Schweizer Pfarrerin: Antifa“experte“ darf nachtreten

"Experte" Stutz: Gute Beziehungen zu Christenhassern

Irgendwie verständlich, dass die Linksextremisten sauer sind. Mit einer beispiellosen koordinierten Pressekampagne deutscher und schweizerischer Zeitungen, die vom nationalsozialistisch vorbelasteten Kölner Dumont-Verlag gesteuert wurde,  hatte man im Herbst versucht, aufgrund von Kriminellen gestohlener E-Mails die Existenz der beliebten Schweizer Pfarrerin Dr. Christine Dietrich zu zerstören. Angeblich sollte die namentlich in verschiedenen Zeitungen diffamierte Theologin rassistische Äußerungen im Umfeld des deutschen Internetblogs „PI-News“ getätigt haben. Die wochenlange Rufmordkampagne, die in solcher Dimension sonst nur korrupten Bundespräsidenten zuteil wird, ging gründlich in die Hose (QQ berichtete). Lediglich die Schweizer Weltwoche bewahrte  in der von linken Emotionen aufgeheizten Stimmung ihre journalistische Professionalität. 

Der Synodalrat der reformierten Kirche ließ tausende illegal beschaffte Schriftstücke unter Bruch des Fernmeldegeheimnisses von Juristen sichten und unterzog die beliebte Seelsorgerin einer inquisitionsähnlichen Befragung. Ergebnis des seit einem Urteil des Kölner Landgerichtes inzwischen auch strafrechtlich verfolgbaren anmaßenden Vorgehens: Die Vorwürfe waren erlogen, die Beschuldigte hat niemals die behaupteten rassistischen Äußerungen getan. Ausgerechnet die Zeitung der reformierten Kirche gibt jetzt einem selbsternannten „Rassismusexperten“ aus dem Umfeld der linksextremistischen Berner Antifa Gelegenheit, nachzutreten und die vom Synodalrat für unschuldig befundene Pfarrerin erneut mit Dreck zu bewerfen.

Aus dem Hetzartikel der Kirchenzeitung „Reformiert“ gegen die eigene Pfarrerin – und den Synodalrat, der deren Unschuld in einer ausführlichen Untersuchung abschließend festgestellt hat:

Herr Stutz, der Berner Synodalrat spricht Frau Dietrich vom Vorwurf der Islamophobie frei, mahnt aber zur Abstinenz vor islamfeindlichen Blogs. Ihr Kommentar?

Der Stellungnahme fehlt es an Transparenz, da der Synodalrat den Untersuchungsbericht unter Verschluss hält. So bleibt unklar, welche Sachverhalte bei der Untersuchung miteinbezogen wurden. Wurden etwa die von Christine Dietrich 2007/2008 auf Politically Incorrect (PI) veröffentlichten und später gelöschten Einträge auch geprüft? Hat sich der Anwalt detailliert über Dietrichs Wirken als PI-Mitverantwortliche nach Breiviks Massenmord orientieren lassen?
Zwar erwähnt der Synodalrat den letztjährigen Verweis an Christine Dietrich für ihre PI-Mitarbeit. Unerwähnt lässt er aber, dass die Pfarrerin in der Vergangenheit bereits mehrmals angekündigt hatte, sich von PI zurückzuziehen – und dennoch weitermachte. Auch ist nicht einsichtig, was Dietrichs Engagement für das Existenzrecht Israels mit Islamkritik zu tun haben soll, wie sie argumentiert – ausser man geht davon aus, dass Israel nicht gegen Palästinenser kämpft, sondern gegen Muslime. Klar ist: Damit übernimmt sie eine unter europäischen Islamophoben verbreitete Position.

Wo ziehen Sie als Experte die Grenze zwischen Islamkritik und Islamophobie?

Islamophobie beginnt da, wo dem Islam die gesellschaftliche Existenzberechtigung abgesprochen wird, indem er pauschal als homogen und unveränderbar begriffen, als Antipode zum «Westen» aufgebaut und als Inbegriff von Rückschritt und Gewalt ausgegrenzt wird. Wenn Christine Dietrich in einem TV-Interview mit dem Sender «Russia today» (2009) erklärt: «Der Islam unterdrückt Frauen, missbraucht Kinder für Hasserziehung, tötet Homosexuelle und verfolgt Juden», ist das meiner Meinung nach nicht Kritik, sondern Verunglimpfung.

Erwarten Sie von Pfarrerinnen und Pfarrern in Sachen Rassismus eine spezielle Sensibilität?

Als Aussenstehender erwarte ich von Kirchenleuten in Sachen Rassismus tatsächlich mehr Sensibilität: weil das Christentum – wie auch die anderen Weltreligionen – den Anspruch hat, das Heil in die ganze Welt und damit für alle Menschen zu bringen. Interview: Rita Jost

Was mag die Kirchenzeitung bewegen einen nach eigenen Worten Außenstehenden nach seinen Erwartungen für das Amt des Pfarrers zu befragen? Außenstehend ist dabei ein recht milder Ausdruck. Auf seiner Internetseite verlinkt der ausschließlich im „Kampf gegen Rechts“ engagierte „Experte“ die linksextremistische und gewalttätige Berner Antifa, auf deren „Recherchen“ er sich auch in seiner Artikeln des öfteren wie auf eine seriöse Quelle beruft.

Vielleicht interessiert die vollkommen verwirrten Verantwortlichen der reformierten Zeitung, was die Genossen ihres Experten Stutz einige Kilometer weiter im deutschen Freiburg sich letztes Jahr zu Weihnachten wünschten – denn wer die Pfarrerin wegen ihrer zeitweisen Kontakte zu PI-News zur Rassistin erklärt, muss es sich gefallen lassen, selber an den eigenen Verbündeten  gemessen zu werden:

Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine brennende
Sonnabend, 24.12.2011
Gerne hätten wir über abgefackelte Kirchen in Deutschland nach dem Vorbild von Nova Scotia oder North Tulsa, von Abita Springs, Hardeeville oder Logansport berichtet. Leider brennen hierzulande höchstens Gebetsbücher in Greven, aber weder Kathedrale, Dom noch Münster. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder, so dass wir uns nächstes Jahr an der Glut eines niedergebrannten Gotteshauses erwärmen können.

Vielleicht geht der Wunsch der Antifa bald in Erfüllung. Die geistige Lunte ist längst an die Schweizer reformierte Kirche gelegt – mit der eigenen Kirchenzeitung als Fidibus.

  1. #1 von Nächstenliebe am 26/02/2012 - 20:58

    Naja, die wenigen Leserkommentare sind ja eindeutig auf Frau Dietrichs Seite.

    Wenn Bestmensch Stutz meint, die richtigen Aussagen von Frau Dietrich, dass der Islam Frauen unterdrückt, Homosexuelle tötet und Juden verfolgt, seien verunglimpfend, lebt dieser Typ in Wolkenkuckucksheim.

  2. #2 von PlainCitizen am 27/02/2012 - 11:12

    Etwas Wasser und Seife würde dem Mann auch nicht schaden.

  1. Spitzel Stutz | diesiebtesichel
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