Hatz auf Gaddafi-Sohn geht weiter


Es spielt keine Rolle, wie man zum Gaddafi-Clan gestanden hat. Die auf seinen jüngsten Sohn eröffnete Menschenjagd ist einfach nur noch widerlich. Und die Journalisten der westlichen Welt beteiligen sich mehrheitlich daran. Offenbar hat Saif al-Islam, der sich in seiner Todesangst dem Internationalen Strafgericht in Den Haag stellen will, die jedem Massenmörder zugestandene Menschenwürde nicht. Und er vertraut den ungläubigen Hunden mehr als den Vollstreckern des Arabischen Frühlings im Haus des Friedens.

Der STERN schreibt:

Saif al-Islam wird mit internationalem Haftbefehl gesucht, ihm werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Wo er sich aufhält, ist unklar. In den Regierungskreisen hieß es, Saif al-Islam habe Libyen nicht verlassen und halte sich bei einem einflussreichen Tuareg versteckt. Saif al-Islam hatte das in der Wüste lebende Nomadenvolk unterstützt. Zuletzt wurde er in der Wüste an der Grenze zu Niger oder Algerien vermutet.

Ist doch nett von uns, dass wir uns an den Spekulationen über Islams Aufenthaltsort beteiligen. Wir tun schließlich alles, um den Arabischen Frühling zu unterstützen.

„Saif ist um seine Sicherheit besorgt“, sagte der Regierungsvertreter. „Er glaubt, dass es für ihn am besten ist, wenn er sich stellt.“

Wer kanns ihm verdenken?

Und währenddessen macht der Sicherheitsrat sich Sorgen über die Zustände, die er selbst herbeigebombt hat:

In der vor allem von Russland formulierten Resolution wollen die Sicherheitsratsmitglieder zugleich ihre „tiefe Sorge“ über Menschenrechtsverletzungen durch die neuen Machthaber ausdrücken. Es gebe „anhaltende Berichte über Repressalien, willkürliche Festnahmen, unrechtmäßige Verhaftungen und Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren“ in Libyen. Zudem zeigen sich die Ratsländer beunruhigt, dass viele Waffen in die falschen Hände geraten könnten.

Die Unruhe kommt etwas spät. Wir ungläubigen Christenhunde hätten ihnen das schon längst sagen können. In Tunesien hat der Arabische Frühling schon gewählt, und die Islamisten bekamen über 40% der Stimmen. Pech für die Christen. Und Pech für den Westen.
Gaddafi ist derweil, hat die UNO festgelegt, eines weitgehend natürlichen Todes gestorben. Er starb nämlich im Schusswechsel:

Die vorläufige Untersuchung der Todesumstände des libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi hat nach Angaben eines UN-Diplomaten des Nationalen Übergangsrats keinen Hinweis darauf ergeben, dass er nach seiner Gefangennahme erschossen wurde.
(…)
Keiner der „Revolutionäre“ habe nach Gaddafis Gefangennahme auf ihn gefeuert.

Ist das nicht schön?

Libyens stellvertretender UN-Botschafter Ibrahim Dabbashi sagte vor dem UN-Sicherheitsrat, vorliegenden Informationen zufolge sei Gaddafi bei Schusswechseln zwischen seinen Anhängern und denen des Nationalen Übergangsrats in Sirte verwundet worden.

Na, und wenn der das sagt, wird es wohl stimmen. Moslems lügen schließlich nicht, nicht wahr?

Entsetzt zeigen sich die neuen Machthaber darüber, dass die Nato ihr Land nicht weiter bombardieren will. Offenbar ist Libyen noch lange nicht unter Kontrolle und nach dem Ende der Luftangriffe könnte sich ein langer Bürgerkrieg entwickeln – Somalia lässt grüßen:



(Spürnase: esszetthi)

  1. #1 von Heimchen am Herd am 28/10/2011 - 15:42

    Na, und wenn der das sagt, wird es wohl stimmen. Moslems lügen schließlich nicht, nicht wahr?

    Moslems haben doch alle lange Nasen. 😉

  2. #2 von Kulturopfer am 28/10/2011 - 16:46

    Die Luftstreitkräfte der islamischen Republik Libyen haben einen Namen: NATO!

  3. #3 von Kulturopfer am 28/10/2011 - 17:06

    Habe ich da etwas in den deutschen MSM übersehen, was die ganze Welt schon weiß?

    http://de.rian.ru/security_and_military/20111027/261164400.html

    In Deutschland wird doch immer noch die Verdummungslüge verbreitet, dass die NordAtlantischeTerror Organisation von sich aus ihre mörderischen Aktivitäten zum 31.10.2011 einstellt.

  4. #4 von mike hammer am 28/10/2011 - 17:14

    #3 von Kulturopfer
    geile quelle, probiers mal mit radio-erevan die sind seriöser.

  5. #5 von simbo am 28/10/2011 - 17:56

    Also da MUSS ich mich melden. Pardon QQ. Aber Saif-al-Islam ist nicht der jüngste Sohn, sondern der 2. älteste. D.h. der Älteste, wenn man nur die Kinder seiner 2. Frau zählt…….

  6. #6 von Jaette am 28/10/2011 - 18:24

    Libyens stellvertretender UN-Botschafter Ibrahim Dabbashi sagte vor dem UN-Sicherheitsrat, vorliegenden Informationen zufolge sei Gaddafi bei Schusswechseln zwischen seinen Anhängern und denen des Nationalen Übergangsrats in Sirte verwundet worden.

    Genau, mit einem Stöckchen… :kotz:

    http://www.liveleak.com/view?i=c8b_1319324238 .

  7. #7 von Kulturopfer am 28/10/2011 - 22:19

    #4 mike hammer:

    Die Antwort von der seriösen Quelle radio-erewan lautete, ich solle einen mike hammer fragen, der hätte von der Wahrheit zwar auch keine Ahnung, bringt aber immer flotte Sprüche.

  8. #8 von quotenqueen am 29/10/2011 - 11:50

    QQ: @5: Spielt ja auch in der Sache keine Rolle. Aber hast recht, sollte nicht passieren.

  9. #9 von mike hammer am 29/10/2011 - 15:07

    #7 von Kulturopfer
    du kennst „radio erewan“ nicht? seriöse quelle!
    dann weisst du auch nicht das -Wahrheit- auf russisch PRAVDA heißt?
    von der PRAVDA will ich auch gar keine ahnung haben!
    was soll man für berichte erwarten wenn man
    aus dem gleichen land täglich
    von misshandelten
    journalisten
    hört?
    russische quellen kannst du getrost unter *UNGLAUBWÜRDIG* abheften.

  10. #10 von simbo am 29/10/2011 - 17:53

    @8 War ja nicht schlimm. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen 😉

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