Da stelle mer uns janz dumm

Eine neue Studie zeigt, dass die unter schwierigen Umständen erkämpfte Toleranz für Homosexuelle in Deutschland bereits wieder im Schwinden begriffen ist. Diese Erfahrung machen besonders schwule Lehrer, die eine wachsende Ablehnung bis hin zu Gewaltdrohungen von ihren Schülern erfahren. Ihre Schüler? Bedauerlicherweise sind die Deutschen bereits so dressiert, dass auch die zu Opfern werdenden Pädagogen sich des alten Lehrerprinzips bedienen: „Da stelle mer uns janz dumm“ … und dann sagen wir ganz einfach Schüler, obwohl doch jeder weiß, dass es hier zu differenzieren gilt, statt pauschal eine ganze Menschengruppe unter Generalverdacht zu stellen. Jeder weiß doch, dass es nicht die Golf-fahrenden jungen Damen aus dem Rotweingürtel sind, die schwulen Lehrern das Leben schwer machen, sondern ganz überwiegend ausschaffungspflichtiger mohammedanischer Pöbel aus den Vorstädten.

Der SPIEGEL berichtet:

Mehrere Studien belegen die negative Einstellung vieler Schüler gegenüber Homosexualität. Eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Iconkids & Youth aus dem Jahr 2002 ergab, dass 61 Prozent der deutschen Jugendlichen Homosexualität ablehnen. Vier Jahre zuvor sagten nur 34 Prozent der befragten 12- bis 17-Jährigen, sie fänden Schwule und Lesben „weniger gut“ oder „überhaupt nicht gut“. Der Studienautor vermutet, dass sich an der Einstellung der Jugendlichen nicht unbedingt etwas geändert hat, aber dass sich mehr zu ihrer Abneigung bekennen. (…)

Beim Hamburger Stammtisch haben die meisten recht gute Erfahrungen gemacht – oder sich lieber gar nicht erst geoutet. Anders ein Kollege aus Berlin: „Ich wusste früher nicht, was Mobbing ist“, sagt Herr K., 56. Er unterrichtet an einer Berliner Sekundarschule, also Haupt- und Realschüler, etwa 90 Prozent der Schüler kommen aus Einwandererfamilien. 25 Jahre lang versuchte er, seine Homosexualität vor Schülern zu verbergen, hatte damit aber ein schlechtes Gefühl. „Ich will Schülern beibringen, Ehrlichkeit als Wert zu akzeptieren, bin aber selbst nicht ehrlich“, sagt er.

Vor ein paar Jahren fragten ihn Zehntklässler, ob er einen Freund habe. Sie hatten ihn zuvor mit seinem Lebensgefährten gesehen. Er hatte ein gutes Verhältnis zu den Schülern, also sagte er: „Ja, ich bin schwul.“ Das sprach sich herum, die älteren erzählten auch den neuen siebten Klassen vom schwulen Lehrer.

Danach ging der Psychoterror los, der Herrn K. mehr und mehr verunsicherte. Schüler sperrten ihn im Klassenraum ein, indem sie sich vor die Tür stellten, erzählt Herr K. Zwei Jungs spielten Analverkehr nach, als er an ihnen vorbeiging. Einmal saß ein junger Mann, der nicht auf die Schule gehörte, in seiner Klasse. Als Herr K. ihn fragte, was er hier mache und wo er hingehöre, antwortete er: „In ihren Arsch.“ Andere Schüler schrieben „Schwulenschwuchtel“ und „Arschficker“ an die Tafel. Eine Schülerin fragte ihn in der Pause, ob er verheiratet sei. „Ja“, sagte er. Wie denn seine Frau heiße. „Du weißt doch, dass ich mit einem Mann verheiratet bin“, sagte er. Drei Stunden später im Unterricht meldete sie sich und fragte: „Was würden Sie machen, wenn ich jetzt ein Messer raushole?“ Für Herrn K. ist der Zusammenhang eindeutig.

Mittlerweile outet Herr K. sich vor jeder Klasse und auch bei Elternabenden. „Ich habe das Gefühl, ich gehe auf Eis und kann jederzeit einbrechen“, sagt er. Vielleicht wird er sich versetzen lassen.

Sollte nicht die Schule der passende Ort sein, in dem Lehrer Vorurteilen begegnen? Schließlich besteht bei homosexuellen Jugendlichen – laut mehrerer Studien – ein deutlich höheres Selbstmordrisiko. Schließlich prägen Lehrer die Persönlichkeit ihrer Schüler und können beeinflussen, wie tolerant sie in Zukunft anderen Menschen gegenübertreten.

Dazu könnte auch gehören, deutliche Grenzen zu setzen und Schülern klar zu machen, wo Toleranz endet und man sich zur Wehr zu setzen hat. Der erste Schritt dazu aber wäre, einfache Wahrheiten auszusprechen und Ross und Reiter und die Protagonisten der Intoleranz und wachsenden Gewalt, die unser Land vergiftet, klar beim Namen zu nennen. Solange die betroffenen Lehrer sich dazu nicht überwinden können, müssen sie sich nicht wundern, wenn die Bürger auch Ihnen gegenüber den bequemen Weg gehen: „Da stelle mer uns janz dumm …“

  1. #1 von WissenistMacht am 29/03/2011 - 18:15

    Intoleranz Homosozialen gegenüber ist ja leider nicht nur bei Moslems, sondern auch in der islamkritischen Szene gang und gäbe – wie die wütenden Attacken auf Schwule bei dem inzwischen gestorbenen Fact-Fiction-Blog oder im Schwarzen Kanal zeigen.

    Traurig, dass so etwas zumeist von Christen kommt, die es damit ablehnen, die Geschöpfe des Herrn so zu nehmen, wie der sie nun einmal geschaffen hat. 😦

  2. #2 von plapperstorch am 29/03/2011 - 18:42

    #1 von WissenistMacht

    So isses. Es mag bei muslimischen Schülern ausgeprägter sein, aber Schwulenhass gehört bei den meisten Schülern zum guten Ton.

  3. #3 von gw am 29/03/2011 - 18:49

    Beim schwarzen Kanal ist das besonders drollig. Die schwulenhassenden Leser kennen da eben nicht die Hintergründe und die Geschichte des Blogs. Ein Glück, dass wir so diskret sind.

  4. #4 von WissenistMacht am 29/03/2011 - 18:55

    #3 gw:

    Das ist wohl auch besser so, obwohl die Gerüchteküche sogar bis ins ferne Tunesien dampft 🙂

  5. #5 von WissenistMacht am 29/03/2011 - 19:22

    Man lese (so man will) hierzu auch das Auftreten des Vatikan in dieser Sache vor der UNO:

    http://www.wissenrockt.de/2011/03/29/vatikan-vertreter-bizarre-stellungnahme-vor-un-17873/

    Die Bigotterie dieser Herren ist unglaublich (aber leider wahr).

  6. #6 von Arik1957 am 29/03/2011 - 19:57

    Na, ein Glück, dass ich kein Lehrer bin.
    Schwul und zugleich Jude reicht aber auch , um angreifbar zu sein.
    Aber….schwul, Jude, 1,91 m, früher Kampfsportler, ehemaliger Pioniertaucher und Bullterrier – da solln die doch erstmal auf nen halben Meter rankommen.

  7. #7 von Rechtspopulist am 29/03/2011 - 20:31

    #6 von Arik1957 am 29/03/2011 – 19:57

    Schwul und Jude… Aber sicher kein orthodoxer?!? 😉

    Israel ist zwar als Land tolerant, aber das Judentum als Religion verstanden war noch nie Aushängeschild der Toleranz in sexueller Hinsicht.

    Für mich selbst vergleiche ich Schwul-Sein mit BMW-Fahren…
    Ich würde mir nie einen BMW kaufen, finde nur sehr wenige Modelle interessant, kann es aber problemlos tolerieren, wenn andere sich sonstwas für BMWs kaufen…

    Andererseits mag die die völlige Gender-Gleichmacherei der Grünen nicht. Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass Weiblichkeit denen geradezu ein Dorn im Auge ist…

    Ob nun irgendwelche Lehrer, Chirurgen oder was auch immer für Leute schwul oder bi sind, ist m.E. deren Privatsache. Was nützt mir ein Lehrer, der ein braver Familienvater ist, mir aber nix erklären könnte?

    Die Einstellungen gegenüber Schwulen sind ja durchaus unterschiedlich aber das ist nicht allein religiös bedingt, denke ich. Da dürften auch psychologische Aspekte eine Rolle spielen.

  8. #8 von ilex am 29/03/2011 - 21:37

    Ebenso wie die Religion sollte die sexuelle Orientierung Privatsache sein. Dann hat jeder selbst und haben die anderen auch keine Probleme damit.

    Homosexuelle tun sich auch nicht unbedingt einen Gefallen mit offensiven Outings und übertriebener Selbstdarstellung, weil das manchen wegen der ständigen Madienpräsenz doch schon etwas auf den Geist geht.

  9. #9 von X-Wing am 29/03/2011 - 22:04

    #1 von WissenistMacht am 29/03/2011 – 18:15
    wie die wütenden Attacken auf Schwule bei dem inzwischen gestorbenen Fact-Fiction-Blog oder im Schwarzen Kanal zeigen.

    Nun ja, ich habe Kewils Sticheleien gegen Schwule nie so ganz ernst oder wörtlich genommen. Ich halte ihn nicht für Schwulenfeindlich sondern IMHO galten seine Attacken eher den überzogenen Auswüchsen und dem demonstrativen Zurschaustellen und propagieren eines schwulen Lebensstils wie wir es in den Medien erleben.

    Meiner Meinung nach gibt es kein Recht darauf, von einem anderen Menschen gemocht zu werden. Wenn jemand sagt: „Ich mag keine Schwulen“, dann ist das meiner Meinung nach keine Intoleranz, sondern eine Meinungsäusserung. Zu Intoleranz wird es erst, wenn man dieser Meinung Aktionen folgen lässt, mit denen man den anderen (in diesem Falle den Schwulen) ihre Rechte wegnehmen oder beschneiden möchte, oder wenn man jemanden beleidigt oder sogar tätlich angreift, oder solche Aktionen gutheisst.

  10. #10 von X-Wing am 29/03/2011 - 22:10

    Da stelle mer uns janz dumm

    Haha… an was erinnert mich das noch?! Dam ham wers doch, Youtube sei Dank!
    Die Feuerzangenbowle – Physikunterricht

  11. #11 von Arik1957 am 29/03/2011 - 23:19

    #7 von Rechtspopulist am 29/03/2011 – 20:31
    Doch! Bin orthodox und nationalreligiös. Und es bereitet Schwierigkeiten. Ich glaub, mein Rabbi weiß, oder zumindestens ahnt er es. Man muß da schon recht vorsichtig sein.
    Ansonsten stellen sich Juden gern schützend vor Schwule und verteidigen deren Rechte. Nur wenn der Schwule aus den eigenen Reihen kommt, wirds problematisch.

  12. #12 von WissenistMacht am 29/03/2011 - 23:29

    #11 Arik1957:

    Aber in Haifa soll es doch ein ganz aktives Schwulenleben geben – wenn ich richtig informiert bin.

  13. #13 von WahrerSozialDemokrat am 29/03/2011 - 23:31

    #1 von WissenistMacht am 29/03/2011 – 18:15

    Sehr schön aus einem Islamkritischen-Artikel ein Anti-Christen und Anti-Islamkritik-Blog Thema gemacht! Oder glaubst du, das die Schüler Fundamental-Christen oder Islamkritiker sind?

    Die Fragen bei dem Artikel oben waren doch andere! Warum werden alle Jugendliche in einen Topf geworfen und warum wird Ross und Reiter dazu nicht benannt? Und warum ist die Staatliche-Gendererziehung gescheitert? (Letztere stellt sich nur mir)

    Aber so kocht jeder sein eigenes Süppchen und du bist nun auch nicht wirklich ein „Homo-Freund“, passt halt gerade nur, um dein Lieblingsthema zu bedienen…

    Kopfschüttelnd WSD.

  14. #14 von WissenistMacht am 29/03/2011 - 23:38

    #13 WSD:

    Wenn Schwule gemobbt werden, darf man doch mit einiger Berechtigung fragen, wer für dieses Mobbing verantwortlich ist. Und in diesem Zusammenhang fällt der Vatikan immer wieder durch eine extreme Haltung auf. Die wird man neben den Moslems benennen müssen. Sonst ist das Bild unvollständig. Das „Lieblingsthema“ kommt nicht von mir, sondern von denen, die nicht anerkennen, dass Gottes Schöpfung nun einmal nicht immer so ist wie es in den heiligen Büchern steht. Kann da der Scwule was dafür?

  15. #15 von alex am 29/03/2011 - 23:47

    @ von WissenistMacht am 29/03/2011 – 18:15
    bedauerlicherweise reicht dein horizont offenbar nicht aus – oder vielleicht hast du auch nur einen vagen ueberblick ueber FF – um zu verstehen, dass es bei kewil sich nicht um, huch!, „wütende Attacken auf Schwule“ handelte.
    sondern lediglich um die auswuechse von berufsschwulen, die jegliches augenmass und enschaetzungsvermoegen verloren haben.

  16. #16 von WahrerSozialDemokrat am 30/03/2011 - 00:09

    #14 von WissenistMacht am 29/03/2011 – 23:38

    Ja, ja! Gottes Schöpfung ist so wie der Mensch halt ist! Und das sollte dich mehr erschrecken! 😉 Denn es wird sehr gut im Alten Testament beschrieben. Doch wer auf die Geschichten der Alten nicht hört, wird halt alles selber erleben müssen. Kann gut, kann schlecht sein…

    Und der „Schwule“ ist ein Teil des Systems, aber nicht das System oder irgendwie Förderer dessen….

  17. #17 von Nächstenliebe am 30/03/2011 - 00:24

    Schwule werden entgegen #1 nicht „zumeist“ von Christen angegriffen, sondern von Rechtgläubigen.

    In islamischen Ländern werden Homosexuelle getötet. Auch in Tunesien ist Homosexualität verboten und wird nach Art. 230 StGB/Tunesien mit Gefängnis bestraft. Wenn gemäß #1,14 bei uns Schwule gemobbt werden, wären dies demggü. Peanuts, aber selbst das stimmt nicht.

    Auf dem schwarzen Kanal sind keine „wütenden Attacken gegen Schwule“ gegeben, sondern es wird eher Toleranz ihnen ggü. geübt. Eine Bestrafung einschl. Tötung Schwuler strebt dort niemand an.

    Es sind garantiert keine christlichen Schüler, die den Lehrern in dem Artikel oben Probleme bereiten.

    Wenn man die Thematik wie #1 derart einseitig angeht, gelangt man eben zu einer „Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt“ Pippi Langstrumpf-Logik.

  18. #18 von WahrerSozialDemokrat am 30/03/2011 - 00:30

    #16 von Nächstenliebe am 30/03/2011 – 00:24

    Nur für dich, zur WiM-Pippi-Langstrumpf-Logik

    Sorry WiM, 😉

    Vergelts Gott.

  19. #19 von Nächstenliebe am 30/03/2011 - 00:37

    #17 WSD
    Danke schön. 😉

  20. #20 von myotis am 30/03/2011 - 00:46

    @#16 von Nächstenliebe

    nicht „zumeist“ von Christen angegriffen, sondern von Rechtgläubigen.

    Eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Iconkids & Youth aus dem Jahr 2002 ergab, dass 61 Prozent der deutschen Jugendlichen Homosexualität ablehnen.

    Rechtgläubig dürften ca 10% der Jugendlichen sein.

    In islamischen Ländern werden Homosexuelle getötet

    auch in christlichen z. B. Jamaika oder Uganda.

  21. #21 von WahrerSozialDemokrat am 30/03/2011 - 01:05

    #19 von myotis am 30/03/2011 – 00:46

    Will fair sein! Thema Uganda und Homo habe ich auch was! Und bzgl. töten, doch bitte genauer nachlesen… 😉

    Bzgl. Anteil von Jugendlichen hast du aber keine Ahnung von Schulen in Berlin und das färbt ab!!! Und selbst wenn 10% reichen sollten, müsstest du merken was falsch läuft!

  22. #22 von WahrerSozialDemokrat am 30/03/2011 - 01:12

    Und weil ich total fair bin:

    Pro total Homo…

    Och-nöö-Homo-so nicht…

    Und sage, hilft nicht weiter über 4% (Männer abnehmend, Frauen 2%) und sich selbst verarschend zu reden und dabei das entscheidende zu übersehen. Moralisierend sind sowieso alle nur Selbstgerecht!

  23. #23 von gw am 30/03/2011 - 01:14

    In der im Artikel erwähnten Schule in Berlin ist die Rede von einem Migrantenanteil von 90%. Vermutlich aus Jamaika und Uganda, mit Bildchen vom Papst auf dem Nachttisch. .Sonst wären sie ja total tolerant.

  24. #24 von gw am 30/03/2011 - 01:15

    Aber der Titel des Beitrags passt tatsächlich unerwartet gut zu einigen Kommentaren. 😉

  25. #25 von WahrerSozialDemokrat am 30/03/2011 - 01:24

    #24 von gw am 30/03/2011 – 01:15

    Der Titel passt doch immer! 😆

  26. #26 von Nächstenliebe am 30/03/2011 - 01:28

    #19 myotis
    danke für die Antwort.
    61% ist ok.
    Und dass in den zwei herbeigezauberten Länder Jamaika und Uganda Homosexuelle wie in den üblich verdächtigen Muselländer getötet werden, glaub ich erstmal nicht. Beweise?
    .

  27. #27 von ilex am 30/03/2011 - 02:49

    Klar – wichtig ist wieder mal, wer gegen Homosexuelle am Schlimmsten ist. Und das ist in der deutschen Praxis vornehmlich der islamische Jugendliche. Aber nicht nur.

    Bis Homosexualität als „normal“ oder zumindest als „nicht abnormal“ anerkannt wird, vergehen nach so einer Gesetzesänderung (§ 175 StGB) eben einige Jahrzehnte. Diese Entwicklung beschleunigen Homosexuelle mit offensiver Außendarstellung eher nicht. Das muss man einfach realistischerweise so sehen. Ebenso wie viele Christen Probleme haben, Atheisten als „normal“ anzunehmen, haben viele Heterosexuelle das gleiche Problem mit Homosexuellen. Da kann man jetzt psychologisch viel darüber spekulieren, warum.

    Die verstärkte Präsenz mohammedanischer Menschen in bestimmten Gebieten macht es da natürlich gravierender – die Rate der Menschen mit Verständnis im Umfeld des individuellen Homosexuellen geht dramatisch zurück gerade bei Berufen wie Lehrern. Da nützt es in der Praxis wenig, darauf hinzuweisen, dass seine sexuelle Orientierung legal ist. Der Mann wird gemobbt werden. Ihn woanders lehren zu lassen, wäre natürlich gesellschaftlich eine Kapitulation. Für den Einzelmenschen vielleicht besser, solange der Islam bei uns so hofiert wird, wie es momentan der Fall ist.

    Nur zu Klarstellung: Ich habe nichts gegen Homosexuelle, Die vier, von denen ich das weiß, sind alles gute Kumpels.

  28. #28 von WissenistMacht am 30/03/2011 - 07:46

    #1 WiM:

    Intoleranz Homosozialen gegenüber ist ja leider nicht nur bei Moslems, sondern auch in der islamkritischen Szene gang und gäbe

    Anscheinend ist die Bedeutung des „nicht nur, sondern auch“ einigen nicht klar geworden. Anders kann ich mir die Fehlinterpretationen meines Postings nicht erklären. Oder war es die späte Nachstunde, die manchen die Grammatik verhagelt hat? 🙂

  29. #29 von Nächstenliebe am 30/03/2011 - 08:21

    Jo, die Nachstunde muss wegen der Sommerzeit nachgestundet werden. Sonst verhagelt die Grammatik.

  30. #30 von Rechtspopulist am 30/03/2011 - 11:29

    #13 von WahrerSozialDemokrat am 29/03/2011 – 23:31

    „Sehr schön aus einem Islamkritischen-Artikel ein Anti-Christen und Anti-Islamkritik-Blog Thema gemacht…“

    Tja, so ist das halt. Auch das Christentum war den Schwulen/Lesben gegenüber ja noch nie sonderlich aufgeschlossen, um es einmal diplomatisch zu formulieren.

  31. #31 von Argutus rerum existimator am 30/03/2011 - 11:35

    Es gibt echte Probleme auf diesem Planeten. Oft kennt man keine Lösung oder weiß nicht, welche von mehreren denkbaren Möglichkeiten eine solche wäre. Auch kann es mehrere Lösungen geben, die aber unterschiedlichen partikulären Interessen von Menschengruppen zuwiderlaufen.

    Um solche Probleme zu lösen braucht man Faktenwissen, für das oft eine beträchtliche Menge wissenschaftlicher Forschung nötig ist, finanzielle und andere Ressourcen sowie den politischen Willen zur Durchsetzung dessen, was nach langen Diskussionen als gesellschaftlicher Konsens erzielt werden konnte.

    Soviel zu den echten Problemen. Daneben gibt es aber auch noch eine Menge Pseudo-Probleme, die keiner Lösung bedürfen sondern lediglich der banalen Erkenntnis, daß überhaupt kein Problem vorliegt.

    Ein geradezu klassisches Beispiel für ein solches Pseudoproblem ist das der Homosexualität. Die ist nur deshalb ein Gegenstand öffentlicher Aufmerksamkeit, weil es viele Menschen und gesellschaftliche Strömungen gibt, die ohne irgendeinen vernünftigen Grund darin ein Problem sehen wollen.

    Ob ein Mensch einen blonden oder dunkelhaarigen Sexualpartner möchte, einen vom anderen oder vom selben Geschlecht, einen dicken oder dünnen etc. ist eine Frage der persönlichen Präferenz und für jeden anderen Menschen, der an dieser sexuellen Gemeinschaft keinen Anteil hat, vollkommen irrelevant.

    Der allgemeine Konsens über diese Erkenntnis bildet eine notwendige Voraussetzung für eine moderne, zivilisierte Gesellschaft. Wer das nicht anzuerkennen bereit ist, steht eo ipso außerhalb derselben.

  32. #32 von Postumus am 30/03/2011 - 15:04

    #1 von WissenistMacht am 29/03/2011 – 18:15

    Zu: der inzwischen gestorbene Fact-Fiction-Blog

    Zu früh gefreut, die konstituieren sich neu!

  33. #33 von kolat am 31/03/2011 - 22:51

    Die Frage ist doch zuvörderst, wie man Homosexualität überhaupt definiert. Lässt man bereits den 15-jährigen fallen, der zum ersten Mal davon schwadroniert, schwul zu sein, was besonders in der Pubertät ja pure Einbildung sein kann? Oder bietet man ihm die professionelle Hilfe eines Psychotherapeuten an, wie das in Russland, der Türkei und anderen Ländern durchaus üblich ist? Schon einige Sitzungen, verbunden mit einer leichten Medikation führen dort oft zu beeindruckenden Spontanheilungen! Viele ehemalige Patienten sind heute die glücklichsten Familienväter.

    Sollte die homosexuelle Neigung allerdings beim jungen Erwachsenen so ausgeprägt sein, dass er nicht mehr dagegen an kann, sollte dringend davon abgesehen werden, ihn auf Lehramt studieren zu lassen. Und zwar aus Gründen der Kultursensibilität, des Schutzes der Schüler vor homosexuellen Übergriffen durch den Lehrkörper (Stichwort Odenwaldschule und andere) und letztlich auch, weil es das Beste für den betroffenen jungen Mann ist. Gilt bei der lesbischen Variante natürlich gleichermassen.

  34. #34 von WissenistMacht am 31/03/2011 - 23:14

    #33 kolat:

    Schon einige Sitzungen, verbunden mit einer leichten Medikation führen dort oft zu beeindruckenden Spontanheilungen! Viele ehemalige Patienten sind heute die glücklichsten Familienväter.

    ich breche einmal kurz mit der Regel, Dünnpfiffler nicht anzusprechen. Aber Sie haben doch wohl wirklich einen Sprung in der Schüssel. Tut das nicht gelegentlich entsetzlich weh.

    Ich empfehle den Rat eines Psychologien und sehr viele Sedativa.

  35. #35 von kolat am 31/03/2011 - 23:23

    #34 von WissenistMacht

    Auch Sedativa werden gegen eingebildete Homosexualität eingesetzt, ganz recht. Aber nur in geringen Dosen. Viel wichtiger ist das therapeutische Einzelgespräch.

  36. #36 von WissenistMacht am 31/03/2011 - 23:41

    Der 1. April ist erst morgen.

    Das sollten selbst Homophobe und geistig beschränkte Anhänger des grossen pädophilen Raubmörders wissen.

  37. #37 von kolat am 31/03/2011 - 23:53

    #36 von WissenistMacht

    Grosser pädophiler Raubmörder? Das klingt ja spannend. 🙂

    Wer ist denn das?