In Afghanistan droht die Todesstrafe

Hinrichtung in Afghanistan

Die vom Westen unterstützten und hofierten „gemäßigten“ Moslems der afghanischen Regierung Karsais bedrohen zwei Landsleute moderat mit dem Tod. Deren Verbrechen: Sie sind vom Islam, der ja bekanntlich die Freiheit im Glauben kennt, zum Christentum übergetreten.

Die Nachrichtenagentur AFP meldet:

Zwei seit dem Frühsommer in einem afghanischen Gefängnis inhaftierten Männern droht wegen ihres angeblichen Übertritts vom Islam zum Christentum möglicherweise die Todesstrafe. Die beiden 45 und 50 Jahre alten Männer säßen im Gefängnis, weil sie mit dem Wechsel ihrer Religionszugehörigkeit gegen islamisches Recht verstoßen hätten, sagte Staatsanwalt Din Mohammed Kuraischi in Kabul. Dies werde mit dem Tod oder mit lebenslanger Haft bestraft.

Nun, das klingt ja ziemlich moderat. Ein Staatsanwalt vertritt ja bekanntlich die Interessen der Regierung. In diesem Fall Karsais.

Nach der seit dem Jahr 2001 gültigen Verfassung ist die Konversion vom Islam zu einer anderen Religion in Afghanistan verboten und kann mit dem Tod bestraft werden. In der jüngeren Vergangenheit kam es nach entsprechenden Delikten jedoch nicht zu Hinrichtungen.

Da sieht man mal, wie nett die sind! Nur lebenslange Haft für Abkehr vom Islam! Und in afghanischen Knasts ist es ja sehr kuschelig. Da muss der Westen schnell zuschlagen, damit uns soviel Moderne nicht durch die Lappen geht!