Die Medien versagen erneut

Die Reaktionen auf das traurige Geschehen in Norwegen in Medien und Politik sind wortreich, aber nicht eben vielseitig und geistreich. Es lohnt kaum, darauf hinzuweisen. Stereotyp wird von den Verfechtern zügelloser Einwanderung darauf hingewiesen, dass Islamkritiker den geistigen Boden bereitet hätten, was ebenso geistlos wie falsch ist. Und während bei moslemischen Attentaten ständig darauf hingewiesen wird, dass die Islamisten eben den Koran missbraucht hätten, weil sie ihn beim Wort nahmen, wird im Falle Norwegens laufend darauf verwiesen, dass der Massenmörder Christ gewesen sei.

Dabei gibt es weder im Neuen Testament noch im Leben von Jesus, weder richtig noch falsch verstanden, irgendeine Rechtfertigung für eine so grauenvolle Tat. Würden die Medien ihrer vornehmsten Aufgabe gerecht werden, nämlich zu berichten (und zwar wahrheitsgemäß, vielseitig und ungefiltert), würde es Seiten wie PI gar nicht geben, das übrigens fast alle seine Nachrichten aus „seriösen“ Quellen bezieht und diese auch entsprechend verlinkt. Das sagt natürlich auch keiner. Die Medien gehen stattdessen weiter mit Volldampf in die falsche Richtung, und sind die Ursache für den wachsenden Bedarf im Volk nach Informationen, die den eigenen Erfahrungen entsprechen. So muss jetzt ausgerechnet der Penzberger Imam Benjamin Idriz, Verfassungsfeind, als Vertreter des „moderaten“ Islam herhalten. Natürlich fordert er ein Verbot PIs, wenigstens will er es beobachten lassen.

Dabei wäre der Mörder mit seinen irren Ansichten im Islam gut aufgehoben gewesen:

Sein Hass auf Frauen wächst. Sie würden «in der Gesellschaft bevorzugt», schreibt Breivik. «Der feministischen Lobby ist es gelungen, die Anti-Baby-Pille zu vermarkten, Abtreibungen zu legalisieren und den Männern ihre Rechte und vor allem ihr Vorrecht als Oberhaupt der Familie zu entreissen, indem sie körperliche Züchtigung kriminalisiert haben.»

Anders Breivik, der unterdrückte Mann. Ist sein Frauenkomplex mit schuld am Massaker von Utøya? Eine Freundin hat er nicht, laut Bekannten hatte er nie eine. Breivik selbst meint, sein Singletum sei selbstgewählt.
(…)
Grundsätzlich ist er aber strikt gegen ausserehelichen Sex. «Geschlechtsverkehr vor der Ehe hat sich im Laufe der feministischen Revolution entwickelt. Die Rollen der Geschlechter nähern sich damit an und verdrängen die Vorrechte der Männer.»

Solchermaßen unterdrückte Männer haben im heutigen Europa nur eine Chance, eine (an)passende Frau zu finden: In den inzwischen zahlreichen Heiratsvermittlungen für Muslime. Wär Breivik mal besser zum Islam konvertiert!

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