Hurra – das O-Loch ist wieder da!

Nachdem von der Klimakatastrophe in letzter Zeit wenig zu hören war, vielleicht weil der Zeitgeist der „Antiatom“-Bewegung gerade die Rehabilitierung fossiler Energien mit vermehrtem CO2-Ausstoß fordert, ist endlich ein alter Bekannter wieder in den Schlagzeilen: Das gute alte Ozonloch. Für die Jüngeren: Das war das, woran wir nach dem Waldsterben und der neuen Eiszeit gestorben wären, wenn die Klimakatstrophe uns nicht zuvor ereilt hätte.

Jedes Jahr im Winter sinkt der Ozongehalt der höheren Atmospäre ab und steigt bei sommerlichen Temperaturen wieder an. Für dieses natürliche Phänomen erfand man den alarmistischen Begriff „Ozonloch“. Wenn sich die ozonarme Luft verteilt, „dehnt sich das Ozonloch aus“. Dieses Jahr ist das Naturphänomen aufgrund der extremen Winterkälte auf der erwärmten Nordhalbkugel stärker ausgeprägt als sonst. Die Journalisten versprechen uns jetzt Sonnenbrand im April. Der Standard berichtet:

In den 1980er Jahren war es hauptsächlich ein Phänomen der Antarktis, doch seit Mitte der 1990er Jahre erreicht der Abbau der Ozonschicht auch über dem Nordpol fallweise erhebliche Ausmaße. Derzeit verzeichnen die Experten über der Arktis mit einem Minus von 40 Prozent sogar einen traurigen Rekord. „Die bisher höchsten Werte lagen bei einem Rückgang um rund 30 Prozent in den frühen 1990er Jahren“, erklärte dazu Geir Braathen von der Wold Meteorological Organisation (WMO) am Dienstag bei der noch bis Freitag in Wien stattfindenden Generalversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU).

Die ozonarmen Luftschichten erstreckten sich vergangene Woche etwa vom Nordpol bis nach Südskandinavien und haben dort an sonnigen Tagen zu erhöhter ultravioletter Strahlung geführt. Gegenwärtig driftet das Loch ostwärts, wird in den kommenden Tagen über Teilen Russlands liegen und in seiner südlichen Ausdehnung eventuell bis zur chinesisch-russischen Grenze vordringen.

Die in der Arktis vom Ozonverlust betroffenen Luftschichten könnten in den nächsten Wochen auch über Mitteleuropa driften und dabei bis zum Mittelmeerraum vorstoßen. Vor diesem Hintergrund bestätigte Markus Rex, Atmosphärenphysiker des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI) in Wien den beispiellosen Schwund der arktischen Ozonschicht, der sich seit Mitte März weiter verstärkt hat.

„Derart massiven Ozonverlust wie in diesem Frühjahr gab es bisher über der bis in hohe Breitengrade dicht besiedelten nördlichen Hemisphäre nicht“, beschreibt der AWI-Forscher die aktuelle Situation. Der Ozonabbau über der Arktis bewirkt eine erhöhte Belastung mit ultravioletter Strahlung am Erdboden. Aufgrund des niedrigen Sonnenstands in der Arktis ist diese dort normalerweise kein Problem. Wenn allerdings die vom Ozonabbau betroffenen Luftmassen südwärts über Mitteleuropa, Südkanada, USA oder das zentrale asiatische Russland driften, kann die dann dort auftretende Intensität der UV-Strahlung bei empfindlichen Menschen innerhalb von Minuten zu einem Sonnenbrand führen – selbst im April.

Ob und wann so eine Situation eintritt, kann nur kurzfristig vorhergesagt werden. Die aktuellen UV-Vorhersagen der regionalen Wetterdienste sollten deshalb in den nächsten Wochen beachtet werden. Wenn es zu Episoden erhöhter UV-Intensität kommt, werden diese jeweils nur wenige Tage andauern. In dieser Zeit ist ausreichender Sonnenschutz wichtig, vor allem für Kinder.

„Die erwartete UV-Intensität während dieser kurzen Episoden liegt dann aber immer noch in dem Bereich, dem wir im Hochsommer ohnehin ausgesetzt sind und weit unterhalb der Werte, die bei Urlaubsreisen in die Tropen auftreten. Übermäßige Sorge ist daher unnötig,“ so Rex. „Das Problem ist, dass die meisten Menschen so früh im Jahr noch nicht mit einem schnell auftretenden Sonnenbrand rechnen und daher den Sonnenschutz weniger ernst nehmen als im Hochsommer oder im Urlaub.“ Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, im Verlauf des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt für Kinder.

Rex´ Kollege Esko Kyrö vom Arktischen Forschungszentrum des Finnischen Meteorologischen Instituts ergänzt: „Bei ausreichendem Sonnenschutz ist es auch in Phasen geringer stratosphärischer Ozonkonzentrationen sicher und sogar gesund, sich ganz normal im Freien zu bewegen. Gerade in den nordischen Ländern neigen Menschen nach den langen, dunklen Wintern zu Vitamin D-Mangel, und Sonnenlicht ist die wichtigste natürliche Quelle für die körpereigene Bildung dieses Vitamins.“

Viel Lärm um nichts – wieder einmal. Hauptsache, erstmal etwas Panik in die Schlagzeile. Dass man gute Geschäfte damit machen kann, dummen Menschen ordentlich Todesangst zu machen, hatten vor den GRÜNEN ja bereits andere erfolgreich erkannt.

  1. #1 von plapperstorch am 09/04/2011 - 10:11

    Panik? Wer hat Panik? Das Ozonloch ist nun einmal kein Loch, sondern eher ein Ei und das kreist um den Nordpol. Die Ausläufer des Eies erreichen nun Nordeuropa. Na und. Geht auch wieder wech … aber das Ozonei bleibt und wird leider größer. Daran ändert auch der Artikel nix.

  2. #2 von WissenistMacht am 09/04/2011 - 10:14

    #1 plapperstorch:

    Bei uns laufen die Touris auch ohne Ozon-Ei wie Heinz Ketchup’s Tomaten rum. Wat soll der Scheiss 🙂

  3. #3 von plapperstorch am 09/04/2011 - 10:17

    #2 von WissenistMacht

    Wie, wat, Scheiss … ich hab keine Schuld am Ozonei. Ich benutze schon lang kein 3-Wetter-Taft mit Fluor. Und dat Fluor in meiner Zahnpasta kanns ja wohl nit sein … oder etwa doch :mrgreen:

  4. #4 von plapperstorch am 09/04/2011 - 10:20

    Dann müssen wir es eben machen, wie die Menschen in Brisbane. Die haben zwar kein Ozonloch, aber trotzdem die höchste Hautkrebsrate. Die laufen auch bei Sonnenschein mit Regenschirm durch die Gegend.

  5. #5 von WissenistMacht am 09/04/2011 - 10:20

    #3 plapperstorch:

    Offenbare Unklarheit. Mit „Scheiss“ war doch nicht Dein Ei-nwurf gemeint 😉

  6. #6 von plapperstorch am 09/04/2011 - 10:23

    Appropos Eiwurf: hart gekochte Eier sind auch schlecht für die Ozonschicht, denn sie verursachen Methan, genau wie bei Kühen. Wiederkäuer sind schuld. Wir müssen den Rindviechern das Furzen abgewöhnen, dann klappts auch mit dem Sonnenbrand … oder so …

  7. #7 von mike hammer am 09/04/2011 - 10:29

    die grünen würden alles tun um zu verhindern das deutschstan ein industrie
    land bleibt!
    .
    ist nicht von mir, aber ist gut.

  8. #8 von Markus13 am 09/04/2011 - 10:36

    Alles Quatsch, das liegt am verstärkten Rapsanbau zur Erzeugung von E10. :mrgreen:
    Das vergrößert das Ozon-Ei. Und die Kühe… Und,und,und. Oder es ist eine Kampagne der
    der chemischen Industrie, um den Sonnenschutzmittel-Markt anzukurbeln.

  9. #9 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 12:19

    #7 von mike hammer

    Und was wird dann aus der Ökostrom-Industrie und der Migrations-Industrie 🙄

  10. #10 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 12:20

    #8 von Markus13

    Ahoj,wieder aufgetaucht? :mrgreen:
    Manchmal gibt es auch gute Nachrichten 😉
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13118314/Bei-Aral-gibt-es-wieder-das-alte-Superbenzin.html

  11. #11 von Markus13 am 09/04/2011 - 12:55

    #10 von Tavor Galil

    Bin eigentlich immer da, manchmal aber nur auf Sehrohrtiefe. :mrgreen:

    E10: Ja, gute Nachricht, aber die werden es weiter versuchen. Übrigens gibt
    es Bedenken bei Rasenmähern, Kettensägen, den meisten Motorrollern
    und vielen Motorrädern.

    http://www.az-web.de/news/auto_und_verkehr-detail-az/1634566

    Prinzipiell wird behauptet, dass E10 für 2-Taktmotoren überhaupt nicht
    geeignet ist. Das wird aber nirgends publiziert.

  12. #12 von mike hammer am 09/04/2011 - 13:38

    #9 von Tavor Galil
    da werden sie schon was finden, sowas wie den kohle pfenning äääh den öko 500€ schein?
    🙄 damit finanziren sie die verlagerung der industrie nach N-KOREA! 😦

  13. #13 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 17:34

    #11 von Markus13

    Das erinnert mich irgendwie an Abwracken nur ohne Prämie 🙄
    Aber ich finds gut zumindest an der Zapfsäule rebelliert der michel :mrgreen:

  14. #14 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 17:35

    #12 von mike hammer

    Ach deswegen war Frau Roth vor kurzem da 😀

  15. #15 von mike hammer am 09/04/2011 - 17:43

    #14 von Tavor Galil
    wo die deckxxxau sich alles rumtreibt und das auf staatskosten.
    ein skandal ist das, was tourt diese verhinderte hundefrisöse
    in der weltgeschichte rum, iran, n-korea…. 👿
    was sollen die koreaner über deutsche
    denken wenn sie diesen ungebildeten
    misthauffen sehen? 😦

  16. #16 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 17:48

    #15 von mike hammer

    Sie war dort mit einer aus der Damen DFB Frauschaft,es ging um irgendwas mit Fussball 🙄
    Ich glaube eher sie sucht sich schonmal ein Exil Land aus :mrgreen:

  17. #17 von mike hammer am 09/04/2011 - 17:51

    #16 von Tavor Galil
    lese gerade das iran fabriken zum zentrifugenbau aufgebaut hat.
    bald bastelt jeder islamschist an seiner a-bombe im keller
    😦

  18. #18 von scabo am 09/04/2011 - 17:54

    #17 von mike hammer am 09/04/2011 – 17:51

    „Team stuxnet – bitte übernehmen Sie.“

  19. #19 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 17:56

    #17 von mike hammer

    Sie hätten es machen müssen wie damals im Irak mit dem Reaktor 😉
    Grüne sind gegen Atom ausser im Iran 👿

  20. #20 von mike hammer am 09/04/2011 - 17:59

    #18 von scabo
    #19 von Tavor Galil
    ist nicht lustig, wenn jeder blödmann die a-bombe hat. 🙄

  21. #21 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 18:06

    #20 von mike hammer

    Bis dahin kann noch viel passieren,mit stuxnet und seiner wirkung hatte auch keiner gerechnet

  22. #22 von mike hammer am 09/04/2011 - 18:10

    #21 von Tavor Galil
    mit etwas mehr hilfe für die iranische oposition wäre das problem rum. 😦

  23. #23 von Tavor Galil am 09/04/2011 - 18:13

    #22 von mike hammer

    Ja komisch bei Lybien ging es doch auch sehr schnell und Machmirdenjihad ist bestimmt nicht weniger gefährlich als Quadaffi 🙄