DIE FREIHEIT demonstrierte in Berlin

Einen offiziellen Bericht von der heutigen Demo der „FREIHEIT“ in Berlin haben wir noch nicht erhalten, und werden wir erfahrungsgemäß  auch nie erhalten. Daher vorab schon einmal der subjektive Bericht eines Teilnehmers, veröffentlicht als Kommentar bei PI. Manchmal kommen die spontanen Erstberichte der Wahrheit näher als die ausgearbeiteten Erklärungen von Pressesprechern.

PI-Leser Sebastian berichtet (Kommentar 22):

Es betrifft die “Demo” von DF, die heute in Berlin stattfand und an der ich teilnahm .
Ich will hier niemanden angreifen, die Hoffnung nehmen oder sonstiges und es entspricht lediglich meiner persönlichen Empfindung .

Wenn die Partei den Wahlkampf so gestaltet, wie sie demonstriert, dann sage ich ihr 0,5 % als Wahlergebnis voraus !

Es tut mir leid, aber es war eine dermaßen traurige Veranstaltung, daß ich es bereue, überhaupt an iht teilgenommen zu haben !

Geschätzte 60-80 Leute, vielleicht mit etwas guten Willen 100, schlichen heute mit inhaltlosen Plakaten zur Hauptverkehrszeit über eine der meist befahrenen Straßen Berlins, um dann in aller Stille und im Kreise der Mitglieder einer Rede von Stadtkewitz zu lauschen, die so leise war, dass ich manche Passagen, durch den Verkehr kaum vernahm. Selbst den Gegendemonstranten, die sich am Rande der Demo telefonisch auf dem Laufenden hielten, war die Veranstaltung zu unwichtig, als gegen diese vorzugehen !

Ich weiß nicht, wie die Veranstaltung endete, da ich gegen 18.30 Uhr die “Kundgebung” verlassen musste .

Jeder Trauermarsch, wäre lauter und interessanter gewesen, als dieser, wie ich fand, äusserst peinliche “Demonstrationszug” !

Liebe Mitglieder von DF und Herr Stadtkewitz, kaum ein Passant hat uns heute wahrgenommen !! Es war eine der traurigsten Veranstaltungen, die ich je besucht habe und wären die Polizisten nicht vor Ort gewesen, hätte uns niemand als Demonstrationszug wahrgenommen . Ausgenommen der Spinner, der uns als die neue Stasi beschimpft hat !

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  1. #1 von Dobby am 03/08/2011 - 23:43

    Jaja, die Freiheit, die Freiheit, die ich meine. Und was ist mit der Freiheit der Anderen. Die brauchen keine, Hauptsache die rechten A****löcher haben Freiheit.

  2. #2 von lobotomium am 03/08/2011 - 23:48

    @ plapperstorch

    Was ist mit Ihnen los?

  3. #3 von mike hammer am 04/08/2011 - 00:04

    ist der langnasengeier wieder unterwegs?

  4. #4 von Nico Ernst am 04/08/2011 - 08:17

    Wenn selbst die „Antifa“ einen für zu unwichtig hält, ist das ein ganz schlechtes Zeichen. Je lauter nämlich die Glücksschweinchen quieken, desto größer wird der Erfolg werden. Das ist doch klar wie Kloßbrühe.

  5. #5 von Dobby am 04/08/2011 - 10:50

    @ Lobo: Nix, ich kann diese „Partei“ (ist es überhaupt eine?) nur nicht leiden. Rattenfänger!

  6. #6 von HirnWurst am 04/08/2011 - 15:02

    ich kann Dobby nicht leiden !

  7. #7 von lobotomium am 04/08/2011 - 15:30

    @ Dobby

    Ich hatte in erster Linie deshalb gefragt, weil es sonst nicht Ihre Art ist, es – ohne nähere Begründung und konkreten Anlaß – bei einem „alles rechte A****löcher“ zu belassen. Auch will Ihre Bemerkung nicht so ganz zum Artikel passen: Darin geht es ja gerade darum, daß „DIE FREIHEIT“ ihr agitatorisches Potential nicht nutzen kann bzw. will, wenngleich der Autor das freilich bedauert.

    Wie Sie wissen, geht mir Ihr vom Blutsäufer Saint-Just geborgtes „Keine Freiheit den Feinden der Freiheit“ oder hier wohl eher: „Keine Freiheit den Unterstützern DER FREIHEIT“ mitunter sowieso zu weit. Es wäre gut, es stärker mit Liberalen zu halten.

    Abgesehen davon gräbt „DIE FREIHEIT“ zumindest den anderen, noch deutlich schlimmeren, weil ideell unverfälscht nazistischen Rattenfängern, z.B. von Pro XY, das Wasser ab. Die dadurch bedingten Animositäten sehe ich, um ehrlich zu sein, mit einem gewissen Amüsement (wer Kommentar #4 liest, mag es besser verstehen).

    Last but not least erscheint mir ein wenig mehr (sprachliche) Zurückhaltung deshalb angebracht, weil wir hier dankenswerterweise wieder kommentieren dürfen, nachdem wir andernorts jüngst rausgeflogen sind – was diejenigen, die uns sperrten, für sich selbst wahrscheinlich auch irgendwie unter einem – freilich von verqueren ideologischen Wertsetzungen bedingten – Label à la „Keine Freiheit den Feinden der Freiheit“ laufen ließen.

  8. #8 von Dobby am 04/08/2011 - 15:47

    @ lobotomium

    Tach, erstmal! Mir ist es ziemlich Wurscht, wo ich rein kann und wo ich rausfliege, denn ich hab ja noch mein eigenes Nest. Sie hingegen haben ein beängstigendes Gedächtnis. Danke, dass Sie mich an St. Just erinnern, die radikale Seite meines Januskopfes. Wenn mir bei der „Freiheit“ der Kamm schillt (da fehlt kein „W“), dann hat das persönliche, um nicht zu sagen familiäre Gründe.

  9. #9 von lobotomium am 04/08/2011 - 16:14

    @ Dobby

    Müßte Ihnen Pro XY (zumal aus familiären Gründen) dann nicht eigentlich noch viel mehr verhaßt sein, oder ist er inzwischen zur „FREIHEIT“ umgeschwenkt?

    Sicher hat auch „DIE FREIHEIT“ einen rechten Knacks, wobei ich mir über das genaue Ausmaß desselben noch nicht ganz im klaren bin, aber es gibt gewiß schlimmere. Auch ist es mir lieber, Ressentiments leben sich offen und möglichst in demokratischen Bahnen aus, als sie werden im Verborgenen gehegt und gepflegt.

    Was ich Sie noch fragen wollte: Wie sicher sind Sie sich eigentlich mit E.L.? Ich muß zugegeben, daß ich das nun unter keinen Umständen vermutet hätte.

  10. #10 von Dobby am 04/08/2011 - 17:20

    @ Lobo: Richtig geraten … der Apfel fällt manchmal doch weiter vom Stamm und ist nun der „Freiheit“ beigetreten. Egal … fast, denn deswegen bekommen wir uns regelmässig in die Haare.

    EL … nicht so sicher, aber es gab mal einen Hinweis darauf.

  11. #11 von flugadler am 04/08/2011 - 20:23

    @ Nico Ernst:

    vielleicht möchte nicht jeder mit jemandem in einer Partei seien, der mehrere Jahre in der NPD verbrachte und in der Kameradschaft des Nationalen Sozialisten Axel Reitz –

    könnte ja sein, oder ?

  12. #12 von probayern am 05/08/2011 - 18:31

    In der Presse mag das nach „Einzelfällen“ in der CSU klingen:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,595480,00.htm

    Ist es jedoch nicht. Auch mir selbst ist das passiert, und deshalb bin ich nicht zu den „seriösen“ Altparteien und deren Anhängsel gewechselt. Warum soll ich zu einer „seriösen“ Krawattenorganisation der jU gehen, die heimlich mir dann HItlerlieder vorjault?
    . Klar, daß ich da lieber bei den rechtsstaatlichen Freiheitlichen bleibe.