Linker Bombenterror erschüttert Rom

Ob Weihnachten oder nicht, auch an Heiligabend 2010 müssen wir über terroristische Mordanschläge sprechen. In Rom wurden zwei Mitarbeiter ausländischer Botschaften schwer verletzt. Dem Portier der Schweizer Botschaft müssen möglicherweise beide Arme amputiert werden. Täter waren diesmal nicht sogenannte „Islamisten“, sondern sogenannte „Anarchisten“ die sich zu gewöhnlichen Linken vermutlich ähnlich verhalten, wie der Islamist zum normalen Moslem. Die Ideologie der je nach Sichtweise „friedlichen“ oder einfach nur feigen Mehrheit trägt die Verbrechen der Extremisten und gewährt diesen Unterschlupf in der Masse.

Die WELT berichtet:

Einen Tag vor Heiligabend haben zwei Bombenanschläge zwei Auslandsvertretungen in der italienischen Hauptstadt getroffen und die Menschen aus ihren Vorbereitungen für die Festtage aufgeschreckt. Zunächst hatte gegen Mittag die Explosion einer Paketbombe einen 53-jährigen Portier der Schweizer Botschaft schwer an beiden Händen verletzt. Ein zweiter Angestellter hatte einen Schock erlitten. Der Verletzte wurde in die Poliklinik Umberto I. gebracht, wo er umgehend operiert wurde. Es bestehe für ihn keine Lebensgefahr, doch unter Umständen müssten seine Arme amputiert werden, hieß es in Journalistenkreisen, während die Polizei mit einem Großaufgebot von Spezialisten die Spurensicherung des herrschaftlichen Palazzo im römischen Stadtteil Parioli aufnahm. (…)

Stunden vor den beiden Detonationen hatten anonyme Anrufer die Polizei vor einer tickenden Bombe im Bereich des Kapitols gewarnt. Diese Warnung hatte sich als falscher Alarm im vorweihnachtlichen Rom erwiesen, wo die Sicherheitsbehörden ohnehin nervöser als sonst sind, seit am Dienstagmorgen in einem abgestellten U-Bahn-Wagen an der Endstation Rebibbia vom Zugführer Stahlzylinder, Schwarzpulver und Elektrodrähte in einem abgelegten Karton gefunden wurden, jedoch ohne Zünder, der diese Elemente hätte in die Luft jagen können. Völlig unklar ist bei diesem Vorfall bis heute der Urheber, den manche Beobachter schnell mit den Studentenprotesten der letzten Wochen gegen die Studienreform in Verbindung bringen wollten. Die Ermittler hingegen fühlten sich von diesem Fund eher an eine „demonstrative Geste“ einer „Strategie der Spannung“ erinnert, wie sie früher auch schon Anarchisten und die Mafia benutzt hatten, um die Öffentlichkeit in Krisensituationen mit ihrem zerstörerischen Gewaltpotenzial zu beeindrucken.

Linke Gewalt fällt nicht vom Himmel, sondern ist die konsequente Folge einer geistigen Verwahrlosung, zu der auch in Deutschland die Weichen oft schon in der staatlichen Erziehung durch extremistische Lehrer gestellt werden. Nicht umsonst hatte Willy Brandt mit dem Radikalenerlass solche geistigen Brandstifter von unseren Kindern fernhalten wollen. Nur konsequent umgesetzt wurde das Gesetz ebenso wenig wie das wohl begründete KPD-Verbot.

Dem Morden geht stets eine lange Entwicklung voran. Alarmierende Vorstufen sind der Glaube, festlegen zu dürfen, wo Meinung endet und Verbrechen anfängt, oder wer im öffentlichen Raum demonstrieren oder seine Weltsicht darstellen darf und wer nicht. Angesichts einer immer radikaler verhätschelten Antifa in Deutschland ist es auch bei uns nur eine Frage der Zeit, dass die Enkel der RAF das blutige Morden wieder beginnen.

Den Opfern von Rom unsere Anteilnahme und Genesungswünsche.