Hetzkampagne geriet zum Desaster

Die neueste Hetzkampagne der Dumontpresse gegen kritische Bürger und ihre Blogs (QQ berichtete) ging nach hinten los. Selbst in der taz, die sich pflichtbewusst an der albernen Schmuddelaktion der kapitalistischen Konkurrenz  beteiligt, sprechen die Leserbriefe Bände, die hier traditionell im Vertrauen auf die überwiegend linke Leserschaft weniger zensiert werden als in der bürgerlich getarnten Linkspresse. Wenn so schon die Linken denken – wie mag es dann bei den bürgerlichen Lesern von Kölner Stadtanzeiger und anderen aussehen, deren Meinung niemals veröffentlicht wird?

Meinungen von taz-Lesern zur neuesten Hasskampagne gegen islamkritische Bürger:

05.01.2012 18:02 UHR
von Hassan Kal:
Die Islamkritiker sollen also unter „Beobachtung“ des Verfassungsschutzes gestellt werden. Als Ex-Muslim frage ich mich da doch, warum der Islam in diesem Land dann nicht längst verboten ist, wo es doch um die Abschaffung des Grundgesetzes geht. Meine Eltern sind mal vor diesen „Religionisten“ abgehauen, um in diesem Land ein freieres Leben führen zu können, stattdessen wird von irgendwelchen Religionsromantikern dieses Elend akzeptiert. Das Ganze hat nichts, aber auch gar nichts mehr mit Toleranz zu tun, sondern mit schierer Dummheit völlig verblödeter Deppen, die nur die Quellen einmal ernsthaft lesen müssten, um ihre peinliche Einstellung zu ändern!
05.01.2012 10:40 UHR
von Marti:
Je offensichtlicher es wird, dass die arabischen Revolutionen nicht zu Liberalität, Demokratie und Menschenrechten führen, sondern zu islamistischen Regimen, umso krasser wird jeder gemobbt, der es wagt die Probleme mit dem Islam offen anzusprechen.

Jetzt wird sogar der Verfassungsschutz in Stellung gebracht.

Selbst an der Uni, in der Islamwissenschaft, ist kaum noch ein kritisches Wort mehr zum Thema Islam möglich.

Unser linksgrünes Establishment, das die geisteswissenschaftlichen Fächer an den Unis total beherrscht, verkündet seit Jahrzehnten, dass der Islam friedlich, tolerant und offen für die Moderne sei.

Je mehr die Wirklichkeit dieses rosarote Islambild, das das Establishment durch die ideologische Brille wahrnimmt, Lügen straft, umso nervöser wird dieses Establishment, zeigt das Problemfeld Islam doch nur zu deutlich, wie krass daneben das ist, was man zum Thema Islam so von sich gegeben hat.

Jetzt schreit man „Nazi“, „Rassismus“, „NPD“, „Islamophobie“ und tut so, als ginge es um die Muslime, tatsächlich ist es aber das eigene, gescheiterte Weltbild, was da verteidigt wird.

Die Muslime sind dem linksgrünen Establishment völlig schnurz, es geht um die eigene Glaubwürdigkeit und damit um die Macht.

Unterdrückte muslimische Frauen, Schwule etc. werden da gern geopfert, wenn es um die eigene Macht geht.

Ich finde das ganze nur noch zynisch und ekelhaft! Wer hätte gedacht, dass die Linken eines Tages so weit sein werden, dass sie die Unterdrückung jeglicher Kritik an einer mittelalterlichen, menschenverachtenden Politreligion zu einem ihrer wichtigsten Anliegen machen.
05.01.2012 02:04 UHR
von keetenheuve:
Also wenn die taz sogar mit einem Foto von Salafisten bei einer Demo in Köln einen Artikel gegen „Islamhasser“ unterlegt, dann illustriert dies doch ziemlich deutlich die Wichtigkeit von islamkritischen blogs. Zur Erinnerung: Die Salafisten finden auch in Deutschland die Steinigung von Frauen ganz ok, und auch das ganze andere Scharia-Programm. Eigentlich sollten wir doch froh sein, dass es noch islamkritische STimmen gibt, die das thematisieren. Ich meine, wenn schon die taz völlig naiv Salafisten bringt.
04.01.2012 23:45 UHR
von Mohamett:
Oh – die TAZ sympathisiert mit Salafisten (sihe Bild oben). Trägt sie damit nicht eine Mitschuld an der Behandlung moslemischer Frauen? Muss Eure Chefredakteurin bald eine Burka tragen? Ist sie Unterstützerin des Islam-sozialistsichrn untergrunds (ISU)?

Die Tage der Mainstream-Presse gehen zu Ende. Wenn man sich die Auflagen der FAZ, TAZ, Berliner Zeitung usw. anschaut, wird einem klar, dass dies nur der mediale Todeskampf ist. Pi kann seinen Server nach Nordkorea verlagern – da kann keiner was.
04.01.2012 23:24 UHR
von Demokrat:
Realistisch kann man kaum eine Webseite verbieten. Volksverhetzungsparagrafen dehnen halte ich für sehr gefährlich. In der DDR waren Gegner der SED, Demokraten und selbst Umweltschützer einfach „Feinde des Friedens“. Die SED war die Friedenspartei, Gegner logischerweise Friedensfeinde. Es erinnert stark daran was man nun plant. Mir ist lieber wenn Leute auch radikale Religionsablehnung aussprechen als wenn sie diese mit Bomben zeigen. Warum man gerade Salafisten als Friedensboten darstellt sollte die taz mal erklären. Die Pipifanten schneiden immerhin nirgens Menschen Köpfe ab so wie es Salafisten tun und sie fordern keine Steinigungen. Natürlich wird man nun trotzden mit allen Mitteln, auch rechtlich bedenklichen, vorgehen. Es soll niemand aus dem medialen Mainstream ausscheren. Der Sarrazin-Schock sitzt tief, die Angst vor Machtverlust oder Verlust von Deutungshoheit auch. Man wird damit nur eine Radikalisierung der Gegenseite bewirken. Wer dazugehört und mit wem man leben will könnte man ganz einfach in einer Volksabstimmung klären. Dann wüsste man wie die Dinge stehen. Damit könnte man dann arbeiten. Anscheinend fürchtet man sich aber vor dem Volk und das nicht nur in dieser Frage. Das ist kein gutes Zeichen.
04.01.2012 22:39 UHR
von Neusprech:
@mehrdad

Ich kenne auch viele Iraner die 1979 aus dem Iran vor den Mullahs geflohen sind, diese Leute kommen vorwiegend aus der Bildungsschicht, viele davon sind Ärzte. Diese Leute müssen mittlerweile in Deutschland mit der Angst leben, daß die Islamisten vor denen sie hierher geflohen sind hier die Oberhand gewinnen und Ihre rückständige Kultur zum neuen Wertemaßstab erheben. Ich rate Jedem dringend den Koran zu lesen und sich sein eigenes Bild zu machen. Was der Koran fordert ist ein System des Faschismus in dem es die Unterteilung der Menschen in Herrenmensch (Muslim) und Untermensch („Ungläubige“) gibt. Im Koran gibt es unzählige Stellen in denen zur Gewalt und Mord an „Ungläubigen“ aufgerufen wird, die weltweiten Opferzahlen zeigen deutlich daß diesen Aufforderungen auch Folge geleistet wird. Es gibt keinen „moderaten Islam“ denn im Gegensatz zum Christentum hat der Islam nie eine Aufklärung erfahren. Also Koran lesen, Grundgesetz lesen und dann entscheiden ob das Eine mit dem Anderen geht. Wer bei klarem Verstand ist kann dies nur verneinen…
04.01.2012 20:16 UHR
von Islamkritiker:
Tja, was macht Mensch denn nun. Islamhasser stellen sich als Islamkritiker hin. Und was ist mit den ChristenKritikern, welche das Christentum hassen? Wie war das denn beim letzten Papstbesuch in Deutschland? Wer hat sich da als Christenhasser/Papsthasser hervorgetan?
Wenn die Kritik verboten wird, dann hat die TAZ ihre Daseinsberechtigung verloren. Und die Freiheit auch.
Warum nicht einfach einmal das Neue Testament mit dem Koran vergleichen? Was spricht dagegen?
Warum nicht Kirchenpredigten mit den Texten des Vorbeters in der Moschee vergleichen?
Wer hat denn hier die Angst vor den Ergebnissen?

Fragen über Fragen …..
04.01.2012 19:49 UHR
von Handsome:
@Webmarxist

Besser man löscht sie und ihre unsäglich dummen Kommentare bei der TAZ.
Ihr ständiges „Rassismus“-Gegröhle nervt ungemein, und es geht hier nirgends um Rassen aber das kapieren sie offenbar nicht.
04.01.2012 19:04 UHR
von Webmarxist:
Die PI-Internetseite muss gelöscht werden. Das Internet darf kein Platz für Rassismus sein. Denn an diesem Ort kann jeder seine freie Meinung äußern , solange man sich an die selben Regeln wie bei den Taz-Kommentaren einhält

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
04.01.2012 17:49 UHR
von Sophia:
@Kaboom
„…Worin unterscheiden sich denn die Positionen der „Islamkritiker“ einerseits und der NPD andererseits, wenn man mal die Platitüden der „Islamkritiker“ bezüglich Israel und den USA aussen vor lässt?“

Islamkritiker kritisieren in erster Linie eine religiös verbrämte unaufgeklärte Politideologie, die ihr eigenes Rechtssystem, die Scharia, überall auf der Welt einführen will/muss! Der Islam teilt die Welt in Gläubige, sie selber, und Ungläubige auf und stellt sich in allem über die Ungläubigen sowie als Männer über die Frauen. Islamkritiker wollen demgegenüber unsere errungenen Grund-und Freiheitsrechte verteidigen und kritisieren alle Verantwortlichen in der ganzen westlichen Welt, die diese Werte relativieren oder gar der Scharia das Wort führen.Dabei haben wir durchaus aufgeklärte Muslime an unserer Seite, zumal sich Islamkritik nicht gegen Muslime und schon gar nicht gegen Ausländer sondern gegen die Ideologie Islam wendet!
Die NPD unterscheidet Völker und Rassen und hat grosse Schnittmengen mit dem Islam, der wie sie Menschen als rein und unrein unterscheidet. Die nationalSozialistische Partei hält sehr viel vom Islam, im 2. Weltkrieg gab es eine Handschar-Islam-Division. Das Buch Mein Kampf ist Bestseller in islamischen Staaten auch in der Türkei.
Mit Links-und Rechtsextremismus haben Islamkritker rein gar nichts am Hut! Sie sind deren Feinde!
Islamkritische Blogs gibt es vornehmlich deshalb, weil die MSM in Punkto Islam Selbstzensur ausübt, die von der EU angeordnet ist.
04.01.2012 17:38 UHR
von Dirk Jäckel:
Liebe taz,

da ihr anscheinend keine Kommentare mit Links veröffentlicht, hier nochmals für euch zur Info:

http://www.exmuslime.at/cahit-kaya-frei-gesprochen/176-wie-der-vogel-den-wurm-faengt

Fällt euch was auf?
04.01.2012 17:28 UHR
von Dirk :
Zum Foto:
Das von den langbärtigen Jungs getragene T-Shirt kam mir doch irgendwie bekannt vor. Klar, musste nicht lange suchen: Trug auch der Salafaschist Pierre Vogel; zu sehen auf der Seite der Ex-Muslime, Beitrag von Cahit Kaya: Der Vogel fängt den Wurm.
Liebe taz, wenn neuerdings Salafisten als Kämpfer für Toleranz vorgestellt werden, dann Gute Nacht!
04.01.2012 17:28 UHR
von egon sunsamu:
Ali Baba:“…wie kommt es eigentlich, dass jemand der solche grütze von sich gibt, auf dieser seite auftaucht?“
Das hat mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun. „Demokraten“ und „Menschenrechtler“ müssen auch von der eigenen abweichende Ansichten und Meinungen ertragen. Denn das ist die Position, die sie durch ihre selbst gewählte Bezeichung vertreten müssen. Sonst müssten sie sich richtig: „Faschist“ nennen…
Sie verstehen?
04.01.2012 17:03 UHR
von Verfassungsschnecke:
An sich gut so.
Ob der Verfassungsschutz allerdings in seinem derzeitigen Zustand so gur dafür geeignet ist darf hinterfragt werden.
04.01.2012 16:56 UHR
von Dirk Jäckel:
@maoam

„Was haben die ach so menschlichen und zivilisierten Christen in dieser Zeit so getrieben?

Richtig: Hexen verbrannt.“

Verehrter Hobbyhistoriker, für mich relevanter ist, was Ihnen vielleicht entgangen ist: Dass vor ca. 1 Monat in Saudi-Arabien eine „Hexe“ hingerichtet worden ist.
04.01.2012 16:51 UHR
von noon:
an welcher stelle hat pi denn „offene sympathien“ für die npd gezeigt? und wieso hat die taz sympathien für salafiten (siehe bild oben)? und wieso zitiert die taz wohlwollend den linken antisemiten dietmar näher, der behauptet, israel sei ein apartheidsstaat und juden generell das recht abspricht, sich gegen ihre vernichtung zu verteidigen?
04.01.2012 16:46 UHR
von RedHead:
Bedeutet das jetzt, der VS bezahlt Leute im Dunstkreis von Pro, PI und Konsorten, damit die Muslime ermorden und in 10 Jahren heißt es dann, man kann die nicht verbieten, weil der VS zu tief drin steckt?
Im Moment halte ich jedenfalls den Verfassungsschutz für deutlich gefährlicher als diese faschistoiden Christenfundi-Moslemhasser, was sich dank des Verfassungsschutzes sicherlich noch ändern kann.
Und nein, ich habe ganz bestimmt kein prinzipielles Problem mit Islamkritik, aber was PI liefert kann man wohl kaum als Kritik bezeichnen.
04.01.2012 16:41 UHR
von derKritiker:
Ich frage mich erst mal:
Was ist der Unterschied von Religionskritikern ggf. Islamkritikern und Islamophoben ??
Wo hört das eine auf und fängt das andere an ??

Ich kenne eine religionskritische Seite, die meist auf den ganzen Unfug und Unsinn von Religionsanhängern hinweisst (egal ob Juden, Hindus, Christen oder Muslimen): blasphemieblog2.wordpress.com
ist der jetzt ***phob ??

Man muss alles kritisieren dürfen, egal ob Isreal oder den Imam um die Ecke, G.W. Bush (als neugeborener Christ) oder andere Evangelikale wenn sie mal wieder ihren viralen Blödsinn unsers Volk bringen. Und auch unter sunnitischen oder salafistischen Muslimen, wird sehr viel Blödsinn erzählt, der einseitig und faschistisch ist.

Warum sollte man das nicht kritisieren dürfen ?
Vieles nämlich von diesen Dingen, bleiben ja nicht nur beim Wort, sondern beeinflusst Menschen oft in negativer Hinsicht.
Generelle Hetze und ganze Pauschalisierungen, sollten vermieden werden, das ist richtig.
Aber Tatsachen, dürfen nicht deshalb verschwiegen werden. Wenn es viele russlanddeutsche oder andere Migranten häufiger als andere negativ auffallen. Wenn die Führung Isreals meint, sich alles erlauben zu dürfen, muss man das kritisieren, ohne das gesamte Volk zu verhetzen, also den einzelnen Isrealiten. Genauso ist nicht jeder Schwarze dumm oder ein Autodieb.
Deutsche Fußfallfans können auch randalieren und ganze Schlägertrupps rennen durch die Strassen. Deshalb trotzdem nicht jede „Kartoffel“ ein Rassist, Verbrecher oder sonst was.

Trotzdem, wir haben Probleme und die kommen (schon seit Jahrhunderten) aus Religionen. Der Islam, wie auch das radikale Christentum (man sehe sich die Evangelikalen in Amerika an), haben viel unsinniges im Kopf und meist Tendenzen zu Auseinandersetzungen. Das liegt einfach in der Natur der Sache, z.B. in Bibel und Koran.
Da lassen sich ganz leicht und prima Kriege und andere Auseinandersetzungen und Abgrenzungen ableiten. Sowas muss man kritisieren dürfen.
Wer das nicht sieht, sollte einfach weiterschlafen.
04.01.2012 15:43 UHR
von Gregor:
Erschreckend, wieviel INDYMEDIAner hier wieder ihren unqualifizierten Senf ablassen. Dabei haben gerade die doch ein gestörtes Verhältniss zum Rechtsstaat und der Polizei. Indymedia ruft regelmäßig zu Gewaltaktionen gegen Polizei und Nicht-Linke auf.

Einzig „Ali Baber“ schein hier NPDler zu sein, wenn er beim Nationalsozialismus vom subjektiv falschen Pferd schreibt. Waren die etwa objektiv die Guten, oder wie?

Die ganze Aktion um PI wird wie das Hornberger Schießen ausgehen, ein Sturm im Wasserglas. Der VS wird die Rechtmäßigkeit der Islamkritik feststellen und die Anzeigen wegen Gesetzesverstoß fallengelassen.
04.01.2012 15:40 UHR
von Kaboom:
Lieber Fabian,

ich hätt da mal ein paar Fragen:

Sie behaupten, die in den FR-Artikeln genannten Fakten seien Lügen. Das können Sie sicherlich belegen, ja?

Worin unterscheiden sich denn die Positionen der „Islamkritiker“ einerseits und der NPD andererseits, wenn man mal die Platitüden der „Islamkritiker“ bezüglich Israel und den USA aussen vor lässt?

04.01.2012 15:33 UHR
von eichel69:
@mehrdad
Sie als Iranistämmiger sind bei PI?
Vorsicht, damit überfodern Sie die meisten Leser hier.
04.01.2012 15:32 UHR
von maoam:
Süß, der Fabian.

Macht er sich sorgen um seine lieben „Islamkritiker“. Die sind ja immer so nett und gebildet, und wollen tatsächlich nur die Religion kritisieren.

Doch warum ausgerechnet NUR den Islam?

Jeder weiß, dass islamische Gelehrte verantwortlich sind für Fortschritte in Sachen Medizin, Astronomie und Mathematik.

Was haben die ach so menschlichen und zivilisierten Christen in dieser Zeit so getrieben?

Richtig: Hexen verbrannt.
04.01.2012 15:26 UHR
von Ali Baba:
„Der DuMont-Verlags in Person von Steven Geyer und anderen verbreiten seit einigen Wochen Hetzartikel gegen Islamkritiker. Dabei werden falsche Zitierungen, Verleumdungen und Lügen verbreitet, die keiner rechtstaatlichen Überprüfung stand halten würden. Was das für eine Verhältnis zum Rechtsstaat darstellt, welcher Persöhnlichkeitsrechte genauso wie Verleumdungsverbote kennt, ist eine Offenbarung dieser Leute und des Verlags.“

– da du wahrscheinlich keine beispiele für deine ausführung hast, bleibt mein vorschlag an diese leute sich zu wehr zu setzen, wg rechtsstaat und so.., unausgesprochen

„Auch wird von Geyer die Pi-News-Seite als der NPD nahestehend bezeichnet. Das ist so abwegig, dass der klare Versuch der Diskreditierung der Seite auch im Zusammenhang mit den Dönermorden nur allzu offensichtlich ist.“

– das es keine verbindung gibt, weisst DU!?
für gewöhnlich vesteht sich solches pack immer gut.

„Es sei übrigens daran erinnert, dass der Kölnisch Illustrierte Zeitung (ebenfalls DuMont) in den 30er Jahren den Machtantritt der Nazis und speziell Adolf Hitlers medial protegiert hat.
Ein solcher Verlag, vergleichbar mit den IG-Farben, der schon einmal auf das „falsche Pferd“ gesetzt hat, sollte man kein Forum mehr bieten.“

– dass das pferd falsch ist, ist deine subjektive meinung.
und wie kommt es eigentlich, dass jemand der solche grütze von sich gibt, auf dieser seite auftaucht?
04.01.2012 15:13 UHR
von mehrdad:
eines vorweg:

ich bin als iranischstämmiger deutscher selber in eine der bösen bösen PI gruppen…sowie dutzende aleviten, atheisten und christen aus dem islamischen raum, sowie etliche menschen mit polnische, italenische, türkische usw.. wurzeln.

was da an hetze gegen PI betrieben wird, gleicht mittlerweile einem medialen volksgerichtshof. das ist wie damals bei beckmann+7 gegen sarrazin.

und als „beweis“ bringen selbsternannte demokraten aus der linken Ecke Kommentare aus dem PI forum.

nun, ich habe selbst im kommentarbereich einer grossen deutschen zeitung gelesen, dass jemand einen atomschlag des iran gegen israel forderte. und was „israelkritiker“ hier im TAZ forum gegen israel bringen, kann sich durchaus mit aussagen der antisemitischen hamas messen.

der kampf gegen „rechts“ ist mittlerweile entartet zu einem kampf der politisch-medialen klasse gegen alle abweichenden meinungen und islamkritiker.

kein wunder, dass die veröffentlichte meinung immer mehr von der öffentlichen meinung in deutschland abweicht.

und die ankläger sind selber leute, die NIE etwas positives über israel berichten (TAZ) und sogar den wahlsieg der islamisten in ägypten verharmlosen.

religionskritik ist aber kein verbrechen, sondern bürgerpflicht!

bitte veröffentichen, damit etwas farbe ins eintönige spiel kommt.
04.01.2012 15:08 UHR
von Fawkrin:
@Fabian
Es gibt klare Unterschiede zwischen Islamkritikern und islamophoben Rassisten, die sich das fadenscheinige Deckmäntelchen der Islamkritik überziehen.
Seiten wie „PI“ oder „akte-islam“ sind in meinen Augen volksverhetzend und antidemokratisch und das sind schon zwei klare Schnittpunkte zur NPD.
04.01.2012 15:07 UHR
von Wolf:
Fabian, Sie fühlen sich so schlau, vielleicht sind Ihre Kommentare bei Pi doch besser untergebracht. Vielleicht lesen Sie mal einige der Beiträge der letzten Monate, dann können Sie hier auch kompetent das Maul aufreissen!

Was bitte ausser knallharter Hetze ist Pi, daß der Herr Fabian Krokodilstränchen absondert und um „Verständnis“ buhlt…..?
04.01.2012 14:59 UHR
von Fabian:
Der DuMont-Verlags in Person von Steven Geyer und anderen verbreiten seit einigen Wochen Hetzartikel gegen Islamkritiker. Dabei werden falsche Zitierungen, Verleumdungen und Lügen verbreitet, die keiner rechtstaatlichen Überprüfung stand halten würden. Was das für eine Verhältnis zum Rechtsstaat darstellt, welcher Persöhnlichkeitsrechte genauso wie Verleumdungsverbote kennt, ist eine Offenbarung dieser Leute und des Verlags.

Auch wird von Geyer die Pi-News-Seite als der NPD nahestehend bezeichnet. Das ist so abwegig, dass der klare Versuch der Diskreditierung der Seite auch im Zusammenhang mit den Dönermorden nur allzu offensichtlich ist.

Es sei übrigens daran erinnert, dass der Kölnisch Illustrierte Zeitung (ebenfalls DuMont) in den 30er Jahren den Machtantritt der Nazis und speziell Adolf Hitlers medial protegiert hat.
Ein solcher Verlag, vergleichbar mit den IG-Farben, der schon einmal auf das „falsche Pferd“ gesetzt hat, sollte man kein Forum mehr bieten.

Ungekürzter Stand des Meinungsbildes vom 6.1. mittags

  1. #1 von Martin Schrödl am 07/01/2012 - 14:14

    Stimmt, ist mir auch schon aufgefallen, daß die taz weniger zensiert als andere MSM-Blätter, sogar weniger als viele als (früher) bürgerlich-liberal geltende Zeitungen. Spricht nicht gerade für FAZ, Welt & Co.

    Ich gebe offen zu, daß ich aus Zeitersparnis nicht alle Lesermeinungen gelesen habe. Aber speziell der zweite Kommentar von „Marti“ (wir Martins sind eben kluge Kerlchen :mrgreen: ) über das beratungsresistente linksgrüne Machtestablishment hat´s mir angetan. Auch was Andere geschrieben haben, ist äußerst lesenswert!

    Deshalb die taz zu abonnieren, würde mir aber nicht im Traum einfallen. Wer weiß, ob das nicht nur eine Phase ist bzw. was ohnehin schon zensiert wird. Heftige Leserbriefe gibt´s auch dort eher selten, denn jeder halbwegs taz-erfahrene Kommentator wird schon mit einer gewissen Schere im Kopf schreiben, wenn er „durchkommen“ will.

  2. #2 von Gudrun Eussner am 07/01/2012 - 15:51

    Mal abgesehen von den salafistischen Muslimen, die da in der taz für Toleranz demonstrieren: Wer eigentlich ist Manfred Murck? Der plaudert mal eben mit der Berliner Zeitung über Einstufung von Blogs als extremistisch, welche so eingestuft würden, wollte er noch nicht sagen, er stellt Bedrohungen und öffentliche Aufforderung zu Straftatbeständen in den Raum, diffamiert also unterschiedslos alles, was im Visier der linken Islamromantiker ist?

    Dann geht’s um eine Ermittlung wegen Volksverhetzung gegen Michael Stürzenberger, die Münchner Staatsanwaltschaft plaudert darüber.

    Wo lebe ich eigentlich, in welcher Gesellschaft? Diffamierungen von deutschen Behörden frei Haus? Gegen mich wurde auch schon einmal ermittelt, von der berühmten Bochumer Staatsanwältin Sabine Wenzel, die mir die Mitteilung von Tatsachen über Ayla Schmelzer (SPD) aus dem Internet vorwarf. In meinem Artikel kann man auch nachlesen, in welchen Fällen Sabine Wenzel es nicht für angebracht hielt, Ermittlungen aufzunehmen.

    Jeder, aber jeder kann von solchen Beamten ins Visier genommen werden. Ob Ermittlungen aufgenommen werden, liegt in der politischen (!) Ansicht derjenigen, die darüber entscheiden. Ich gehe davon aus, daß sowohl Manfred Murck als auch Sabine Wenzel SPD- oder Grünenkader sind. :mrgreen:

  3. #3 von Gudrun Eussner am 07/01/2012 - 16:01

    Bingo! Murck(s) und Marx

    Es gibt sogar bei Google manfred murck spd bereits einprogrammiert. Und hier steht’s
    schwarz auf weiß!

    Es handelt sich um politische Justiz. :mrgreen:

  4. #4 von Rationalist64 am 08/01/2012 - 20:23

    Es wird immer schlimmer in den Du-Mont-Zeitungen!

    Ein Autor namens Florian Leclerc greift jetzt in der FR FDP-Parteichef Rösler an, weil dieser es doch tatsächlich gewagt hatte, in seiner Rede auf dem Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart das Wort „Gutmensch“ in den Mund zu nehmen:

    „Man schaue nur auf die Hetzer gegen ‚Gutmenschen‘, die sich auf der Website Politically Incorrect tummeln. In dem Forum von Stefan Herre, das vom Verfassungsschutz auf verfassungsfeindliches Verhalten beobachtet wird, wird der Begriff ‚Gutmensch‘ gerne benutzt, um über Menschen mit weltoffenen Ansichten zu lästern.

    Wenn der Vizekanzler und FDP-Vorsitzende Philipp Rösler verbal gegen ‚Gutmenschen‘ vorgeht, ist das befremdlich. Schlimmer, Rösler macht sich die Rhetorik der neuen Rechten zu eigen.

    Es ist sicher zur Zeit nicht leicht für ihn und seine Partei, die wegen ungehaltener Wahlversprechen auf die Zweiprozentmarke herabgesunken ist. Dass Rösler sich einer rechten Rhetorik bedient, vielleicht, um am rechten Rand zu fischen, ist unwürdig. Besonders für den FDP-Vorsitzenden, der Liberalität, die Weltoffenheit, im Parteinamen trägt.“

    http://www.fr-online.de/meinung/kommentar-roesler-und-die–gutmenschen-,1472602,11400088.html

    Neuerdings wird es also schon als unstatthaft hingestellt, dieselben Wörter zu benutzen, die auch PI-Blogger „in den Mund nehmen“. Wie soll man sich bitte schön überhaupt noch politisch äußern können, wenn schon die bloße Benutzung derselben Worte, wie sie auch PI-Blogger benutzen, pönalisiert und in die Nähe der Verfassungsfeindlichkeit gerückt wird? (Das erinnert etwas an die Vorgehensweise, jeden als potentiellen Terroristen und Gewalttäter hinzustellen, den Breivik irgendwann einmal zitiert hatte.)

    Wieso soll sich Rösler eigentlich nicht die „Rhetorik der neuen Rechten zu eigen“ machen?

    Wieso ist dies „unwürdig“?

    Darf ein Politiker nur noch „linke“ Ansichten vertreten?

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir uns, wenn auch schleichend, dafür aber umso zielsicherer, auf Orwell’sche Sprachregelungen zubewegen, wo genau festgelegt ist, welche Wörter überhaupt noch benutzt werden dürfen, und Worte, von denen die Mächtigen sich angegriffen fühlen, ganz verboten werden.

    Immerhin gesteht Florian Leclerc zu, nachdem er einen Blick in den Duden geworfen hat:

    „Gutmensch ist also kein Nazi-Begriff. Aber einer, der von Rechten benutzt wird.“

    Na Donnerwetter! Wer hätte das gedacht. Da vertritt Leclerc aber geradezu gemäßigte Ansichten.

    Wie gemäßigt, merkt man erst, wenn man einen Blick in den Kommentarbereich der FR wirft:

    „marion“ kommentiert: (08.01.2012, 11:55)

    „Der Begriff wird auch verwendet von Menschen, die die Ängste der von Ihnen genannten für ihre Zwecke missbrauchen und gerne die Demokratie abschaffen wollen. Dazu gehört ein Rösler jetzt sicher nicht, aber eine andere spezielle Gruppe.“

    „Isomatte“ kommentiert: (08.01.2012, 10:59)

    „Sowas nenne ich Liberal-Faschismus.“

    JuttaRydzewski kommentiert: (07.01.2012,16:52)

    „Und diesen Kokolores machen sich dann gewisse geistige Brandstifter zu eigen, die mit Hetzerei, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie, in erster Linie Geld verdienen wollen. Die ‚geisteskindlichen Jünger‘, insbeondere aus dem rechtsextremistischen braunen Sumpf, erklären diese geistigen Brandstifter dann zu ihren Kultfiguren, denen sie, völlig befreit von jedweder Intellektuallität, geistlos hinterherlaufen.“

    „KlausDbaum“ kommentiert: (07.01.2012, 16:52)

    „Wo diese Spannung kassiert wird, wo der, der diese Spannung für notwendig erachtet, als naiver Gutmensch denunziert wird, wird Totalitarismus angestrebt oder herrscht bereits vor. Selbst die Nazis, die das zum Gutmenschen analoge Wort der Humanitätsduselei verwendeten, haben ihre Gräueltaten vor der internationalen Welt zu verbergen versucht, was zeigt, dass in ihrem Bewußtsein der Unterschied zwischen human und inhuman noch residual existierte.“

    Nochmal JuttaRydzewski (07.01.2012, 11:10)

    „Wenn sich dann der Vorsitzende dieser Splitterpartei, ob bewusst oder unbewusst, noch in eine ‚geisteskindliche‘ Reihe mit den Broders und sonstigen Sarrazynikern stellt, die ebenfalls die Gutmenschlichkeit verteufeln, so ist das zwar zu bedauern, zumal die Genannten für Hetze, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie stehen….“

    „krishna1020“ kommentiert: (06.01.2012, 23:43)

    „Ich kämpfe seit Jahren in meinem Umfeld gegen diesen Ausdruck ‚Gutmensch‘ an. Er ist zynisch und widerlich.“

    „HenryK“ kommentiert: (06.01.2012, 17:50)

    „In der Gestalt von Rösler haben wir es vor uns: Mit Neonazi-Schlagworten jonglierend, den Manchesterkapitalismus auf Biegen und Brechen verteidigend.“

    „harun“ kommentiert: (06.01.2012, 17:39)

    “ ‚Gutmensch‘ würde heutzutage in einem zeitgemäßen ‚Wörterbuch des Unmenschen‘ stehen. “

    „LeSaboteur“ kommentiert: (0601.2012, 16:52)

    „Ich muss bei diesem Begriff immer an Göbbels diesen Widerling denken.“

    Für die Leser- und Kommentatorenschaft der FR steht bereits die Parteiführung der FDP – und jeder, der den Begriff „Gutmensch“ benutzt, im Lager des Faschismus und wird mit Göbbels auf eine Stufe gestellt, ohne dass sich die FR-Moderation bemüßigt fühlt einzugreifen. (Man hält es kaum für möglich, dass die FR früher mal eine liberale Zeitung war!)

    Das wirklich Gefährliche aber ist, dass versucht wird, die demokratische Mitte der Gesellschaft zu Rechtsextremisten und „Nazis“ zu erklären und damit das recht auf politische Teilhabe und freie Meinungsäußerung abzusprechen.

    Der Weg in die Diktatur ist schleichend…

  5. #5 von Gudrun Eussner am 09/01/2012 - 00:07

    „Man schaue nur auf die Hetzer gegen ‘Gutmenschen’, die sich auf der Website Politically Incorrect tummeln. In dem Forum von Stefan Herre, das vom Verfassungsschutz auf verfassungsfeindliches Verhalten beobachtet wird, wird der Begriff ‘Gutmensch’ gerne benutzt, um über Menschen mit weltoffenen Ansichten zu lästern. …“

    Sehe ich richtig? Die FR jubelt ihren Lesern unter, daß PI vom Verfassungsschutz beobachtet wird, also nicht, daß der da mitliest, was ihm ja zu empfehlen wäre, sondern daß er PI offiziell auf Verfassungsfeindlichkeit hin beobachtet? Wer hat die FR so informiert? Manfred Murcks? :mrgreen:

  6. #6 von 20.Juli 1944 am 09/01/2012 - 09:33

    Die TAZ ist eine der besten Zeitungen die es in Deutschland noch gibt. Ab und zu kaufe ich sie mir sogar.

    Und selbst kritischste Kommentare haben die von mir nahezu immer freigeschaltet.