Chaos in Ägypten

Wer Ägypten etwas kennt, kann sich vorstellen, wie es aussehen muss, wenn selbst Ägypter von Chaos sprechen. Oder vom Zusammenbruch einer öffentlichen Ordnung, die für den nicht Ortskundigen auch zu normalen Zeiten nur schwer wahrzunehmen war. Jetzt hat sich offenbar die Polizei in Luft aufgelöst, tausende Verbrecher und Islamisten wurden aus den Gefängnissen befreit, Banden haben sich in geplünderten Polizeistationen bewaffnet und die Regierung den rund um die Uhr live berichtenden Sender Al Jazeera kurzerhand verboten. Der Westen, allen voran die USA, steckt in einer Zwickmühle. Einerseits verpflichtet das Bekenntnis zu Menschenrechten, die Befreiung von einer Diktatur zu begrüßen. Andererseits machen auch moderate Oppositionelle wie Mohammed Baradei klar: Jede demokratisch gewählte Regierung in Ägypten wird gegenüber Israel und dem Westen feindlicher eingestellt sein, als das derzeitige Regime.

Der FOCUS berichtet:

Nach Informationen des lokalen Fernsehens gelang allein im Gefängnis Abu Saabel, außerhalb Kairos, ungefähr 6000 Gefangenen die Flucht. Ein weiterer Ausbruch wurde aus dem Zentralgefängnis in der Oasenstadt Fajum südlich von Kairo gemeldet. Dort sollen die Häftlinge einen Polizeigeneral getötet und einen weiteren General verschleppt haben.

In Kairo herrschte am Sonntagmorgen weitgehend Ruhe. Die ägyptische Armee schützte öffentliche Gebäude. Soldaten fahren zudem in einigen Straßen Patrouillen. Auch in der Nacht zum Sonntag waren in Kairo wieder Plünderer unterwegs gewesen. An vielen Orten waren Schüsse zu hören. Bewohner einiger Viertel der ägyptischen Hauptstadt bildeten Bürgerwehren, um ihre Häuser und Geschäfte zu schützen. Soldaten sicherten die Straßen, nachdem sich die Polizei aus weiten Teilen der Stadt zurückgezogen hatte. Sie nahmen nach Medienberichten Plünderer fest, die vor Militärgerichte gestellt werden sollen.

Plünderei in Krankenhäusern
Zuvor hatten Plünderer und Randalierer nicht nur Geschäfte, Banken und öffentliche Einrichtungen wie das Ägyptische Museum heimgesucht, sondern auch Krankenhäuser. Berichten zufolge wurde eine Kinderkrebsklinik ausgeraubt. In einem Krankenhaus im Kairoer Bezirk Abbasija sollen Ärzte Molotowcocktails hergestellt haben, um das Hospital verteidigen zu können.

Die Unsicherheit über die politische Zukunft des Landes hält an. Tausende Regierungsgegner verbrachten die Nacht auf dem zentralen Tahrir-Platz in Kairo und verstießen damit gegen das von der Regierung verhängte nächtliche Ausgehverbot.

Angesichts der Massendemonstrationen gegen seine Regierung hatte der ägyptische Präsident Husni Mubarak am Samstag überraschend seine mögliche Nachfolge geregelt: Erstmals seit seinem Amtsantritt im Oktober 1981 ernannte er einen Stellvertreter: Der bisherige Geheimdienstchef Omar Suleiman, ein enger Vertrauter, soll Vizepräsident werden. Die Personalentscheidung wird als Kehrtwende von seinem bisherigen dynastischen Kurs gesehen, bei dem sein Sohn Gamal als favorisierter Nachfolger des 82-Jährigen galt.

Wohlhabende Familien reisen aus
Am Samstag waren erneut Zehntausende gegen die Regierung von Präsident Husni Mubarak auf die Straßen gegangen. Nach unterschiedlichen Berichten kamen bei den Protesten seit Freitag in ganz Ägypten bis zu 100 Menschen ums Leben. Mehr als 1000 wurden verletzt. Die Demonstranten machen die Regierung für Armut, Arbeitslosigkeit und Korruption in Ägypten verantwortlich. Die seit fünf Tagen anhaltenden Proteste sind die umfangreichsten seit mindestens einem Jahrzehnt.

Einige wohlhabendere Familien haben inzwischen das Land verlassen. Ägyptische und arabische Geschäftsleute und ihre Verwandte seien am Samstag ausgereist, teilte ein Sprecher des Flughafens mit. Die meisten der 19 Privatflugzeuge seien nach Dubai geflogen.

Spürnase: Norbert W.

Chaos erreicht Touristen

  1. #1 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 15:15

    Der Focus berichtet nur teilweise korrekt, was die Arbeit von Al Jazeera anbelangt. Die senden weiterhin Live-Bilder aus Alexandria und Kairo, offenbar über fest auf Dächern installierte Kameras. Zudem berichten sie von Doha aus mit Telefoninterviews, wobei ortsansässige eigene Korrespondenten zu Wort kommen, aber auch junge Protestierer, die per Twitter und Handy erreichbar sind.

    Die Demonstranten haben sich inzwischen wieder gesammelt (am Tahrir-Platz und an der Brücke zum 6. Oktober). Alle Polizeikräfte sind zurückgezogen worden und das Militär, das von den Protestieren nicht als „Feind“ angesehen wird, hat die Kontrolle der öffentlichen Ordnung übernommen.

    Bürgerwehren helfen dem Militär (wie hier vor nicht einmal zwei Wochen) bei der Sicherung von Gebäuden und Vierteln gegen marodierende Banden, Profiteure und Mubarak-affine Milizen.

  2. #2 von nowa45 am 30/01/2011 - 15:20

    Spiegel online bietet ebenfalls in einem life-ticker ständige Kurznachrichten hierzu an. Inwieweit die natürlich der Wahrheit entsprechen oder nur die gewollte Sichtweise regierungsnaher Medien darlegen, kann man von hier nicht abschätzen, bei der Wahrheitsfindung helfen dann, so hoffe ich auch für die Zukunft, die ergänzenden Kommentare von WiM.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742483,00.html

  3. #3 von plapperstorch am 30/01/2011 - 15:28

    Bei allem Respekt gegenüber den Profis, aber die besten News gibt es hier:

    http://www.plapperstorch.de/?tag=afrika

    :mrgreen:

  4. #4 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 15:31

    Was ist vorhin bereits unter Missbrauch von Ilex‘ Artikel OT gepostet habe, passt hier nun sicher richtiger:

    Um 12.30 ist Rachid Al-Ghannouchi, Führer von Ennahda = renaissance islamique, aus London kommend in Tunis gelandet.

    Er hatte sich wohl einen herzlicheren Empfang vorgestellt. Am Flughafen war trotz der vorsorglichen Absperrungen durch das Militär eine Riesenmenge von Tunesiern versammelt, die ihn lauthals zum Teufel wünschten (dégage! On ne veut pas de l’extremisme. C’est notre révolution = Haub ab! Wir wollen keinen Extremismus. das ist unsere Revolution).

    Ghannouchi war sichtbar in Schweiss gebadet und hat nur eine kurze Presseerklärung abgegeben, wonach er ja auch für Demokratie sei und … blablabla!

    Ich bin gespannt, was die Medien daraus wieder machen werden. Ihr werdet das ja beobachten 😉

  5. #5 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 15:33

    #3 plapperstorch:

    Da kannste mal sehen, dass selbst Du dem Unsinn mit Ghannouchi in Tunesien aufsitzt.

    Die „tausend Anhänger“ haben ihn zum Teufel gewünscht 🙂

  6. #6 von nowa45 am 30/01/2011 - 15:34

    <blockquote plapperstorch am 30/01/2011 – 15:28

    Bei allem Respekt gegenüber den Profis, aber die besten News gibt es hier:

    http://www.plapperstorch.de/?tag=afrika
    Volle Zustimmung 🙂 Habe ich eben einigen Interessenten weiter empfohlen.

  7. #7 von Azrail am 30/01/2011 - 15:37

    Hallo WiM 😀

    Ich denke Pharao Mubarak muss mit der Barke davon schippern.

    Was glaubst Du?

  8. #8 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 15:43

    #7 Azrail:

    Ich denke mal, dass er sich nicht mehr lange wird halten können. Dabei baue ich stark auf das Militär.

    Wahrscheinlich zieht Mubarak aber ein Flugzeug der Barke vor 😉

  9. #9 von Arik1957 am 30/01/2011 - 15:57

    Al Jazeera hat eine massiv israelfeindliche Stimmung erzeugt, indem sie verkündeten, Mubarak hätte Israel um Asyl gebeten.
    http://www.heute-in-israel.com/2011/01/al-jazeeras-vernichtungskrieg-gegen.html#more

  10. #10 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 16:04

    So, nun wird es spannend. Seit wenigen Minuten ist die Ausgangssperre in Kraft. Gestern hat der Aufruf des Militärs, diese doch bitte einzuhalten, nichts genutzt. Mal schauen, was heute passiert.

    #9 Arik: Diese Falschmeldung wurde aber inzwischen korrigiert.

  11. #11 von Aril1957 am 30/01/2011 - 16:22

    #10 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 16:04
    Diese Falschmeldung wurde aber inzwischen korrigiert.

    Sie wurde korrektiert, nur weiß von Derselben in Ägypten niemand.

  12. #12 von Sharp_Chronisch am 30/01/2011 - 16:24

    Ahoi Rabbi

    Naa, heute mal als „Aril1957“ aufgewacht??

    tztztz

    Sharp

  13. #13 von einteilvonjenerkraft am 30/01/2011 - 16:34

    Abend-Gebetsruf. Leute knien nieder zum Massengebet. Und dann wird es Nacht in Kairo ..

  14. #14 von nowa45 am 30/01/2011 - 16:41

    [16.19 Uhr] Der Oppositionelle und Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei fordert im US-Nachrichtensender CNN den umgehenden Rückzug des Präsidenten Husni Mubarak. Dieser müsse noch „heute“ sein Amt abgeben, sagte der frühere Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, das sei aus den Protesten klargeworden. Er selbst habe von den Organisatoren der Demonstrationen das Mandat erhalten, mit den Machthabern in Verhandlungen über eine Einheitsregierung zu treten. „Ich hoffe, dass ich bald mit dem Militär in Kontakt komme, wir müssen zusammenarbeiten“, sagte er. „Das Militär ist ein Teil Ägyptens.“

    Das Militär scheint sich seiner überragenden Rolle bewusst zu sein, das wird die Entwicklung massgeblich beeinflussen, denke ich.

  15. #15 von Simbo am 30/01/2011 - 17:00

    #4 WissenistMacht

    Du bist sozusagen „life“ dabei.
    Glaubst Du auch, dass wenn ein Volk dem Islamismus widerstehen kann, das die Tunesier sind ??
    Bei den Ägyptern habe ich da so meine Bedenken.
    Schön, dass Du uns immer wieder auf dem Laufenden hältst. Bei den MSM erfährt man ja nicht viel.

  16. #16 von HIP26727 am 30/01/2011 - 17:03

    @ #8 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 15:43

    […]
    Wahrscheinlich zieht Mubarak aber ein Flugzeug der Barke vor

    Zumindest, wenn er sich „am Stück“ und nicht auf mehrere Kanopen verteilt auf die Reise machen möchte. (und wieviele Tonnen Gold so eine Sonnenbarke zuladen kann, ist auch unklar)
    😈

  17. #17 von Azrail am 30/01/2011 - 17:08

    #8 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 15:43

    Natürlich wird er sein Flugzeug benutzen 😆 . Aber ich glaube nicht, dass er das Land verlässt. Er wird sich auf die Amis und andere „sogenannte Freunde“ verlassen.

    Ich denke die Al-Sheitan-Bruderschaft wird die Macht übernehmen :mrgreen:

  18. #18 von Rabbiner1949 am 30/01/2011 - 18:08

    OT
    Nach Tunesien und Ägypten: Massenproteste auch in Indien
    http://de.rian.ru/politics/20110130/258217087.html

  19. #19 von Arik1957 am 30/01/2011 - 18:12

    Kol Israel bestätigt zwischenzeitlich den Asylantrag Mubaraks

  20. #20 von Rabbiner1949 am 30/01/2011 - 18:36

    Israel hat Teile seiner Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Grund: Unruhen im Sinai. Dort verlaufen für Israel sehr wichtige Gasleitungen auf die Israel nicht verzichten kann.
    Kam eben über CNN

  21. #21 von Rabbiner1949 am 30/01/2011 - 18:53

    The full video of RAW FOOTAGE of praying protesters being attacked on Mubarak’s orders: Egypt Revolution 2011
    http://www.liveleak.com/view?i=aaf_1296315210

  22. #22 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 19:04

    #15 Simbo:

    Nach den Erfahrungen von heute mit dem Extremisten Al-Ghannouchi bin ich davon überzeugt.

    Der hatte Tunesien offenbar ganz anders in Erinnerung. Ein Satz, der ihm entgegengeworfen wurde, hat mich besonders erfreut: „Hat Dein Allah Jobs für uns, Brot zu essen und Wasser zu trinken? Nein, Dein Allah hat dieses Land vor langer Zeit schon verlassen!“ Ghannouchi soll leichenblass geworden sein, so als ob er selbst zum toten Allah mutiert wäre 🙂

  23. #23 von Azrail am 30/01/2011 - 19:09

    #22 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 19:04

    #15 Simbo:

    Nach den Erfahrungen von heute mit dem Extremisten Al-Ghannouchi bin ich davon überzeugt.

    Der hatte Tunesien offenbar ganz anders in Erinnerung. Ein Satz, der ihm entgegengeworfen wurde, hat mich besonders erfreut: „Hat Dein Allah Jobs für uns, Brot zu essen und Wasser zu trinken? Nein, Dein Allah hat dieses Land vor langer Zeit schon verlassen!“ Ghannouchi soll leichenblass geworden sein, so als ob er selbst zum toten Allah mutiert wäre 🙂

    Hallo WiM 😆

    Diese Aussagen freuen mich besonders. Zeigt es doch, dass viele Leute die Schnauze von Allah und Konsorten voll haben. 😆

    Gruß und einen schönen Sonntagabend allen.

  24. #24 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 19:27

    Ghannouchi hat hier in Tunesien offensichtlich keinerlei Chance. Man gab ihm nur Gelegenheit zu einer offensichtlich mit der Regierung vorher als Bedingung für seine Rückkehr ausgehandelte Erklärung, deren wichtigster Teil darin bestand, zu versichern, dass er keinerlei politische Betätigung in Tunesien anstrebe.

    Danach wurde er brüsk im Wort abgeschnitten. Der Rest wurde nicht einmal gesendet.

    Nachdem er in London im Mittelpunkt der internationalen Presse stand nun hier diese schnöde Missachtung. Kein Interview, kein Portrait, nichts! Dafür soll heute abend eine kurze Doku mit Originalaufnahmen eingeblendet werden, die das verbrecherische Wirken seiner Ennahda vor Ghannouchis Flucht nach England zeigt.

    Ein Schwager von mir trägt noch immer eine grosse Narbe an der Wange, die er sich bei einem damaligen Messer-Überfall der Extremisten auf ihn zugezogen hat. Die haben zumindest hier im Norden keine Freunde mehr.

  25. #25 von Simbo am 30/01/2011 - 19:41

    #22 WissenistMacht

    Gut so. Deine Mitteilung betreffend Al-Ghannouchi hat mich überzeugt. Ich glaube fest daran, dass das tunesische Volk sich nicht weiter unterdrücken lassen will.
    Ob jetzt der Unterdrücker Ben Ali oder Al-Ghannouchi heisst.
    Ich wünsche Euch jedenfalls viel Glück und viel Mut.

  26. #26 von KDL am 30/01/2011 - 20:17

    Was ich in diesem Thread so lese, deckt sich mit den Infos bei anderen Quellen und ich drücke es mal plakativ aus: Tunesien hui, Ägypten pfui 😉 OK, damit will ich sagen: In Tunesien scheint es sich zum Guten zu wenden, also hin zu mehr Demokratie nach westlichem Vorbild. In Ägypten dagegen ist die Gefahr groß, dass das Land im Chaos versinkt, also in einen Bürgerkrieg verwickelt wird. Nicht zuletzt dank der mächtigen Shaitan-Bruderschaft. Pech für die Tourismusindustrie …

  27. #27 von plapperstorch am 30/01/2011 - 20:24

    Ich habe mir gedacht, man sollte der tapferen Medien-Guerilla von Al Jazeera in Kairo mal danken. Wir hören und lesen ihre Kommentare und sehen ihre Bilder, aber kennen ihre Gesichter und Namen nicht. Wen’s interessiert, das sind sie:

    http://www.plapperstorch.de/?p=31555

  28. #28 von rabbi am 30/01/2011 - 20:48

    Warum der Westen im Nahen Osten alles falsch macht
    Sonntag, 30. Januar 2011 , von Freeman um 19:08

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/warum-der-westen-im-nahen-osten-alles.html#ixzz1CY9My2ow

  29. #29 von Emil Ule am 30/01/2011 - 21:03

    Rabbi – was soll das sein? Eventuell ein schlechter Witz?

  30. #30 von rabbi am 30/01/2011 - 21:06

    Witz ?
    Ne so sieht es leider aus !

  31. #31 von Tracheide am 30/01/2011 - 21:16

    @rabbi

    Danke, für das Video in #21

  32. #32 von rabbi am 30/01/2011 - 21:38

  33. #34 von Emil Ule am 30/01/2011 - 22:02

    #30 Rabbi
    Dass Israel darauf angewiesen ist, dass es von verrückten Diktatoren umgeben ist? Ich kann mich dumpf daran erinnern, dass einige dieser Diktatoren den letzten Vernichtungskrieg gegen Israel vom Zaun gebrochen haben. Oder dass Israel Diktaturen benötigt, um eine Ausrede zu haben, die Palästinenser unterdücken zu können? Wie schräg ist das denn.

  34. #35 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 22:25

    Wie bereits befürchtet berichtet die Presse völlig verzerrt über Ghannouchi, so die taz: „Jubelempfang für einen Rückkehrer.

    Ich habe sofort einen wütenden Leserbrief geschrieben:

    Irgendwie muss Ihr Berichterstatter auf einer anderen Veranstaltung gewesen sein. Ihr Bild suggeriert zudem, dass hier tausend Anhänger dieses Extremisten erster Güte anwesend gewesen wären.

    Meine Frau hat die Veranstaltung gesehen und mir danach einen völlig anderen Bericht gegeben. Eine relativ kleine Gruppe von Anhängern (zumeist freigelassene Extremisten) waren innerhalb des Flughafens zum Empfang. Die komplette Menge ausserhalb (siehe Bild) waren Gegendemonstranten, die diesen … zum Teufel wünschten mit Plakaten wie „Dégage“ (hau ab), „c’est notre révolution“ (das ist unsere Revolution) und „On n’a pas besoin des extremistes et des assasins“ (Wir brauchen keine Extremisten und Mörder).

    Das Volk hier hat nicht vergessen, welche Massaker diese Unmenschen vor der Flucht Ghannouchis angerichtet haben. Mein Schwager trägt noch heute eine grosse Narbe im Gesicht, die von einer Messerattacke herrührt.

    Ich kann nur wiederholen, was ich neulich bereits schreiben musste: Warum befragt Ihr nicht wenigstens gelegentlich die Leute, die hier wohnen (wie ich seit 12 Jahren!)

    Bisher haben die alle meine Leserbriefe veröffentlicht. Mal schaun, was sie dieses Mal tun.

  35. #36 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 22:26

    @rabbi:

    Auf welchen rechtsextremistischen Unsinn verlinken Sie hier eigentlich?

    Sie sollten sich schämen!

  36. #37 von rabbi am 30/01/2011 - 22:45

    WIM rechtsextremistischen Unsinn ??? In was für einer Welt leben sie …..?! lächerlich ….
    http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/01/30/am-30-1-2010-sterben-weitere-4-deutsche-soldaten-in-afghanistan/

  37. #39 von Rabbiner1949 am 31/01/2011 - 02:24

    Proteste auch in Saudi Arabien
    Sonntag, 30. Januar 2011 , von Freeman um 22:00

    Sollte sich der Aufstand wirklich auch auf Saudi Arabien ausbreiten, dann bricht das diktatorische Kartenhaus des Westens völlig zusammen. Das saudische Köningshaus ist nur durch die USA seit 40 Jahren an der Macht. Das war der Deal, den die Amerikaner mit ihnen abgeschlossen haben: „Haltet den Ölpreis stabil, gebt unseren Ölkonzernen das Monopol, verkauft das Öl nur gegen Dollars und recycled die Dollars in dem ihr unsere Staatsschulden kauft, dann sorgen wir für euren Schutz,“ gegen die Bevölkerung.

    Wie eng die Beziehungen der saudischen Regierung auch zu Israel sind, zeigen die von Wikileaks veröffentlichen diplomatischen Depeschen. Dort steht, zusätzlich zu den vertraulichen Gesprächen zwischen beiden Regierungen kam auch zu Tage, dass der Chef des Mossad, Meir Dagan, damit beauftragt wurde, geheime Gespräche mit Saudi Arabien zu führen. Es ging um die Überflugrechte für den Angriff auf den Iran und sogar den Aufbau einer geheimen Militärbasis auf saudischen Territorium.
    Hier Aufnahmen einer Demo aus Jedda:

    Die Scheichs haben offensichtlich grosse Angst vor der Bevölkerung, denn aus Kuwait wird berichtet, die Regierung hat verkündet, sie wird jedem Bürger 3’500 Dollar pro Monat und Gratisessen für ein Jahr geben, um sie ruhig zu halten.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/01/proteste-auch-in-saudi-arabien.html

  38. #40 von Rabbiner1949 am 31/01/2011 - 06:29

  39. #42 von Emil Ule am 31/01/2011 - 08:56

    @rabbi:
    Wenn Sie den ganzen Quatsch, auf den Sie Verlinken, auch tatsächlich glauben, dann zweifle ich an ihrem Geisteszustand. Wenn nicht, dann sind sie eine ziemlich üble Type. Bitte verziehen sie sich mit ihren antisemitischen Verschwörungsphantasien in eine andere Ecke des internets. Danke.
    Ich wäre sehr begeistert, wenn die quotenqueen von solcherlei Gelichter verschont bliebe.

  40. #43 von Argutus rerum existimator am 31/01/2011 - 09:32

    # rabbi = Rabbiner1949

    Du hast den Link auf die Seite vergessen, die beweist, daß die Juden kleine Kinder fressen. Das würde deine Sichtweise doch irgendwie abrunden, findest du nicht? 🙂

  41. #44 von rabbi am 31/01/2011 - 09:56

    #43 von Argutus rerum existimator am 31/01/2011 – 09:32
    ne du keine Panik der kommt erst wenn ich wütend werde 😉
    aber denn will ich dir nicht vorenthalten
    http://www.politicalfailblog.com/2011/01/israel-urges-world-to-curb-criticism-of.html
    Hab eigentlich auch nicht anderes erwartet *kotz*

  42. #45 von rabbi am 31/01/2011 - 10:44

    Aufstand in Ägypten
    Israel will westliche Mubarak-Kritiker bremsen

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742558,00.html

  43. #46 von Zahal am 31/01/2011 - 12:09

    Zu Schall und Rauch und Lupocattivo nur eine Anmerkung, sie werden vom VS beobachtet wegen ihrer antisemitischen Ausfälle.

    Sind hinreichend bekannt und im Gegensatz zu den Juden, die um ihre Toten trauern, sie aber nicht der Öffentlichkeit schamlos zur Schau stellen, wie die Gegenseite, um nur auf Mitleid zu machen und sich als „Opfer“ darzustellen, kommt jedem Menschen mit ein wenig Piätät das Abendessen hoch.

    Weiter so, noch mehr Ekel. Pallywood wird immer unglaubwürdiger.

  44. #47 von rabbi am 31/01/2011 - 12:31

    zu #34 von Emil Ule am 30/01/2011 – 22:02

    schau dir einfach #45 an mehr brauch ich nicht sagen …..
    zu halal zahal mir ist egal was du schreibst sagst usw Trolls soll man ignorieren nich …….also lass mich in frieden deine Propaganda ekelt mich an …..also ruhe jetzt ………..

  45. #48 von rabbi am 31/01/2011 - 12:36

    halal 😉
    Es sind unglaubliche Bilder. Demonstranten und Polizisten verabschieden einen Waffenstillstand, damit das Gebet verrichtet werden kann. Es ist so schön, dass man weinen könnte. 😉

  46. #49 von Argutus rerum existimator am 31/01/2011 - 12:39

    #47 von rabbi am 31/01/2011 – 12:31

    mehr brauch ich nicht sagen

    Doch, ein „zu“ wäre aus Gründen der Grammatik zwingend erforderlich. 🙂

    Und was das Inhaltliche betrifft, so scheinst du ja einen tiefen und für niemanden hier sonst nachvollziehbaren Groll gegen den Staat Israel zu hegen. Hat man dich dort einmal schlecht behandelt?

  47. #50 von rabbi am 31/01/2011 - 12:44

    #49 von Argutus rerum existimator am 31/01/2011 – 12:39
    Ne ich liebe das Judentum aber hab ein Problem mit Zionisten Radikale Islamisten Bibeltreue Christen usw zur Info ich bin Ägypter ich habe schon 2 Jüdische Freundinnen gehabt die so tolle Menschen sind …..aber halal zahal propaganda ekelt mich an …….
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/zurueck-auf-die-weltbuehne/v_detail,3786724.html#kommentare
    Arabische Jugend Zurück auf die Weltbühne

    Die arabische Jugend will nicht mehr Opfer sein – durch ihre Solidarität entsteht ein neuer Pan-Arabismus.

    „Die arabischen Menschen sind erfüllt von einem Gefühl der Machtlosigkeit. Sie sind durchdrungen von der Überzeugung, dass die Araber keine Zukunft haben. Dieses Gefühl wird immer wieder genährt durch den Blick der anderen, des Westens, so dass es kein Entkommen gibt.“ Der libanesische Historiker und Journalist Samir Kassir hat 2004 in seinem Essayband „Araber sein“ gnadenlos die politische und intellektuelle Stagnation der arabischen Welt gegeißelt. Schonungslos beschreibt er, was die Unterdrückung durch die eigenen, mediokren Regime mit den Menschen macht, wie sie eine psychologische Malaise produziert bis hin zum Selbsthass.

    Und Kassir analysiert, wie das Gefühl der Ohnmacht potenziert wird durch den Westen, der bis heute durch die Unterstützung Israels und die Besetzung Iraks die Region dominiert.

    „Das Gefühl, dass du nur ein einsamer Bauer auf dem globalen Schachbrett bist, obwohl das Spiel in deinem Hinterhof stattfindet.“ Ein Jahr später hat Kassir noch mitbekommen wie die Libanesen ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen und mit Massendemonstrationen nach dem Mord an Ex-Premier Rafiq Hariri die Ordnungsmacht Syrien aus ihrem Land vertrieben. Doch den Aufstand der Jugend von Tunesien über Ägypten bis Jemen hat er nicht mehr erlebt: Im Juni 2005 wurde der prominente Syrien-Kritiker in Beirut ermordet.

    Die arabische Malaise, die Kassir beschreibt, entlädt sich derzeit in einem machtvollen Ausbruch des Zorns. Neben steigenden Preisen und fehlenden Arbeitsplätzen ist es vor allem das Verlangen nach Respekt und Würde, das die jungen Leute befeuert. Dies verbindet die Menschen in den arabischen Ländern, die sich in Regierungsformen, vorherrschenden Ideologien und auch sozialer Lage stark unterscheiden. Die Umstürze im Ostblock, mit denen die Ereignisse in der arabischen Welt heute gerne verglichen werden, hatten die arabischen Länder nicht berührt. Sie blieben weiter am Rand der Weltgeschichte hocken.

    Doch der Funke aus Tunesien sprang überraschenderweise innerhalb von Tagen nach dem Sturz von Präsident Ben Ali über. Heute rufen die Menschen im Jemen, das einen Kontinent entfernt liegt, „Tunesien ist die Lösung“ – in Anspielung auf den allgegenwärtigen Slogan der Islamisten, „Der Islam ist die Lösung“. Libanesen demonstrieren vor der ägyptischen Botschaft in Beirut für den Abgang von Präsident Hosni Mubarak. Es geht erstmals seit Jahrzehnten nicht gegen Israel oder dessen Schutzmacht, die USA, oder dessen Invasion im Irak. „Es geht um uns“, wie ein Demonstrant in Tunis sagte. Und darin schwingt ein ganz neues Selbstbewusstsein mit. Der Pan-Arabismus ist zwar längst totgesagt. Aber es gibt eine arabische Identität, die sich neben Kultur, Religion und Sprache auf gemeinsame historische und aktuelle Erfahrungen stützt und ein Band zwischen den 230 Millionen Arabern knüpft.

    Davon war in den letzten Jahrzehnten wenig zu spüren. Denn der Begriff war politisch missbraucht worden. Die Arabische Liga ist ein impotenter Verein, in dem jedes Regime seine Interessen wahren will. Der regionale Handel ist unterentwickelt aufgrund von Zoll- und Grenzschranken. Zum Besuch des Nachbarlandes ist oft ein Visum nötig.

    Eine prägende gemeinsame Erfahrung der meisten arabischen Völker ist die Kolonialisation in unterschiedlichsten Formen. Die Befreiungskämpfe haben die Länder in ihrer Entwicklung gebremst und dazu beigetragen, dass anschließend Militärführer und autoritäre Regime die Macht übernahmen. Die Schaffung Israels und die Entrechtung der Palästinenser wurden als Fortsetzung der westlichen Beherrschung der Region gesehen. Auch wenn der Westen das nicht verstehen will: Dies hat auch dazu beigetragen, dass die Menschen in der arabischen Welt wie gelähmt waren und sich resigniert darin eingerichtet hatten, dass andere sie beherrschen. Innen wie außen.

    Natürlich ist Tunesien anders als Ägypten. Das Land, das sich ohne großes Blutvergießen aus Frankreichs Vorherrschaft lösen konnte, ist der französischen Kultur mitsamt seinen Idealen der Revolution verbunden geblieben. Das Bildungsniveau ist extrem hoch und dies hat Ben Ali am Ende auch das Amt gekostet. Wie können sich Ingenieure, die die Elitehochschulen in Frankreich absolviert haben, damit abfinden, dass ihr Land von den Marotten und der Lieblingsfarbe des Präsidenten beherrscht wird? Brückengeländer wurden blasslila gestrichen, das Logo des staatlichen Fernsehens ebenso, die Funktionäre der Regierungspartei trugen nur noch Krawatten in blassem Lila. Da Ben Ali die Macht an einem 7. November übernommen hatte, wurde das Land einem Siebenerkult unterworfen: Jedes Dorf hatte seine Straße des 7. November, Geldscheine und Briefmarken zeigten die Zahl sieben, auf die Personalausweise waren sieben Tauben gedruckt und vor alle Telefonnummern im Festnetz wurde die Zahl sieben gesetzt. Dies hat die Revolution nicht ausgelöst, aber es hat die Tunesier in den Wahnsinn getrieben und ihre Intelligenz beleidigt.

    Die Dekolonialisierung Ägyptens zog sich deutlich länger hin, Großbritannien behielt sich auch nach der formellen Unabhängigkeit starke wirtschaftliche Privilegien vor. Die vom Westen unterstützte Gründung Israels in unmittelbarer Nachbarschaft sowie die Angriffe Frankreichs, Englands und Israels, nachdem Präsident Gamal Abdel Nasser den Suez-Kanal verstaatlicht hatte, trugen dazu bei, dass die Ägypter ein gespaltenes Verhältnis zum Westen haben. Viele Kräfte konnten immer wieder mobilisiert werden für die Verteidigung der Unabhängigkeit – und wurden damit abgelenkt von Fehlentwicklungen im Inland. Ideologien wie Nationalismus und Sozialismus, Nasserismus und ansatzweise auch Islamismus wurden im 20. Jahrhundert ausprobiert – und von der jetzigen Jugend in den Mülleimer der Geschichte geworfen.

    Die arabische Jugend will keine strengen Ideologien und keine ideologischen Führer mehr – und ist damit im 21. Jahrhundert angekommen. Selbst im Gaza-Streifen, der von der islamistischen Hamas beherrscht wird, haben sich junge Leute mit einem Internetmanifest zu Wort gemeldet. Darin wünschen sie die Hamas, die Fatah und die Vereinten Nationen zum Teufel und rufen verzweifelt aus: „Wir wollen ein normales Leben führen. Ist das zu viel verlangt?“

    Diese Stimmen sind mittlerweile überall in der arabischen Welt nicht mehr zu überhören. Damit hat die Region erstmals seit Jahrzehnten wieder eine kollektive Stimme. Der qatarische Fernsehsender Al Dschasira spielte dabei eine wichtige Rolle, weil er kritisch über die Regime berichtete – aus einer arabischen Perspektive. Der Sender hat die Menschen informiert und eine arabische Identität wiederbelebt, aber die Zuschauer nicht aus ihrer Passivität geholt. Dies gelang dann dank dem Internet mit seinen sozialen Netzwerken, die jedem Einzelnen trotz Zensur und Verfolgung eine Stimme geben, aus denen sich nun ein Chor gebildet hat.

    Das ist auch der große Unterschied zur „Stimme der Araber“, dem legendären ägyptischen Radiosender, dessen Programm in den fünfziger und sechziger Jahren in der gesamten arabischen Welt gehört wurde. Wenn am Freitagabend die Stimme der ägyptischen Sängerin Sängerin Oum Kalthoum erklang, stand die arabische Welt still. Eigentlich war der Sender aber die Stimme des charismatischen Präsidenten Nasser, der 1952 die Revolution der Freien Offiziere angeführt hatte und das Radio zur Verbreitung seiner pan-arabischen und sozialistischen Thesen nutzte. Weil er dem Westen die Stirn bot, war ein Symbol für die kollektive Würde der Araber. Dabei schlossen viele Menschen aber die Augen davor, dass er im Inneren die Grundlagen des repressiven politisches Systems legte, gegen das die heutige Jugend rebelliert. Sie kämpft für die Anerkennung als Bürger und für die Würde des Einzelnen. Damit ist sie gleichzeitig auf dem besten Wege, die von Samir Kassir beschriebene kollektive „arabische Malaise“ zu beenden.

  48. #51 von rabbi am 31/01/2011 - 12:49

    Unruhen in Ägypten
    Mubaraks Gegner rüsten zum Super-Dienstag
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742614,00.html

  49. #52 von Emil Ule am 31/01/2011 - 14:29

    Ein Rabbi, der Zionisten auf eine Stufe mit „bibeltreuen Christen“ und „radikalen Islamisten“ stellt? Aber selbstverständlich Juden mag? Aber auf rechtsradikale, antisemitische Verschwörungsspinner verlinkt?

    Auch wieder so einer, der auf der A9 dahinbraust und brüllt „Lauter Geisterfahrer“.

    kopfschüttel.

    Beib wenigstens bei einem Nick, dann braucht man Dich nicht zu lesen.

  50. #53 von Zahal am 31/01/2011 - 14:59

    #35 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 22:25

    Wie bereits befürchtet berichtet die Presse völlig verzerrt über Ghannouchi, so die taz: „Jubelempfang für einen Rückkehrer.

    Auch die Süddeutsche springt auf.

    Islamisten-Chef in Tunesien mit Jubel empfangen

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1103757

  51. #54 von Zahal am 31/01/2011 - 15:13

    Zu Indien – das hat wohl ganz andere Gründe als in der arabischen Welt, dort braucht man keine Angst vor Islamisten zu haben, schliesslich hat sich Pakistan abgenabelt.

    Ghandi? So langsam sollte über diese „Legende“ mal aufgeklärt werden:

    Der indische Autor „Sujit Das“ demaskiert Gandhi. Sein Artikel über Gandhi hat sehr viel mit dem Islam zu tun, denn er zeigt auf, wie das naive Prinzip der Gewaltlosigkeit dem aggressiven Machtstreben der Moslems in Britisch-Indien Tür und Tor öffnete.

    http://tangsir2569.wordpress.com/2010/10/20/gandhi-%e2%80%93-demaskierung-eines-pazifisten/

    Die heutigen Proteste fallen mit dem 63. Todestag des weltberühmten indischen Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi zeitlich zusammen. Fünf Oppositionelle sind in der indischen Hauptstadt in Hungerstreik getreten, um die Regierung zum Einlenken zu zwingen.

  52. #55 von Zahal am 31/01/2011 - 15:19

    #50 von rabbi am 31/01/2011 – 12:44

    #49 von Argutus rerum existimator am 31/01/2011 – 12:39
    Ne ich liebe das Judentum aber hab ein Problem mit Zionisten

    Ja, das Judentum als Dhimmie liebst du, nur vergisst du etwas, daß heute fast ALLE JUDEN Zionisten sind, bis auf wenige Irre wie die Naturei Karta, nein du hast den Schuss nicht gehört, du hast Probleme mit selbstbewussten Juden, die sich wehren.

    Und weil ihr nichts Eigenes auf die Beine bringt, braucht ihr das Feindbild Zion, ist nur Neid, mehr nicht.

  53. #56 von Q am 31/01/2011 - 17:56

    Peter Scholl-Latour und Hamed Abdel-Samad heute bei Phoenix:

    „Pulverfass Nordafrika – Wohin treibt die arabische Welt?“

    Christoph Minhoff diskutiert mit Peter Scholl-Latour (Publizist und Nahostexperte ) und Michael Lüders (Publizist und Islamwissenschaftler).

    Hamed Abdel-Samad (Politikwissenschaftler und Autor: Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose) im Schaltgespräch aus Kairo.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad
    „Pulverfass Nordafrika – Wohin treibt die arabische Welt?“

    UNTER DEN LINDEN

    Mo, 31.01.11, 19.15 Uhr

    Mo, 31.01.11, 22.15 Uhr

    Di, 01.02.11, 00.00 Uhr

    Di, 01.02.11, 09.15 Uhr

    ***

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad