Gabriel belehrt Israel

S. Gabriel (SPD) teilt seine Erkenntnisse auch auf Facebook mit

Israel bleibt auch nichts erspart. Die neueste Heimsuchung: SPD-Chef Sigmar Gabriel plustert sich auf und belehrt die Israelis in Israel, wo sie Wohnungen bauen dürfen. Wieso glaubt jeder Trottel da mitreden zu dürfen? Schickt den dicken Schwätzer einfach in die Wüste.

Die Rheinische Post berichtet:

Bei seiner Nahostreise hat SPD-Chef Sigmar Gabriel Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aufgefordert, den Siedlungsbau in Israel zu stoppen.

„Die Unterstützung für Israel in der deutschen und der europäischen Öffentlichkeit leidet bereits heute massiv unter der Fortsetzung der Siedlungspolitik“, sagte Gabriel unserer Redaktion.

Netanjahu habe betont, dass er zu Verhandlungen mit den Palästinensern bereit sei, allerdings dürfe es dafür keine Vorbedingungen geben.

Gabriel: „Ein Siedlungsstopp in der Westbank ist aus meiner Sicht aber keine ,Vorbedingung‘, sondern schlicht die Einhaltung des geltenden internationalen Rechts.“

Die Unterstützung Israels durch seine Freunde leidet keineswegs unter der Siedlungspolitik. Wir halten das für eine innere Angelegenheit, über die Israel ganz allein bestimmt. Und auf die Unterstützung durch Besserwisser und „Antizionisten“ wie Gabriel, kann man in Jerusalem eh verzichten.

  1. #1 von WahrerSozialDemokrat am 14/03/2012 - 18:41

    Ich glaube, es ist ein ursprünglich jüdisches Sprichwort:

    Herr, beschütz uns vor unseren Freunden, für unsere Feinde werden wir schon selber sorgen!

  2. #2 von Jaette am 14/03/2012 - 19:09

    “Ein Siedlungsstopp in der Westbank ist aus meiner Sicht aber keine ,Vorbedingung‘, sondern schlicht die Einhaltung des geltenden internationalen Rechts.”

    Das heißt nicht „Westbank“ oder „besetzte Gebiete“, Nazi-Fettbacke, sonder Judäa und Samaria! Und wer dort, worauf das Gesülze vom „internationalen Recht“ hinausläuft, „zurückgeben“, „abziehen“ oder „Baustop“ fordert, steht in einer Reihe mit Idioten, die von den „deutschen Ostgebieten“ schwafeln und die wieder „ins Reich“ eingliedern wollen. Warum lässt man diesen Volltrottel eigentlich einreisen? 👿

  3. #3 von Gudrun Eussner am 14/03/2012 - 20:10

    Er braucht halt die Stimmen der Muslime in Deutschland. :mrgreen:

  4. #4 von Nächstenliebe am 14/03/2012 - 20:59

    Wenn sie den Gabriel schon reinlassen, sollen sie ihn gleich im Kibbuz behalten.

    Wie Gabriel fordern allerdings auch bspw. die EU und die USA Siedlungsbaustopp und spätere Anerkennung eines autonomen Palästinas.
    Ehud Olmert hat sich m.E. mit der Roadmap über den Tisch ziehen lassen. Während Palästinenser sich aus Prinzip an keine Vereinbarung halten, hängt man sich bei Israel nun ständig an dem Zwei-Staaten-Ziel auf. Bei dem Stress mit Hisbollah im Norden und Hamas im Süden wäre die dritte Front eines eigenen Pali-Staates verheerend.

    Israel tut gut daran, mit dem Siedlungsausbau Fakten gg. die Zwei-Staaten-Lösung zu schaffen, für die Mohammedaner-Lobbyisten bleibt es damit aber argumentativ angreifbar.

  5. #5 von Jaette am 14/03/2012 - 22:01

    So, nun hat sich auch der „Lider“ zu Wort gemeldet:

    Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan strongly condemned Israeli air raids in Gaza, and stated that the „massacre“ in the Hamas-ruled territory is continuing.

    Speaking to the parliament in Ankara, he said Israel „is continuing to bomb Gaza after failing to destroy it through hunger.“ Erdogan called on the international community to stop the „massacre.“ *

    Mir sind die Kurden, die unter türkischer Besatzung leben, eigentlich ziemlich egal, aber wie erklärt Erdowahn deren Bombardierung? „Kampf gegen den Terror“ ?

    *http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4202474,00.html

  6. #6 von democracy am 14/03/2012 - 22:03

    Besonders schön ist ja der wohl unfreiwillige, aber entlarvende Lapsus „den Siedlungsbau in Israel zu stoppen“. Ob das jetzt auf Gabriel oder den Heini bei der RP zurückgeht, ist unklar, aber auch irrelevant. Denn es zeigt die gemeinsame Denke: Israel darf gefälligst in Israel nicht bauen. Egal, ob das jetzt in Judäa und Samaria oder irgendwo zwischen Haifa und Tel Aviv ist.

    Warum ist Siggy nicht unterwegs, um den Belgiern das Siedeln um Eupen-Malmedy, den Franzosen in Elsaß-Lothringen und den Polen und Russen in Ost- und Westpreußen zu verbieten? :mrgreen:

  7. #7 von anti3anti am 15/03/2012 - 06:46

    Gabriel ist ein Politiker mit Gespür für gesundes Volksempfinden. Mangels erkennbarer Juden wird sich der Hass der aufgewiegelten Deutschen auf die „neuen“ Juden, den Türken entladen. Es wird kein Dönner-, sondern ein Gabriel-Mord sein.

  8. #8 von Martin Schrödl am 15/03/2012 - 11:22

    @#7 von anti3anti am 15/03/2012 – 06:46

    „…wird sich der Hass der aufgewiegelten Deutschen…“

    Aber nur der Haß der AUFGEWIEGELTEN Deutschen. Und wieviel Promille können das schon sein, die sich vom Dicken aufwiegeln lassen? Na was denkst Du… 🙂

  9. #9 von anti3anti am 15/03/2012 - 15:46

    40 – 400

  10. #10 von Gudrun Eussner am 15/03/2012 - 16:22

    Wahrscheinlich haben ihn seine sozialistischen norwegischen Freunde in Hebron informiert. Die wühlen da schon seit 1994 gegen Israel. Von der Geschichte Hebrons, die in biblische Zeiten zurückreicht, haben sie keine Ahnung, sondern für sie wohnen da Araber „from time immemorial“.

    Wenn wir jemanden wie Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat bekommen, hätten wir Christian Wulff als BuPräser auch behalten können. :mrgreen:

  11. #11 von Dr. Doornkaat am 15/03/2012 - 17:00

    Man sollte nicht verschweigen, dass Siggi auf seiner Facebook-Seite wegen eben dieser Äußerung von Hunderten von Kommentatoren ordentlich den Brsch voll kriegt.

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