AKTUELL: Iran lobt ägyptischen Aufstand

Proteste gegen die eigene Diktatur - hier in Köln - schätzen die Mullahs weniger

Nach einer Meldung des SPIEGEL Tickers hat der Iran, der die Proteste gegen den Wahlbetrug im eigenen Land blutig niedergeschlagen hat, die schweren Ausschreitungen in Ägypten jetzt ausdrücklich gelobt. Nachdem die EU-Bürokratie sich bereits ähnlich geäußert hatte, sinkt die Neigung, in Ägypten auf eine positive Entwicklung zu hoffen. Die Regierung ist mittlerweile zurückgetreten, Mubarak bleibt weiter im Amt.

Aus dem SPIEGEL-Liveticker Samstag 12:30 Uhr:

Iran hat die Proteste gegen die Regierung in Ägypten als „Welle des islamischen Erwachens“ bezeichnet. Das Außenministerium in Teheran rief die Führung in Kairo auf, die Gewalt gegen diese Bewegung zu beenden. „Der Protest der Muslime in Ägypten ist ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit und Ausdruck ihres nationalen und religiösen Willens“, sagte Ministeriumssprecher Ramin Mehmanparast nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars. Der erzkonservative Ajatollah Ahmad Chatami sagte beim Freitagsgebet, „die politische Achse des neuen Nahen Ostens wird bald die islamische Führerschaft und eine Demokratie sein, die auf Religion basiert“. Und: „All die Proteste in Ägypten, Tunesien, Jordanien und Jemen sind durch die iranische islamische Revolution inspiriert.“

Präsident Mubarak hat eben seinen Geheimdienstchef zum Vizepräsidenten ernannt, was als Hinweis auf einen möglichen Rücktritt gewertet wird. Die Regierung spricht von Plünderungen, Al Jazeera zeigt dagegen weitgehend friedliche Versammlung, bestätigte aber soeben auch Plünderungen und Gewalttaten.

Teile des Militärs scheinen mit den Demonstranten zu sympathisieren, es fahren teilweise Panzer mit Demonstranten durch die Stadt. An anderer Stelle hat es offenbar Tote gegeben. Leichen werden lautstark durch die Straßen getragen. Die seit Stunden bestehende Ausgangssperre wird ignoriert.

Es wird von einem weiteren Versuch berichtet, das Innenministerium zu stürmen. Ein Vertreter der Muslimbruderschaft erklärte gegenüber Al Jazeera, man werde sich nicht mit eigenen Kandidaten an einer Neuwahl beteiligen. Dennoch scheint der Einfluss der religiösen Fanatiker zu wachsen, erste antiwestliche Statements waren zu hören. Die Masse betete gemeinsam das muslimische Abendgebet zur Dämmerung.

Al Jazeera sendet Livebilder aus Ägypten mit englischen Kommentaren

  1. #1 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 17:17

    „All die Proteste in Ägypten, Tunesien, Jordanien und Jemen sind durch die iranische islamische Revolution inspiriert.“

    Ein solcher Satz (soeben meiner Frau übersetzt) ruft allenfalls Kopfschütteln bis schallendes Gelächter hevor.

    Offenbar ist er nach innen gerichtet, um die eigene „grüne“ Bewegung zu destabilisieren. An Wahrheitsgehalt mangelt es ihm dermassen, das man irre werden könnte!

    In Ägypten kommt es derweil zu zunehmenden Verbrüderungen zwischen Militär und Protestierenden, vereinzelte Fahnenverbrennungen unter „Allahu Akbar“-Rufen sind offenbar Nebenerscheinugen, die das (bisherige) Gesamtbild nicht prägen.

  2. #2 von al b am 29/01/2011 - 17:44

    Das ägyptische Museum wurde geplündert und verwüstet. In Kairo ist die öffentliche Ordnung weitgehend zusammen gebrochen. Es gibt offenbar keine Polizei mehr. Auch Bürger sesserer wohngegenden berichten von plündernden und marodieren Banden. Al Jazeera (Link oben) berichtet fortlaufend über die Entwicklung. Scheint schon was anderes zu sein als in Tunesien.

  3. #3 von plapperstorch am 29/01/2011 - 17:47

    #2 von al b

    Nit übertreiben. Zwei Mumien wurden beschädigt. Das ist zwar auch schlimm, aber das Museum ist ansonsten unversehrt.

  4. #4 von Arik1957 am 29/01/2011 - 17:48

    Was jetzt genau kommt, weiß ich nicht, aber ich werde gleich morgen früh, volltanken und auch alle Kanister füllen

  5. #5 von aktivposten am 29/01/2011 - 17:48

    Achtung, brandaktuell OT. Commerzbank am Ende ? Kein Geld verfügbar.
    http://wp.me/p1deSW-2u

  6. #6 von nowa45 am 29/01/2011 - 17:58

    Iran hat die Proteste gegen die Regierung in Ägypten als „Welle des islamischen Erwachens“ bezeichnet. Das Außenministerium in Teheran rief die Führung in Kairo auf, die Gewalt gegen diese Bewegung zu beenden. „Der Protest der Muslime in Ägypten ist ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit und Ausdruck ihres nationalen und religiösen Willens“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article12374539/Christen-wegen-verderblichen-Einflusses-verhaftet.html

    Das Center for Religious Freedom am Hudson Institute in Washington schätzt die Zahl der Verhafteten sogar auf 600. Die meisten würden ohne juristischen Beistand festgehalten und dürften auch nicht mit ihren Familien Kontakt aufnehmen. Als Grund für die Verhaftung habe der Generalgouverneur der Provinz Teheran wissen lassen, die Christen seien wegen ihres „verderblichen Einflusses“ festgesetzt worden. Morteza Tamadan kündigte an, weitere Personen festnehmen zu lassen.

  7. #7 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 18:07

    Bevor die Spekulationen überhand nehmen einige kleine Informationen, die als gesichert gelten können.

    Soeben hat ein hoher Armeegeneral gesprochen. Er fordert die Ägypter auf, nach dem tunesischen Beispiel Bügerwehren zu bilden, um Besitz und Frauen zu verteidigen (irgendwie habe ich genau all das vor weniger als zwei Wochen selbst aktiv erlebt), da die Milizen Mubaraks beginnen zu plündern und Häuser anzuzünden, um Terror zu verbreiten.

    das Militär steht voll auf der Seite des Volkes. Die Parallelen zur Situation hier sind verblüffend und die Bilder beweisen dies. Allerdings bat der General auch darum, die Ausgangssperre zu respektieren, damit das Militär ohne Behinderung die Milizen bekämpfen kann.

    Alle hier geäusserten Berichte zu angeblichen Attacken auf das Nationalmuseum sind falsch. Auch dort haben sich mit Knüppeln bewaffnete Zivilisten zusammengefunden, um zusammen mit dem Militär das nationale Erbe zu verteidigen (ich habe die Bilder gesehen).

    Ich bin verblüfft, wie sich die Dinge dort abspielen. Sollte es tatsächlich gegen meine Befürchtungen dort eine Chance für Demokratie ergeben? Mein ägyptischer Nachbar glaubt fest daran. Es ist ihm sogar gelungen, mit seiner Familie in Alexandria zu telefonieren.

  8. #8 von plapperstorch am 29/01/2011 - 18:14

    #7 von WissenistMacht

    Beim Nationalmuseum muss ich leider widersprechen. In der nacht ist es ein paar Raudies gelungen dort einzusteigen und zwei Mumien und ein paar kleinere Statuen zu beschädigen. Von einer Statue zeigt Al Jazeeras ein Bild. Die Schäden scheinen aber gering zu sein.

    Ansonsten bin ich da vorsichtig. Es kommt aufs Militär an.

  9. #9 von al b am 29/01/2011 - 18:15

    Sorry, bei dem obigen Link läuft ein Livestream von Al Jazeera, auch mit Bildern der Zerstörung im Museum und mit dramatischen Berichten von Bürgern über Plünderungen und Bandenüberfällen. Einfach mal die Livebilder ansehen, statt hier „Expertenmeinungen“ abzugeben….Mubarak hat Recht: Entweder er oder die Muslimbrüder. Traurig aber wahr. Da entsteht keine Demokratie.

  10. #10 von plapperstorch am 29/01/2011 - 18:23

    #9 von al b

    Ich guck seit heute 9 Uhr Al Jazeera. Wat verzälle sie da.

  11. #11 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 18:26

    #8 plapperstorch:

    Du hast Recht, aber das war letzte Nacht. Das war ja der Grund für die Abwehrbereitschaft, die in diesem Fall auch dem Militär hochwillkommen ist, da sie nicht – wie auch hier in Tunesien in vergleichbarer Situation – überall gleichzeitig sein können.

    Natürlich bin ich nicht überoptimistisch, sondern ich bemühe mich wie stets um Realismus.

    Der Einwurf von #9 al b zeugt da eher von Unkenntnis oder mangelnden Sprachkenntnissen. Ich vermute eher beides. Wer allgemein von „Bandenüberfällen“ redet, sollte zumindest dazu sagen, welche Banden er meint. Ich habe das oben wahrheitsgemäss getan.

  12. #12 von Haiduk am 29/01/2011 - 18:27

    Hier ist übrigens der englische Live-Ticker der Muslimbrüderschaft. Es dort zwar immer wieder mal „Unconfirmed“-Meldungen, die wohl eher deren Wunschdenken entsprechen. Um sich ein Bild zu machen ist es dennoch irgendwo nützlich.

  13. #13 von mike hammer am 29/01/2011 - 18:44

    leutchen was macht ihr euch hoffnungen? die museen werden brennen wenn die muslimbruderschaft übernimmt. natürlich könnte man noch schnell die „nofretete“ an egypten zurück geben…… 😦

  14. #14 von Argutus rerum existimator am 29/01/2011 - 18:53

    #13 von mike hammer am 29/01/2011 – 18:44

    natürlich könnte man noch schnell die „nofretete“ an egypten zurück geben …

    Ich nütze diese Gelegenheit für eine Bemerkung, die ich schon lange einmal irgendwo anbringen wollte: Es ist keine gute Idee, unersetzliche Museumsstücke in einem unsicheren Land aufzubewahren, nur weil sie dort gefunden wurden.

    Nach der Plünderung des Museums in Bagdad wurde die berühmte Hammurabi-Stele von den Medien schon als Verlust bezeichnet, bis jemandem einfiel, daß die ja glücklicherweise in Paris ist. Auch den Inhalt des Ägyptischen Museums in Kairo (das ich wie das in Badgad persönlich kenne, und das mir sehr am Herzen liegt) sähe ich lieber im British Museum in London.

  15. #15 von rabbi am 29/01/2011 - 18:59

    #13 Mike labber keine Scheisse man man man mir wird schlecht wenn ich so ein dreck lese !!!!!!!!!!!!!…………

  16. #17 von mike hammer am 29/01/2011 - 19:11

    # Argutus rerum existimator
    du siehst ja, da schimpft sich ein herrenmensch #raddi oder so und ist anderer meinung! vorsicht er ist ein rabbaber und dauerbeleidigt………. nicht das er jemanden, bereichert. ;(

  17. #18 von Argutus rerum existimator am 29/01/2011 - 19:14

    #17 von mike hammer am 29/01/2011 – 19:11

    Dieser rabbi kann mir meine Meinung nicht wegnehmen, aber wenn er möchte, kann er sich für den Eigengebrauch eine Kopie davon machen … 🙂

  18. #19 von mike hammer am 29/01/2011 - 19:15

    ich kann mir das jetzt so richtig vorstellen wie der MU-BARACK klan in den museen plündert
    und dann der muslimbruder-mob das ganze HARAM-götzenanbeter zeug vernichtet……..

  19. #20 von mike hammer am 29/01/2011 - 19:19

    # Argutus rerum existimator
    du bist zu nett, aber wenn du geld verlangst, erscheint
    es viel wertvoller und dann klaut er sie dir deine meinung
    und gibt sich für „super heftig schlau“ aus.
    so wie mo – HAM – mad, früher!
    😀

  20. #21 von Tolkewitzer am 29/01/2011 - 21:00

    Ein Lob von Seiten des Irans lässt mich sofort skeptisch werden.
    „die politische Achse des neuen Nahen Ostens wird bald die islamische Führerschaft und eine Demokratie sein, die auf Religion basiert“
    Eine Demokratie, die auf Religion basiert. Was’n Scheiß!

  21. #22 von Rabbi am 29/01/2011 - 21:25

    Dem Westen droht eine demokratische arabische Welt 😉 😉

    Die eurabische Systempolitik und -Presse ergötzt sich gegenwärtig an den „gewaltfreien Bürgerprotesten“ in Ägypten, Jordanien, Jemen, Saudi-Arabien, die für Freiheit und Demokratie und gegen die Regime kämpfen, die nur ihr eigenes Vermögen und das ihrer Stützen verwalten. In den letzten Tagen sind die Chancen gestiegen, dass der Westen die lupenreinen Demokratien bekommt, die er heraufbeschworen hatte: die islamische Volksherrschaft. Kein korruptes, autoritäres, gemässigtes Regime gefällig? Dann seid bereit für ein korruptes, totales, islamfaschistisches Regime – eine getreue Transformation des islamischen Volkswillens in die Staatsorgane. An Beispielen mangelt es schon jetzt nicht: Hamastan, der Hisbollah-Libanon, Iran.
    Die Probleme der arabischen Länder liegen viel tiefer, als im Staatsaufbau: sie haben dem Rest der Welt ausser Problemen nichts zu bieten: es sind entweder die sogenannten „Rentenstaaten“, die davon leben, was sie aus der Erde pumpen können, oder welche, die gar nichts ausser panislamischen Ambitionen und Heroin haben, und am westlichen Tropf hängen, wie Afganistan, Jordanien, Ägypten, das PA-Regime, Irak und teils Pakistan.
    Die USA und die EU fallen Mubarak – die kaum damit nachkommt, die Moslembrüder in Gefängnisse zu werfen, gegen die der Westen in Afganistan und Pakistan selbst Krieg führt – in den Rücken. Das heuchlerische Geplapper von mehr Demokratie und Freiheit ist bestenfalls verantwortungslos, schlimmstenfalls hinterhältig. Das offizielle Israel, das viel näher am Hexenkessel ist, zieht es vor, sich nicht einzumischen, denn man weiss, eine Unterstützung des jüdischen Staates fehlt Mubarak gerade noch. Diese Sensibilität hat man in Brüssel nicht. Dort meint man, eine Demokratisierung ist ein Selbstzweck, ein Segen. Nein, ein Segen ist erst einmal ein vernünftiger Brotpreis, ein adäquater Lohn, und eine humanistische politische Kultur. Dass die Moslembrüder die ersten beiden Probleme lösen, ist unwahrscheinlich, und beim letzten Punkt ist man mit dem Islam ganz aufgeschmissen. Beim islamischen Regime-Change wird der Westen vielleicht rein monetär etwas gewinnen, wenn man die Steinzeitsislamisten an der Macht nicht mehr untersützen wird – man muss sich dann aber warm anziehen und bereit sein, mit den islamischen Demokratien angemessen umzugehen. Können das die abgefrorenen mit Fett vollgelaufenen Eliten des Westens, die längst die Bodenhaftung verloren haben?
    Am späten Abend hat Debka gemeldet, dass die Moslembrüderschaft, die sich bislang eher bedeckt hielt, sich offiziell in die Oppositionsproteste eingeschaltet hat, man wittert Morgenluft. Das sind keine 40- 50 Tsd. junge Enthusiasten, das sind dann schon Millionen, und da hilft auch keine panarabische Konferenz mehr, die der König von Bahrain organisieren will. Das Regime Mubarak gilt als das stabilste und robusteste in der arabischen Welt, ein wie auch immer gearteter Verbündeter des Westens – fällt nach Ben Ali auch noch Mubarak, dann ist wirklich die Hölle los, da wird es sogar einem Baschar Assad ungemütlich.

  22. #23 von Rabbi am 29/01/2011 - 21:29

  23. #24 von Haiduk am 29/01/2011 - 21:42

    In diesem Kommentar hier wird darauf hingewiesen, daß die Armee im Iran die Armee des Schahs gewesen sei, während Mubarak der Präsident der Armee ist. Ob das wirklich so ist, kann ich nicht einschätzen. Richtig ist jedoch der Hinweis, daß die Stellung der Armee in Ägypten durch ein Abtreten Mubaraks und freie Wahlen kaum gefährdet sein dürfte. Im Iran haben die Islamisten damals erst gesiegt, nachdem Guerrilla-Einheiten die Armee angegriffen hatte und die Armee wohl nicht mehr wußte, wofür sie kämpfen soll. Auch in der Türkei hatte die eher säkular eingestellte Armee die Islamisten über Jahre hinweg in Schach gehalten.

  24. #25 von einteilvonjenerkraft am 29/01/2011 - 22:03

    #14 von Argutus rerum existimator am 29/01/2011 – 18:53

    Es ist keine gute Idee, unersetzliche Museumsstücke in einem unsicheren Land aufzubewahren, nur weil sie dort gefunden wurden.
    … den Inhalt des Ägyptischen Museums in Kairo (das ich wie das in Badgad persönlich kenne, und das mir sehr am Herzen liegt) sähe ich lieber im British Museum in London.

    Das kann man nie so genau wissen, Berlin galt sicher auch als ein sicherer Aufbewahrungsort, als die deutschen Archäologen ihre ganzen Mitbringsel in die Reichshauptstadt gebracht hatten. Und dann kam WK II. Sicher ist aber, dass es nicht verkehrt ist, Fundstücke über mehrere Länder zu verteilen. Am extremsten ist es ja im Fall Afghanistans, dort hat an Fundstücken praktisch nur überlebt, was während der Talibanzeit entweder im Ausland oder gut im Keller versteckt war.

  25. #26 von einteilvonjenerkraft am 29/01/2011 - 22:12

    Bisher scheint sich (soweit ich die Medien verfolge) die Muslimbrüderschaft aber sehr zurückzuhalten. Vermutlich wissen sie genau, dass sie gar nicht in der Lage wären das Land zu regieren, und sie wollen sich die Blamage ersparen und lieber weiter das Land schleichend unterwandern. Kein Vergleich zur Islamischen Revolution im Iran wo die Schah-Gegner ihren Kampf bis zum Gehtnichtmehr religiös überhöht hatten (wobei auf diesem Gebiet die Schiiten natürlich noch ein umfangreicheres Vokabular haben, der Schah wurde zum Yazid und der Kampf gegen ihn gleich mal zur Schlacht von Kerbela hochstilisiert. Teile der Grünen Bewegung verwenden solche Argumente auch, wenn es gegen Ahmadinedjad geht).

  26. #27 von kruzifuenferl am 29/01/2011 - 22:20

    #14 von Argutus rerum existimator am 29/01/2011 – 18:53
    Es ist keine gute Idee, unersetzliche Museumsstücke in einem unsicheren Land aufzubewahren, nur weil sie dort gefunden wurden.
    Ich war im Jahr 1994 im ägyptischen Museum in Kairo. Unsere Reiseleiterin schimpfte auf die Briten, die doch soviel entwendet hätten … räumte aber später kleinlaut ein, dass es die Exponate in Groß Britannien besser hätten als in Kairo …
    Zum ägyptischen Museum mein Eindruck (damals): schädliche klimatische Einflüsse, Schlamperei bei der Bezeichnung der Exponate – und Wissensverlust durch falsche Zuordnung von Bezeichnungen im Archiv des Museums aufgrund von Dummheit und Inkompetenz der Museumsleitung und Beschäftigten.
    Die strittige Nofretete-Büste ist in Berlin wesentlich besser aufgehoben als in Ägypten.

  27. #28 von Rabbi am 29/01/2011 - 22:23

    Vorbote der Siegesfeiern der Islamischen Revolution
    Der 12. Bahman, 31. Januar, erinnert an ein großes Ereignis in der Geschichte des Volkskampfes im Iran. An diesem Tag kehrte der Steuermann des großen Schiffes dieser Revolution – Imam Chomeini rahmatullah aleihe – nach 15 Jahren Verbannung in seine Heimat zurück. Als das Flugzeug mit ihm am 12. Bahman um circa 9 Uhr morgens im Mehrabad-Flughafen in Teheran landete,

    versuchten dutzende Kameraleute diesen historischen Augenblick festzuhalten. Die Menschen hatten die Strecke, die der Imam entlangfahren würde, mit Blumen belegt und sich entlang der 33 km vom Flughafen bis zum Friedhof der Märtyrer der Revolution in Behescht Zahra versammelt. Ihre Zahl wurde auf 4 bis 8 Millionen geschätzt. Es war der größte Empfang in der Geschichte. Dr. Abasali Amid Zandschani, Autor und Dozent der Teheraner Universität schildert diesen Tag wie folgt:

    „Während des Kampfes hatte die iranischen Bevölkerung bestand immer die Wahrscheinlichkeit der Zerschlagung seitens des Regime, und die Menschen fürchteten sich davor. Aber an dem Tag, als sich die Bevölkerung auf den Empfang von Imam Chomeini vorbereiteten, wurden alle Kräfte frei. Die Angst war aus den Gesichtern gewichen. Wer auf die Straße kam, schien an den schönsten Ort gehen zu wollen. So standen die Häuser am 12. Bahman leer. Als Imam in Iran eintraf, war es als ob er Ruhe und Sicherheit für die Menschen mitgebracht hätte.“

    Imam Chomeini begab sich vom Flughafen direkt an die Gräber der Märtyrer der Revolution im Behescht-Zahra-Friedhof. Er würdigte die Kämpfer auf dem Wege Gottes und in einer historischen Ansprache erklärte er, dass der vom Schah ins Amt berufene Premierminister Schapur Bachtiar unrechtmäßig ist . Mit Zuversicht und Entschiedenheit verkündete der Imam: „Ich werde mit Hilfe dieser Nation eine Regierung bestimmen.“

    Dank der Gegenwart Imam Chomeinis in Iran siegte die Islamische Revolution 10 Tage später nach seiner Ankunft. Wir sind nun im 4. Jahrzehnt seit diesem Sieg und können heute stolz und erstarkt an ihn zurückdenken.

    Die großen Revolutionen auf der Welt lassen sich als wichtige und einflussreiche Ereignisse betrachten. Die Islamische Revolution Irans ist die größte geistige und spirituelle Revolution der Gegenwart und ein bedeutendes, Schicksal bestimmendes Phänomen des 20. Jahrhunderts gewesen. Im Vergleich zu den Revolutionen in den letzten 200 Jahren weist die Islamische Revolution im Iran einmalige Merkmale auf. Sie wird von neuen Erscheinungen geprägt. Mit den Worten Ajatollah Khameneis, des heutigen Revolutionsoberhauptes ist schon die Entstehung der Islamischen Revolution in sich eine Neuerung.

    Dieser besondere Charakter führte dazu, dass die islamische Revolution und ihre Auswirkungen auf die Welt ständig von Sachverständigen der Politik und Soziologie analysiert wurde und jeder von ihnen sie aus einem besonderen Blickwinkel unter die Lupe nahm.

    Das wichtigste Kapitel bei einer realistischen Analyse des bedeutenden Phänomens der Islamischen Revolution Iran ist die Existenz des Revolutionsführers und seines weitsichtigen Denkens. Imam Chomeini r.h. war klug und wachsam, er war bescheiden und entschlossen und er war sehr gottesfürchtig und selbstbeherrscht. Niemand konnte für ihn die Tatsachen verdrehen. Er besaß einen felsenfesten Willen und materielle Reize und eigene Wünsche bedeuteten ihm nichts.

    Aufgrund des religiösen Pflichtgefühls betrat Imam Chomeini die Arena des großen historischen Kampfes, welche nur die außergewöhnlichen Menschen der Geschichte betreten und die nur wenige siegreich verlassen haben. Imam Chomeini verkündete eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit. Eine Ära, in der das Element „Religion“ zu den anderen Elementen im Leben des Menschen tritt und in der Politiker und Denker aufgefordert sind, den Menschen und seine Bedürfnisse neu zu definieren.

    Der größte Erfolgsfaktor Imam Chomeinis in dieser großen Bewegung war seine tiefe und klare Beziehung zu Gott. Gestützt auf die ewige Macht Gottes, hat er ohne die Supermächte eine unabhängigen und neuen Plan entworfen und eine neue auf der Religion beruhende Ordnung begründet. Diese ist in ihrer grundlegenden Form faszinierend, allumfassend und volksnahe und hat auch in abgelegenen Orten der Welt eine Wirkung hinterlassen. Die politische Schule, die der Imam gegenüber der Weltbevölkerung eröffnete, hatte der Menschheit Neues zu sagen und einen neuen Weg vorzuschlagen. In der Lehre des Imam Chomeini verschmolzen Spiritualität und Politik. Der Imam vereinte in sich selber Politik und Immaterialität, Politik und Moral, Politik und Mystik.

    Die universale internationale Sichtweise Imam Chomeinis r.h. war eine weitere Neuerung für die Weltbewohner. Der Imam wandte sich mit seinen politischen Gedanken nicht nur an die iranische Bevölkerung, sondern er richtete seine Botschaft an die ganze Menschheit. Die wichtigsten Richtlinien seiner politischen Lehre sind die Wahrung der moralischen Kultur und Bestimmungen und der sozialen Gerechtigkeit. Imam Chomeini erinnerte die Welt daran, dass der Islam die Herzen anzieht und vereint und eine große Kraft hervorbringt, die nicht scheitert.

    Die islamisch-republikanische Staatsordnung im Iran, welche Imam Chomeini begründete, setzt heute – 32 Jahre nach ihrem Beginn, mächtig und absolut leistungsfähig ihren Weg fort. Dies beweist, dass der Ausgangspunkt dieser Ordnung, nämlich die Islamische Revolution weitaus mehr war als eine vorübergehende schwache Erhebung . Zurzeit ist in der politischen Literatur auf der Welt und noch konkreter auf wissenschaftlichen Treffen und bei offiziellen Gesprächen der Staatsmänner großer Länder die Rede von der Stabilität und Stärke des Islamischen Staatssystems. Was den arroganten Mächten heute Sorgen bereitet, sind die Schwierigkeiten, die diese Revolution gegenüber ihrer Hegemonie in Bezug auf politische und kulturelle Gleichungen hervorgerufen haben. Die Herrschaft von spirituellen Werten und die Wiederbelebung der religiösen Identität hat , der beachtliche Platz, den die Muslime in den internationalen Beziehungen erreicht haben und die Bemühung um Wiederbelebung der Islamischen Zivilisation sind Zeichen für die Fortsetzung und den tatsächlichen Widerhall der Islamischen Revolution auf der Welt.

    Heute sind Denker wie der Amerikaner George Weigel der Ansicht , dass „der Wandel in Richtung nicht-materialistischer Einstellung (und Religiöswerdung) auf der Welt das Leben Ende des 20. Jahrhunderts geprägt hat und zum Widerhall der Islamischen Revolution gehört.“

    Der englische Soziologe und Theoretiker Antony Giddens ist der Ansicht: „In der Vergangenheit haben 3 große Soziologen, nämlich Marx, Durkheim und Max Weber mit mehr oder weniger starken Unterschieden, die allgemeinen internationalen Entwicklungsverlauf in Richtung Säkularisierung und der Verdrängung der Religion gesehen, aber mit Beginn der 80iger Jahre und dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran wurde das Gegenteil Wahrheit. Das heißt, der allgemeine Entwicklungsprozess auf der Welt begann einen entgegen gesetzten Verlauf und bewegte sich in Richtung Religiöswerdung.“

    Der spanische Philosoph Prof. Ismael Quilles ist folgender Ansicht:

    „Die Religion ist zum Leben erwacht. Das spirituell Schöne im alltäglichen Leben hat Beachtung gefunden und die Welt hat sich zwecks Rettung und schöner Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen der Macht der Religion und den spirituellen Faszinationen zugewandt. Dies alles begann beim Aufruf Imam Chomeinis mit seiner religiösen Revolution im Denken und der Denkweise der Weltbevölkerung.“

    Anlässlich des Herannahens des 32. Jahrestages der islamischen Revolution gedenken wir des Begründers dieser großen Volksbewegung. Mit den Worten Ajatollah Khameneis, des heutigen Revolutionsoberhaupes, hat Imam Chomeini mit seiner einmaligen Persönlichkeit es verdient, dass ihn die besten Menschen und reinsten Herzen bewundern. Er ist der Ansicht: Es ist ein Unterschied ob eine Persönlichkeit allgemein wegen ihrer sichtbaren Position geachtet und gewürdigt wird, oder ob der Charakter, die Größe und die verschiedenen Eigenschaften, die diesen Menschen schmücken , anderen bedeutenden Persönlichkeiten Hochachtung und Lob abzwingen.

  28. #29 von kruzifuenferl am 29/01/2011 - 22:31

    Noch eine Anmerkung über meine Reise 1994 nach Ägypten.
    1994 gab es einen Brandanschlag auf einen Touristenbus mit hauptsächlich österreichischen Touristen vor dem Ägyptischen Museum.
    Ich war nur ein paar Wochen später auf dem Weg dorthin.
    Der Buskonvoi von Port Said nach Kairo und Gizeh war (dilettantisch) durch ägyptisches Militär gesichert.
    Auf unserem Weg durchfuhren wir zahlreiche Dörfer.
    An den Straßenrändern fanden sich sehr häufig Einheimische, die uns zuwinkten.
    Ich hatte ein langes Gespräch mit unserer Reiseleiterin (die abends, als es dunkel wurde, möglichst schnell aus dem Bus wollte, weil wir ein Ziel für Terroristen darstellten …)
    Sie bestätigte mir meinen Eindruck, dass die Einheimischen, die uns zuwinkten, sich freuen, dass Touristen trotz des Terrors der Islamisten ins Land kommen, um einen Eindruck der früheren Kultur zu bekommen und Geld dazulassen.
    Diese Einheimischen wären keine Unterstützer der Islamisten.
    Das war eine wertvolle Erfahrung:
    Ich weiß nicht, ob und wie sich das Denken seit 1994 geändert hat.

  29. #30 von mike hammer am 29/01/2011 - 22:54

    ja ja der irr-an, ist schon eine schande was aus den zentren der antiken kulturen und wiegen der zivilisation durch den einfluss der arabischen besatzern und ihrer unterworfenen MUSLIMISIETEN völkern wurde. die blühenden zentren von babylon, assur, byzanz, ägyptens und indiens wurden
    …..na ja debilisiert.
    sie verlangen demokratie, wollten die iraner auch………….sie werden sicher beschissen werden, wann halten sich araber schon langfristig an verträge.
    das wird noch lustig, wetten?

  30. #31 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:02

  31. #32 von Tavor Galil am 29/01/2011 - 23:05

  32. #33 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:09

    Mit Kanonen auf Spatzen schiessen könntet ihr immer
    schon armselig abartig rassistisch eckelhaft Mike und co

  33. #34 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:11

    friedliche demonstranten plündern kinderkrebs-klinik ISAM IN ACKTION
    http://www.welt.de/politik/ausland/article12378916/Pluenderer-rauben-Kinderkrebs-Klinik-
    aus.html
    ___________________________
    ja #raddi es gibt antizionistische ultraoxen, bei juden dürfen harmlose spinner leben, bei moslems hängt man kritiker, wie die HOLLÄNDERIN heute.

  34. #35 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:18

    # Tavor Galil
    das sollten die amis als acktion urlaub vermarkten! die würden das talibama problem schnell loswerden und prächtig daran verdienen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article 12378916/Pluenderer-rauben-Kinderkrebs-Klinik-aus.html

  35. #36 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:18

  36. #37 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:21

    oh pierr vogel findet keinen klugen m-ü-s-l-i und schnappt sich nen juden!
    tüpisch m-ü-s-i-s

  37. #38 von Tavor Galil am 29/01/2011 - 23:22

    @ #35 von mike hammer

    Gute Idee.Wen Obambi schon den Militäretat kürzt.

  38. #39 von einteilvonjenerkraft am 29/01/2011 - 23:23

    Laut Heute Journal ist das Ägyptische Museum jetzt vom Militär bewacht, und zudem hat sich noch eine Menschenkette von Jugendlichen rund um das Museum gebildet.
    Internet scheint immer noch gesperrt zu sein, meine ägyptischen Freunde haben schon tagelang keine Facebook-Status-Updates mehr gemacht.

  39. #40 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:23

    # Tavor Galil
    das wäre ein urlaub für echte männer!

  40. #41 von plapperstorch am 29/01/2011 - 23:24

    Lasst doch diesen Scheiß. Wenn ihr euch nix zu sagen habt, dann schreibt auch nix!

  41. #42 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:25

    # einteilvonjenerkraft
    du meinst, jezt ist der mubarack klan fertig und das militär kümmert sich um den rest?

  42. #43 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:26

    Israel. Soldaten nutzen Kinder als Schutzschilde
    Mike Plünderer ist was anderes als IDF (Staatliche Menschenrechtsverletzungen)

  43. #44 von Tavor Galil am 29/01/2011 - 23:27

    @ #40 von mike hammer

    So wie der Typ der von der Army Verhaftet wurde als er auf Osama jagd war;)

  44. #45 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 23:33

    #39 einteilvonjenerkraft:

    Genau so ist es. ich habe es oben bereits berichtet. Bürgerwehren helfen dem Militär wie wir es hier vor zwei Wochen taten (meine Golfschlägereinsätze sind ja inzwischen Legion 🙂 ) .

    Mails gehen übrigens anstandslos durch nach Ägypten. Man sollte eben nicht nur auf so einen neumodischen Scheiss wie facebook und twitter setzen 🙂 Info von meinem ägyptischen Nachbarn.

    Tipp an alle: Reagiert bitte nicht weiter auf schiitische Religioten!

  45. #46 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:34

    schau mal wer von menschenrechten spricht, der verehrer von chomeini, der ihn den ehrentietel immam dranhäftet.
    .
    ich wünsche mir die IDF wäre mal eine woche lang so
    wie ihr judenhasser sie beschreibt, natürlich verwerfe ich den wunsch gleich wieder dann wären wir ja wie araber oder moslems jiiiiigit

  46. #47 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:35

    [22.56 Uhr] Bei dem Versuch zwei Polizeireviere südlich von Kairo zu stürmen sind 17 Demonstranten erschossen worden. Es gab Dutzende Verletzte. Die Zahl der Toten steigt damit nach Angaben von Ärzten und Sicherheitsbeamten auf mindestens 92 Menschen seit Beginn der Proteste vor fünf Tagen.

  47. #49 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:36

    # wim
    ök 😦

  48. #50 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:37

    WIM ick bin nicht religös 😉 ich Trink gad mein Becks hab grad ne Currywurst gegessen die köstlich war ……

  49. #51 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:39

    Security sources: the killing of general Mohamed Batran Chief of Detectives of the Central Prison of Fayoum, and the flee of hundreds of prisoners
    http://www.facebook.com/pages/Operation-Egypt/185645434794129?v=wall&viewas=0

  50. #52 von einteilvonjenerkraft am 29/01/2011 - 23:41

    #29 von kruzifuenferl am 29/01/2011 – 22:31
    Noch eine Anmerkung über meine Reise 1994 nach Ägypten.
    … Der Buskonvoi von Port Said nach Kairo und Gizeh war (dilettantisch) durch ägyptisches Militär gesichert.

    Als ich da war (2002) war das immer noch so, da sammelten sich am Flughafen die Touristenbusse zum Konvoi, Polizeiautos vornweg, Polizeiautos hinterher. Naja, ob das viel nützt wenn jemand unter dem Bus eine Bombe plaziert? Ich war ohnehin individuell unterwegs. Die Polizisten am Flughafen hatten mich gefragt ob das mein voller Ernst sei dass ich allein ins Freie spazieren und einen Linienbus nehmen will. Aber sie haben mich gehen lassen.
    An den Straßenrändern fanden sich sehr häufig Einheimische, die uns zuwinkten.
    Ich hatte ein langes Gespräch mit unserer Reiseleiterin … Sie bestätigte mir meinen Eindruck, dass die Einheimischen, die uns zuwinkten, sich freuen, dass Touristen trotz des Terrors der Islamisten ins Land kommen, um einen Eindruck der früheren Kultur zu bekommen und Geld dazulassen.

    Man kommt in Ägypten als Europäer keine 100 Meter weit ohne das einem jemand „Welcome to Egypt“ zuruft. In Anbetracht der Tatsache dass die Meisten ansonsten absolut kein Englisch konnten nehme ich an dass es da irgendeine Medienkmpagne gab oder so, in welchen die Ägypter aufgefordert wurden die Ausländer auf dese Weise zu begrüßen. Das einzige Mal wo mich wirklich kein Ägypter angesprochen hat, obwohl Tausende um mich herumstanden, war während der Osterfeierlichkeiten in einer koptischen Kirche. Und es ist so zwei, drei Mal passiert dass mir jemand Steine nachgeworfen und /oder „Jude“ gerufen hat, aber das war wirklich die Ausnahme, ich hatte ansonsten nie Bedenken, durch die Straßen zu streifen.

  51. #53 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 23:42

    Ich antworte nicht auf schiitische Religioten. Aber für alle anderen zur Info:

    Man rechnet inzwischen mit weit mehr als 300 Toten in Ägypten. Und das bezieht sich nur auf die Zahlen in Kairo und Alexandria. Selbst von Suez ist nichts genaues bekannt, schon gar nichts vom Rest, wo es ja auch brodelt.

    Offenbar gibt es einen „versprengten“ tunesischen Korrespondenten am Nil, dem es irgendwie gelingt, Kontakt zu seiner Redaktion zu halten. ich sag’s ja immer: meine kleinen Tunesier waren immer schon clever 🙂

  52. #54 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:49

    # TAVOR GALIL

    übrigens treiben gerade SHELL und TOTAL die sprit preise hoch.
    TANKT WOANDERS!!!!!!

  53. #55 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 23:51

    #53 mike Hammer:

    Ich tanke im Moment nur bei Oilibya (die haben hier Esso übernommen) 🙂

    Vive Ghaddafi!!

  54. #56 von einteilvonjenerkraft am 29/01/2011 - 23:52

    #45 von WissenistMacht am 29/01/2011 – 23:33
    Mails gehen übrigens anstandslos durch nach Ägypten. Man sollte eben nicht nur auf so einen neumodischen Scheiss wie facebook und twitter setzen
    Aber wenn der Empfäger sich nicht ins Internet-Café traut (sofern selbiges überhaupt offen ist) …. Ich werde es wohl mal mit Telefonieren versuchen müssen.

  55. #57 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:52

    A lot of Americans can’t even find their own country on a map. So I’m not surprised Fox News has no idea about Egypt!
    http://plixi.com/p/73294801#

  56. #58 von Rabbi am 29/01/2011 - 23:54

  57. #59 von Tavor Galil am 29/01/2011 - 23:56

    @ #53 von mike hammer

    Jaja die böse IDF was schiesst die auch daneben;)

  58. #60 von mike hammer am 29/01/2011 - 23:57

    # WissenistMacht
    hauptsache du und die deinen könnt tanken …usw und kommt sicher von a nach b.
    ich meinte leute die hier in eurabia tanken.

  59. #61 von WissenistMacht am 29/01/2011 - 23:59

    #55 einteilvonjenerkraft:

    Wenn Du telefonierst, versuch es doch zuallererst mit der deutschen Botschaft (Nummern alle im Netz). Die sind sehr hilfsbereit, haben einen 24h-Service, versuchen es vor Ort und geben Dir anschliessend Bescheid, oder übermitteln auch unbedingt notwendige Nachrichten.

    Glaub mir, die Leute sind klasse. Lass Dich mit dem dort ansässigen BND-Mann verbinden.

  60. #62 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 00:02

    #60 WiM Forts;/

    Sorry, Ergänzung: Auf den BND-Mann musst Du bestehen! Normalerweise leugnet die Botschaft Fremden gegenüber, dass es so etwas überhaupt gibt 🙂

  61. #63 von Tavor Galil am 30/01/2011 - 00:03

    #61 von WissenistMacht

    Ist das nicht immer der Sicherheitschef der Botschaft

  62. #64 von mike hammer am 30/01/2011 - 00:06

    # schade das die ägypter nicht mit mu-barack kleich den islam den klo runterspülen können.
    habe hochbetrieb, gute N8

  63. #65 von Tavor Galil am 30/01/2011 - 00:07

    @ #63 von mike hammer

    Good Night und rest WE

  64. #66 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 00:10

    #62 Tavor Galil:

    Oh nein, weiss Gott nicht! Sicherheitschef ist eine offizielle (und bewaffnete!) Position.

    Aber ich kann morgen den BND (mit dem ich immer Golf spiele) anrufen und nach seinem Kumpel in Kairo befragen. Das kann ich dann aber nur privat über meine e-mail weitergeben.

  65. #67 von Rabbi am 30/01/2011 - 00:10

    n8 😉

  66. #68 von Tavor Galil am 30/01/2011 - 00:14

    @ #65 von WissenistMacht

    Musst du nicht was Geheim ist solls auch bleiben;)
    Viel Spass beim Golfen und ein erholsames WE
    Good Night

  67. #69 von Rabbi am 30/01/2011 - 01:21

    Bedouin control 2 #Egypt towns nearest to Gaza Strip, plan Suez Canal attack if Mubarak does not step down – Time
    http://www.facebook.com/pages/Operation-Egypt/185645434794129?v=wall&viewas=0
    Ich hoffe Israel hält die Fusse still……(IDF)

  68. #70 von Haggi am 30/01/2011 - 01:41

    Für alle Interessierten habe ich ein kleines Schmankerl:
    http://plixi.com/p/73294801#
    da ist Ägypten klar eingezeichnet

  69. #71 von Haggi am 30/01/2011 - 01:42

    Tschulda+schung #56 war wesentlich zu langsam

  70. #72 von nowa45 am 30/01/2011 - 08:58

    Tausende Häftlinge aus ägyptischen Gefängnissen geflohen

    Kairo (dpa) – Bei den Unruhen in Ägypten sind Tausende Häftlinge aus den Gefängnissen geflohen. Darunter sind auch Schwerverbrecher und islamistische Extremisten. Nach Informationen des lokalen Fernsehens gelang es allein im Gefängnis Abu Saabel, außerhalb Kairos, ungefähr 6000 Gefangenen die Flucht. Ein weiterer Gefangenenausbruch wurde aus dem Zentralgefängnis in der Oasenstadt Fajum südlich von Kairo gemeldet. Dort sollen die Häftlinge einen Polizeigeneral getötet und einen weiteren General verschleppt haben.
    http://www.focus.de/politik/schlagzeilen/nid_63324.html

  71. #73 von sporti1304 am 30/01/2011 - 13:17

    Selbst die Muslime im eigenen Land, dem Iran, würden sich gerne gegen ihre Regierung auflehnen und haben das ja auch getan!
    Feuert der Iran jetzt seine eigenen Bürger an sich zu erheben und diesem Unrechtsstaat ein Ende zu setzten?
    Nicht gerade sehr wohl über legt, Herr Ahmadinedschad!

  72. #74 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 14:27

    Eine vielleicht überraschende kleine Nachricht am Rande der Unruhen in Ägypten.

    Neben Moscheen als Sammlungspunkten der Demonstranten wurde auch zwei koptische Kirchen angegeben (!).

    Und in der Tat sah man dort ein Schild mit der Aufschrift:

    I’m no Christian,
    I’m no Muslim

    I am Egyptian.

  73. #75 von Argutus rerum existimator am 30/01/2011 - 14:30

    #74 von WissenistMacht am 30/01/2011 – 14:27

    I’m no Christian, I’m no Muslim I am Egyptian.

    Das Englisch ist schlecht, aber die Einstellung vernünftig.

  74. #76 von WissenistMacht am 30/01/2011 - 14:51

    #75 Argutus:

    Ich finde, dass diese Dinge auch berichtet werden müssen – um der Fairness willen.

    Euro-News zeigt dagegen immer wieder das Bild von drei Ägyptern, die auf einem Polizeiwagen und einer Fahne herumtrampeln und „Allahu Akbar“ schreien.

  75. #77 von einteilvonjenerkraft am 30/01/2011 - 15:08

    Live:
    http://english.aljazeera.net/watch_now/
    Militärjets fliegen tief über Kairo.

  1. Tunesien, Ägypten, Syrien, Libanon – und Israel | MondoPrinte