Horror im Bauernhaus


Nicht nur der Islam bringt schlechte Menschen hervor. Auch „Christen“ und regelmäßige Kirchgänger können Monster sein. So soll in Österreich ein inzwischen 80-jähriger Rentner über 40 Jahre lang seine beiden geistig behinderten Töchter eingesperrt, misshandelt und vergewaltigt haben.

Der SPIEGEL berichtet:

In der Nähe des Ortskerns steht ein unscheinbares Haus, die Fenster im Untergeschoss sind vergittert. Hier soll sich das jahrzehntelange Leid der heute 53 und 45 Jahre alten Frauen abgespielt haben. Der heute 80-jährige mutmaßliche Täter bestreitet die Vorwürfe, nach einer Behandlung im Krankenhaus wurde er in ein Gefängnis transportiert. Laut Polizei besteht Fluchtgefahr.

Nach und nach werden mehr Details des erschütternden Falls bekannt. Angeblich soll sich der Mann bereits 1970 zum ersten Mal an seinen Kindern vergangen haben, danach kam es offenbar regelmäßig zum Missbrauch. Obwohl das Haus reichlich Wohnfläche bietet, hätten sich die Töchter meist nur in einem Raum aufgehalten – auf Geheiß des Vaters. Auf einer kleinen Holzbank in der Küche mussten beide schlafen.

Die Frauen seien so eingeschüchtert gewesen, dass sie die Behandlung über sich ergehen ließen, so die Ermittler. Mit körperlicher Gewalt und Todesdrohungen habe sie der mutmaßliche Täter gefügig gemacht. Er soll Schusswaffen besessen und die Töchter mit einer Mistgabel bedroht haben.

Bezirkspolizeikommandant Martin Pumberger bezeichnete die Schwestern im „Kurier“ als „sehr abhängig von ihrem Vater“ und „sozial völlig isoliert“. Die Töchter, beide laut Polizei geistig zurückgeblieben, habe man nur äußerst selten gesehen, sie seien „völlig abgeschottet“ gewesen, berichten Nachbarn. Von der Mutter war offenbar keine Hilfe zu erwarten, auch sie wurde misshandelt. 2008 starb sie.

Horror ist keine Frage von Religionen oder Atheismus und Religion. Er kommt überall vor. Und ihn auch als solchen zu benennen, kann niemals hetzerisch sein.