernden orientalischen Atmosphäre, seinen würzigen Düften, seinen fremden Lauten und seiner pulsierenden Lebendigkeit eine große Anziehungskraft besitzt. Als Mannheimer kann ich voller Stolz Freunden und Besuchern diese Sehenswürdigkeit zeigen, mit der die Türken mit ihrer Herzlichkeit und Lebensfreude unsere Stadt kulturell bereichern.
    Sie haben völlig Recht, die deutsche Urbevölkerung gar nicht erst zu fragen, ob sie mit einem türkischen Namen für einen Stadtteil einverstanden wäre. Angesichts der weitverbreiteten Vorbehalte gegen Türken , müsste mit einer breiten Ablehnung der Ewiggestrigen gerechnet werden. Auch dass nur zwischen 3 von Ihnen erarbeiteten Vorschlägen ausgewählt werden kann, ist zu begrüßen. Man kann sich schon vorstellen, dass eine öffentliche Ausschreibung von Rechtspopulisten und ausländerfeindlichen Rassisten mißbraucht werden würde, um das Projekt lächerlich zu machen. Bezeichnungen wie „Dönerland“, „Scharia-City“ oder gar „Burkistan“ wären wohl zu erwarten und würden unsere türkischen Mitbürger und Mitbürgerinne zutiefst beleidigen und verletzen.
    Das von Ihnen favorisierte „Little Istanbul“ wirkt aber meiner Meinung nach zu verniedlichend und entspricht in keiner Weise der großartigen Geschichte und Kultur der Türken. Gerade läuft im Kino das türkische Meisterwerk „Fetih 1453“ , das von den Türken mit Begeisterung aufgenommen wird. Im Film wird die Geschichte Sultan Fetihs gezeigt, der unter großen Mühen endlich Konstatinopel von seiner christlichen Besatzung und Unterdrückung befreien konnte und damit den Grundstein für die moderne demokratische Türkei legte.
    Wir haben ja auch in Mannheim die großartige Sultan-Fatih-Moschee und was liegt da näher, als auch das Viertel nach Sultan Fatih zu benennen? „Sultan-Fatih-City“ klingt respektvoll und auch angemessen ehrerbietig. Selbst für ungebildete Mannheimer klänge „Fatih-City“ irgendwie gemütlich, da es von ihnen als „Vati-City“ verstanden würde. Umgekehrt signalisiert ja auch der altbekannte Mannheimer Abschiedsgruß „Alla guud“ vielen eine positive Einstellung gegenüber dem Islam. Wichtig wäre allerdings auch an den Grenzen des neubenannten Viertels Informationstafeln anzubringen, die Besucher darauf hinweisen, wie sie sich zu benehmen haben, um Provokationen und Konflikte zu vermeiden. Diesbezüglich möchte ich Ihnen meinen Vorschlag unterbreiten:
    „Liebe Besucher und Besucherinnen,
    Sie betreten die türkische Zone „Sultan-Fatih-City“. Bitte beachten Sie, dass hier andere Regeln und Gepflogenheiten herrschen und Sie verpflichtet sind, sich ihnen anzupassen. Tragen Sie angemessene Kleidung. Herren tragen lange Hosen und langärmeliges Hemd, besser noch ein Jacket. Damen tragen lange Röcke oder Kleider, die Beine , Schultern und Arme bedecken. Kopftücher sind zwar nicht vorgeschrieben, werden aber gerne als Zeichen des Respekts vor der islamischen Religion und Kultur gesehen. Vermeiden Sie Blickkontakte mit der hier ansässigen Bevölkerung, da dies als Aggression verstanden wird. Auf den Gehwegen besteht für Sie Ausweichpflicht. Da sich die Einheimischen gerne in großer Zahl draußen aufhalten, kann es schwierig sein, auf den Gehwegen voranzukommen. Versuchen Sie nicht, sich durchzudrängen und Platz zu verschaffen, sondern weichen Sie auf die Straße oder die andere Straßenseite aus. Wenn Sie eines der Geschäfte betreten, wundern Sie sich nicht, falls Sie nicht gleich bedient werden, sondern Einheimische vorgezogen werden, die nach Ihnen kamen. Dies darf keineswegs als Diskrimination empfunden werden, sondern ist vielmehr Ausdruck des Respekts und der Gastfreundschaft. Man möchte Ihnen damit eine möglichst lange Teilhabe an der lebendigen orientalischen Atmophäre ermöglichen. Wenn Sie als Mann ein Geschäft betreten, wundern Sie sich nicht, wenn die Kopftuch tragende Verkäuferin Sie keines Blickes und keines Wortes würdigt, sondern völlig ignoriert. Sie drückt damit nur ihren Respekt aus und zeigt, dass sie sich Ihnen nicht in unsittlicher Weise nähern und zu sexuellen Übergriffen provozieren will. Sollten Sie von einheimischen Jugendlichen angesprochen werden und gefragt werden, ob Sie Probleme hätten, verstehen Sie dies als interkulturelle Kontaktaufnahme und Zeichen der Anteilnahme an Ihrem Wohlbefinden. Bleiben Sie freundlich , geben Sie etwas Geld als Gastgeschenk oder auch gerne Ihr Handy, das sicher dankbar entgegengenommen wird. Damit leisten Sie einen persönlichen Beitrag zu Integration und Verständigung zwischen den Kulturen. Sehen Sie den Aufenthalt in Sultan-Fatih-City als Bereicherung und kleines Abenteuer direkt vor Ihrer Haustür. Erzählen Sie von Ihren Erfahrungen und kommen Sie bald wieder.“
    Die Umbenennung dieses Stadtteils kann ja nur ein Anfang sein, da die türkische und muslimische Bevölkerung in Zukunft stark ansteigen wird. Dementsprechend sollten schon jetzt weitere Umbenennungen angedacht werden. Sinnvoll wären auch sicherlich werbewirksame Aktionen. Denkbar wären z.B. ergänzende Schilder in türkischer Sprache am Ortseingang, die auf die neuen Stadtteile aufmerksam machen. Das Wahrzeichen der Stadt, der Wasserturm, könnte für ein paar Wochen in blutrotes Licht getaucht und mit Stern und Halbmond geziert werden, wie es uns Paris mit dem Eiffelturm bereits vorgemacht hat. Wünschenswert wäre sicherlich auch das ein oder andere Denkmal zu Ehren eines türkischen Politikers. Ein Denkmal für Talat-Pascha z.B. würde Mannheim gut zu Gesicht stehen, war er doch maßgeblich an der Gründung der neuen demokratischen Türkei beteiligt , ein Förderer der deutsch-türkischen Beziehungen und in beiden Ländern hochgeschätzt. Er wurde in Deutschland von einem feindlichen Geheimdienst ermordet und sein Mörder von einem deutschen Gericht schändlicherweise freigesprochen. Wir als Deutsche haben da etwas gutzumachen und sollten auch hier ein Zeichen setzen.
    Ich hoffe, ich konnte mit meinen Anregungen für Ihre Arbeit hilfreich sein und werde Ihr Anliegen und Ihren Einsatz für Integration und kulturelle Bereicherung gerne weiterhin unterstützen.
    Allahs Segen sei mit Ihnen!
    Ihr Abu Sheitan

  26. #26 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 18:45

    #25 von abusheitan am 30/03/2012 – 18:16

    So eine SPD-Marionette würde diese Satire glatt als Erfolg verstehen. Aber weiß Du was mich richtig aufbaut, solche Meldungen:

    > Banken spielen Städtepleiten durch. Hunderten hoch verschuldeten deutschen Städten drohen in den kommenden Jahren Probleme mit der Kreditversorgung. „Gemessen an ihrer Leistungsfähigkeit sind die Schulden vieler Kommunen gigantisch“.

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9746-banken-hunderte-deutsche-staedte-pleite

    Spätestens dann werden solche SPD-OB am Araber-Türken-Gestank in ihren Städten ersticken.

    #24 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 – 17:50

    > Wir müssen wieder eine Regierung haben, die es den Frauen ermöglicht, zu Hause zu
    bleiben und sich um die Erziehung und dem Wohlergehen der Kinder zu kümmern!

    Haben wir doch, nur bleiben die Falschen zu Hause. 😉

  27. #27 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 18:52

    #26 von Mekkaschwein am 30/03/2012 – 18:45

    Ich hoffe, Du zählst mich zu den Richtigen, sag jetzt nichts Falsches. 😀

  28. #28 von simbo am 30/03/2012 - 19:34

    #27
    @#26 Mekkaschwein

    Ums Himmels Willen, sag ja nichts „Falsches“ :mrgreen: Sonst stehts Du bei der #27 auf der Abschlussliste……

  29. #29 von Heimchen am Herd am 30/03/2012 - 19:39

    #28

    Hast wohl noch nie was von Ironie gehört, was? :mrgreen:

  30. #30 von simbo am 30/03/2012 - 19:42

    #29 Doch, kenne ich. Sogar als Hinterdörfler…..

  31. #31 von mike hammer am 30/03/2012 - 20:54

    man kann sich aufregen so viel man möchte, die müslis stellen klare forderungen und
    solange man da nicht gegensteuert so lange wird nichts besser.
    es nützt auch nüchts die „gemachten politiker“ anzuruhfen.
    völlig sinnlos!
    es muß 2 stufen tiefer
    angegriffen werden, in der jüngen 3 reihe.
    die politprominenz, egal ob lokal oder überregional, sie verdanken ihre
    kariere ihrem unterwerfungsreflex. es ist teil ihrer selbst, ihr unterscheidungsmerkmal.
    sie werden sich nicht ändern, das können sie nicht, niemand kann das.
    man muß ihre potentiellen nachfolger kippen, ihre politischen
    erben formen und leiten,
    schon wenn man beim einkauf
    siebt, nach eu-produkten fragt wenn der kram aus
    der GÜRKEI, SCHMARNOCKO Oder ALERGIEN stammt, macht man politik.
    der ladeninhaber achtet dann auch woher seine wahre stammt.
    vor allem wenn man z.b. die tomaten zurück legt und sagt:
    „was türkei? wer weiß womit die behandelt sind,
    vor allem wenn die wissen wohin die
    wahre geht. nein danke.“
    erlebt ein verkäufer das 3-4 mal, gibt er das weiter.
    und natürlich ist eine sache auch gefragt,
    eine deutsche tugend,
    sich beschweren!
    wenn der gemüsehändler dreck
    macht oder die strasse zustellt mit seiner wahre.
    wenn jugendliche südländer täglich am gleichen ort den boden vollrotzen.
    wenn welche wieder mal im park grillen.
    händy raus, ordnungsamt,
    polizei……
    steter tropfen macht auch besoffen, oder so, oder? 😈

  32. #32 von Saejerlaenner am 30/03/2012 - 22:17

    #25 von abusheitan am 30/03/2012 – 18:16

    Du kommst also anscheinend aus dem Raum Mannheim-Ludwigshafen und da haben dich irgendwelche Türken mal zusammengewichst.

    Mir stellt sich dazu nur eine Frage.

  33. #33 von kolat am 31/03/2012 - 01:41

    Ich find das alles gar nicht so schlimm. München heißt doch auch schon seit Ewigkeiten Münih, regt sich dort einer auf? Es wird bei der türkischen Bezeichnung sogar auf den deutschen Umlaut Rücksicht genommen, ein Akt der Völkerverständigung!

    @#31

    „wenn jugendliche südländer täglich am gleichen ort den boden vollrotzen.“

    😯

    Na das nenn ich mal empfindlich. 😆

    Aber selber läßt er sich jede Nacht von nem Südländer den Fettbauch vollrotzen. :mrgreen:

  34. #34 von kolat am 31/03/2012 - 01:59

    So, zu vorgerückter Stunde etwas Musik. Weils so schön paßt. Und weil Heimchens Schleichwerbung für die NPD, äh Pro, langsam unerträglich wird:

    http://www.youtube.com/watch?v=xXawL-LFgi8 .

    Darin auch einige von Deutschlands beliebtesten Mannheimern. :mrgreen:

  35. #35 von indianerjones am 31/03/2012 - 03:27

    #33 von kolat am 31/03/2012 – 01:41

    @
    Mache dir keinen Pfurz auf deine Mütze , das wir nicht angenehm enden mit den Religionsfaschischten aus dem Morgenland hier, wobei zu bedenken ist ……die türkischen Gastarbeiter, die bis 1973 mit einen gültigen Arbeitsvertrag hierherkamen, sind und waren nie ein Problem, aber das Ganze danach, die waren und sind sehr wohl eins……… 😀

  36. #36 von kolat am 31/03/2012 - 03:33

    Wußten wirs doch, Pfurz auf die Mütze…
    Indianerjones ist schwul. Naja, auch solche haben ein Recht zu leben. Man kann sie ja nicht umbringen, oder? 😀

    Und niemand hat davon geredet, daß irgendwas hier dabei wäre, angenehm zu enden.

  37. #37 von indianerjones am 31/03/2012 - 03:39

    #36 von kolat am 31/03/2012 – 03:33

    @
    Die Erwähnung eines Pfurzes scheint dir zu gefallen, gut , man soll ja Mensch sein. 🙂

  38. #38 von indianerjones am 31/03/2012 - 03:40

    Talok, du bist ja ein kleiner Mützerich…… :mrgreen:

  39. #39 von kolat am 31/03/2012 - 03:43

    Eigentlich reicht doch EIN Pfurz hier, nämlich Du, Wertester. 😉

    Warum also erwähnst Du noch einen? Überflüssig wie ein feuchter…bin mir nicht sicher wegen der Schreibweise. Furz? PFURZ??? 😆

  40. #40 von kongomüller am 31/03/2012 - 07:58

    mannheim, die quadratestadt, welches planquadrat soll denn umbenannt werden ? etwa h4?
    ich würde das viertel söziülümt nennen.

  41. #41 von Mekkaschwein am 31/03/2012 - 09:31

    #33 von kolat am 31/03/2012 – 01:41

    Gegen eine Unbenennung ist auch nichts einzuwenden, wenn sie die tatsächlichen Umstände besser beschreiben würde. Stattdessen kommt dann wieder so eine geschönte langweilige Beschreibung raus, die gar nicht zugtrifft.

  42. #42 von abusheitan am 01/04/2012 - 12:15

    Nach bisher unbestätigten Gerüchten aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen will sich Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz in Petek Kisa umbenennen, um seiner Verehrung der türkischen Kultur Ausdruck zu verleihen. (Petek = Honigwabe, kisa = kurz) 😉