Auf der Flucht

300 mit Steinen bewaffnete Afghanen haben die Bundeswehr zur fluchtartigen Räumung eines Stützpunktes in der Stadt Talokan gezwungen. Ob die Soldaten sich noch einmal zurück trauen, um zurückgelassene Ausrüstung zu holen ist unsicher – wie auch, ob diese dann noch vorhanden ist. Das geräumte Feldlager wird zur Zeit von afghanischen Sicherheitskräften bewacht.

Die WELT berichtet:

Angesichts eines Auflaufs von rund 300 Demonstranten unmittelbar vor dem Stützpunkt habe der Kommandeur der Nordregion am Donnerstag die mit der Räumung beschäftigten Kräfte ins rund 70 Kilometer entfernte größere Feldlager Kundus abrücken lassen, teilte die Bundeswehr mit.

Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte, die rund 50 Soldaten hätten sämtliche Fahrzeuge mitgenommen.

Ein ZDF-Reporter berichtete, das Lager sei mit Steinen beworfen worden. Der relativ kleine Komplex ist schwierig zu sichern, weil er mitten in der 200.000-Einwohner-Stadt liegt.

Unklar sei, ob die Bundeswehr in das Lager zurückkehren werde, etwa, um dort verbliebenes Material abzuholen, sagte ein Bundeswehrsprecher. Das werde „lageabhängig“ entschieden. Das Lager wird einstweilen von afghanischen Wachen gesichert.

Der Aufruhr entstand, nachdem erneut Imame die Anhänger der Religion des Friedens zum gewaltsamen Protest gegen die angebliche Schändung von Koranen durch US-Soldaten aufgerufen hatten.

  1. #1 von mike hammer am 24/02/2012 - 21:00

    ja, genau, bringt denen bei das wir feige sind, davonlaufen vor ALLAHS macht.
    bringt unseren kriegern das fortlaufen bei. eine geschagene armee rennt immer
    wieder weg. der minister für rückzug gehört ge wulfgutenbergt!
    ein islamischer prediger hat die todesstrafe für
    die korangriller verlangt.
    ich hätte ihn bestraft wie NEBUKADNETZER den treuebruch
    durch könig ZEDAKIA bestrafte. auf das kunde wird die macht des westens in allen landen.

  2. #2 von kolat am 25/02/2012 - 01:18

    Die Bundeswehr hat in Afghanistan nichts verloren! Doch, ein paar Ausrüstungsgegenstände, aber macht nichts. Unsere Politiker spendieren ihr nagelneues Equipment… irgendwann. :mrgreen:

  3. #3 von indianerjones am 25/02/2012 - 01:52

    Talok..keine Armee hatt was in Afghanistan verloren, es haben aber auch Asylbetrüger, das ja evident feststeht, dass sie welche sind, dadurch in anderen Ländern was verloren zu haben…..[..] :mrgreen:

  4. #4 von kolat am 25/02/2012 - 01:58

    @#3 von indianerjones am 25/02/2012 – 01:52

    „Talok..keine Armee hatt was in Afghanistan verloren…“

    Talok? Ist das die Abkürzung für Talokan? :mrgreen:

  5. #5 von Asma am 25/02/2012 - 10:39

    Die Gefahr droht nicht von den 300 Steinewerfern vor dem Lager, sondern (wie auch bereits an anderen Orten mehrfach geschehen) durch die bewaffneten Geitenneuker (offizielle Bezeichnung „afghanische Sicherheitskräfte“) im Innern des Lagers.

    Quelle: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYvNCsIwEITfaDcBwZ9bay8eLRStt227loUmKclqQXx4k4MzMIeZb_CB2Z7eMpNK8LTgHftRTsMGwzYxsPhErB8GJyllgj1IoifeyjEDY660pLJXyTlH0hBhDVGXsrxizAvIhL2xTW335i_7PbTXc1ftjqa51C2uzlU_nu8Z1w!!/

    Zitat:
    .. Trotz einiger Rückschläge konnte durch die intensive Zusammenarbeit mit den afghanischen Sicherheitskräften die Sicherheitslage in der Provinz ständig verbessert werden. Die afghanische Armee und Polizei haben die Verantwortung für die Sicherheit der Menschen ihrer Provinz nun fest in den Händen, sodass die Auflösung des PAT Taloqan eine logische Konsequenz ist. ..

  6. #6 von Heinz Ketchup am 25/02/2012 - 12:18

    Etwas O.T. passt aber zu Thema Bundeswehr:

    Unser hochverehrter, ehemaliger Bundespräsident Christian Wulff soll mit dem Großen Zapfenstreich aus dem Amt verabschiedet werden.
    Zum Abschied darf er sich ja ein Lied wünschen.
    Die Bildzeitung bittet um eine wohlwollende Abstimmung: 😉

    http://www.bild.de/politik/inland/wulff-kredit-affaere/waehlen-sie-den-wulff-abschiedssong-22821476.bild.html

%d Bloggern gefällt das: