Mazyek warnt vor religiöser Legitimation von Gewalt


Wie erwartet meldet sich der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, zur Gewalt in Nigeria zu Wort. Natürlich nicht, um sich als Moslem von der Gewalt zu distanzieren, sondern um zu betonen, dass es ja auch gewalttätige Christen gibt. Ein Wunder, dass er nicht gleich Breivik erwähnt hat. Die Gelegenheit war doch günstig!

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat sich gegen religiöse Interpretationen der jüngsten Gewalttaten in Nahost und Afrika gewandt. Man solle lieber fragen, wem etwa die Angriffe auf Kirchen in Nigeria nutzten, sagte Mazyek dem Tagesspiegel. „Dem Islam sicherlich nicht.“ Sie nutzen aber jenen, die kein Interesse an der Stabilität des ölreichen Landes haben. Auch die Brutalität der hierzulande kaum wahrgenommenen Gruppe „Akhwat Akwop“ könne man nicht einfach als „christliche Gewalt“ etikettieren. Sie habe in diesem Jahr fünf Moscheen in Nigeria abgebrannt und Muslime ermordet. „Oft laufen solche Anschläge unter falscher Flagge“, sagte Mazyek.

Ganz vergessen hat er dabei, dass christliche Terroristen sich niemals auf die Bibel berufen können, auf das Leben von Jesus erst recht nicht, moslemische Terroristen dagegen sehr wohl auf ihr Heiliges Buch, den Koran, an den ihr Führer Mohammad sich genau hielt…

  1. #1 von TutnixTutnix am 29/12/2011 - 18:12

    Schon wieder die Dernbach, hab´ hier was lustigeres:

    QQ: Nix verraten – das ist so schön, das bewahren wir für den Silvesterabend auf!

  2. #2 von Tutnix am 29/12/2011 - 18:46

    Wie ihr meint. Aber vermutlich wird sich das wie ein Lauffeuer verbreiten. 😀

  3. #3 von Jaette am 29/12/2011 - 20:36

    Ja, der Aiman… was für ein wertvoller syrischer Erklärbär. 😆

    Aber er ist spät dran, denn schon am 27. berichtete der Hauptpreisträger im Wettbewerb für das meist zensurierte Leserforum, „Die Zeit“ :

    Oft wird der Eindruck erweckt, als seien die Religionen die Ursache des Blutvergießens, in Wahrheit aber brennen die Kirchen in Nigeria nicht, weil sich die Menschen dort um theologische Fragen streiten. Hintergrund ist ein langer Machtkampf zwischen dem muslimischen Norden und dem christlichen Süden um Einfluss und Ressourcen. *

    Und auch hier lernen wir, dass brennende Kirchen nichts, aber auch gar nichts mit Religion, insbesondere nicht mit der „Religion des Friedens™“ gemein haben. Auch der sog. Machtkampf zwischen Nord-Muslimen und Süd-Christen ist areligiös… :mrgreen:

    * http://www.zeit.de/politik/2011-12/nigeria-irak-anschlaege Anm.: Kommentare dort sind „Zeit“verschwendung, die Blogwarte sind gnadenlos. 😉

  4. #4 von GrundGesetzWatch am 29/12/2011 - 21:07

    Danke Jaette. Ich hab heute Mittag in der Stadtbücherei den Artikel gelesen und mußte raus zum kotzen. Wie wir verdummt werden das ist wie beim Adolf.

  5. #5 von Publius am 30/12/2011 - 08:45

    Wegen solcher Statements ist es wichtig, dass diese Leute reden und nicht schweigen: Es ist keine Rede davon, dass der Islam Gewalt grundsätzlich ablehnt. Es ist auch keine Rede davon, dass es arme verirrte Seelen sind, die den Koran und den Islam allgemein falsch interpretiert haben. Vielmehr ist wichtig, wem die Gewalt nützt. Anders formuliert: Der Islamist unterscheidet sich vom normalen Moslem dadurch, dass er Gewalt verübt, die dem Islam keinen Nutzen bringt …

  6. #6 von Kunibert v. Krötenschreck am 30/12/2011 - 11:57

    Wenn diese merkwürdigen kleinen Zwischenfällt nicht religiös motiviert sind… wenn es „nur“ um Macht und Eindluss geht, Herr Mazyek… Warum, Sie selten blödes Ar$chloch, zünden ihre schwachmatischen mohammedanischen Glaubensgenossen statt Kirchen keine Würstchenbuden, Tankstellen, Banken oder Kinos an???

  7. #7 von Rationalist64 am 30/12/2011 - 13:33

    Der Begriff „Islamist“ unterliegt momantan einem Bedeutungswandel in den MSM.

    Anfangs wurde versucht, die Gewaltaffinität und alle dunklen Seiten vom islam abzuspalten und zum Bestandteil eines „Islamismus“ zu erklären, der mit Islam angeblich nichts zu tun haben sollte und nur auf dessen „Missbrauch“ und „falschem Verständnis“ einer Minderheit unter den Mohammedanern beruhen sollte.

    Nachdem nun in Nordafrika (Tunesien, Libyen und Ägypten) unübersehbar geworden ist, dass der „Islamismus“ den Main-Stream innerhalb des Islams repräsentiert und „Islamisten“ bei Wahlen haushohe Siege einfahren, ist auf einmal von einem „gemäßigten Islamismus“ die Rede. „Islamisten“ sollen jetzt ganz gewöhnliche und geläuterte Konservative sein, die der Gewalt angeblich abgeschworen haben. „Sie [die Islamisten] müssen eine Chance erhalten.“ bramabassiert Thomas Schmid in der FR:

    http://www.fr-online.de/meinung/leitartikel-taeuschung-und-enttaeuschung,1472602,11367794.html

    Und die Gewalt?

    Die soll jetzt völlig „areligiös“ sein und aus ökonimischen Verteilungskonflikten resultieren. Merkwürdig nur, dass es dann immer nur Christen und ihre Kirchen trifft.

  8. #8 von Tutnix am 30/12/2011 - 15:11

    Die Erklärungsnöte sind aber auch auf diferenziertere Berichterstattung zurück zu führen. Vor zwei drei Jahren musste man sich noch umständlich zusätzliche Informationen über die Bevölkerungsstruktur zu vielen Kurzberichten über Anschläge, Massaker oder Vertreibungen selbst im Netz besorgen.
    Heute wird dem Leser wenigstens nicht mehr vorenthalten, dass in der Regel Muslime in die gewaltsamen Konflickte involviert sind.

  9. #9 von kolat am 30/12/2011 - 15:52

    Dieser Krötenschreck hebt wirklich das Niveau hier. 😀

    Also meiner Meinung nach ist die Aussage Mazyeks schon aller Ehren wert. Es herrscht im Islam nun einmal keine solche selbstzweiflerische Grundhaltung vor wie momentan bei den Christen, Stichwort Mißbrauchsskandal 2010.

    Bei den Ungläubigen wird häufig das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

  10. #10 von Jaette am 30/12/2011 - 16:20

    Sicher, Kolat. Und nun Abflug zum Freitagsgebet… 😉

  11. #11 von mike hammer am 30/12/2011 - 16:33

    #9 von kolat
    dagegen bei euch dem kind das haupt abgeschnitten. :mrgreen:

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