Cora Stephan zur deutschen Betroffenheitskultur


Cora Stephan, eine der Autorinnen der „Achse„, bringt es in der „WELT“, die natürlich inzwischen den Kommentarbereich deaktiviert hat, auf den Punkt: Sie beschreibt Claudia Roth als „notorisch empört und sturzbetroffen“. Besser kann man die Grünen-Vorsitzende nicht beschreiben. Aber nicht nur die dauerbetroffene Empörungsmutter der Nation ist gemeint. Sehr schön konnte man das „Phänomen Gutmensch“ an Heribert Pantl, dem Feuilletonmitarbeiter der „Süddeutschen“, sehen, der sich völlig grundlos darüber echauffierte, dass nicht alle sahen, wie die Republik von „braunem Terror“ überzogen wird und ein zweites tausendjähriges Reich aufersteht. Derselbe Prantl übrigens, der in jeder linken oder islamischen Tat einen Einzelfall sieht. Es stehen alle, die „kaltherzig“ mit sachlichen Argumenten statt mit Krokodilstränen arbeiten, unter „konservativem Verdacht“. Die, die ihren Verstand benutzen, statt zu heulen und den moralischen Zeigefinger zu heben.

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