Machen Sie Urlaub in Thüringen!

Wenn heute Bundespräsident Wulff die Angehörigen der noch völlig ungeklärten Mordserie, die angeblich von mutmaßlichen Rechtsextremisten verübt worden sein soll, empfängt, um sich bei den Türken für Deutschland zu entschuldigen, wird einer wohl nicht dabei sein: Der preisgekrönte Koch und Hotelier Ralf Kiesewetter (Foto), Stiefvater der ermordeten gleichnamigen Polizeibeamtin. Nach einer Pressekonferenz des mit atemberaubender Inkompetenz ermittelnden BKA war der unbescholtene Vater aufgrund erlogener „Beziehungen“ für den Tod seiner Tochter mitverantwortlich gemacht und zum Abschuss durch schmierige Journalisten freigegeben worden. Und mit ihm ein ganzes Städtchen in einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands – wie wir bei der Recherche feststellten. Deshalb möchten wir unseren Lesern das verleumdete Örtchen Oberweißbach und die gesamte Region für Ihren nächsten Urlaub wärmstens empfehlen.

Ein angeblicher oder auch tatsächlicher Nazimord wird für den deutschen Vernichtungsjournalismus erst so richtig zum Fest, wenn man damit einen ganzen Ort in die Pfanne hauen kann. Ein kleines Städtchen im Osten, wo jeder jeden kennt, wo man dem Nachbarn mehr glaubt als dem SPIEGEL, wo man seine Heimat liebt  und wo sich Bürger nicht mit Pressekampagnen aufeinander hetzen lassen – das ist das gefundene Hassobjekt halbseidener Reporter, die ihr gestörtes Leben zwischen Therapeutencouch und Auftragsbettelei im Redakteursbüro verbringen. Denn hier leben die  Menschen, die den roten Misanthropen fremder sind als jeder Immigrant aus Nigeria. Fremdheit macht Angst, und was man fürchtet, das will man zerstören. Sebnitz und Mügeln lassen grüßen.

So ist es kein Wunder, dass bei der aktuellen Hasskampagne gegen die Bürger von Oberweißbach die Blätter wieder ganz vorne mit dabei sind, die noch vor Kurzem Informationen von Kriminellen kauften, um die vollen Namen islamkritischer Blogger zu veröffentlichen – mit der klammheimlichen  Hoffnung, gewalttätige Moslems würden den Rest erledigen.

Die groteske Verleumdungskampagne gegen die Bürger von Oberweißbach ist schnell zusammengefasst: Mitte der 90er Jahre hatte sich der Hotelier Kiesewetter aus Cursdorf kurzfristig für eine Gaststätte im drei Kilometer entfernten Lichtenhain interessiert. Ein Pachtvertrag kam aber nicht zustande. 10 Jahre später hatte dieses Lokal einen anderen Pächter, dessen Schwager Mitglied der NPD gewesen sein soll. Der Mann führte die Gaststätte ein Jahr lang und gab dann mangels Kundschaft auf. Während dieses einen Jahres gab es sage und schreibe eine privat angemeldete Veranstaltung im vermieteten Saal des Lokals, bei welcher Rechtsextremisten gesichtet wurden. Qualitätsjournalisten der WELT bezeichnen das Lokal, dass seit fünf Jahren schon andere Besitzer hat daher als „Braunes Gasthaus„, Andere unken über geheimnisvolle Verstrickungen des  umheimlichen Hauses in die ungeklärte Mordserie. Der Chef des BKA  Jörg Ziercke behauptet, seine ermordete Polizeikollegin Kiesewetter, Stieftochter des Hoteliers im Nachbarort,  habe „jahrelang gegenüber des Lokals gewohnt“. Alle Einheimischen wissen: Eine glatte Lüge, die trotzdem ungeprüft von der Presse verbreitet wird.

Jeder der Qualitätsjournalisten will der Erste sein, wenn es gilt, irgendein Gerücht zu verbreiten, solange es nur ins gewünschte linke Klischee vom finsteren Nazidorf im dunklen Thüringer Wald passt. So soll einer der mutmaßlichen Zwickauer Mörder angeblich irgendwann einmal in Oberweißbach gesichtet worden sein. Mehr weiß man nicht, aber es genügt, um eine persönliche Beziehung des Mordopfers zu ihrem angeblichen Mörder zu konstruieren. Mit dabei wieder einmal die ehemals seriöse FAZ, die mit deutlich mehr Konjunktiven inzwischen zurückhaltend vom Dementi des  verleumdeten Stiefvaters berichtet.

Andere Zeitungen orakeln über eine mögliche Begegnung bis hin zu einer persönlichen Beziehung des Mordopfers zu ihrem mutmaßlichen Mörder. Frau Kiesewetter, die bereits seit 2003 im fernen Heilbronn lebt, sei immer noch zu Besuch in ihr Heimatstädtchen gekommen, erfährt man staunend, und manche besonders investigative Journalisten haben gar herausgefunden, dass die junge Frau nicht als irgendeine Besucherin kam, sondern sogar bei der Organisation der jährlichen Kirmes mithalf. In Verbindung mit dem Axiom des braunen Walddorfes soll uns das sagen, dass sie möglicherweise selber tief verwurzelt in der rechtsgerichteten Bevölkerung ihrer Heimat war.

Was das angeht, bringt ein Blick in die Wahlergebnisse der Region eine interessante Einsicht. Aus den offiziellen Zahlen des Bundestages ergibt sich für die Region folgendes politisches Lagebild:

Bei der letzten Bundestagswahl teilten sich knapp Zeidrittel  der Wähler zu gleichen Teilen zwischen CDU und Linkspartei auf. SPD unter 20%, GRÜNE unter 5%. Die FDP erhielt rund 9%, die NPD fiel mit einem geringfügigen Ergebnis unter „Sonstige“. Bis auf die erschreckend hohen Ergebnisse der Linken klingt das ganz vernünftig. Hoffen wir, dass die Erfahrung mit den schmierigen linken Journalisten hier für die Zukunft eine Korrektur auch in den Wahlergebnissen der SED bewirkt. So hätte die Kampagne doch etwas Gutes.

Einen positiven Effekt können wir jetzt schon berichten: Ohne die Kampagne hätten wir uns vermutlich nie mit dieser Region befasst. Und dann wäre uns wirklich eine wunderschöne Urlaubsregion mitten in Deutschland entgangen, wo man zu bezahlbaren Preisen und mit kurzer Anreise aus ganz Deutschland offenbar ein paar herrliche Urlaubstage verbringen kann. Im Winter gibt es gute Wintersportmöglichkeiten, auch wenn man nicht alpinen Anforderungen gewachsen ist. Im Sommer gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein gut ausgebautes System von Wanderwegen. Ein besonderes Interesse unserer Recherchen galt den Speisekarten der zahlreichen Hotels und Gasthäuser. Die regionale Küche mit Kräutern und Klößen bietet auch Großstadtfamilien die Möglichkeit, mit ihren Kindern die Herausforderung des Überlebens ohne Döner und Mc Donalds zu meistern. Ein Verzeichnis empfehlenswerter Hotels und Gasthäuser der Region in unterschiedlichen Preiskategorien finden Sie hier.

Aus Gründen der Solidarität mit den zwei  übelst  verleumdeten Gasthäusern empfehlen wir besonders das „Landgasthaus Zur Begrgbahn“ in Lichtenhain und das „Hotel im Kräutergarten“ des verleumdeten Vaters des Mordopfers und preisgekrönten Kochs und Hoteliers  Ralf Kiesewetter in Cursdorf.

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  1. #1 von Jaette am 23/11/2011 - 19:43

    Seit ca. 3 Stunden rudert die komplette Qualitäts-Journaille bei diesem Thema zurück oder korrigiert/ergänzt ihre „Artikel“. 😆 Gut so…

    Btw: Darf der Stiefvater jetzt auch auf „Entschädigung“ hoffen? Warum empören sich die Griechen nicht wie die Türken? Was können wir von Erdowahn, der hier, http://www.stern.de/politik/deutschland/doener-morde-erdogan-fordert-aufklaerung-ueber-rolle-deutscher-behoerden-1753979.html , unter Anderem Folgendes erklärt, Verzeihung, fordert,

    Bei der Aufarbeitung des Rechts-Terrors könne sich die Bundesrepublik an der Türkei ein Beispiel nehmen, sagte der Ministerpräsident. Seine Regierung sei gegen illegale „Organisationen innerhalb des Staates“ in der Türkei vorgegangen. Damit spielte Erdogan auf die seit 2007 andauernden Ermittlungen gegen die mutmaßliche Verschwörergruppe Ergenekon an, die laut Staatsanwaltschaft einen Putsch gegen die Regierung plante. Rund 200 Offiziere der Armee stehen wegen des Verdachts auf Beteiligung an den Putschplänen vor Gericht.

    lernen? Das wir kein Rechtsstaat sind? Fragen über Fragen…

  2. #2 von Tavor Galil am 23/11/2011 - 19:56

    #1 von Jaette

    Gut gefiel mir auch Erdolf vergleicht Assad mit Hitler 😉

  3. #3 von Tavor Galil am 23/11/2011 - 19:58

    oh

    Erdogan entschuldigt sich für Massaker an Kurden
    http://www.tagesschau.de/ausland/erdogan210.html

  4. #4 von Jaette am 23/11/2011 - 20:25

    Kurdenmassaker: Nur, weil er den Kemalisten eins auswischen will! Und Armenier gab es wohl nie! 😦
    Wie nennt man es eigentlich, wenn man mit einem F-16 Geschwader sein „Volk“, zudem die „Bergtürken“ wohl auch zählen, zusammen bombt ? Krampf gegen den Terrrörr? Oder Deeskalieren? 😦

  5. #5 von Tavor Galil am 23/11/2011 - 20:40

    #4 von Jaette

    Wie nennt man es eigentlich, wenn man mit einem F-16 Geschwader sein „Volk“, zudem die „Bergtürken“ wohl auch zählen, zusammen bombt ? Krampf gegen den Terrrörr? Oder Deeskalieren?

    Endlösung 🙄

    Naja dennoch gute Nacht 😉
    schaue mir gerade V an schade das der (sein Gesicht) von den Spinnern okkupiert wurde 😦

  6. #6 von stm am 23/11/2011 - 20:51

    Das beste in Thüringen sind die Klöße und die Bratwürste. Nix Kurden 😉

  7. #7 von Jaette am 23/11/2011 - 21:10

    #5 von Tavor Galil

    N8 😉

    #6 von stm

    Auch die Kurden gehören zu Doitscheland! 😆

  8. #8 von stm am 23/11/2011 - 21:25

    #7 von Jaette am 23/11/2011 – 21:10

    Das finde ich nicht zum lachen :\ Meinetwegen können die sich dort wo sie herkommen die Vorhaut, die Finger oder sonst etwas abschneiden, aber wer so etwas macht gehört nicht hier hin.

  9. #9 von Jaette am 23/11/2011 - 22:04

    #8 von stm

    … 100% Zustimmung! Aber die Realität (in den gebrauchten Bundesländern der BRD) sieht leider anders aus. 😦

  10. #10 von stm am 23/11/2011 - 22:39

    #9 von Jaette am 23/11/2011 – 22:04

    Ja, leider. Dennoch müssen wir sie im Auge behalten, wenn sie uns auch nicht gefallen mag. n8 -oo

  1. VS auch in Heilbronn dabei « quotenqueen
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