Freimaurerei und Islamophilie – Teil 2

Gastbeitrag von Klaus Lelek

Voltaire

In seinem Begleitschreiben an Friedrich den Großen hebt Voltaire deutlich hervor, dass sein Theaterstück „Der Fanatismus oder Mahomet der Prophet“ kein Lustspiel für gelangweilte Hofdamen ist. Er will dem König, wie bei dessen Initiation „Die Binde der Unwissenheit“ vom Gesicht reißen und ihn wachrütteln. Gleichzeitig rüttelt er an einem freimaurerischen Tabu, sich niemals über eine andere Religion abfällig zu äußern. (Dieses Tabu gilt auch heute noch in den Logen und brachte mir 1998 ein „Ehrengerichtsverfahren“ ein, dem ich nur durch einen Austritt zuvorkam.)

Voltairs Worte haben daher auch heute nicht an Aktualität eingebüßt. Sein Brief beginnt mir dem Satz:

„Ich gebe zu, daß man ihn hoch achten müßte, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte…“

Damit knüpft er zweifellos an den Toleranzgedanken im Sinne der „Alten Pflichten“ von 1723 an. Bis heute ist es in englischen und amerikanischen Logen absolut verboten über Religion zu diskutieren. Eine Saat, die heute besonders in England aufgegangen ist und ihre Auswirkung in der aktuellen Politik zeigt: Islamkritikern wird die Einreise verwehrt, islamische Hassprediger dagegen werden geduldet dürfen sogar zur Gewalt aufrufen.Und weiter schreibt Voltair:

„Doch dass er sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt, dass ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann…“

Der Brief endet mit einer eindeutig freimaurerischen Methapher:

„… es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche LICHT erstickt.“

Dieser Satz ist eine Anspielung an die Augenbinde, die ein Suchender, sprich Neuaufzunehmender trägt, während ihm in einem feierlichen Ritus das LICHT gegeben wird.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Suchende so wortwörtlich „von Finsternis umgeben“. Unter dieser Finsternis werden damals wie heute, eingefahrene Denkweisen, Dogmatismus, intolerante Gesinnung verstanden. Ein Paradoxon, das zugleich die Religion der Mächtigen als gefährliche Falle entlarvt. Einerseits wollen die Aufklärer LICHT ins Dunkle bringen, Europa „illuminieren“, den Aberglauben verscheuchen, Humanität und Menschenliebe praktizieren, anderseits verschließen sie die Augen gegenüber der Intoleranz des Islam. Hier beißt sich das goldene Kalb der Toleranz selbst in den Schwanz.

Es gehört wohl zu den tragischsten Ereignissen der Weltliteratur, dass Voltairs „Mahomet“ damals kaum aufgeführt wurde und heute durch die fortschreitende muslimische Unterwanderung und den Druck islamistischer Mordbrenner nicht mehr aufgeführt werden kann. Noch drastischer ausgedrückt: Islamisten und ihre 5. Kolonnen haben bereits ihre blutverschmierten Hände auf Teile der europäischen Kulturgüter gelegt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit wann die ersten auf den Scheiterhaufen enden. Der Streit um die Mohammedkarikaturen und der feige Mord an Theo van Gogh war nur ein kleiner Vorgeschmack.

Makaber ist vor allem der Umstand, dass die Freimaurer nach Voltaire die Büchse der Pandora noch weiter öffneten, als es die Väter der Aufklärung taten. Wie ich bereits im Vorspann bemerkte, waren in den 70er und 80er Jahren knapp ein Drittel aller sozialistischen Abgeordneten des Französischen Parlaments Freimaurer. Auch die Frauen mischten sich mit einem weiblichen Ableger der Großloge „Grande Orient“ eifrig in die Politik ein. Mitterand selbst stammte aus einer regelrechten „Freimaurerdynastie“.

Im Gegensatz zu den Bauhütten in England, die bei aller religiösen Toleranz immer noch die Bibel als „Heiliges Buch des Gesetzes“ auflegen, haben die Vertreter Frankreichs die „alten Pflichten“ längst über Bord geworfen. In den Logen liegt auf dem Altar ein Buch mit weißen Seiten. Der Grand Orient sieht sich heute als atheistische, liberalistische Elite. Grand Orient steht für grenzenlose Freiheit für alle, bis hin zur Selbstaufgabe der eigenen. Die brennenden Autos in den Pariser Vorstädten, die blutige Sharia in einigen Stadtvierteln, sind direkt und indirekt eines durch die Freimaurerei, und die mit ihnen in Personalunion verbundenen Sozialisten in Gang gesetztes Weltbürgertums. Verschwörungstheorie? Nein, grausame alltägliche Praxis!

Man kann also, ohne sich abstruser Verschwörungstheorien zu bedienen, mit Fug und Recht behaupten, dass die Freimaurer die Säkularisation Europas in Gang gesetzt haben. Ihre Nachfahren öffneten als liberale und sozialistische Politiker dem Islam in Frankreich die Tore. Mit dem „Großen Baumeister aller Welten“, diesem monströsen allah-ähnlichen Gott, glaubten die Mächte Frankreich und England den nahen Osten und Indien „säkularisieren“ zu können. Gezielt wurden einheimische Eliten Polizeibeamte, Verwaltungsangestellte, Professoren, Kaufleute usw. in die Logen aufgenommen. Bis vor wenigen Jahrzehnten waren ranghohe Militärs in Ägypten Freimaurer. Die Logenbrüder Sadat und Rabin schufen den Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten. Als die Frau des Königs von Jordanien starb, standen jüdische Freimaurerbrüder am Grab, um ihrem „Bruder“ ihr Beileid auszusprechen. Um den Versöhnungsprozess mit den Arabern im eigenen Land voran zu bringen, gründeten jüdische Freimaurer palästinensische Logen. Was unter anderem beweist, wie nah die Freimaurerei dem Islam steht.

Trotz all dieser Bemühungen sind die „Verschwörer der Humanität“ wie sich die Freimaurer gerne Schulter klopfend nennen, gescheitert. Waren sie wirklich so redlich wie es den Anschein hatte? Mit der Liberalität und Toleranz war, wie ein Freimaurerischer Frankfurter Philosophiedozent kritisch bemerkt, stets auch die Liberalität der Märkte gemeint. Der Traum der Freimaurer aus „menschlichen Bausteinen“ ein riesiges Gebäude zu errichten ist im Zeichen der Globalisierung teilweise in Erfüllung gegangen. Aber um welchen Preis?
Rohstoffe werden knapp. Die Weltbevölkerung vor allem in islamischen Ländern steigt. Die Schere zwischen Arm und reich klafft immer weiter auseinander.

Die islamischen Fundamentalisten sammelt vor allem ihre Anhänger unter den unzufriedenen Zukurzgekommenen. Die von den Freimaurergroßmächten Amerika, England und Frankreich gestützten korrupten Eliten stehen zunehmend unter Druck. Es ist eine Frage der Zeit, wann die Dämme bersten. Unterdessen ist der von den Freimaurern begründete und von den Gutmenschen weiter ausgebaute Begriff der „Toleranz“ zum Totentanz des Abendlandes geworden. Allein schon deshalb, weil sich bald hauptsächlich Greise auf dem Parkett Europas bewegen werden. Egoistische, zum großen Teil kinderlose, hedonistische Greise, die zwischen ihren Fernreiseandenken langsam dahin dämmern.
Als im Jahre 1778 Voltaire für immer die Augen schloss, begann Gotthold Ephraim Lessing mit seinem Theaterstück „Nathan der Weise“ und zementierte damit weiter den fatalen Irrtum, dass Toleranz eine Tugend ist. Lessing, der Voltaire beneidete und hasste, hatte am Ende über seinen Feind und Rivalen triumphiert. „Mahomet“ verschwand in der Mottenkiste. „Nathan der Weise“ wird überall aufgeführt, ist Pflichtlektüre für eine Generation von Kindern, die bald eine Minderheit im eigenen Land sein werden.

Gastbeiträge geben die Meinung des Autors wieder, die nicht der der Redaktion entsprechen muss

Freimaurerei und Islamophilie – Teil 1

  1. #1 von Q am 31/12/2010 - 10:49

    In der islam- und islamisierungskritischen Szene wird oft über die Mohammedaner selbst und deren schon lange bekannte überdurchschnitliche Kriminalität, unterdurchschnittliche Produktivität sowie deren Schadwirkung auf den durchschnittlichen Bildungsstand sowie auf Forschung und Technik sowie Volkswirtschaft geschimpft.

    Leider wird die Rolle der Entscheidungsträger, die muslimische Massenimmigration gerade auf politischer Ebene, z.B. in der EU wollen und unterstützen, ausgeblendet.

    Stattdessen werden die Kommentatoren in der Szene oft wie Hamster im Käfig-Laufrad beschäftigungstherapiert – und teilweise auch radikalisiert – und von den eigentlichen Weichenstellern abgelenkt.

    Beiträge wie dieser von Klaus Lelek können ein Schritt in die richtige Richtung in der Islamkritik sein – wenn sie in der Szene auch wahr- und ernstgenommen werden, und Kommentare zu den eigentlichen Drahtziehern der Islamisierung nicht als ‚verrückte Verschwörungstheorien‘ gelöscht werden, wie das in der Szene gerne geschieht.

    Bei der Islamisierung haben wir es mit Akteuren in einer Größenordnung zu tun, die gerne unterschätzt wird:

    Konkret ist die Verbindung Freimaurerei / Islam bei den amerikanischen ‚Shriners‚ leicht nachzuweisen.

    Dazu nur ein Beispiel von YouTube:

    Shriners – A Group of Extraordinary Men, Part 1

    Selbst der Inhalt der in mancherlei Hinsicht weichgespülten Wikipedia ist aufschlussreich:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shriners#Geschichte

    Der Eid der Shriner bezieht sich auf Allah:

    http://masonbusters.webs.com/shrinersoathisislamic.htm

    Dass dieser 2-teilige Beitrag von Klaus Lelek nicht nur nicht lächerlich gemacht und zensiert wurde, sondern sogar überhaupt auf einem Blog als Gastbeitrag erscheinen durfte, ist an sich schon bemerkenswert.

  2. #2 von Klaus Lelek am 01/01/2011 - 14:06

    Sehr geehrter Herr Q,

    Ich habe, während ich diesen Beitrag schrieb, sehr oft an Sie gedacht. Ja strenggenommen waren Sie es, der mich überhaupt dazu veranlaßt hat, diesen älteren Beitrag noch mal zu überarbeiten und Quotenqueen anzubieten. Ich habe nämlich ihren langen Beitrag auf „Open-Sp.“ verfolgt, wo Sie das Thema „Hochgradfreimaurerei“ ansprachen. Das war natürlich für mich ein Signal dieses Thema noch einmal aufzugreifen. Wenn man sieben Jahre „Redner“ einer Loge war und ein Jahr „Meister vom Stuhl“ hat man schon tiefe Einblicke in die Materie gewonnen. Ich brauche ihnen ja wohl nicht zu sagen, daß die treibenden Kräfte, die mich aus der Freimaurerei vertrieben, „Hochgradfreimaurer“ waren.
    Die heutigen Hochgradfreimaurer mit dem 33. Grad sind beispielsweise ein wegen Ladendienstahls abgehalfteter ehemaliger Stadtjugendpfleger, ein pensionierter Vollstreckungsbeamter vom Wiesbadener Amtsgericht, ein pensionierter Wetterdienstbeamter, ein schwuler Heilpraktiker ein versoffener Valiumabhängiger Apotheker usw. Alles Leute vor denen man nicht unbedingt Angst zu haben brauch, die sich alle vierzehn Tage ein Betttuch überwerfen sich ein Blechschwert umhängen und Ritter spielen und mit ihren Sigelringen hausieren gehen.
    Deutschland ist in Punkto FM nur ein kleiner Sandkasten, in dem kleine Sandburgen gebaut werden. Die FM hat sich nie von der „Verfolgung“ durch die Nazis erholt.
    In England, Amerika und Frankreich sieht die Sache dagegen anders aus. Nach meinem Austritt aus der Deutschen Freimaurerei wurde ich eifrich vom „Grande Orient“ umworben.
    Doch „Brüder“, die mir bei der Begrüßung nicht einmal in die Augen guckten erregten sofort mein Mißtrauen. Als mir während der „Arbeit“ wie von Geisterhand der „Schurz“ wegrutschte
    sah ich darin ein Omen die Finger davon zu lassen. Als mir mein Kumpel dann noch voller Stolz erzählte, daß viele Leute vom Französischen Geheimdienst beim „Grand Orient“ wären, habe ich ihm nur gesagt: „Ich habe keine Lust in einen Club einzutreten an deren Händen Blut klebt“. Das wars.
    Ungeachtet dessen, bin ich auch heute noch irgendwie Freimaurer. Ein „Maurer ohne Dach“, der weiter am „Tempel der Humanität“ baut. Denn bei der Aufnahme legt man einen Eid ab, „niemals sein Vaterland zu verraten“.
    Und der Meister vom Stuhl verabschiedet seine Brüder mit folgenden Worten:
    „Wehret dem Unrecht wo es sich zeigt – Kehret niemals der Not und dem Elend den Rücken – Seit wachsam auf euch selbt“ –

    Und darum engagiere ich mich auch heute noch für verfolgte Christen. ich kämpfe gegen das Schweigen, gegen die islamische Unterwanderung. Und das bis zu meinem letzten Atemzug!

    Ihnen und allen Quotenqueenlesern ein frohes Neues Jahr.
    Stehe ziemlich unter Schock wegen Ägypten.
    Wir haben viel Arbeit 2011!!!!

    Klaus Lelek

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