Linke Gewalt stark angestiegen

Es ist Zeit, den Kampf gegen Rechts™ zu verstärken, denn linke Gewalt hat stark zugenommen. Dazu passt auch dieser Bericht aus der heutigen FAZ. Natürlich ist linke Gewalt im Gegensatz zu rechter gute Gewalt. Das Anzünden von Autos sowie das Zertrümmern von Städten und Polizisten hat edle Motive und daher reichlich Unterstützer in Medien und Politik. Linke sind eigentlich Gute, wie die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes eindringlich suggeriert.

Die sagt nämlich nichts anderes, als dass die linke Gewalt, wozu auch der Brandanschlag auf die Berliner S-Bahn gehört (PI berichtete), eigentlich das Werk von Einzeltätern war und von den Linken kritisiert wird.

Den linksextremen Anschlag auf die Kabelbrücke am Bahnhof Ostkreuz hält sie für ein Eigentor der Szene, aber weitere Aktionen dieser Art seien nicht auszuschließen. Sarkastisch fragte jetzt die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, im Gespräch mit dem Tagesspiegel, „welche extremistische Gruppe glaubt denn, wenn sie mit dem Namen ,Das Grollen des Eyjafjallajökull’ die halbe Stadt lahmlegt, dass ihre politischen Forderungen bei irgendjemandem Gehör finden?“ Das sei nicht mal in weiten Teilen der linksextremistischen Szene vermittelbar, dort werde der Anschlag auch heftig kritisiert. Dennoch glaubt Schmid nicht, dass die Wut in der Bevölkerung angesichts der enormen Ausfälle im Zugverkehr die gewaltbereiten Linken zur Besinnung bringt.
(…)
Nach Ansicht Schmids ist die stark zunehmende Autozündelei jedoch keine organisierte Kampagne der linksextremen Szene „wie in der Vergangenheit zum Beispiel die so genannten action days“. Bei den Fällen in Brand gesteckter Fahrzeuge, die weder Unternehmen noch Behörden zuzuordnen sind „und bei denen keine Selbstbezichtigungsschreiben veröffentlicht werden, ist das Motiv oft nicht eindeutig feststellbar“.

Vielleicht könnte man mit der linken Szene Schutzverträge schließen und gemeinsam mit ihnen auf Streife gehen.

Unterdessen muss sich die Polizei mit weiteren Provokationen linker und rechter Täter befassen. In der Nacht zu Donnerstag wurde ein jüdisches Bildungszentrum in Prenzlauer Berg mit einem Symbol der autonomen Szene beschmiert. Ein Wachpolizist bemerkte an einer Wand des Gebäudes der Ronald S. Lauder-Foundation ein etwa ein Meter mal ein Meter großes, eingekringeltes A. Der Buchstabe im Kreis steht in linksextremen Milieus und bei Punks für „Anarchie“. Der polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen und geht nun auch dem Verdacht nach, ob der Täter antisemitisch motiviert war und gezielt eine jüdische Institution beschmiert hat. Bei der Ronald S. Lauder-Foundation hieß es allerdings, die besprühte Wand sei von außen nicht als Teil einer jüdischen Institution zu erkennen. Es habe auch bislang keinen Ärger mit Autonomen oder anderen Extremisten gegeben.

Selbst wenn Linke sich outen, sind sie eigentlich Rechte. Die Schmiererei wird natürlich unter „rechte Gewalt“ gezählt.

(Spürnasen: dominic4711, Cyric und Hausener Bub)

Ebenfalls erschienen bei PI-News

%d Bloggern gefällt das: