Auch an Breivik sind die Juden schuld

Ferienidylle Utoya mit Außenminister, ein Tag vor Breiviks Amoklauf

Die Juden sind bekanntlich an allem schuld – warum also nicht auch an Breiviks Amoklauf in einem Jugendlager auf der Insel Utoya? Der hysterische Kampf gegen Rechts wird von linken Antisemiten ohnehin mehr und mehr auch gegen Israel gerichtet. Bei Pressekampagnen gegen kritische Blogger liest man neuerdings immer öfter den Hinweis auf Verbindungen zu „radikalen jüdischen Gruppen“. Verschwörungstheorien mit Kaffeesatzleserei aus Zahlen und Daten gibt es jetzt nicht mehr nur in obskuren Verschwörungstheorien, sondern auch in „wissenschaftlichen“ Arbeiten. Was Israel beschmutzt, gefällt den Judenhassern.

Israelnetz berichtet:

Der Professor, Ola Tunander, ist am Institut für Friedensforschung Oslo (PRIO) angestellt. In der norwegischen akademischen Zeitschrift „Nytt Norsk Tidsskrift“ befasste er sich mit den Anschlägen vom 22. Juli. Er forderte eine weitere Untersuchung der Motive des Attentäters Anders Behring Breivik. Dieser hatte eine Bombe im Regierungsviertel von Oslo gelegt, bei deren Explosion acht Norweger starben. Danach erschoss er in einem Jugendferienlager auf der Insel Utøya 69 Menschen.

Einen Terroranschlag dieser Größenordnung werde selten ohne die Mitwirkung staatlicher Truppen verübt, schreibt Tunander in seinem Artikel laut der schwedischen Website „The Local“. „Und wir können nicht ausschließen, dass das diesmal auch der Fall ist.“ Inmitten eines Netzes alternativer Theorien weise er auf die zerbrechliche diplomatische Beziehung zwischen Norwegen und Israel in den Monaten vor dem Massaker hin. So habe die Regierung in Oslo angedeutet, es wolle einen palästinensischen Staat anerkennen.

Der 63-jährige Wissenschafter hat sich außerdem das Datum genauer angeschaut. So sei am 22. Juli 1973 ein Agent des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad festgenommen worden, nachdem die Israelis versehentlich in der norwegischen Stadt Lillehammer einen marokkanischen Kellner getötet hatten. Sie hatten ihn für den Drahtzieher des Attentats auf die israelische Olympiamannschaft in München von 1972 gehalten.

Am 22. Juli 1946 wiederum hatte die jüdisch-extremistische Gruppe „Irgun“ den Anschlag auf das „King David Hotel“ in Jerusalem ausgeführt. „Wir haben die israelische und jüdisch-christliche Seite von Breiviks Netzwerk diskutiert, Israels Interesse, Norwegen zu disziplinieren, und Israels Feiern von Bombenattentaten“, schreibt Tunander. „In dieser Hinsicht scheint Breiviks Anschlag einem neuen King David Hotel-Attentat zu ähneln: 22. Juli.“

Der Direktor des Institutes für Friedensforschung, Kristian Berg Harpviken, kritisierte den Artikel gegenüber dem norwegischen Magazin „Minerva“. Dieser bereite ihm ein beträchtliches Gefühl des Unbehagens. Auch sei er unzufrieden mit der Entscheidung der multidisziplinären Fachzeitschrift, den Text in der jüngsten Ausgabe zu veröffentlichen.

Tunander hingegen wehrte sich gegen die Kritik. Es sei unfair, aus seinem Artikel zu schließen, dass er Israel mit der schlimmsten Gräueltat in der norwegischen Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung bringen wolle, sagte er der norwegischen Nachrichtenagentur NTB. Warum etwa der norwegische Schriftsteller Øyvind Strømmen „den Artikel in dieser Weise deuten will, das wird er selbst beantworten müssen“.

  1. #1 von jupp am 21/12/2011 - 18:08

    In Österreich bekommt man nur weil man Ausländer ist einen Zuschuss zum Führerschein.

  2. #2 von Jaette am 21/12/2011 - 18:12

  3. #3 von Heimchen am Herd am 21/12/2011 - 18:17

    #1 von Jaette am 21/12/2011 – 18:12

    Ohhh, Jaette, Du bist aber leicht durcheinander. 🙂

    http://www.youtube.com/watch?v=huNbXU8XDYg .

    Busserl….

  4. #4 von Jaette am 21/12/2011 - 18:37

    Nö, es spukt… eigentlich stand das in der ehemaligen #1: http://www.youtube.com/watch?v=aePqeOapRok . 😉

  5. #5 von mike hammer am 21/12/2011 - 18:46

    #QUOTENQUEEN
    jungs und mädels, ich habe ja keinen schimmer wie viele ihr seid.
    ich empfehle einen besuch bei heplev.wordpress.com .
    dort gibt es eine riesenmenge an kram das in der jüdischen komunity versickert und
    hier sicher einen oder 2 leute interessieren würde.
    da heplev bei dem lezten israelkongress in frankfurt als „pro israelische organisation“
    geführt wurde ist es möglich das eine zusammenarbeit in irgend einer form entsteht.
    würd mich freuen und sicher kwähwill was zum abspicken geben.
    soweit ich weiß ist es nur einer der heplev.
    heplev.wordpress.com/2011/12/20/brief-des-beraters-des-premier-an-die-„new-york-times/ .
    heplev.wordpress.com/2011/12/20/das-palastina-quiz/ .
    😉

  1. Broder kann man in Aachen nicht gebrauchen « quotenqueen