Nordkorea lieferte Raketen an Iran

Iran und Nordkorea galten einst als die Brückenköpfe der „Achse des Bösen“. Ein Begriff, der in der heutigen politischen Korrektheit verpönt ist. Enthüllungen geheimer Dokumente durch Wikileaks, eigentlich zur politischen Demütigung des Westens veröffentlicht, beweisen jetzt, dass die Kommunisten aus Korea dem islamfaschistischen Regime im Iran Raketen lieferten, die auch Europa bedrohen.

WELT-online berichtet:

Wie die „New York Times“ in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf eine Depesche aus dem Jahr 2007 berichtete, erhielt Teheran aus Pjöngjang 19 Raketen, die mit Atomsprengköpfen hätten bestückt und eine Reichweite von mehr als 3000 Kilometern hätten erreichen können. Theoretisch hätte eine solche Rakete den von dem Enthüllungsportal veröffentlichten Dokumenten zufolge je nach Abschussrichtung auch Berlin oder Moskau erreichen können.

Der Depesche zufolge, aus der auch der britische „Guardian“ zitierte, waren die USA zu dem Zeitpunkt davon überzeugt, dass der Austausch von Raketentechnologie zwischen Nordkorea und dem Iran zunehmen werde.

Die Dokumente belegen den Medienberichten zufolge zudem, dass die Lieferungen über den Hafen von Peking erfolgten. Die USA forderten China demnach auf, diese zu stoppen und waren enttäuscht, dass Peking dem kaum Folge leistete. Das chinesische Außenministerium war für eine Stellungnahme am Montag zunächst nicht zu erreichen.

Die Enthüllung kostet uns zwei Illusionen:

Erstens die, dass uns die atomare Rüstung des Iran, dessen größter Handelspartner Deutschland ist, „nur“ insoweit anginge, als diese Israel bedroht, dem gegenüber wir eine historische Verpflichtung haben. Richtig ist vielmehr: Israel steht in vorderster Front in einem Konflikt, der die gesamte freie Welt vernichten könnte.

Zweitens die, dass die chinesischen Kommunisten nur noch ein bisschen kommunistisch seien und als neue Verbündete der zivilisationsmüden Europäer die aus irrationalen Gründen gehassten USA in absehbarer Zeit gleichwertig ersetzen könnten.