Archiv für Januar 2011

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Gastbeitrag von Plapperstorch

Sechs Jahre war ich alt, als ich nach Deutschland „verschleppt“ wurde, konnte kein Wort Deutsch. Stimmt nicht, ein paar deutsche Brocken haben mir meine Eltern gelassen, falls wir getrennt werden. Wie das? Meine Eltern waren Deutsche, Mama Schlesierin, Papa „falscher“ Böhme. Die Beiden, heute würde man sagen Polin und Tscheche, haben geheiratet und sind dann mit Kind (ich) und ohne Kegel riiebergemacht. Ich bin auf heute polnischem Boden geboren, in Bunzlau, Niederschlesien. Diesen Boden beanspruche ich nicht, auch nicht den meiner Großeltern, obwohl ich und meine Nachfahren dann nie wieder arbeiten müssten. Wir, das heißt meine Vorfahren, haben hier unser Glück gemacht, wie z.B. der im Westen berühmteste aus dem Rossa-Clan, der Kurt, ehemals Regierungspräsident in Köln. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ist „Die Freiheit“ noch zu retten?

PI-News hat einen neuen Lieblingsfeind. Die FPÖ, besonders die Kameraden Mölzer und Strache, denen man offenbar übel nimmt, dass sie sich nicht an das stillschweigende Abkommen halten, den traditionellen Antisemitismus so unter dem Deckel zu halten, wie die PI-Berichterstattung von einer gemeinsamen Israelreise im Herbst das vorgegeben hatte. Natürlich wusste man auch damals schon, dass die FPÖ im Wahlkampf Stimmen mit ihrem Nein zu einem fiktiven EU-Beitritt Israels gesammelt hatte, der für niemanden in der EU außer der FPÖ überhaupt ein Thema gewesen war. Auch sonst ist die Haltung von Mölzer und Strache sowie die Grundsätze der Partei hinreichend bekannt. Jedenfalls war das so, als man bei PI noch um Seriosität bemüht war. Nur dass diese mittlerweile daham stark genug sind, sich nicht mehr wie ihr Kölner Ableger PRO-Köln hinter einem mit Israelfähnchen wedelnden Stefan Herre verstecken zu wollen. Schuld am Desaster aber ist Rene Stadtkewitz, der Elefant im politischen Porzellanladen, der mit der gemeinsamen Israelreise die Serie katastrophaler Fehlleistungen fortsetzt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der böse, menschenfeindliche Deutsche

In einer erstaunlichen Verdrehung der Tatsachen versucht Filiz Polat, Sprecherin für Migrations- und Europapolitik der Grünen-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, uns im „Migazin“ klarzumachen, dass Wachsamkeit dem Islam gegenüber eine „Phobie“ und „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sei, die natürlich mit Antisemitismus gleichzusetzen ist. Klar. Nun ist eine Phobie allerdings eine unbegründete Angst, die Angst vor dem Islam aber sehr wohlbegründet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Offener Brief ans ZDF – Neues aus der Anstalt

Gastbeitrag von Jacque d.M.

Sehr geehrter Herr Priol, sehr geehrter Herr Pelzig,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie mit meiner Person nun einen langjährigen Zuschauer verloren haben. Ihre überaus bissige und zumeist treffende Satire auf unser im Reichstag stationiertes Kabinett der Peinlichkeiten spricht nach wie vor für Sie. In einem Punkt hingegen spreche ich Ihnen beiden – Bezug nehmend auf die Sendung vom 25. Januar 2011 – die Kompetenz ab, in der von Ihnen dargebotenen linkspopulistischen Manier über Herrn Sarrazin herzuziehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Akgün lügt uns den Islam zurecht

Lale Akgün beim Israeltag 2009 in Köln

Schlimmer als fanatische Prediger wie Pierre Vogel, die immerhin ungeschminkt die Wahrheit über den Islam verbreiten sind die Lügner, die die Hassideologie verharmlosen und zu einer Art exotischem Christentum verzerren. So wie Lale Akgün, ehemalige Bundestagsabgeordnete und Islambeauftragte der SPD, die in ihrem neuesten Buch einen gemäßigten Islam halluziniert, der zwar nirgendwo existiert, in wesentlichen Punkten dem Koran widerspricht aber dennoch herhalten soll, um Kritiker an der blutigen Realität des muslimischen Lebens als islamophobe Geisteskranke zu stigmatisieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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ZEIT macht mobil gegen Sarrazin

In einem vor Neid triefenden Artikel zeigt uns die ZEIT auf, wie mit Sarrazin umgegangen wird. Da man selbst zu feige ist, die Dinge beim Namen zu nennen, wird der Erfolg anderer gehässig verdreht (in diesem Fall Sarrazins Buch) und ins Lächerliche gezogen. Angeblich stilisiert Sarrazin sich und seine Frau zum Opfer. Weiß doch die ZEIT, dass es schon immer Klagen über Frau Sarrazin gegeben hat.

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Libanon am Abgrund

Im Libanon übernimmt die Terrororganisation Hisbollah – ganz demokratisch – die Macht in Parlament und Regierung. Alle Hoffnungen, die einstmals christlich geprägte „Schweiz des nahen Ostens“ könne sich wieder zu einem zivilisierten Land hocharbeiten, sind damit fürs erste dahin. Der Niedergang, der jetzt einen neuen Tiefpunkt erreicht, begann mit der freundlichen Aufnahme „palästinensischer Flüchtlinge“, die Jordanien nicht mehr haben wollte. Der Dank waren Bürgerkrieg und Terror und jetzt die Zerstörung des Landes in Richtung eines Schurkenstaates unter Einfluss von Iran und Syrien. Direkt an der Nordgrenze Israels. Die Terrororganisation verfügt jetzt auch über die reguläre Armee des Landes. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mubarak leugnet Diskriminierung von Kopten

Presseerklärung der Gesellschaft für bedrohte Völker

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Ägyptens Staatspräsident
Hosni Mubarak vorgeworfen, nichts aus dem Terroranschlag gegen Kopten
in der Neujahrsnacht in Alexandria gelernt zu haben. „Mit seinem
beharrlichen Leugnen jeder Diskriminierung der Kopten macht sich Mubarak
endgültig unglaubwürdig und verspielt auch unter den Christen letzte
Sympathien“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in
Göttingen. Innerhalb der vergangenen drei Tage hatte Mubarak gleich
zweimal öffentlich bestritten, dass Angehörige der christlichen Minderheit in
Ägypten diskriminiert werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Glücklicher leben ohne Islam

In Deutschland hört man nicht allzu viel vom Zentralrat der Ex-Muslime. In Österreich dagegen ist Cahit Kaya aktiv, der auch bei Vorträgen in Deutschland fundamentale Kritik am Islam offen ausspricht. Ein Privileg, das bei einem „Eingeborenen“ wohl mit einer allgemeinen Rufmordkampagne beantwortet würde. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ullrich W. Sahm zur Lage im Nahen Osten

Während die EU die regierungsfeindlichen Demonstrationen in Ägypten ausdrücklich begrüßt – schließlich geht es gegen eine fremde regierung und (noch) nicht gegen die Brüsseler Bürokraten selber, sehen Menschen mit Sachverstand die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Nahostexperte und Israelkorrespondent Ullrich W. Sahm berichtet über die jüngste Entwicklung im Nahen Osten und die Gefahr, die sich besonders für Israel aus den politischen Verwerfungen im Libanon, aber auch in den Autonomiegenbieten und Ägypten ergeben könnte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das eigene Lebensumfeld zerstören

Gegen Probleme mit Jugendgewalt kennt die Sozialpädagogik ein Wundermittel: Geld, Geld und noch mehr Geld für sozialpädagogische Maßnahmen und Einrichtungen. Dumm nur, wenn die Beschenkten offenbar mehr Spaß daran haben, die Einrichtungen zu zerstören, statt der linken Theorie entsprechend zu guten Menschen zu mutieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Verwarnung wegen Evolutionstheorie

Ach was wäre das schön für linksliberale Deutsche, wenn die folgende Geschichte in den USA passiert wäre. Ist sie aber nicht – sondern in der Türkei. Deswegen sprechen wir lieber schnell von was Anderem? Nein, wir nicht! Wir erzählen sie auch so ganz gerne. Ein Lehrer bekommt Ärger mit der Schulbehörde, weil er Darwins Theorie über die entwicklung der Arten – auf ausdrückliche Nachfrage eines Schülers – erklärt hat. Denn im türkischen Lehrplan kommt so etwas selbstverständlich nicht vor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Unruhen jetzt auch in Ägypten

Die Idee, sich von Jahrzehnte währenden Diktatoren zu befreien, greift jetzt vom kleinen Tunesien auf das riesige Ägypten über, wo es gestern zu Massendemonstrationen kam. Ob das Ergebnis im Erfolgsfalle eine liberalere Demokratie mit besseren Lebensbedingungen insbesondere für die blutig verfolgten koptischen Christen sein würde, ist allerdings fraglich. Zur politischen Opposition in Ägypten zählt auch die starke Bewegung der Muslimbruderschaft, die gerade das Gegenteil dessen anstrebt: Einen islamischen Gottesstaat mit Shariadiktatur. Eine Revolution in Ägypten könnte dramatische Folgen für den gesamten Nahen Osten zur Folge haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Frau Sarrazin schafft sich ab

Kumpel Lehrer: Hanswurst im Klassenzimmer

Nach allem, was man so hörte, war sie eine Lehrerin, wie sie sich heutzutage viele Eltern und garnicht mal wenige Schüler wünschen würden: Mit klarem Profil und der Bereitschaft, selber Leistung zu erbringen und die Leistung der Schüler anzuerkennen. Von dieser selten gewordenen Spezies gibt es jetzt wieder eine weniger. Nach massivem Mobbing durch türkische Eltern und gutmenschliche Kollegen, hat Frau Sarrazin die Faxen dicke und schmeißt hin. Für sie selber sicher eine richtige Entscheidung, für den leistungsbereiten Teil ihrer Schüler ohne Zweifel ein bedauerlicher Verlust. Wieder einmal ist Schule ein bisschen gleicher geworden. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Tal der Wölfe“ vorerst gestoppt

Zum ersten Mal in der langjährigen Existenz der „Freiwilligen Selbstkontrolle – FSK – der Filmindustrie“ bekommt diese so etwas wie eine nachvollziehbare Berechtigung. Sie erspart uns den für Donnerstag vorgesehenen Kinostart des türkischen Judenhasserfilms „Tal der Wölfe – Palästina“. Bereits der Vorgängerfilm, der türkische Judenjäger im Irak zum Thema hatte, war schwer erträglich, selbst wenn man ihn in besserer Gesellschaft ansehen konnte, als türkische Jugendliche in Berlin, die damals das Kino mit Claudia Roth teilen mussten. Den Rest des Beitrags lesen »

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