Pro: Guter Verlauf des Kongresses

Veranstalter und Teilnehmer des von Pro-Deutschland durchgeführten Anti-Islamisierungskongresses in Berlin zeigen sich mit dem Verlauf des Wochenendes hoch zufrieden. Sogar die öffentlichen Veranstaltungen, Pressekonferenz und Frauendemo in Neukölln am Samstag und Demo und Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor am Sonntag konnten planmäßig und ohne Gefahr für die Teilnehmer durchgeführt werden. Kommunistische Zeitungen wie das Neue Deutschland und die taz hatten zur gewaltsamen Verhinderung dieser öffentlichen Kundgebungen gehetzt, fanden aber bei der eher unpolitisch krawallorientierten Berliner Antifa nur geringe Unterstützung. Das mag auch daran liegen, dass die Veranstaltungen vormittags stattfanden, also zu einer Zeit, wo Berliner „Antifaschisten“ noch ihren Rausch ausschlafen müssen.

So hatte die Berliner Polizei keine Probleme, den demonstrierenden Bürgern wo nötig zu ihrem Recht zu verhelfen. Schon Samstag morgen hatte der Antifatwitter verzweifelt appelliert: „Los jetzt, alle kommen!“, was sich aber offenbar als schwieriger erwies, als bei antifaschistischen Aufmärschen zu DDR-Zeiten. Und so half es auch wenig, dass man sich mit einigen örtlichen Paschas und Islamisten zusammentat, um eine Aktion der Pro-Frauen in Neukölln niederzubrüllen, die selbstbewusst verkündeten: „Unsere Frauen bleiben frei!“ (Foto oben). Besonders bedrückte diejenigen, die diese Zukunftshoffnung nicht teilen, dass die Berliner Bevölkerung sich spontan mit den Demonstrantinnen solidarisierte und sogar versuchte, den Krawalllautsprecher zum Schweigen zu bringen. Die Antifa berichtet:

Vollkommen störungsfrei lief der Protest jedoch nicht ab. Ein Bürgerwehr-Deutscher trollte sich aus einer der angrenzenden Kneipen zum Lautsprecherwagen und versuchte die Musikanlage des Wagen durch das ziehen eines Kabels lahm zu legen.
Die Polizei, die derzeit eifrig damit beschäftigt war Demonstrat_innen rabiat umher zu schubsen und zu schlagen, war indes nicht bereit eine Anzeige gegen den rechten Störer aufzunehmen. Dieser äußerte sogar offen seine Sympathie für den rassistischen Müll der PRO-Demonstrant_innen.
Die Polizei drohte dem Anmelder der Kundgebung mit Zwangsmaßnahmen (Konfiszierung des Lautsprecherwagens), wenn er die Musik nicht leise drehen würde. Desweiteren erfolgte eine Anzeige seitens der Berliner Polizei gegen den Anmelder, da ihres Erachtens nach der Gegenprotest in der Flughafenstraße nicht den Bestand einer spontanen politischen Versammlung erfülle. Die Begründung: ein Teil der Gegendemonstrant_innen sei (samt Lautsprecherwagen) von der antifaschistischen Gegenkundgebung in Marzahn, den PRO-Anhängern nach Neukölln gefolgt.

Aus polizeilicher Sicht klingt das so:

Zunächst versammelten sich etwa 20 Personen einer Partei unter dem Motto „Unsere Frauen bleiben frei“ in Neukölln. Die Anhänger kamen zwischen 12 und 13 Uhr an der Kreuzung Hermann- Ecke Flughafenstraße zusammen, zeigten Transparente und hielten Redebeiträge. Etwa zeitgleich erschienen rund 150 Gegendemonstranten, die über einen Lautsprecher Musik abspielten und „Nazis raus“ skandierten. Um den grundrechtlich gesicherten Schutz der eigentlichen Kundgebung zu gewährleisten und einen körperlichen Übergriff auf die Teilnehmer zu verhindern, drängten Polizeibeamte die Gegendemonstranten auf den gegenüberliegenden Gehweg ab und erteilten Platzverweise. Hierbei kam es auch zu einem leichten Gerangel und einer kurzen Beeinträchtigung des Fahrzeugverkehrs. Nachdem die ursprüngliche Veranstaltung vom Leiter für beendet erklärt worden war, fuhren zwei der Teilnehmer mit einem Auto davon. Während der Fahrt durch die Flughafenstraße, warf eine vermummte Person einen Stein auf das Fahrzeug, welches hierbei am Heck beschädigt wurde. Die Insassen blieben unverletzt. Der Steinewerfer entkam unerkannt.

Die Geschehnisse waren offenbar so demotivierend für die kommunistischen Schläger, dass man von weiteren Störungen islamkritischer Veranstaltungen am Nachmittag, zu denen bereits mit Ort und Uhrzeit mobilisiert worden war, Abstand genommen hat. Vielleicht musste man auch den unterbrochenen Nachtschlaf nachholen – schließlich galt es, bereits am Sonntagmorgen zu nachtschlafender Zeit erneut den Demonstrationszug zum Brandenburger Tor zu blockieren – so lautete jedenfalls das Ziel bis die Ereignisse ihren Lauf nahmen.

Denn schnell wurde klar, dass die mobilisierten Schläger nicht in der Lage sein würden, den von der Polizei geschützten Bürgern das Demonstrationsrecht streitig zu machen. Eilig wurden über Twitter und SMS alle verfügbaren Kräfte mobilisiert, um wenigstens vor dem Brandenburger Tor mit Lärm die Abschlusskundgebung zu stören. Pro berichtet:

Bei der Abschlußkundgebung vor dem Brandenburger Tor sprachen Barbara Bonte und Hilde De Lobel vom Vlaams Belang, die bei den letzten Wahlen mehr als 20 Prozent der Wählerstimmen erreicht hatten. Dieter Steffen sprach ein Gebet. Zudem ergiffen die Kandidaten für das Abgeordnetenhaus Manfred Rouhs, Lars Seidensticker, Reinhard Haese und Karl Ernst Horbol das Wort. Mario Malonn verlas Grußworte der FPÖ-Abgeordneten Dr. Susanne Winter und des Vertreters der US-amerikanischen Tea-Party-Bewegung, Taylor Rose. Jörg Uckermann, Mitglied des Rates der Stadt Köln, bei dessen Wahl im Jahr 2009 die Bürgerbewegung 5,4 Prozent der Wählerstimmen erreichte, betonte in einer immer wieder von lautem Beifall unterbrochenen Rede die Solidarität der Bürgerbewegung pro Köln mit pro Deutschland.

Nur weniger als hundert Rechts- und Linksextremisten versuchten, die Versammlung zu stören. Einer umsichtig handelnden Polizeiführung war zu verdanken, daß sie ins Leere liefen und insbesondere neonazistische Provokationen im Bereich des Denkmals für die ermordeten Juden Europas ausblieben.

Die Versammlung verlief deshalb bis zu ihrem Abschluß mit dem Deutschlandlied störungsfrei. Rouhs betonte in seiner Schlußansprache:

„Wir müssen in den kommenden drei Wochen noch einmal rund 800.000 Berliner Haushalte mit unseren Direktwerbemitteln erreichen. Diese Stadt wartet auf ein seriöses, demokratisches Korrektiv zu den bislang im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien. Wir werden, genau wie in Köln vor zwei Jahren, den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen!“

Leser Sebastian, der die Veranstaltung besuchte, schickte uns den folgenden persönlichen Erlebnisbericht:

Vom heutigen Tag, kann ich berichten, daß die Demo in Berlin. die von PRO Deutschland organisiert wurde, zumindest aus meiner Sicht ein voller Erfolg war .
Die meisten Teilnehmer kamen aus dem Ruhrgebiet und allen Regionen Deutschlands, aber leider eben kaum aus Berlin, was mich doch sehr verwunderte, zumal das Wetter geradezu einlud, sich mal die „Beine zu vertreten“ .
Einen Berliner konnte ich dann doch noch ausfindig machen, einen Pionier der Stegemann-Truppe, der sich versuchte mit unter die PRO´ler zu mischen .
Nach meiner Aufforderung (vielleicht etwas harsch formuliert), sich doch bitte zu Denen zu gesellen, die seinen verströbeltem Mob angehören, wollte dieser dann aber erst einmal Strafanzeige wegen Bedrohung gegen mich erstatten . Da es niemanden der eingesetzten Polizisten interessierte, was dieser geistig kastrierte Rotgardist wollte, ich ihn aber auch nicht über die Polizeiabsperrung zu Seinesgleichen befördern durfte, da es sein wie er es nannte „Bürgerrecht“ war an dieser Demo teilzunehmen, machte sich der Demonstrationszug, mit ein paar Stegemännern in den Reihen, auf den Weg .
Ich schätze, es waren ungefähr 200 – 250 Teilnehmer, die ohne größere Zwischenfälle bis zum Brandenburger Tor liefen um dort den angekündigten Rednern zu lauschen .Die „Nazis raus Rufe“ der „Islamversteher“ und „Minderheitenbeschützer“ wurden mit „Nazis raus Rufen“ durch die Pro´ler beantwortet, was teilweise für Verstummung bei den Linksfaschisten sorgte .
Mir persönlich gefiel die Rede des Herrn Seidensticker am Besten, da sie ohne Umschweife, alles Falsche in diesem Land offen legte und sich nicht mit langem Geschwafel und Rechtfertigungen aufhielt .
Dafür noch einmal mein persönlicher Dank an Diesen, aber auch allen anderen Rednern !
Der Heimweg gestaltete sich dann doch etwas schwieriger als erwartet, da ich als Einzelperson natürlich eine gern genommene Angriffsfläche für die Revolutionären 68´er Enkel und ein zu „besiegendes Ziel“ abgab .
Da die Meisten allerdings eher der Bionadefraktion zuzurechnen waren, blieb es bei Diffamierungen gegen meine Person, die ich durch ein Lächeln erwiderte, da mir an diesem Tage wieder neu bewusst wurde : Wir können etwas ändern, wir müssen nur wollen !!

Sonnige Grüße aus Berlin, Sebastian

Vielen Dank für den Bericht – wir werden in den nächsten Tagen die Nachrichten zum Kongress ergänzen, wenn Videos der Veranstaltungen online sind!

UPDATE: Es berichten bisher:

Berliner Morgenpost

Die WELT

STERN

Berliner Zeitung