Aus für Ägypten-Tourismus?

Willkommen zum mohammedanischen Strandurlaub

Hochkulturen, die vom Islam erobert wurden, versanken in der Geschichte stets in der Bedeutungslosigkeit. Ein altes Beispiel ist das vormals christliche Ägypten, mit der Bibliothek von Alexandria einst wissenschaftlicher Mittelpunkt der Welt. Ein neueres Beispiel ist die ehemalige „Schweiz des Nahen Ostens“, der Libanon, der durch die mitfühlende Aufnahme von aus Jordanien vertriebenen „Palästinensern“ in Schieflage geriet. Jetzt ist Ägypten ein zweites Mal in Gefahr, auch noch seine letzte verbliebene Lebensgrundlage zu verspielen. Nach dem Wahlsieg der fanatischen  Mohammedaner  droht dem Tourismus als einziger stabiler Einkommensquelle der Bevölkerung das Aus. Dem Islam folgt die Armut.

Der Internetblog der ägyptischen Kopten in Deutschland berichtet über eine besorgniserregende Fernsehsendung zur Zukunft des Landes: Mal Masr auf ON-TV:

Der Tourismusexperte der salafistischen Elnour-Partei brachte den Moderator, den anderen Gast und jeden Zuschauer auf die Palme. Auf keine der an ihn gerichteten Fragen gab er eine direkte oder klare Antwort. Wer den Islam nicht kennt, wäre jetzt entweder verblödet oder mit Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Dieser Salafist beherrscht die Taqiyya wie alle geübten Moslems. Er musste höllisch vorsichtig sein, weil am Mittwoch die zweite Runde der Parlamentswahlen beginnt.

Bei dieser Sendung ging es um die Sorge der Ägypter um den Tourismus, da die Salafisten und Führer der Gamaa Islamia seit dem Rücktritt Mubaraks schreckliche Aussagen darüber tätigten. Zuletzt kauften die Bärtigen mit saudischen Geldern viele Nachtklubs um die Pyramiden, welche in islamische Geschäfte und Supermarksketten verwandelten. In den letzten Tagen haben die Ägypter gegen diese Aussagen protestiert. In Ägypten leben direkt 4,6 Millionen Familien vom Tourismus. Das sind mindestens 18 Millionen Ägypter. Wie jeder weiß, profitiert das ganze Land vom Tourismus und nicht nur diese 18 Millionen. Denn der Tourist gibt sein Geld überall aus und nicht nur im Hotel oder am Strand. Und wie die Moslembrüder und die restlichen Bärtigen die Touristen umerziehen wollen, kommt niemand nach Ägypten mehr. Um aus dem Mund eines salafistischen Experten zu hören, ob die Angst der Millionen berechtigt sei, wurde Dr. Tarek Schalaan eingeladen. Der andere Gast war Ihab Mussa aus dem Ministerium für Tourismus. Ohne den Moderator und den zweiten Gast hätte man kein Wort verstanden, welche dem Salafist die Worte mit Zange gezogen haben.

Der Salafist ist ein schicker Mann, der in Orlando (USA) promovierte und die ganze Zeit nur Englisch sprach, als ob das nicht die Sprache der Ungläubigen wäre. Das Video können Sie unten anschauen. Er sprach ständig über Statistiken und verglich Ägypten mit vielen anderen Ländern, was von den zwei anderen Männern zurückgewiesen wurde. Eines konnte er mit Mühe und Not sagen: „Wir werden nichts zulassen, was mit den Gesetzen Allahs nicht in Einklang gebracht wird oder gegen die Scharia ist“! Wie sich die Salafisten das vorstellen, ist ganz einfach: „Jeder Tourist bekommt ein isoliertes Bungalow und wir werden fertigen Reisebroschüren an, damit dem Tourist im Reisebüro in seinem Land bewusst gemacht wird, dass Ägypten ein islamisches Land ist, wo einige Sachen nicht erlaubt werden.

Folgendes erklärte der andere Gast, Ihab Mussa: Was wird mit einem Touristen gemacht, der mit seiner Freundin kommt? Werden sie getrennt schlafen müssen, weil sie nicht verheiratet sind? Der Salafist flüchtete mit der Antwort: „Ich bin kein Imam, um eine Fatwa zu äußern“? Der Moderator ohrfeigte ihn sofort: „Werden die Parlamentarier der Elnour-Partei sich immer an Imame und Gelehrten wenden? Habt ihr nicht gesagt, dass ihr keinen Staat auf religiöser Basis gründet“? Wie Quicksilber konnte man diesen eleganten Mann nicht anfassen. Ihab Mussa richtete folgende Fragen an diesen Torismusexperten der salafistischen Elnour-Partei: Ihrer Auffassung nach werden die Touristen in Ghettos eingesperrt. Wie Sie sagen, werden die Frauen von den Männern getrennt. Somit verliert ihr sogar die Ägypter, die mit Ehefrauen und Töchtern am Strand sitzen möchten, was ihr verbietet. Sie sagen, sie zeigen den Touristen die Tempel und die pharaonischen Sehenswürdigkeiten im ganzen Ägypten per Dokumentarfilme in den geschlossenen Hallen, weil die Bildhauereien und Statuen haram (Unglaube und Götzenanbetung) seinen. Was machen Sie den mit den Malarien in den Tempeln zum Beispiel in Luxor und Assuan, welche nackte Frauen zeigen? Was macht ihr mit Min, dem pharaonischen Gott der Fruchtbarkeit (das müssen Sie selber auf Google anschauen)“? Der Salafist antwortete: „Das alles ist selbstverständlich haram und gegen die Gesetze Allahs„. Das war deutlich genug!

Weitere Fragen: Werden Sie den Touristen und den Ägyptern erlauben, Badeanzüge am Strand zu tragen? Der salafistische Aal meinte dazu: „In Ägypten baden die Frauen sogar in Alexandria mit langen Kleidern und einer Hose“. Warum wollen wir nicht probieren, wie die Scharia gut ist? Warum verurteilt man etwas, was man och nicht probiert hat. Darauf antwortet der liberale Gast: „Wir sind doch keine Versuchsmäuse. Ihr werdet mit solchen Gedanken jeden Touristen verjagen und somit das Land in einen „Krieg der Hungrigen“ stürzen“! Bekanntlich lebt Ägypten vom Tourismus: Strände (80%) – Kulturell und Gesundheitlich: 20%. Wenn man die Männer von Frauen trennt und die Badeanzüge verbietet, kommt kein Ausländer nach Ägypten und der Ägypter fliegt nach Thailand oder Türkei. Selbst die Saudis werden nicht nach Ägypten kommen, wenn ihr ein zweites Saudiarabien schafft. Die Saudis verbringen ihren Urlaub in Dubai, Thailand oder Malaysia (Sextourismus, Alkohol und Glücksspiel). Das und mehr sagten ihm der Moderator und der andere Gast, die sich zusammenreißen mussten, weil sie genau wissen, dass solche Holzköpfe bald ins ägyptische Parlament ziehen und die Gesetze verabschieden werden. Was auf Ägypten zukommt, wissen alle, selbst wenn sich niemand im Westen traut, offen darüber zu berichten. Bürgerkrieg und Krieg der Hungrigen!

Hier die Originalsendung auf arabisch:

  1. #1 von Saejerlaenner am 12/12/2011 - 18:41

    Otto-Normal-Ägypter wirds wohl auf die harte Tour lernen müssen, was dabei rauskommt, wenn man diese Spinner wählt.

  2. #2 von dentix07 am 12/12/2011 - 19:11

    Und um dann von den Umständen und den Verursachern abzulenken, sind natürlich andere – vorzugsweise die „Zionisten“, sprich Israel, die USA (der große Teufel), die Christen, also die Kopten, Europa oder die Schiiten (Ägypten ist sunnitisch!) – schuld!
    Armes Israel, ich sehe dunkle Zeiten für dich heraufziehen!

  3. #3 von Martin Schrödl am 12/12/2011 - 19:21

    @#2 von dentix07 am 12/12/2011 – 19:11

    „Armes Israel, ich sehe dunkle Zeiten für dich heraufziehen!“

    ………………………………………..

    Das wiederum sehe ich nicht. Vor diesen Kaspern braucht Israel wirklich keine Angst zu haben.

  4. #4 von Saejerlaenner am 12/12/2011 - 19:24

    Israel wird sich seiner Haut schon zu wehren wissen, die sind nämlich nicht doof. Die Zeiten, in denen Kriege mit der größeren Anzahl „Menschenmaterial“ entschieden wurden, sind – zumindest vorübergehend – vorbei.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 12/12/2011 - 19:53

    Das Strandbild spricht Bände! Das bedeutet das AUS für den Tourismus!

    Es sei denn, es gibt ein paar pfiffige Leute bei den Tourismusunternehmen, die verkaufen
    es den dekadenten Ungläubigen als Abenteuer aus 1001 Nacht!

    Na dann, einen schönen Urlaub. 😉

  6. #6 von Saejerlaenner am 12/12/2011 - 20:08

    #5 von Heimchen am Herd am 12/12/2011 – 19:53

    Gute Idee. Das sind dann die Schwestern von Otfried Preußlers kleinem Gespenst 😉

  7. #7 von Heinz Ketchup am 12/12/2011 - 21:20

    Das ist mit Sicherheit das neue Baywatch-Outfit Marke „Arabischer Frühling“ :mrgreen:

    Wo haben die Damen nur ihre „Rettungsringe“ versteckt?

    Da gefällt mir aber das alte Baywatch-Outfit bedeutend besser. 😉

  8. #8 von Heinz Ketchup am 12/12/2011 - 21:40

    #2 von dentix07 am 12/12/2011 – 19:11

    Armes Israel, ich sehe dunkle Zeiten für dich heraufziehen!

    #3 von Martin Schrödl am 12/12/2011 – 19:21

    Das wiederum sehe ich nicht. Vor diesen Kaspern braucht Israel wirklich keine Angst zu haben.

    Sehe ich auch so, man muss sich nur mal richtig informieren, z.B. hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg

  9. #9 von Rationalist64 am 12/12/2011 - 23:23

    Ägypten fordert von Deutschland (und anderen europäischen Staaten) ja immer, Kunstwerke, Pharaonen-Mumien oder deren Grabbeigaben, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus Ägypten nach Europa verbracht bzw. hinausgeschmugget wurden, wieder zurückzugeben. Jetzt erweist sich aber, dass Ägypten nicht die Gewähr dafür bietet, die Sicherheit und Unversehrtheit dieser archäologischen Funde von unschätzbarem Wert zu gewährleisten.

    Wie man bei der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamyan in Afghanistan durch die Taliban gesehen hat, haben die Islam-Barbaren nicht die geringsten Hemmungen, wertvollste Kulturdenkmäler zu zerstören. Sie hätten auch keine Skrupel, die Pyramiden und die Sphinx solange mit Raketen zu beschießen, bis nur noch Schutthaufen übrig sind.

    Was den Tourismus angeht, sehe ich allerdings nicht so schwarz: Gegen Geldzahlungen der Dhimmis waren die Mohammedaner bisher noch immer bereit, ein Auge zuzudrücken und alle Fünfe gerade sein zu lassen.

  10. #10 von Zardos am 13/12/2011 - 01:04

    Wollen sich die Frühlingsmusels mit der deutschen Tourismusindustrie anlegen? Mit der NATO, ISRAEL und dem WESTEN überhaupt, ja das würde ich verstehen. Schließlich sind diese an Gesetze, Vereinbarungen und eine Art „Mitgefühl“ auch für Dummköpfe gebunden. Aber gegen die Tourismusindustire – da haben die Frühlingshandabhacker keine Chance!

    zu #9: gut geschrieben und richtig!

  11. #11 von maik am 13/12/2011 - 08:57

    @8
    Sicher würde ISrael auch einen Krieg gegen alle Nachbarn gewinnen-aber diesmal nur mit großen Verlusten bei den Zivilisten.Wenn allein die Hissbollah schon 50000 moderne Raketen hat….

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