WELT gegen Wilders

Geert Wilders plant ein „Antiislambuch“. Grund genug für die WELT, ihn als „Rechtspopulisten“ abzuqualifizieren und ihm zu unterstellen, er wurde nur durch Sarrazin inspiriert. Was den Liberalen nun zum „Rechtspopulisten“ macht, sagt die WELT uns nicht. Jede inhaltliche Auseinandersetzung mit Wilders wird natürlich vermieden. Denn da müsste man ihm ja rechtgeben. Stattdessen übt man sich lieber nach Antifaniveau im Kampf gegen Rechts.

So heißt es in der Bildunterschrift von Bild 4:

Fast alle Kommunalpolitiker waren sich einig, dass Wilders in Berlin nicht willkommen sei. Sogar seine eigenen Landsleute protestierten gegen ihn.

Als hätten die Politiker ein Wahl: Entweder gegen Wilders mit den Wölfen heulen oder weg vom Fenster und Nazi sein. Was seltsam ist, da die Befürworter des Islam sich selbst keinesfalls als Nazi sehen wollen.

…von Protesten begleitet. Vor den Türen des Hotels, in dem er seine Rede hielt, wurde Wilders mit Sprechchören wie „Nazis raus“ empfangen.

BU von Bild 2 und 3:

Dem Gründer der in den Niederlanden erfolgreichen Partei für Freiheit (PVV) wird vorgeworfen, er schüre die Konflikte zwischen den Religionen. Er hatte unter anderem den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ verglichen.

Es ist voll in, gegen Nazis zu sein, und wer wäre das nicht? Und gleichzeitig tolerant. So tolerant, dass man sich auf solche Kleinigkeiten wie Inhalte erst gar nicht einlässt. Und lieber den Boten verprügelt. Gabs ja alles schon…

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

Ignacio Silone (italienischer Schriftsteller 1900 – 1978)

  1. #1 von Klaus Lelek am 31/12/2010 - 17:04

    Ein gutes Beispiel, daß auch sogenannte „Konservative Zeitungen“ nichts weiter sind als „welke Blätter im Wind“.
    Wird ein Journalist vom Springerblatt von Islamfaschisten in „Geiselhaft“ genommen ist das Wehklagen groß.
    Umgekehrt wird auf einem Islamgegner rumgehackt. Merkt ihr was?
    Vielleicht findet hier gar ein dreckiger infamer Deal statt!!!!
    Mulahs lassen Journalisten frei, wenn Springerpresse auf Islamkritikern rumhackt.?