Archiv für die Kategorie Journalismus

Die Russen sind da!

Sternstunden des Qualitätsjournalismus: Besondere Schwierigkeiten im einfachen Textverständnis der eigenen Texte offenbarte diese Woche die FAZ: “Innerhalb von 24 Stunden sind vier Gruppen von russischen Kampfflugzeugen über dem europäischen Luftraum abgefangen worden.” Und weiter im Text: “Ein Sprecher betonte, dass der Nato-Luftraum nicht verletzt worden sei. ” Etwas beunruhigt uns auch das offenbar schlecht funktionierende Radar der europäischen Luftüberwachung: “Die russischen Maschinen haben nach Nato-Angaben keinen Flugplan eingereicht und seien ohne Transponder-Signal geflogen. Das sei auch für die zivile Luftfahrt gefährlich gewesen, da die zivile Luftraumüberwachung nicht in der Lage sei, solche Flugzeuge aufzuspüren und mit Radar zu verfolgen.” Das ist zweifellos eine sensationelle militärische Entwicklung der Russen. Ihre Flugzeuge können mit einem Knopfdruck unsichtbar für Radar werden. Dann werden wir sie wohl bald im Keller haben:

4 Kommentare

Verteufelung der AfD hält an

Die Verleumdung der AfD hält munter weiter an. Jakob Augstein will die Partei mit aller Macht in die rechtsextreme Ecke schieben. Wie sehr dieses Medienbenehmen den Leuten auf die Nerven geht, davon zeugt dieser Leserbrief: Dass sich die Programme der Parteien unterscheiden, gehört zum demokratischen Prozess. Was ist denn falsch, wenn sich die AfD für eine Familienpolitik und für eine kontrollierte Asylantenpolitik, was übrigens auch schon andere Parteien diskutieren, einsetzt? Demokratie? Nein, danke. Hoffen wir, dass dieser Schuss nach hinten losgeht.

4 Kommentare

Deutschland, du Opfer

Diese einleitenden Worte von Bettina Röhl bei Facebook versprechen jede Menge Lesespaß:

“Scheiß-Deutscher” Artikel in der FAZ, der sich an Plattitüden der sogenannten Philosophin Judith Butler aufgeilt und der durch sein intellektuelles Nirwana hechelt. Der Autor lässt ab und zu angelerntes Bildungszeug durchblicken. Allein Logik ist nicht sein Ding und Dummheit ist fast immer weit schlimmer als Bösartigkeit. Typisch teutonische Sozialisierung eigener Minderwertigkeitskomplexe. Und wer auch noch frei erfundene Lügengeschichte in sein Textlein einstreut, sollte den Journalistenberuf an den Nagel hängen. Der aufgeblasen daher kommende Artikel ist unter aller Sau.

Na dann viel Spaß beim Lesen des Artikels in der FAZ!

7 Kommentare

»Handelsblatt« mobbt Vera Lengsfeld

Dietmar Neuerer vom »Handelsblatt« will an Vera Lengsfeld ein Exempel statuieren: Wer sich nicht von der AfD distanziert, der wird geschmäht. Dazu bedient er sich zweifelhafter Kronzeugen.

Kurz nachdem er mit maximalen Misserfolg eine Erregungswelle gegen Beatrix von Storch in Bewegung zu setzen versucht hat, nimmt Dietmar Neuerer im Handelsblatt auch Vera Lengsfeld unter Beschuss. Auch hier dient ihm das noch unveröffentlichte Heft von Andreas Kemper als Grundlage. Wir erinnern uns: Kemper ist ein Soziologe aus Münster, der bekanntermaßen dem liksradikalem Spektrum hinzuzurechnen ist, der eine Promotion nie abgeschlossen hat und der sich mit Publikationen zu »Klassismus« (sic!) und »Maskulinismus« (sic!) einen Namen gemacht hat. Inzwischen wird er als AfD-»Experte« gehandelt. Grund genug für das Handelsblatt, mit einem »Exklusivbericht« aufzuwarten. Weiter hier…

8 Kommentare

WELT: Und sie erwärmt sich doch nicht

“Klimaleugnung” fand bisher nur unter einigen Wissenschaftlern und öffentlich in kleinen Blogs oder “Verschwörungskreisen” statt. Bemerkenswerterweise bricht die WELT jetzt mit einem der größten Tabus der Gegenwart. Günter Ederer darf dort im Kommentar verkünden: Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda. Hatten wir schon lange vermutet.

8 Kommentare

Nachruf auf James Foley

Der Islamische Staat (IS) hat den amerikanischen Reporter James Foley nach zweijähriger Geiselhaft vor laufender Kamera geschächtet. Die unmittelbar tatbeteiligten Mörder sprachen Englisch mit Londoner Akzent und waren offenbar Auswürfe jenes Euro-Islam, der zu Großbritannien ebenso gehört wie man Deutsche nötigt, ihrem Präsidenten nachzubeten, er gehöre auch zu Deutschland. In der WELT erscheint ein Nachruf auf den Ermordeten von Alfred Hackensberger, der ihn kannte.

16 Kommentare

Wolfgang Leonhard verstorben

Nach langer Krankheit ist Wolfgang Leonhard verstorben. Der ehemalige Kommunist und “DDR”-Funktionär wandte sich vom Kommunismus ab, floh in den Westen und veröffentlichte hier Bücher über die Realität des realen Sozialismus, was ihm von hiesigen Linken bis zum heutigen Tag übel genommen wird. Folgerichtig war es auch undenkbar, ihn an einer der von Kommunisten unterwanderten westdeutschen Universitäten lehren zu lassen. Stattdessen unterrichtete der beste Kommunismuskenner Deutschlands viele Jahre an der amerikanischen Eliteuniversität Yale. Leonhard wurde 93 Jahre und lebte zuletzt in der Eifel.

Ein Kommentar

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 250 Followern an