Grüner Lynchmob jagt Polizeibeamten

Die GRÜNEN sind sauer, denn ihr Straßenmob hat in Stuttgart vor der Zeit die freundliche Maske fallen lassen. Aufgestachelt vom grünen Verkehrsminister sind 1.500 gewalttätige Extremisten auf das Baugelände des Stuttgarter Bahnhofs vorgedrungen. Das schade dem Ansehen seiner Leute, bedauert der grüne KBW-Ministerpräsident Kretschmann. Für einen schwer verletzten Polizeibeamten, auf den der grüne Lynchmob eine regelrechte Treibjagd veranstaltet hat, kein einziges Wort des Bedauerns.Wir haben das Video vom Beginn der Menschenjagd.

Die WELT berichtet:

Bahnhofsgegner haben einen Polizisten schwer verletzt – sie traten auf den am Boden liegenden Mann ein. Die Grünen sorgen sich nun um das Image der Protestbewegung.

Nach den Attacken von Stuttgart-21-Gegnern auf mehrere Polizisten und die Bahnhofsbaustelle sorgen sich die baden-württembergischen Grünen und Ministerpräsident Winfried Kretschmann vor allem um das Ansehen der Protestbewegung. Kretschmann verurteilte „Gewalt in jeglicher Form, egal ob gegen Menschen oder Sachen“.

Die Auseinandersetzung müsse friedlich und sachlich bleiben, um den Schlichtungsprozess nicht zu konterkarieren. Die grüne Fraktionschefin Edith Sitzmann mahnte, das Ansehen der Bürgerbewegung dürfe „auf keinen Fall aufs Spiel gesetzt werden, sonst wird der berechtigte Protest ins Abseits geführt“.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) rief ebenfalls zur Besonnenheit auf, gab an den Ausschreitungen aber der Bahn die Schuld: Sie habe mit dem Weiterbau die Ratschläge missachtet, bis zum Stresstest keine neuen Fakten zu schaffen.

Während die GRÜNEN Funktionäre in Bund und Land nur um das Image der „Bewegung“ besorgt sind und den schwer verletzten Polizeibeamten demonstrativ mit keinem Wort erwähnen, gibt es wenigstens vom SPD-Vorgesetzten ein halbherziges Bedauern:

Innenminister Reinhold Gall (SPD) erwähnte ausdrücklich auch die verletzten Polizisten. „Es ist erschreckend und nicht hinzunehmen, dass ein 42-jähriger Polizeibeamter von Störern zusammengeschlagen und erheblich verletzt wurde.“ Einen künftigen Einsatz von Wasserwerfern schloss er nicht aus.

Am Montagabend hatten S-21-Gegner nach einer Demonstration Bauzäune am Bahnhof niedergerissen, einen Zivilpolizisten schwer verletzt und die Baustelle beschädigt. Laut Polizei zerstachen sie Reifen von Baufahrzeugen, kippten Sand und Kies in die Tanks, rissen Kabel und Schläuche ab und zerstörten Wasserrohre. Der Schaden soll in Millionenhöhe liegen, sagte der Polizeipräsident Thomas Züfle.

Außerdem sei ein Böller gezündet worden, der bei acht Polizisten ein Knalltrauma verursacht haben soll. Danach war die zunächst friedliche Stimmung an der Baustelle gekippt. Einige Demonstranten besetzten einen Wasserturm, wofür sie jetzt womöglich wegen Landfriedensbruchs vor den Haftrichter kommen.

Insgesamt wurden 16 Personen festgenommen. Die Polizei war von den Krawallen völlig überrascht worden. „Es war erschreckend, wie zerstörerisch sich auch ältere 60- bis 70-Jährige verhalten haben“, sagte Züfle.

Es gibt inzwischen ein Video, das zeigt, wie der Polizeibeamte den Schlägern zu entkommen versucht, die es offenbar, wie deutlich zu hören ist, besonders auf seine Dienstwaffe abgesehen haben: