Köln-Kalk: Durchmarsch

Wie man mit minimalem Einsatz maximale Außenwirkung erzielt, zeigte Pro-Köln heute erneut mit der Wiederholung einer im November durch Linksextremisten verhinderten Demonstration. Mit einem massiven Polizeiaufgebot wurde dem Recht heute Bahn geschaffen. Zwei Blockaden wurden geräumt, Die demonstrierenden Bürger konnten bis in Sichtweite des umstrittenen besetzten Hauses gelangen und dort ihre Abschlusskundgebung abhalten. Der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, der drei Stunden zuvor aufgerufen hatte, nach Kalk zu kommen um das Demonstrationsrecht außer Kraft zu setzen, twittert verbittert: „Lächerliche 91 Leute von Pro Köln, was für eine traurige Truppe“. Auch wenn die Zahlen der Antifa sicher nicht verlässlich sind: Ist es dann nicht erst recht lächerlich, wegen so einer Truppe so einen Wirbel zu veranstalten?

Oder fürchtet Herr Beck zu Recht, dass ohne Drohung und Repression, ohne Sperrung eines ganzen Stadtviertels, die Teilnehmerzahlen der Pro-Demos durch die Decke schießen? Immerhin gibt es in Köln 20.000 Bürger, die die Partei regelmäßig wählen. Was für ein Albtraum für Beck, wenn die alle eines Tages auf die Straße gingen!

Linksextremisten waren bereits im Vorfeld der Demo mit dem Versuch gescheitert, die Anfahrt der Pro Busse gewaltsam zu verhindern. Leider ist es nicht möglich, in Köln solche Veranstaltungen einfach zu Fuß unbeschadet zu erreichen, was die Teilnehmerzahl natürlich auf einen „harten Kern“ einschränkt.

Ein erster Blockadeversuch wurde am Demonstrationsweg unterbunden, eine Blockade in Höhe Kalker Post geräumt, wobei es mehrere Festnahmen von Linksextremisten gab. Die bereit stehenden Wasserwerfer wurden dabei nicht benötigt.

Nach der Abschlusskundgebung sind die Demoteilnehmer soeben (13:30) mit ihren Bussen abgefahren. Dafür mussten erneut linke Störer von der Polizei abgedrängt werden. Die Antifa verbreitet über Twitter Informationen über Parkplätze, wo einige Demonstranten angeblich ihre Privatfahrzeuge geparkt haben, die Polizei zieht dort erneut größere Kräfte zusammen, um Übergriffe durch Linke zu unterbinden. Von der Antifa  werden Gerüchte gestreut, in der Kölner Innenstadt sei eine größere Gruppe „Nazis“ unterwegs.

Schon jetzt kann man von einer erfolgreichen Durchführung der Demonstration sprechen. Dazu dürfte wesentlich die erwiesene Entschlossenheit von Pro beigetragen haben, verbunden mit der Ankündigung einer erneuten Wiederholung der Demo am Karnevalssamstag, wenn heute wieder das Demonstrationsrecht verweigert würde. Eine Polizeiaktion dieser Größenordnung mitten im Chaos der Karnevalstage hätte Köln vor große Probleme gestellt. So ist es wohl zu verstehen, dass Polizei und sogar zurückhaltend die Dumontpresse dieses Mal ein Einsehen hatten und Pro Köln das selbstverständliche Demonstrationsrecht einräumten.

  1. #1 von kongomüller am 28/01/2012 - 14:39

    „…was für eine traurige Truppe“

    haha! sowas kommt ausgerechnet von rosa-gutmensch_in volker_in beck_in.
    er sollte sich einmal umschauen und registrieren, was für blutleere, verkrachte dumpfback_innen das personal der grün_innen bilden.

  2. #2 von Nele am 28/01/2012 - 15:51

    Es war eine wirklich rundrum gelungene Demo durch Kalk mit gut 150 Teilnehmern. Es hat eine sehr gute Kooperation zwischen der PRO-KÖLN-Rechtsabteilung und der Kölner Polizeiführung gegeben. Am überzeugensten fand ich die Rede des bekennenden Homosexuellen Michael Gabel für Toleranz und Meinungsfreiheit. Auch war erfreulich, dass sich Mitglieder und Funktionäre der DF an der Kundgebung offensiv beteiligt haben. Die Freiheit musste diesmal nicht vor den linksextremen Feinden der Freiheit kapitulieren. Es war heute ein großer Erfolg für PRO Köln! Chapeau!

  3. #3 von Kölner am 28/01/2012 - 17:40

    Gabel war wirklich gut! Und die polizei hat ordentliche arbeit geleistet. Es sollen 2000 (!)= Polizisten gewesen sein!

  4. #4 von Milva aus Bochum am 28/01/2012 - 18:56

    PRO KÖLN hat das Recht auf Meinungsfreiheit ruhig und mit großer Contenance durchgesetzt. Die haben Rückrad bewiesen und verdienen unser aller Unterstützung. Auch ich fand die Gabel-Rede spitze und absolut klischeesprengend. Weiter So PRO KÖLN!

  5. #5 von Milva aus Bochum am 29/01/2012 - 09:04

    Die Linken heulen sich nun richtig aus. Beck und Co wollen den Polizeiskandal im Landtag thematisieren und der Polizei zukünftig untersagen demonstrationen von PRO KÖLN zu schützen. Tolle Demokraten! Wehret den Anfängen- gegen nationale und internationale Sozialisten.

  6. #6 von Nele am 29/01/2012 - 14:10

    Beck der politisch korrekte Denunziant twittert den Namen des Busunternehmens, das die PRO-Aktivisten gestern gefahren hat. Das Unternehmen soll abgestraft werden. Einfach widerlich und peinlich!

  7. #7 von Jeremias am 30/01/2012 - 15:27

    Ich bin nun auf Reaktionen der „Demokraten“ in den etablierten Parteien gespannt. Ich erwarte hier von der FDP die „richtige Reaktion“.

  1. Pro Köln-Effekt: Aus für Autonomes Zentrum « quotenqueen