Verbündete verfolgen Verbündeten

Angeblich ist der islamische Atomstaat Pakistan unser Verbündeter im Kampf gegen den islamischen Terror. Merkwürdigerweise behandelt dieser Staat einen Bürger, der sich tatsächlich als Verbündeter des Westens benommen und die Auffindung des Kaida-Terroristen Bin Laden ermöglicht hat, wie einen Verräter. Der pakistanische Arzt, der mit den USA zusammen gearbeitet hat, ist in Haft und erwartet ein ungewisses Schicksal.

Der FOCUS berichtet:

US-Verteidigungsminister Leon Panetta zeigte sich besorgt über den Umgang Pakistans mit dem Arzt Shikal Afridi. Der Mediziner hatte bei der Entdeckung von El-Kaida-Chef Osama bin Laden geholfen. „Ich bin sehr besorgt über das, was die Pakistaner mit diesem Menschen gemacht haben“, sagte Panetta in einem Interview mit dem Sender CBS, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll.

Afridi habe Erkenntnisse geliefert, die für den Einsatz gegen Bin Laden sehr nützlich gewesen seien. Die pakistanischen Behörden hatten den Arzt festgenommen und wegen Verrats angeklagt.

Panetta gab in dem Interview zu, dass Afridi in Wahrheit für den US-Geheimdienst arbeitete, als er im pakistanischen Abbottabad gesundheitliche Untersuchungen vornahm und DNA sammelte, um die Identität Bin Ladens zu beweisen. Der Chef des Terrornetzwerks El Kaida war Anfang Mai des vergangenen Jahres in Abbottabad bei einem Spezialeinsatz von US-Elitetruppen getötet worden.

Wie viel wusste Pakistan?
Panetta sagte, Afridi habe sich in keiner Weise Pakistan gegenüber verräterisch verhalten. Der Kampf gegen den Terrorismus sei sowohl im Interesse der USA als auch Pakistans. Zugleich sagte der US-Verteidigungsminister, er sei noch immer überzeugt, dass pakistanische Beamte über Bin Ladens Versteck Bescheid wussten.

Nach Geheimdienstinformationen flogen pakistanische Militärhubschrauber über den Wohnkomplex Bin Ladens in Abbottabad. Panetta zufolge muss es Kenntnisse darüber gegeben haben, was in dem Anwesen vor sich ging.

Ein Staat, der unsere Verbündeten und Helfer verfolgt, kann selber kein Verbündeter sein. Dies deckt sich auch mit den zahlreichen Beobachtungen, dass Pakistan Terroristen immer wieder unterstützt hat. Die Ursache dafür – die Lehre des Islam – kam offenbar unbeabsichtigt in einer WDR-Sendung zur Sprache – die Verantwortlichen wurden sichtlich von den Aussagen einer zum Christentum konvertierten Österreicherin aus pakistanischer Familie überrascht, die um ihr Leben fürchten muss: Sabatina James beim Kölner Treff.

  1. #1 von Starenberg am 30/01/2012 - 11:24

    Die Amerikaner sind eben so naiv wie dieser Arzt. Verräter – und als solcher wird der Mann von der mohammedanischen Saubande gesehen – leben immer gefährlich. Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter. Der Arzt hätte sich rechtzeitig absetzen müssen, die Amis werden mit ihnen fremden Mentalitäten nicht fertig. Ein Problem, das man nicht mit mehr Militärpräsenz lösen kann.

  2. #2 von fritz am 30/01/2012 - 11:38

    Nein die Amis sind nicht Naiv aber sie haben keine andere Wahl-so wie damals mit Stalin.
    Bricht die Armee zusammen wird Pakistan von den Taliban überrollt werden wie Afghanistan.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 30/01/2012 - 12:07

    Tja, das Leben eines AGENTEN ist einsam und sehr gefährlich!
    Ein Agent arbeitet auf eigene Gefahr!

    Wird er enttarnt, muss er allein seinen Kopf für hinhalten!

    Der „Verräter“ SHIKAL AFRIDI kommt jetzt bestimmt in den „Genuss“ einer
    „SPEZIALBEHANDLUNG“! Nach solch einer „Behandlung“ fangen nicht wenige
    Menschen an zu „singen“!

    http://www.youtube.com/watch?v=sO_QntXc-c4 .