El Baradei hetzt gegen Israel

Als Chef der internationalen Atombehörde deckte er jahrelang die atomare Rüstung des Iran und verschaffte dem Mullahregime mit Scheinverhandlungen die nötige Zeit, um ein immer schwerer anzugreifendes Atomprogramm zu etablieren. Dafür gab es am Schluss den inzwischen durch seine Preisträger entwerteten Friedensnobelpreis. In seinem Heimatland Ägypten unterstützte er danach medienwirksam und beruhigend für den Westen den Sturz der Regierung durch die Muslimbruderschaft und verkaufte die islamische Machtergreifung als „arabischen Frühling“. Jetzt hetzt El Baradei wieder gegen Israel. Nachdem den Judenhassern in aller Welt klar geworden ist, dass Israel beabsichtigt, seiner angekündigten Auslöschung – die WELT erklärt ihren Lesern in diesem Zusammenhang erstmalig das Prinzip der bewussten religiös-islamischen Lüge – tatenlos zuzusehen, heißt die Devise, einen Präventivschlag gegen Iran als sinnlos und unvernünftig darzustellen.

Die WELT berichtet:

Mohammed al-Baradei, der langjährige Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), hat Israel eindringlich vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt.

„Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt“, sagte der Friedens-Nobelpreisträger. „Das würde die gesamte Region zerfetzen.“ Israel hat mehrfach mit Luftangriffen gegen iranische Nuklearanlagen gedroht, um das Land vom Bau einer Atombombe abzuhalten.

Al-Baradei äußerte sich aber auch skeptisch zu den geplanten internationalen Gesprächen über das iranische Atomprogramm. Wichtig sei, bis zur US-Präsidentschaftswahl im November die aktuelle Krise unter Kontrolle zu behalten.

Die Hoffnung: Nach einer Wiederwahl im November benötigt Obama nicht mehr die Unterstützung amerikanischer Juden und kann sich offen gegen Israel stellen – wie er bereits auch einiges andere plant, was die Wähler noch nicht wissen sollen (QQ berichtete).

Der 69-jährige Ägypter warnte davor, dass Israel mit einem Angriff auf den Iran genau das Gegenteil seiner Absichten erreichen würde. „Der Iran wäre dann auf dem schnellsten Weg, eigene Atomwaffen zu entwickeln – und das mit der Unterstützung jedes einzelnen Iraners, fast des gesamten Nahen Ostens und einer Menge anderer Leute in der Welt.“

Israel müsse verstehen, dass es Sicherheit nur dann bekommen könne, wenn es im Nahen Osten akzeptiert werde.

Al-Baradei verwies darauf, dass die inoffizielle Nuklearmacht Israel selbst „mindestens 200 Atombomben“ besitze. „Israel will die perfekte Sicherheit. Aber die perfekte Sicherheit für ein bestimmtes Land ist die perfekte Unsicherheit für jedes andere Land.“ Erneut plädierte er deshalb für eine atomwaffenfreie Zone im gesamten Nahen Osten. Eine Lösung könne nur am Verhandlungstisch gefunden werden.

Eine originelle Lösung des Friedensnobelpreisträgers in der Tradition Arafats: Auf die atomare Bedrohung und die Ankündigung seiner Vernichtung soll Israel mit Selbstentwaffnung reagieren. Angesichts solcher Vorschläge kann man nur hoffen, dass Israel dem närrischen Treiben falscher Freunde und selbsternannter Ratgeber mit harten Fakten ein Ende setzt. Es scheint ratsam, noch vor den US-Wahlen im November tätig zu werden.

  1. #1 von Siegfried am 30/03/2012 - 13:37

    Informationen zum „erbärmlichen“ Marsch auf Jerusalem,der heute seinen Höhepunkt
    erreicht,findet man zzgl.passender Links,bei der Botschaft des Staates Israel in Berlin;
    Offizieller Blog:

    http://www.botschaftisrael.de/2012/03/29/factsheet-globaler-marsch-nach-jerusalem/

  2. #2 von Tavor Galil am 30/03/2012 - 14:25

    Es gibt auch schon Videos dazu

    http://yfrog.com/g1ky4z

  3. #3 von Mekkaschwein am 30/03/2012 - 14:39

    > Wichtig sei, bis zur US-Präsidentschaftswahl im November die aktuelle Krise unter Kontrolle zu behalten.

    Mit anderen Worten, warten bis der Iran die Bombe hat.

    > Der Iran wäre dann auf dem schnellsten Weg, eigene Atomwaffen zu entwickeln – und das mit der Unterstützung jedes einzelnen Iraners, fast des gesamten Nahen Ostens und einer Menge anderer Leute in der Welt.

    Worin liegt hier der Unterschied zur heutigen Situation?

    > Israel müsse verstehen, dass es Sicherheit nur dann bekommen könne, wenn es im Nahen Osten akzeptiert werde.

    Und wenn das aus religiösen Gründen unmöglich ist?

    Ein Mohammedaner, wie Mohammed al-Baradei, in so einer hohen Position kann nur schiefgehen.

  4. #4 von mike hammer am 30/03/2012 - 14:55

    unterdessen versuchen araber in jerusalem ein OPFERFEST FÜR ALLAH zu feiern.
    als OPFER waren die JÜDISCHEN teilnehmer einer BAR MITZWA ausekoren.
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/154324#.T3WrjNmZUxg

  5. #5 von Tavor Galil am 30/03/2012 - 15:06

    Palliwood Produktions ist auch schon vor Ort 🙄

  6. #6 von Tavor Galil am 30/03/2012 - 15:54

  7. #8 von Q am 30/03/2012 - 17:16

    […] die WELT erklärt ihren Lesern in diesem Zusammenhang erstmalig das Prinzip der bewussten religiös-islamischen Lüge […]

    Dazu passt ein Artikel vom 20.11.2009 im Christian Science Monitor, auf den Jihad Watch aufmerksam gemacht hatte:

    Der wahre Grund, warum man dem Iran nicht trauen kann

    Wenn sie den nuklearen Zielen des Iran gegenübergestellt sind, müssen Verhandlungsteilnehmer* die schiitische Lehre von der Täuschung, die ‚Taqiyya‘ genannt wird, beachten.

    Von Mamoun Fandy, 20. 11. 2009 – London

    Im Vorfeld der Verhandlungen mit dem Iran im letzten Monat fragten sich viele in Europa und den Vereinigten Staaten, ob der Iran bezüglich seiner nuklearen Aktivitäten die Wahrheit sagen wollte oder sogar sagen könnte.

    Sollte der Westen iranischen Versprechen vertrauen? Die kurze Antwort lautet ’nein‘. Die zugrundeliegende Frage lautet jedoch ‚Warum nicht?‘

    Die Antwort darauf liegt im iranischen Glaubenssystem – insbesondere in der Glaubenslehre von der Taqiyya, ein Konzept, das für Nicht-Muslime schwer zu begreifen ist.

    Taqiyya ist das religiöse Grundprinzip der Schiiten bezüglich Geheimhaltung oder Verstellung in politischen oder weltlichen Angelegenheiten. Auf einer Ebene bedeutet sie, dass Präsident Mahmud Ahmadinedschad und seine Regierungsmitarbeiter sich selbst sagen können, sie seien durch ihren Glauben verpflichtet, nicht die Wahrheit zu sagen.

    Über diese Glaubenslehre wurde im Westen nicht viel diskutiert, aber dies sollte getan werden. Wie sollte die Welt mit der Taqiyya des schiitischen Islam im Zusammenhang mit der Nuklear-Akte des Iran umgehen?

    Kann man dem Iran vertrauen?

    Im Iran beherrschen die Lehren des schiitischen Islam alle Aspekte der Gesellschaft. Und die Taqiyya – Verstellung und Geheimhaltung – ist eins der Schlüsselelemente des schiitischen Glaubens. Während viele Nichteingeweihte von der Geheimhaltung seiner Nuklearanlagen durch den Iran überrascht sind, sind diejenigen, die den schiitischen Glauben untersucht haben, dies nicht.

    Viele Regierungen lügen bei strategischen Geheimnissen, besonders bei Geheimnissen, die Nuklearwaffen betreffen. Man möge Israels Tarnung seines Nuklearpotentials bezeugen. Und der frühere chinesische Führungsperson Deng Xiaoping gab seinem Land den Rat, ’seinen Glanz zu verbergen‘ – aus strategischen Gründen.

    Die Vorgehensweise des Iran in Bezug auf seine nuklearen Zielsetzungen ist jedoch eine andere Form der Täuschung und des Ableugnens.

    Staaten brauchen sicher keinen religiösen Erlass, um zu lügen oder zu verschleiern. Es hilft jedoch, wenn ein Staat bereits einen solchen vorrätig hat.

    Was kann der Westen tun?

    Westliche Verhandlungsteilnehmer müssen sich nicht nur der technischen Seite des iranischen Nuklearprogramms bewusst sein, sondern auch der geschichtlichen Entwicklung der Taqiyya. Ein solcher Zusammenhang wirft ein kritisches Licht auf die Verunsicherungen des iranischen Regimes und auf die Gesamtheit der schiitischen Gemeinschaft.

    Taqiyya bedeutet nicht, dass der Westen alle Verhandlungen mit dem Iran abbrechen sollte, oder dass man dem Iran niemals trauen könnte.

    Teherans Verschleierung ist ein Mittel zum Zweck: Es braucht Nuklearwaffen, um dem ‚geistlichen Regime‘ und der schiitischen Gemeinschaft Sicherheit zu bieten.

    So lange wie der Iran sich bedroht fühlt, wird er täuschen. Gelingt es dem Westen jedoch, Teherans Sorgen durch überzeugende Zusagen zu mildern, dann werden die Verhandlungen ehrlicher.

    Wie sich eine Lehre von der Täuschung entwickelte

    Taqiyya verlangt, dass der Gläubige in Zeiten der Schwäche betrügerisch ist. Die Geschichte der Schiiten in ihrem Konflikt mit den Sunniten ist eine Geschichte der Unterdrückten. Sie waren die Benachteiligten der islamischen Geschichte gewesen, und sie hatten sowohl ihre Gemeinschaften als auch ihren Glauben davor beschützen müssen, von den zahlreicheren Sunniten überrollt zu werden. Die Taqiyya tauchte als eine Reaktion darauf auf.

    Taqiyya bietet eine Lizenz dazu an, die strengen Glaubensregeln unter extremen Druck oder bei drohender Vernichtung zu verletzen – nichts Ungewöhnliches in der sunnitisch-schiitischen Geschichte. Die Lehre erlaubt, wenn sie vom Gläubigen ausgeführt wird, Verstellung zum Zweck des Selbstschutzes.

    Die Lehren von Jafar al-Sadiq, dem 6. schiitischen Imam, unterstreichen den Wert der Taqiyya als ein politisches Instrument. Er gab den Rat: „Freundet Euch oberflächlich mit Menschen an, und haltet Euren Groll versteckt.“ Er erklärte auch das Verhältnis der Schiiten zu anderen Muslimen: „Heuchlerisch unter Seinesgleichen zu sein, bringt vom Glauben ab, aber zusammen mit Anderen [mit Nicht-Schiiten] ist es eine Form der Anbetung.“

    „[B]eing double-faced with one’s own takes one outside the bounds of faith, but with others [with non-Shiites] is a form of worship.“

    Die Worte schiitischer Imame werden so angesehen, als hätten sie die gleiche Autorität wie die des Propheten Mohammed, und sie bringen Verpflichtungen mit sich. Taqiyya ist ein Bestandteil des Glaubens, und die Schiiten werden dazu angeleitet, sie bis zu der Zeit zu praktizieren, zu der der Mahdi zurückkehren wird. Der Mahdi ist die Person, die wie der Messias im Christentum, zurückkommen und Gerechtigkeit auf der Erde verbreiten wird.

    Bis dieser Zeitpunkt eintritt, sind die glaubenstreuen Schiiten dazu verpflichtet, sowohl bei ihren Beziehungen zu anderen Muslimen, als auch zu Nicht-Muslimen, Taqiyya zu praktizieren.

    Gegensätzliche Wertesysteme

    Während die politischen Prinzipien des Westens und die der IAEA (auch: IAEO) vom Konzept der Transparenz als wichtigste Lehre der Modernität und moderner Staaten bestimmt sind, müssen die, die mit dem Iran verhandeln, das Ausmaß hinterfragen, in dem das schiitische Regime in Teheran vom Konzept der Verschleierung bestimmt ist. Dort sind zwei verschiedene Wertesysteme in Funktion, was es äußerst schwierig macht, eine gemeinsame Basis zu finden.

    Heutzutage kann der Westen zurecht von Gedanken über Nuklearanlagen im Iran gequält sein, oder über die Anzahl der Zentrifugen, die er besitzt, oder sogar über die Ausmaße der Urananreicherung.

    Letzten Monat erlaubten iranische Politiker Beamten der IAEA, eine Nuklearfirma in der Nähe der Stadt Qorn zu untersuchen. Sie offenbarten ihnen jedoch nicht alles: Dies hätte ihren Glauben verletzt. Schiiten sind durch ihre religiösen Lehren dazu verpflichtet, sowohl ihren Glauben als auch ihre Gemeinschaft zu verteidigen, bis zur Rückkehr des Mahdi.

    Aus der Sicht Teherans ist Taqiyya über nukleare Dinge eine Pflicht, weil strategische Atomwaffen die einzigen Mittel sind, die schiitische Gemeinschaft in diesen modernen Zeiten zu schützen.

    Der Westen muss verstehen, dass die Hinterlist des Iran eine Auswirkung von Unsicherheiten des Regimes ist. Und seine Unsicherheit wurzelt in der Realität: Der Iran fühlt sich von Zigtausenden US-Truppenangehörigen eingeengt, die westlich von ihm, im Irak, und östlich von ihm, in Afghanistan, Regimewechsel gebracht hatten.

    Wenn Washington einen Durchbruch bei seinen Verhandlungen mit dem Iran will, sollte es weniger Drohungen aussprechen und mehr Zusicherungen machen.

    Nur wenn das iranische Regime sich sicher fühlt, wird es in gutem Glauben verhandeln.

    ***

    Mamoun Fandy ist Leiter des Nahost-Programms des internationalen Instituts für strategische Studien in London. Außerdem ist er Autor des demnächst erscheinenden Buchs „The Shia-Sunni Divide and the Coming Middle Eastern Cold War“ (Die schiitisch-sunnitische Kluft und der bevorstehende Kalte Krieg in Nahost).

  8. #9 von mike hammer am 31/03/2012 - 13:58

    EX-PRÄSI von argentinien
    Carlos Menem vorgeladen !
    die mühlen der gerechtigkeit mahlen
    manchmal doch, oder versuchen es zumindest.
    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4210357,00.html