Hamburger Vorstand verlässt DF

Sehr geehrte Mitglieder der FREIHEIT in Hamburg, sehr geehrter Bundesvorstand der Partei DIE FREIHEIT, heute möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Landesvorstand unserer Partei DIE FREIHEIT in Hamburg informieren. Wir, Jens Eckleben als Vorsitzender des Landesverbands, Arno Willemer als Landesschatzmeister und Holm Ay als Beisitzer des Landesvorstands, geben hiermit sowohl den Rücktritt von unseren Ämtern als auch unseren Austritt aus der Partei DIE FREIHEIT bekannt.

Der stellvertretende Hamburger Landesvorsitzende, Ferdinand Storm, und der Beisitzer des Landesvorstands, Dr. Rainer Brorsen, werden aus Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Position und insbesondere gegenüber den Mitgliedern des Landesverbandes ihre Funktionen bis auf Weiteres wahrnehmen, um die Entwicklung transparent und in geordnete Bahnen zu lenken, soweit ihnen das in einer derartigen Situation möglich ist. Kontakt können Sie über die bereits bekannten Emailadressen (…)  aufnehmen.

Bei der Übergabe der laufenden Geschäfte werden wir sie unterstützen, so gut wir können. Wir bitten Sie um etwas Geduld mit Informationen zu weiteren Treffen, Stammtischen usw.
Wir, die drei Erstgenannten, möchten uns bei Ihnen für die gemeinsame, wider Erwarten sehr kurze Zeit der Zusammenarbeit bedanken und Ihnen die Gründe für unsere Entscheidung darlegen:

Auf dem Bundesparteitag am 10. Dezember hat sich die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, vertreten durch mehr als 150 Delegierte aus allen Landesverbänden, unseres Erachtens durch die Wahl des neuen Bundesvorstands mit deutlicher Mehrheit gegen einen liberal-konservativen Kurs, gegen eine differenzierte Außendarstellung ihrer Politik und gegen eine kommunikationsstarke, transparente Führung entschieden.

In den dramatischen Stunden des Bundesparteitages haben wir uns gefragt, was ein Professor Kirchhof, ein Professor Hankel, ein Hans-Olaf Henkel, ein Frank Schäffler oder ein Thilo Sarrazin von dieser Veranstaltung gehalten hätten – wir glauben, sie hätten sich angesichts der Art und Weise, wie dort Stimmung gemacht und politische Standpunkte vertreten wurden, enttäuscht abgewendet. Inhaltlich wurde das Thema „Islamkritik“ durch den Bundesvorsitzenden René Stadtkewitz und den Kandidaten Michael Stürzenberger über alles andere gestellt. Entsprechend wurde Michael Stürzenberger mit großer Mehrheit als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt. Dabei wurden die Thesen, die er vor einigen Wochen im Internet veröffentlicht hatte,  von der Mehrheit der Delegierten begrüßt oder relativiert.
Wir lehnen Teile dieser Thesen entschieden ab, da sie nach unserer Überzeugung die rote Linie des politisch Vertretbaren überschreiten. Dagegen forderte der Bundesvorsitzende René Stadtkewitz in seiner Begrüßungsrede Rede- und Denkfreiheit für Michael Stürzenberger ein. Im Gegensatz hierzu titulierte er Kritiker wie den NRW-Landesvorsitzenden Andreas Pokladek als Nestbeschmutzer. All diese Entwicklungen wollen wir nicht mittragen.
Außerdem denken wir, dass die nun zu erwartende Außendarstellung der Partei die Überzeugungskraft und Akzeptanz bei den potentiellen Wählern deutlich schmälern wird. Der polarisierende Kommunikationsstil eines Blogs wie PI oder einer Ein-Themen-Bürgerbewegung wie BPE kann aus unserer Sicht nicht von einer ernst zu nehmenden Partei übernommen werden.
Trotzdem blicken wir mit Dankbarkeit auf das letzte Jahr zurück, da wir viel gelernt und interessante Menschen kennengelernt haben.
Allen, die sich weiter in der FREIHEIT engagieren, wünschen wir viel Erfolg und alles erdenklich Gute. Abschließend möchten wir Ihnen auch ganz persönlich ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Gute für Ihre Zukunft wünschen.
Falls Sie mit einem oder mehreren von uns in Kontakt bleiben möchten, schreiben Sie uns bitte unter den Ihnen bekannten privaten Mail-Adressen an.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Eckleben
Arno Willemer
Holm Ay

  1. #1 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 12:37

    Reisende soll man nicht aufhalten.

    Ich frage mich langsam, wieviele der ausgetretenen bei Horch und Guck auf der Gehaltsliste stehen.

    http://www.diefreiheit.org/die-freiheit-fordert-rucktritt-von-wulff-und-direktwahl-des-bundesprasidenten/

  2. #2 von quotenschreiber am 20/12/2011 - 12:44

    Nach bisherigen Erfahrungen stehen auf der Gehaltsliste meist die Scharfmacher, nicht die, die den Verein wegen seiner Radikalisierung verlassen.

  3. #3 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 12:50

    @qoutenschreiber

    Der Kurs der Freiheit hat sich nicht geändert.

    Die Liberalen, die Anhänger eines Raubtierkapitalismuses, Anhänger der „Diamantwegsekte“, die Islambefürworter, ehemalige Islamkritiker,welche nun die Partei verlassen haben, waren von Anfang an in der falschen Partei. Sie werden nun bei Henkels Freien Wählern aufspringen und dort den gleichen Terror machen.

    Die Freiheit wird ihren Weg gehen. Für Europa-gegen eine EUDSSR.

    Getreu dem Vorbild der Schwesterpartei PVV.

    Wilders sagt offen, das er bereit ist die niederländische Verfassung zu ändern, wenn der Islam nicht anders einzudämmen ist.

    Bei Die Freiheit gab es eben ein paar Prozent, die lieber die Türme des Kölner Domes als Minarette sehen wollen, als daran zu denken.

  4. #4 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 12:59

    „Im Gegensatz hierzu titulierte er Kritiker wie den NRW-Landesvorsitzenden Andreas Pokladek als Nestbeschmutzer.“

    Ja das war wirklich nicht nett und fand auch keinen Beifall. Immerhin hat trotzdem Herr Pokladek, was ihm hoch anzurechnen ist, mit dafür gesorgt, das am vergangenen Sonntag bereits ein neuer Landesvorstand NRW gewählt wurde und die Geschäftsfähigkeit somit für NRW besteht.

    Mir ist nicht klar was ein liberal-konservativer Kurs und eine Einthemen-Partei sein soll, wo doch jeder hätte mit Sachverstand Themen setzen können? Nun gut das muss sich jeder selber fragen!

    Auch ist mir nicht klar was an einer 4-stündigen Generaldebatte „Stimmungsmache“ sein sollte, bei der jeder seinen Standpunkt vertreten konnte? Auch das muss sich jeder selber fragen!

    Und was differenzierte Außendarstellung, Kommunikationsstarke und Transparenz angeht so wird das in den Landes- bzw. Kreisverbänden gelebt und nicht in einem Bundesvorstand, ob es einem gefällt oder nicht. Da war aber das Gemauschel, die Klüngelei nun auch überall so, wie es nun mal ist und man war in dem Punkt halt wohl nur schlechter.

    Warum schreibt nur keiner ehrlich von denen die austreten: „Ich wollt was anderes als gewählt wurde, war schlecht vorbereitet, habe schlechte Stimmungsmache betrieben, habe auch die Stimmung Vorort falsch eingeschätzt, wollte dann mit dem Kopf durch die Wand, war zu keinem Kompromiss mehr bereit und Politik find ich eh zum kotzen und jetzt könnt ihr mich alle am Popo lecken!“

    Davor hätte ich mehr Respekt, als permanente Fehleranalyse bei den „Gewinnern“ (wenn man davon überhaupt reden kann).

  5. #5 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 13:14

    Ja WSD. Jeder Stürzenberger Kritiker hätte mit seinem Thema punkten können.
    Aber diejenigen die Wirtschaftsthemen im Vordergrund stehen haben wollten, haben auch nichts gemacht, was man nach außen weiterreichen hätte können.

    Nur gegen Stürzenberger. Da wurde mehr Energie aufgewandt, gegeneinander zu kämpfen, als nach außen geschlossen aufzutreten.

  6. #6 von gw am 20/12/2011 - 13:22

    Hab nicht mitgezählt, aber inzwischen sind 4 oder 5 Landesvorstände zurückgetreten. Die und alle Parteimitglieder, die sie schließlich gewählt haben, haben sich also alle geirrt und waren in der falschen Partei. Offenbar wussten nur Stadtkewitz und Stürzenberger, wie die Partei wirklich ist. Für einen Scharfmacher soviel aktives Personal einzutauschen?

  7. #7 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 13:27

    @ gw

    Es gab 60 Austritte. Wäre es anders ausgegangen, wäre minimum die Hälfte gegangen. Sprich, hätte die Pokladeksche Diamantwegsekte gewonnen.

    Bei einem Sieg von Jung wäre nicht viel passiert.

    Die, die gegangen sind, waren in der falschen Partei. Denn das Grundsatzprogramm 1.0 gilt weiterhin. Und damit können die sich „auf einmal“ nicht mehr identifizieren?

  8. #8 von gw am 20/12/2011 - 13:47

    Sie können sich nicht mit einem verfassungswidrigen Thesenpapier identifizieren, das den Resten von DF bis ans Lebensende von jedem Journalisten unter die Nase gerieben werden wird.

  9. #9 von Tutnix am 20/12/2011 - 13:48

    Getreu dem Vorbild der Schwesterpartei PVV

    Das scheint mir dann der Hauptgrund für die Austritte zu sein. Es fällt auch auf, dass viele, die sich nach der Richtungsentscheidung des ersten Parteitages zum Austritt gezwungen sahen, eigentlich doch recht versöhnlich klingen, ja beinahe als würden sie sich erleichtert fühlen.

  10. #10 von Tutnix am 20/12/2011 - 13:55

    Getreu dem Vorbild der Schwesterpartei PVV

    Das wird dann der Hauptgrund für die Austritte sein. Es fällt auch auf, dass viele, die die getroffene Richtungsentscheidung des ersten Parteitages nicht mitragen wollen, eigentlich recht versöhnlich klingen, ja fast als wären sie erleichtert, nicht mehr dabei zu sein.

  11. #11 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 13:58

    tja gw. Sie gehören wohl auch zu der „Türme des Kölner Doms zu Minaretten“ Fraktion.

    Ohne Massenabschiebungen von Korantreuen Muslimen bleibt nur unser Tod in von Muslimen betriebenen Vernichtungslagern.

  12. #12 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:00

    #8 gw

    Maßlose Übertreibung! Und das auch noch von selbsternannten Islamkritikern!

    Gab es schon ein rechtstaatliches Urteil? Und wenn, macht doch nix! Oder ist das Thesenpapier Parteiprogramm oder Wahlprogramm?

    Mir ist noch nicht einmal eine Ermittlung bekannt! Eine Anzeige, das ja, aber was soll es, ich könnt auch täglich die Linken anzeigen…

  13. #13 von Tutnix am 20/12/2011 - 14:01

    Ah, jetzt kommen wir langsam zum Kernpunkt der Auseinandersetzung.

  14. #14 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:06

    #8 gw

    Die Linken haben vor kurzem und das im Parteiprogramm den „demokratischen Sozialismus“ als Ziel beschlossen, ich behaupte mal, dass das tatsächlich verfassungswidrig ist! Und was machen Sie dagegen? Wir mir scheint: nix! Lieber an Stürzenberger sich reiben, ganz brav „MSM-Soldat“!?

  15. #15 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 14:06

    Exakt. WSD.
    Joschka „Steinewerfer“ Fischer wurde Minister.
    Cem „Wir wollen das Deutschland islamisch wird“ ist Parteivorsitzender der Grünen und wird wohl Kanzler
    Oskar „Terroristenunterstützer“ Schily wurde Minister

    und so weiter und so fort.

    Und Stürzenberger wirft man vor, verfassungsfeinliche Thesen zu erstellen? Wir haben einen offen Verfassungsfeindlich agierenden Bundespräsidenten, eine Bundeskanzlerin, die die Verfassung nahezu wöchentlich bricht, meineidige Minister wohin man schaut…..

  16. #16 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:09

    #8 gw

    Und wenn der Bundesvorstand der dF nicht schlafen würde, dann würde dieser gegen „Die Linken“ einfach mal ne Anzeige diesbzgl. machen! So kann man auch im Gespräch bleiben! 😉

  17. #17 von Tutnix am 20/12/2011 - 14:11

    Auffallend war ja, dass viele der Ausgetretenen, ein nicht den Umständen entsprechenden freundlichen Abschiedston anschlugen. Fast als seien sie erleichtert, nicht mehr dabei sein zu müssen.

  18. #19 von gw am 20/12/2011 - 14:13

    „#8 gw

    Maßlose Übertreibung! Und das auch noch von selbsternannten Islamkritikern!“

    Wo kann man denn das Zertifikat zum staatlich anerkannten Islamkritiker erwerben? Bei Stadtkewitz? Stürzenberger?

  19. #20 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:25

    #17 gw

    Da sollte man mal ein Istitut gründen, mit Zertifizierungsmöglichkeit! Müsste aber dann doch einen etwas geschmeidigeren Namen haben, so liberal bin ich dann doch noch!

  20. #21 von Tutnix am 20/12/2011 - 14:26

    QQ jetzt könnt ihr die beiden oben löschen. Ich hatte den Eindruck, die wären vom System verschluckt worden.

    Die waren auch verschluckt, haben sie im Spam gefunden und gerettetet. Jetzt lassen wir sie stehen, sonst kommt die Nummerierung der nachfolgenden durcheinander.

  21. #22 von Obelix am 20/12/2011 - 14:30

    Das Totenglöckchen läutet.
    Spätestens nach der nächsten Wahl wenn „Die Freiheit“ nicht mal 1% erreicht hat ist der Spuck vorbei.
    Leid tun mir letztlich die Aufrechten Mitstreiter, die nicht Sehen oder Wahrhaben wollen wie Sie Ihre kostbare Zeit verschwenden.
    Frohe Weihnachten allen.

  22. #23 von michemm am 20/12/2011 - 14:37

    Langsam finde ich, kann man auch mal fragen: warum akzeptieren die Dagebliebenen nicht einfach mal, daß die Ausgetretenen offenbar keinen Bock haben, in einer PI-Partei mitzumachen? So lesen sich nämlich diese ganzen Austrittsschreiben. Und ich kann das ehrlich gesagt auch verstehen. Was will so eine Partei denn erreichen? Am besten noch kewil als Pressesprecher… lol
    Und alle quatschen immer vom Grundsatzprogramm… Wie naiv ist das denn? Wen interessiert, was im Programm steht? Ist doch das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Wenn 90% der Mitglieder nur für ein Thema zu haben sind, ist es eine Ein-Themen-Partei. So einfach ist das.;)

  23. #24 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 14:43

    @23 michmm

    So ein Schwachsinn. In Hessen interessiert sich maximal 1 % für den Kampf gegen den Islam. In anderen Landesverbänden ist es ähnlich. Islamkritik ist nur in den Großstädten ein Thema.

    Die wichtigsten Themen sind der EU Rettungschirm.

    Zum Thema Stürzenberger: Hätte DF Stürzenberger in die Wüste geschickt, dann wäre der nächste auf der Abschussliste der MSM Christian Jung gewesen. Und dann Marco Pino.

    Salamitaktik nennt man das. Deswegen wird Henkel das Thema Islam mit seinen linken Freien Wählern erst gar nicht in eine Agenda schreiben. Er ist für den EU Beitritt der Türkei. Damit will er die Probleme Europas lösen.

  24. #25 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:44

    #23 michemm

    Nicht die Dagebliebenen schreiben öffentliche Stellungsnahmen gegen die da Austreten, sondern die die Austretenden gegen die Dagebliebenen!

    Ansonsten gäb es ja keine Diskussion darüber! Also nicht Aktio und Reaktio verwechseln!!! 😉

  25. #26 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:47

    #25 WSD blöd geschrieben. Was aber wohl jeder was ich meine!

  26. #27 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 14:54

    ich hätte gerne eine Editormöglichkeit! 😦

  27. #28 von Tutnix am 20/12/2011 - 14:58

    Na is´ doch egal, WSD. Die Stellungnahmen entsprechen in etwa dem Abschwören von der Islamkritik, wie es in Stürzenbergers Thesenpapier von Muslimen vom Islam erwartet wird.

    Es kommt dabei mehr auf die Außenwirkung als interne Abrechnung an.

  28. #29 von Contra am 20/12/2011 - 15:13

    Stürzenberger hat doch den Islam-Tunnelblick. Der wird sich mit seiner Gurkentruppe weiterhin abstrampeln und sich nach jeder verlorenen Wahl auf PI selbstbemitleiden.

    #23 michemm

    Genau, kewil als Pressesprecher, so weit wird es wahrscheinlich auch noch kommen. Aber danke für den Lacher. *lol*

  29. #30 von Rationalist64 am 20/12/2011 - 15:21

    @ liebe dF-Mitglieder,

    wann hört Ihr endlich auf, das Publikum mit Eurer endlosen Selbstbeschäftigung zu langweilen?

    Fangt doch endlich einmal an, Aktionen in der Öffentlichkeit durchzuführen, die sich mit Sachthemen befassen – so wie z.B. PRO mit der Aktion gegen den Moscheebau in Remscheid!

    @ #24 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 – 14:43

    Gibt es einen Beleg dafür, dass Henkel aktuell für einen EU-Beitritt der Türkei ist?

  30. #31 von michemm am 20/12/2011 - 15:22

    Haha, wenn die gegangen wären, ohne zu sagen warum, würden auch alle meckern. Aber wäre auch lustig gewesen…
    Übrigens, stand am Anfang dieser ganzen Debatte nicht Stürzenbergers Thesenpapier? Also: nicht Aktio und Reaktio verwechseln!!! 😉 Auch wenns keiner hören will, im gurnde ist das ganz einfach: Stürzenberger hat die Partei in den Abgrund gerissen. Und wird nun vom Rest als Held gefeiert. lol Auch lustig… 😀

  31. #32 von 103 am 20/12/2011 - 15:28

    #30 von michemm am 20/12/2011 – 15:22

    Stürzenberger hat die Partei in den Abgrund gerissen. Und wird nun vom Rest als Held gefeiert.

    Der Rest kommt schon noch dahinter. Spätestens, wenn oder besser: falls sich die FREIHEIT noch einmal irgendwo zur Wahl stellt…

  32. #33 von Obelix am 20/12/2011 - 15:47

    @ #31 von 103 am 20/12/2011 – 15:28

    Prost. Auf die Kapelle ( die letzten Mitglieder der DF ) die bis zum Untergang spielt.
    Frohes besinnliches Fest wünsche ich allen.

  33. #34 von WahrerSozialDemokrat am 20/12/2011 - 15:56

    Wenn dF keinen Erfolg haben wird, dann aus dem gleichen Grund wie pro bei unter 5% nach vielen vielen Jahren hängen bleibt, dann liegt es nur an der ganzen Distanziererei von allen Seiten!

    Am schlimmsten sind aber die Leute die permanent andere entmutigen wollen, alles besser wissen, sich über Rückschläge anderer freuen, aber selber jedes persönliche parteipolitisches Engagement scheuen, weil, man könnt sich ja mal irren!

    Anwesende natürlich ausgenommen, muss jeder für sich selber wissen!

    Da sind mir die, die meinen mit Pauken und Trompeten austreten zu müssen lieber, die verbrennen sich nur selber, wer will schon mit denen ne neue Partei gründen oder sie aufnehmen, wenn sie wegen erfolglosen Wahlen direkt die Flinte ins Korn werfen, obwohl selber Verantwortung schon übernommen! Das Thesenpapier ist dabei unwichtig, auch die Wiederwahl von Stadtkewitz oder die Berlin-Wahl, alles nur ein Popanz um die eigene Unfähigkeit zu verschleiern.

  34. #35 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 16:07

    #29 Rationalist

    Aber selbstverständlich gibt es Quellen für den Wunsch des neuen Heros Olaf Henkel für den EU Beitritt der Türkei:
    Den Kommentar des Tages darf dann auch, ganz programmatisch, der Unternehmerveteran Hans-Olaf Henkel schreiben: Auch er sieht im Beitritt „für uns Deutsche ein lohnendes Geschäft“. Drei Punkte führt Henkel indes auf, die, obzwar wirtschaftsfern, für die Türkei sprechen: 1. Sie hat lange warten müssen, 2. Sie standen uns einst in der Nato gegen die Sowjets zur Seite, 3. Sie hat die Demokratie eingeführt.
    Quelle FAZ.
    Es gibt noch viele weitere Interviews mit ihm, die das belegen.

    DF ist schon lange aktiv, lieber Rationalist. Zum Beispiel gegen das ZIEM in München.

  35. #36 von stm am 20/12/2011 - 16:29

    #31 von 103 am 20/12/2011 – 15:28
    #30 von michemm am 20/12/2011 – 15:22

    Stürzenberger hat die Partei in den Abgrund gerissen. Und wird nun vom Rest als Held gefeiert.

    Wenigstens hat er Eier und redet Klartext. Um distanziert um Alles herum zu reden, braucht man keine neue Partei. Es gibt genug Parteien wo nichts Besseres gemacht wird.

  36. #37 von 20.Juli 1944 am 20/12/2011 - 19:11

    Ein Spruch, der Gneisenau zugeschrieben wird: „Wenn man Kanonen gegenübersteht, helfen keine Worte“.

    So ist das mit dem Islam. Appeasement, wegschauen bringt nichts.

    Also ist mir ein Stürzenberger lieber, der klar sieht, was auf uns zukommt und unpopuläre Thesen schreibt, als ein Marco Pino, der lieber die Türme des Kölner Domes als Minarette sieht. Ehe er erkennt, das unser Grundgesetz neben dem Artikel 4 mit seiner Bekenntnissfreiheit auch einen Artikel 20 Absatz 4 besitzt.

    Auch Schachtschneider stellte fest, das der Muslim zwar das Recht hat, sich zu seinem Glauben zu bekennen, er aber nicht das Recht hat, seinen Glauben in Deutschland auszuüben, da die Ausübung verfassungswidrig ist. …Aber wer liest schon Schachtschneider.

  37. #38 von Jaette am 20/12/2011 - 21:21

    @ 20.Juli 1944

    So ist das mit dem Islam. Appeasement, wegschauen bringt nichts.

    Und ? Was hat Art. 20 (4) GG mit dem Islam als Religion zu tun?
    Ich werde es einmal drastisch formulieren: Dieses ganze Gelaber über „DEN Islam“ und die sog. Kritik selbigem gegenüber geht mir massiv auf die Nerven. Da schwingen sich sog. „Islamkritiker“, welche in jeder theologisch basierten Sachdiskussion mit einem gebildeten Muslim infolge schlichter Unwissenheit die Segel streichen müssten auf, eine Weltreligion als Grundgesetzwidrigkeit zu beschreiben. (PS: Ich haue Ihnen den Qur’an und die Ahadith dermaßen um die Ohren, dass Sie sich auf der Stelle ein Gebetsteppich kaufen und vor lauter Begeisterung konvertieren!)
    Was soll das? Was hat „der Islam“ als Wirkung mit den Ursachen des Problems zu tun? Sind Sie zu feig, die wirklichen Probleme zu benennen und verstecken sich inklusive Ihrer sog. Partei hinter der Nebelkerze „Islamkritik“?

  38. #39 von gw am 20/12/2011 - 21:37

    „Aber wer liest schon Schachtschneider.“

    Eben. einer unter vielen Juristen, dazu nicht mehr im aktiven Berufsleben. 2 Juristen, 3 Meinungen. Ist vollkommen irrelevant, was Schachtschneider in Hinterzimmervorträgen für juristische Laien erzählt, die Eintritt bezahlen um zu hören, was sie ohnehin schon meinen.

  39. #40 von Jaette am 20/12/2011 - 22:06

    #39 von gw

    was Schachtschneider in Hinterzimmervorträgen für juristische Laien erzählt :mrgreen:

  40. #41 von Rationalist64 am 20/12/2011 - 22:15

    #38

    „Was hat ‚der Islam‘ als Wirkung mit den Ursachen des Problems zu tun? Sind Sie zu feig, die wirklichen Probleme zu benennen und verstecken sich inklusive Ihrer sog. Partei hinter der Nebelkerze ‚Islamkritik‘?“

    Böse Zungen behaupten, dass genau dies – nämlich die Ablenkung von den wirklichen Ursachen der Probleme – die Funktion einer Partei wie die dF ist. Ja, man könnte fast glauben, dass dF ein Projekt der CDU war, um Unzufriedenheit ins Leere laufen zu lassen und unwirksam zu machen.

    Der intelligentere Teil der dF-Anhängerschaft hat dies offenbar erkannt und die Konsequenzen gezogen.

  41. #42 von Tutnix am 20/12/2011 - 23:00

    Die Rechnung ist aber für die Christdemokraten in den Niederlanden nicht aufgegangen, oder wie? Aber was ist mit den Aktionen von PRO gegen den Moscheebau, wenn der mit den wirklichen Ursachen nichts zu tun hat? Kann man sich den ganzen Kram doch sparen, wo sowieso niemand was Genaues weiß.

    Ich verstehe garnicht worauf ihr hinaus wollt.

  42. #43 von Rationalist64 am 20/12/2011 - 23:35

    #42

    Wer hat denn die Mohammedaner in Massen hereingeholt und hereingelassen?

    Wer hat ein Interesse daran, dass sich diese Entwicklung noch verschärft?

    Wer hat die Gesetze erlassen, die es möglich gemacht haben, dass eine Masseneinwanderung in unsere Sozialtransfersysteme ohne Gegenleistung stattfinden kann?

    Die Mohammedaner nutzen nur die Gelegenheiten, die ihnen geboten werden. Die Frage nach der Verantwortlichkeit der (deutschen) Eliten in Wirtschaft und Politik (und hieraus sich ergebende Konsequenzen) wird von dF nicht gestellt. Und wenn diese Frage nicht gestellt wird, hat Islamkritik in der Tat nur eine Ablenkungsfunktion. DF ist kontrollierte, system-gesteuerte Opposition, die Unzufriedene binden soll, andererseits aber effektiven Widerstand gerade verhindert.

  43. #44 von Jaette am 20/12/2011 - 23:39

    @ #41

    Der intelligentere Teil der dF-Anhängerschaft hat dies offenbar erkannt und die Konsequenzen gezogen.

    Leider waren sie zu unintelligent, ihre Zeit überhaupt dort zu verschwenden.

    #42 von Tutnix

    Ich verstehe garnicht worauf ihr hinaus wollt.

    Wie jetzt? Brauchst Du ein amtlich anmutendes Beispiel? Bitte:

    http://www.bpb.de/publikationen/FBM9BC,0,%DCberfremdung.html

    Schön durchlesen, das. Hierfür werden Steuermittel effektiv ver(sch)wendet. Und, wer hätte das gedacht, es tauchen u.a. Butterwege und Bade auf. Wovon leben die eigentlich ?

    Ich komme dort auch vor, Tutnix: Man nennt mich dort einen Rechtsextremisten, obwohl ich weder mit Uwe² noch mit Beeodäh Kontakt hatte. 😆

  44. #45 von Tutnix am 20/12/2011 - 23:48

    Jetzt mal noch eine andere Sache. Strüning hat auf Citicen Time einen Artikel veröffentlicht in dem es allgemein um Legimitation von Macht ging. Ich kann mir nur vostellen, dass es ihm um die Legetimation des Parteivorstandes von dF ging, obwohl er das nicht explizit erwähnt.

    Natürlich ist die Gründungsphase einer Partei in dieser Hinsicht immer etwas prekär. Aber auf dem 1. BPT ist doch mit Jung ein Gegenkandidat angetreten. Das Abstimmungsverhalten der Delegierten aus den Landesverbänden Bayern, Hessen, NRW und Hamburg belegen doch, dass die Delegierten nicht plump die Vörschläge des bisherigen Parteivorstandes abgenickt haben. Worauf läuft seine Kritik denn genau hinaus?

  45. #46 von Jaette am 20/12/2011 - 23:58

    BTW: Für sie sind die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften, wie sie seit den fünfziger Jahren bis zum Anwerbestopp 1973 betrieben wurde, * bla bla bla…. * aus Link in #44

    Das Anwerbeabkommen zwischen der BRD und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 verbrochen. „fünfziger Jahre“ -> Trümmertürken -> Deutschland wieder aufgebaut… Das ist staatlich verordnete, steuerfinanzierte Verdummung! Und das hat wieder einmal nichts mit „Islamkritik“ zu tun. :mrgreen:

  46. #47 von Tutnix am 21/12/2011 - 00:14

    Ich kenne sogar welche persönlich, die der Bundeszentrale zuarbeiten. Die Argumentation dieser Leute ist mir mehr als geläufig. Doch wo ist der Zusammenhang?

    Um die „Rechtsextremisten“ von der richtigen Fährte, generell jegliche Zuwanderung abzulenken, wirft man ihnen den Islam zum Fraße vor? Warum sollte das bei mir wirken, ich habe nichts gegen Zuwanderung wenn sie sinvoll, geplant ist und Integration zur Folge hat.

    Mein Problem ist der negative Einfluss, den die islamische Religion schon heute auf die Kuffar ausübt.

  47. #48 von Jaette am 21/12/2011 - 00:30

    Ach, Tutnix… ich habe nichts gegen Zuwanderung wenn sie sinvoll, geplant ist und Integration zur Folge hat.
    Ich doch auch nicht, aber sie war und ist weder sinnvoll, noch geplant. Sie ist schlicht eine „Bereicherung“ der Sozialsysteme und der Kriminalstatistik. Die „Guten“ wandern nicht zu, sie wandern ab (Yeah :mrgreen: ) oder drum herum. Mit “ dem Islam“ hat das nicht das geringste zu tun. Man soll es nur glauben. 😉

  48. #49 von Rationalist64 am 21/12/2011 - 00:52

    #48

    „…aber sie war und ist weder sinnvoll, noch geplant.“

    Dass die Masseneinwanderung nicht geplant war und ist, bezweifle ich. Deutschland gehört zu den wohlhabendsten Staaten der Welt und wäre sehr wohl in der Lage, eine effektive Grenzsicherung oder Kontrolle von Immigration zu bewerkstelligen. So, wie dies andere Staaten auch schaffen.

    M.E. erfüllt die Massen-Immigration folgende Funktionen:

    1. ständiger Nachschub von Lohndrückern;

    2. Zersetzung und Ausdünnung der existierenden Nationen in Europa bei gleichzeitiger Umvolkung mit Einwanderern, die zum Land keine Bindungen haben; nur durch diese Entnationalisierung kann das Vereinigte Europa geschaffen werden, ohne Gefahr zu laufen, gleich wieder in Nationalstaaten zu zerfallen;

    3. Mohammedanische Immigranten eignen sich aus Sicht der Herrschenden besonders gut, da sie sich schnell – schneller als die Autochthonen – vermehren und für die geplante autoritäre Regierungsform der vereinigten Europas durch ihre religiös-kulturelle Prägung besser kompatibel sind als aufgeklärt-säkulare Autochthone. Die entstehenden Spannungen zwischen Autochthonen und Einwanderern begünstigen außerdem die Bereitschaft, eine Diktatur zu akzeptieren.

  49. #50 von 103 am 21/12/2011 - 12:20

    #33 von Obelix am 20/12/2011 – 15:47

    Prost. Auf die Kapelle ( die letzten Mitglieder der DF ) die bis zum Untergang spielt.

    Brother, my cup is empty: http://www.youtube.com/watch?v=LkcYDG6UaDo . (Ein sehr schönes Nick Cave-Cover.)

    Frohes besinnliches Fest wünsche ich allen.

    Ihnen und allen anderen natürlich ebenfalls!

  50. #51 von G.S. am 21/12/2011 - 13:12

    Mir kommen die Tränen. Wer glaubt denn wirklich, dass die Haltung eines Rene S. so überraschend und unvorhersehbar Radikal ausschlug? In meinen Augen sind diese jetzt „Abtrünnigen“ echte Opportunisten (wasch mich aber mach mich nicht nass). Wir würden sagen: „Schaumschläger“. Solche Typen sind zum Glück keine ernsten Politiker und genauso wenig zu gebrauchen wie ein Rene S. und alle anderen. Das Beispiel „Stattpartei“ genauso wie „Schill“ zeigt, dass diese Typen nur ein recht kurze Halbwertszeit haben. Dann soll sich Herr W. doch lieber um sein Essen kümmern, wobei er davon anscheinend genausowenig versteht wie von Politik.

  51. #52 von Jaette am 21/12/2011 - 18:00

    #49

    Dass die Masseneinwanderung nicht geplant war und ist, bezweifle ich.

    Wohl jeder, jedoch meint aber sie war und ist weder sinnvoll, noch geplant. genau das.
    Ich übersetze: Sie erfolgt planlos im Sinne des Nutzens der Selben, erfolgt und erfolgte jedoch geplant im Sinne der Mültikülti-Fraktion. Schlüssig, oder?

    zu1) Nein, obwohl sicher so gewollt. (-> Transferleistungen, Arbeit ist denen fremd)
    zu2) Nein, die Zuwanderung schafft Staaten im Staat, das ist aus dem Ruder gelaufen!
    zu3) Jein, jedoch sehe ich das Diktaturargument als ein Gewichtiges an.

  52. #53 von Thomas Alt am 31/12/2011 - 13:03

    Heute ist wohl auch der gesamte Landesvorstand von Brandenburg geschlossen ausgetreten.

    Somit ist der Freiheit wohl der nächste Landesverband von der Fahne gegangen.

    Damit ist dies Projekt wohl grandios gescheitert und es bleibt eine Pankower Regionalpartei übrig.