Mit Mauern gegen Roma

Die WELT berichtet (natürlich mit jetzt deaktivierter Kommentarfunktion) empört darüber, dass die Menschen in der Slowakei sich nicht einfach beklauen lassen und jetzt eine Mauer gegen die gefühlte Kriminalität einer Roma-Siedlung errichten. Die Kommentare waren wohl nicht so, wie die abgehobenen Pädagogen es gern hätten. Praktisch jeder hat Verständnis. Bei so wenig Toleranz für andere Kulturen ist die Schließung des Kommentarbereichs konsequente Folge.

Es bleibt das Geheimnis der WELT, was Eigenschutz mit Rassismus zu tun hat:

In Vrutky wächst der Rassismus gegen die Roma-Minderheit. Eine zwei Meter hohe Betonmauer soll deren Siedlung nun von den anderen Anwohnern abtrennen.
Die Stadt Vrutky im Norden der Slowakei will eine zwei Meter hohe Betonmauer bauen, um eine Siedlung der Roma-Minderheit von der Mehrheitsbevölkerung abzutrennen. Bürgermeister Miroslav Mazur begründete das Vorhaben im TV-Nachrichtensender TA3 mit den Beschwerden von Anwohnern, die sich seit fünf Jahren immer stärker von den Roma belästigt und bedroht fühlten.

Die Polizei sei mit der „Problemsiedlung“ überfordert und selbst schon zum Ziel tätlicher Angriffe geworden.
(…)
In der Slowakei lebt nach Schätzungen nahezu eine halbe Million Roma. Das 5,4 Millionen Einwohner zählende Land hat damit gemeinsam mit Rumänien den höchsten Roma-Anteil. Nahezu die Hälfte der Roma wohnt in ärmlichen Hüttensiedlungen. Die Bewohner haben meist keine Aussicht auf eine geregelte Arbeit. Sie leben fast ausschließlich von staatlichen Sozialleistungen, aber auch von Kleinkriminalität.

Bemühungen um eine dauerhafte Integration erfolgten bisher nur zaghaft und ohne großen Erfolg. In der Mehrheitsbevölkerung hingegen wächst der Rassismus.

Warum das Wort „Problemsiedlung“ in Gänsefüßchen steht, bleibt ebenfalls Geheimnis der WELT. Und offenbar füttert die Slowakei schon eine halbe Million Roma durch, aber mit dem Zauberwort „Integration“ ließe sich deren Zahl sicher vermindern…

Ein Kommentator bringt es auf den Punkt:

vor 17 Stunden Antwort auf Ungar
achso, alles klar, die Kultur verbietet es, sich an die geltenden Gesetze zu halten. Natürlich haben wir in Deutschland sogar größtes Verständnis dafür – sieht man an Richtern und Politikern jeden Tag. Wioe groß das Verständnis des ehrlichen Steuerzahlers für kulturbedingte Kriminalität und kassieren ohne Arbeiten ist, darf man leider nicht sagen.

Zum Glück verbietet die Kultur es nicht, Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen…

(Spürnase: Armin R.)

Ebenfalls erschienen bei PI-News

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