Sarrazin als Urheber der Dönermorde?

Auch in der türkischen Presse ein beliebtes Symbol für türkische Besiedlung Deutschlands

Im „Migazin“ hat Mehmet G. Daimagüler den wahren Schuldigen an der Dönermordserie ausgemacht: Thilo Sarrazin. Unwichtig dabei, dass die Morde lange vor Veröffentlichung des gewissen Buches geschahen. Mehmet G. Daimagüler gibt den Deutschen Ratschläge: „Sarrazins Saat braucht Zeit, wie jede Saat, bevor sie wächst bevor sie gedeiht, bevor sie für alle sichtbar wird. Aber auch diese Saat wird aufgehen, wenn wir nicht einschreiten.” Wie soll man das verstehen Herr Mehmet G. Daimagüler, fragt unsere Spürnase. Wollen sie jetzt Herrn Sarrazin Schlägertrupps vorbeischicken, nur weil er unangenehme Wahrheiten ausgesprochen hat?

Zunächst heult Daimagüler in typisch moslemischem Selbtmitleid herum, dass die Dönermorde Dönermorde heißen:

„Aktion Dönerspieß“ nannten die Rechtsterroristen aus Zwickau ihre Mordserie. „Soko Dönermorde“ nannte unsere Polizei ihre Truppe, die diese Mordserie aufklären sollte und dabei kläglich versagte. Die Ähnlichkeit in der Terminologie mit Blick auf die Opfer ist frappierend – und sie ist verletzend. Sprache kann verräterisch sein. In diesem Fall werden Menschen sprachlich post mortem entmenschlicht. Sie werden zu Sachen gemacht. Sachen kann man nutzen, man kann sie kaputt machen. Sachen haben keine Würde. Zugleich macht der Begriff „Dönermorde“ die Opfer zu Fremden: Döner, das ist nicht deutsch, das ist türkisch, und was türkisch ist, braucht uns nicht weiter zu sorgen. Wie würden wir Deutsche uns fühlen, wenn eine Mordserie in der Türkei von der „Soko Sauerkraut“ aufgeklärt werden würde? Ich habe darum „Dönermorde“ als „Unwort des Jahres“ vorgeschlagen.

Naja, Sokos werden eigentlich einprägsam nach dem Opfer oder einem typischen Gegenstand des Mordes benannt. Bei einer Mordserie ist das schon schwieriger. Außerdem beinhaltet das Wort „Mord“ doch Menschen, oder kann man neuerdings Sachen ermorden?

„Unworte bereiten den Untaten den Boden“, so sprach Johannes Rau. Man muss über Einwanderungspolitik debattieren. Aber man muss das anständig tun. Die Debatte darf nicht in Hetze gegen Einwanderer und einer dumpfen Panikmache enden. Wenn der Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin von der „Produktion von Kopftuchmädchen“ spricht und so Menschen zu Sachen degradiert und Millionen Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft jubeln, dann verstehen manche von den Rändern unserer Gesellschaft diese Thesen und den Jubel honoriger Bürger als Auftrag. Sie werden Häuser anzünden und Menschen töten. Sarrazin ist nicht schuld an der Zwickauer Mörderbande. Die Saat für diese Bande haben andere in den 80er und 90er Jahren gelegt. Sarrazins Saat braucht Zeit, wie jede Saat, bevor sie wächst bevor sie gedeiht, bevor sie für alle sichtbar wird. Aber auch diese Saat wird aufgehen, wenn wir nicht einschreiten. Es geht nicht bloß um Migranten. Es geht um unser Land. Wir müssen unsere wunderbare, kostbare, teuer erstrittene, aber auch so wahnsinnig verletzliche Freiheit verteidigen.

Schön, dass Sarrazin jetzt doch nicht schuld ist. Er bereitet den Boden für viel Schlimmeres. Vielleicht einen deutschen Breivik? Tut uns leid, „Migazin“, aber mit der Veröffentlichung dieses Beitrages habt Ihr Euch keinen Gefallen getan. Er untermauert vielmehr, dass Sarrazin wohl recht hatte.

Ach übrigens: Über das obige „typisch türkische“ Bild aus einer türkischen Zeitung regt sich keiner auf…

(Spürnase: Eleonore W.)

  1. #1 von Kulturopfer am 29/11/2011 - 19:49

    Ist der Verfasser nicht dieser Sauerkrautschläger der in einem Frankfurter Hotel keinen Dhimmitribut bekam?

  2. #2 von Kulturopfer am 29/11/2011 - 19:51

    Sauerkrautschläger ist, glaube ich, so eine Vorstufe zum Dönermörder!

  3. #4 von Heinz Ketchup am 29/11/2011 - 23:33

    Schade, dass sich die Killerwarze nicht an dem Döner-Fleisch verschluckt hat.

    Es hatte wohl noch kein – wie man so schön sagt – „Eigenleben“ :mrgreen:

  4. #5 von aktivposten am 30/11/2011 - 09:20

    Die Soko hieß „Soko Bosporus“, seine Lügen kann das Migazin echt für sich behalten. Bis Mitte dieses Jahres (und teilweise auch jetzt noch) werden mafiaähnliche Strukturen oder Hintergründe (Schutzgeld, Drogen,…) für die Morde angenommen.
    Es ist leider nicht mehr auszumachen, wer als erstes „Terror“ in den Mund genommen hat, aber damit wurde sowohl den Ermittlern als auch den HInterbliebenen der Opfer ein Bärendienst erwiesen.
    Und jetzt wird schon das „Terror-Netzwerk“ (Netz heißt übrigens auf arabisch Quaida) aus Unterstützern gestrickt, das bis jetzt aus 3 (in Worten drei) Personen besteht. So viele waren bei der RAF alleine mit dem Kochen beschäftigt…

  5. #6 von Kulturopfer am 30/11/2011 - 10:08

    @ aktivposten

    Wo fängt ein rechtes Netzwerk an? Wenn zwei politisch Unkorrekte Kontakt miteinander haben, dann ist das ein rechtes terroristisches Netzwerk. So stellen sich das wohl einige linksdrehende Auftragslohnschmierer vor, oder müssen es sich so vorstellen.

  6. #7 von Rationalist64 am 30/11/2011 - 12:49

    „Es geht um unser Land. Wir müssen unsere wunderbare, kostbare, teuer erstrittene, aber auch so wahnsinnig verletzliche Freiheit verteidigen.“

    In dem Punkt hat Daimagüler Recht.

    Wir müssen die Freiheit der Rede und der Meinungsäußerung, wozu auch das Veröffentlichen von Büchern mit kritischen Ansichten wie „Deutschland schafft sich ab“ von Dr. Thilo Sarrazin gehört, verteidigen. Verteidigen gegen die religiös und kulturell intoleranten Landsleute von Herrn Daimagüler.

    Wir müssen die Freiheit verteidigen, dass „unbequeme“ Buchautoren jeden Stadtteil Berlins ungehindert und ohne Belästigungen betreten können.

    Und wir müssen die Freiheit verteidigen, nicht Mohammedaner werden zu wollen.

    Und wir müssen das aus der Volkssouveränität fließende Recht verteidigen, darüber bestimmen zu dürfen, wen wir einwandern lassen und mit wem wir zusammenleben wollen.

    Wo Daimagüler Recht hat, hat er Recht.

  7. #8 von Saejerlaenner am 30/11/2011 - 14:11

    #7 von Rationalist64 am 30/11/2011 – 12:49

    Und wir müssen das aus der Volkssouveränität fließende Recht verteidigen, darüber bestimmen zu dürfen, wen wir einwandern lassen und mit wem wir zusammenleben wollen.

    Hat dieses Recht je existiert? Ich glaube nicht. Sonst wären die ganzen Mohammedaner nämlich nicht hier.