Ölauge sei wachsam!

Wir können uns zwar nicht vorstellen, dass der Verfassungsschutz dienstlichen Anlass sieht, bei QQ mitzulesen. Aber falls doch: Willkommen im Club. Denn die Behörde, deren vornehmste Aufgabe es zu sein scheint, islamophobe Bürger aufzuspüren, gerät jetzt selber unter den fürchterlichen verdacht. Es soll dort Mitarbeiter geben, die von Ölaugen und Schlimmeren reden. das soll zwar vor 2009 passiert sein, aber Kapitalverbrechen dieses Gewichtes verjähren nicht. Da kann man direkt folgern, dass der Geheimdienst heimlich NSU fährt. Verdächtig ist auch, dass im deutschen Inlandsgeheimdienst auffällig viele Deutsche arbeiten. Dies bemängelt der türkische Statthalter für die besetzten Westgebiete, Kenan Kolat. Wir können jetzt nicht mehr anders und führen die neue Kategorie “Realsatire” ein. Ein Schlagwort, dass der Renner unter den Kategorien werden könnte.

Die WELT berichtet:

Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz haben Kollegen angeblich jahrelang mit rassistischen und islamfeindlichen Äußerungen beleidigt. Einer soll “Muselmann” und “Ölauge” genannt worden sein. Auch in der Abteilung, die für den militanten Islamismus zuständig ist, sollen abfällige Bemerkungen über Muslime gemacht worden sein. Deutsche sind demnach als “Herrenrasse” bezeichnet worden – ein Begriff, der von Neonazis verwendet wird.

Die Vorfälle, über die nun erstmals die “Süddeutsche Zeitung” berichtete, werfen die heikle Frage auf: Ist das Bundesamt für Verfassungsschutz ein Hort rassistischer Gesinnung?

Ein solcher Vorwurf wäre brisant angesichts der vielen mittlerweile aufgedeckten Ermittlungsfehler bei der Suche nach den heute als Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) bekannten rechtsextremistischen Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Verfassungsschützer verschlampten Hinweise auf das untergetauchte Trio oder gaben sie nicht an Landesämter oder die Polizei weiter.

Seitdem haben viele Politiker Bedenken, der Verfassungsschutz könnte auf dem “rechten Auge blind” sein. Die nun veröffentlichten Äußerungen erwecken den Eindruck hin, dass an dieser Behauptung womöglich wirklich etwas dran ist.

Allerdings sieht es nach derzeitigem Stand nicht so aus, als ob rassistische Ausfälle besonders charakteristisch für den Inlandsnachrichtendienst wären. In der Behörde arbeiten insgesamt 2800 Mitarbeiter. Bisher soll es sich nur um Einzelfälle handeln. Bei der Beurteilung der nun im Raum stehenden Vorwürfe kommt es deshalb zunächst vor allem darauf an, wie das Amt damit umgeht.

Die Vorfälle fallen nicht in die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Hans-Georg Maaßen. Sein Vorgänger Heinz Fromm, der im Juli 2012 nach einer Aktenvernichtung durch einen Mitarbeiter zurückgetreten war, reagierte damals darauf und zog disziplinarrechtliche Konsequenzen.

Nach “Welt”-Informationen sind die Fälle bereits im Jahr 2009 geklärt und abgeschlossen worden. Das Bundesamt äußerte sich jetzt in einer Stellungnahme erstmals öffentlich, nachdem ein Medium über “Kreuzritter vom Verfassungsschutz” berichtet hatte.

Behördensprecher Bodo Becker sagte: “Für Rassismus und Islamfeindlichkeit gibt es bei uns keinen Platz.” Schon geringe Zweifel an der demokratischen Haltung eines Mitarbeiters können ein Grund dafür sein, diesen nicht mehr zu beschäftigen. Konsequenzen würden bereits bei geringen Verstößen oder fehlender Sensibilität für das Miteinander gezogen – so wie in jenem Fall, als sich ein Verfassungsschützer über den Papst lustig machte.

Nach Informationen der “Welt” soll dieser Beamte auf den Papstsegen “urbi et orbi” mit einem Bierkrug angestoßen haben. Der Sprücheklopfer wurde in ein anderes Referat versetzt. Gegen ihn soll es ebenfalls ein Disziplinarverfahren gegeben haben.

Im Haus von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), dem das Bundesamt in Köln unterstellt ist, heißt es zu den beleidigenden Äußerungen, dass es sich um “Einzelfälle” handele. Die Worte im Einzelnen wollte man weder dementieren noch bestätigen. Die Fälle seien jedoch schnell aufgeklärt und konsequent geahndet worden. Insofern könne nicht Rede davon sein, dass Missstände jahrelang hingenommen worden seien.

Auch der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, erkennt beim Verfassungsschutz kein spezielles Rassismusproblem. Kolat, der sonst selten mit Kritik an dem Nachrichtendienst spart, sagte der “Welt”: “Es gibt vermutlich in jeder Behörde Menschen, die rassistisch orientiert sind.”

Er warnt die Sicherheitsbehörden allerdings davor, stigmatisierende Begriffe wie beispielsweise “Türken-Mafia” zu verwenden. Ein solches Denken in Schubladen würde den Blick von Ermitteln verengen. Dies müsse eine Lehre aus dem Versagen beim Aufklären der NSU-Mordserie sein. Dem Verfassungsschutz wirft Kolat zudem vor, er sei “in den Führungsebenen eine rein deutsche Institution”. Auf den unteren Ebenen gibt es beim Verfassungsschutz allerdings etliche Beschäftigte mit einem Migrationshintergrund.

  1. #1 von Fazit am 23/03/2013 - 14:17

    Fazit: Wir brauchen den verfassungsschutzrechtlich erforderlichen Quoten-Moslem – und alles ist gut.

  2. #2 von Sanngetall am 23/03/2013 - 14:27

    @ Fazit: Der dann aber mit den verdächitgen Salafisten, Moscheen etc. Kontakt hält und alle Internas brav weiterleitet und verrät. Den wem deren Loyalität gehört dürfte wohl klar sein.

  3. #3 von Peter Pan am 23/03/2013 - 14:54

    “Schon geringe Zweifel an der demokratischen Haltung eines Mitarbeiters können ein Grund dafür sein, diesen nicht mehr zu beschäftigen. Konsequenzen würden bereits bei geringen Verstößen oder fehlender Sensibilität für das Miteinander gezogen ..”

    Das kann sich aber wohl nur auf biodeutsche Christen beziehen. Einen solchen Maßstab an unsere muselmanischen Bereicherer anzulegen wäre ja wohl völlig Nazie.

  4. #4 von Harald am 23/03/2013 - 15:12

    „Die nun veröffentlichten Äußerungen erwecken den Eindruck hin, dass an dieser Behauptung womöglich wirklich etwas dran ist.“

    „Allerdings sieht es nach derzeitigem Stand nicht so aus, als ob rassistische Ausfälle besonders charakteristisch für den Inlandsnachrichtendienst wären.“

    Zwischen diesen Zeilen steht als lokaler Überbegriff in dem Artikel der „WELT”:

    „Für Rassismus gibt es bei uns keinen Platz“

    Realsatire an

    Was bedeutet das?
    Soll den Islam lebenden Muslimen der Zugang versagt sein?

    Das wäre rassistisch.

    Realsatire aus

  5. #5 von Q am 24/03/2013 - 12:29

    Da sind die Amerikaner bereits weiter. Chef der CIA ist seit dem 8. März 2013 John O. Brennan.

    Ein umstrittener Ex-FBI-Mitarbeiter äußerte den Verdacht, Brennan sei in den 1990er-Jahren in Saudi-Arabien zum Islam konvertiert, und seine Nominierung sei von der Moslem-Bruderschaft unterstützt worden. Interessanterweise ist in der englischsprachigen Wikipedia der Eintrag Religion: Islam mittlerweile verschwunden.

    Ob Brennan nun tatsächlich Moslem ist oder nicht, folgender Ausschnitt seiner Rede, die er am 13. Februar 2010 im ‘Islamischen Zentrum’ der Universität von New York hielt, zeigt seine Sympathien für den Islam:

    Obama’s CIA Nominee John Brennan: Islam “helped to shape my worldview”

    … aber mehr als 3 Jahrzehnte lang hatte ich auch das außerordentliche Glück, die Welt zu bereisen, sowie als Teil dieser Erfahrung, die Güte und die Schönheit des Islam kennenzulernen.

    In den 1970er Jahren verbrachte ich als Student einen Sommer damit, durch Indonesien zu reisen, wobei ich die wunderschöne Landschaft, die Kultur und die Menschen von Java und Bali auf mich wirken ließ.

    Trotz meiner langen Haare, meines Ohrrings und meines offensichtlich amerikanischen Aussehens wurde ich überall im Land in einer Weise willkommen geheißen, die ein Abbild der fantastischen Wärme islamischer Kulturen und Gesellschaften ist.

    Wie der Präsident [Obama] während seiner Kindheit in Jakarta kam auch ich dazu, den Islam nicht so zu sehen, wie er oft falsch dargestellt wird, sondern als das, was er ist, wie er täglich weltweit von mehr als einer Milliarde Muslime praktiziert wird. Ein Glaube des Friedens, der Toleranz und einer großen Vielfalt [great diversity].

    Und wenn Sie mir gestatten, Arabisch zu sprechen: nach der Zeit in Indonesien reiste ich nach Ägypten und studierte dort Arabisch an der Amerikanischen Universität in Kairo.

    Und dies war in den Jahren 1975 und 1976. Und ich reiste nach Jordanien, Palästina, Jerusalem und Tunis. Und nach der Zeit in Ägypten lebte ich 6 Jahre lang im Nahen Osten. Aber jetzt bin ich alt.

    Ich war ein Student und auch jünger, als ich Arabisch studierte, aber jetzt habe ich das meiste der Sprache vergessen. Die Zunge ist leider faul. Aber vielleicht werde ich, Inschallah (so Allah will), in Zukunft ein zweites Mal (wieder) Arabisch studieren, Inschallah.

    [Brennan spricht wieder englisch:]

    Jetzt erzählen Sie bitte nicht denen, die nicht Arabisch sprechen, was ich gerade sagte. Ok?

    Aber in den 1970er Jahren verbrachte ich meine Zeit als Student an der Amerikanischen Universität in Kairo, und die Zeit, welche ich mit Mitstudenten aus Ägypten, aus Jordanien, aus Palästina und der ganzen Welt verbrachte, lehrte mich daß, was auch immer unsere Unterschiede bei der Nationalität, der Rasse, der Religion oder der Sprache sind, es bestimmte angestrebte Ziele [aspirations] gibt, welche uns allen gemeinsam sind:

    – eine Ausbildung zu erhalten,

    – unsere Familien zu versorgen

    – unseren Glauben frei zu praktizieren

    – in Frieden und in Sicherheit zu leben.

    Und während einer 25-jährigen Berufslaufbahn in der Regierung genoß ich das Vorrecht, in Positionen im Nahen Osten als politischer Beamter des Außenministeriums sowie als Leiter der CIA-Niederlassung in Saudi-Arabien zu dienen.

    In Saudi-Arabien sah ich, wie unsere saudischen Partner ihre Pflicht als Hüter der beiden heiligen Moscheen in Mekka und Medina erfüllten.

    Ich staunte über die Erhabenheit der Haddsch und die Hingabe derer, die ihre Pflicht als Muslime erfüllten, indem sie diese Pilgerreise absolvierten.

    Und bei allen meinen Reisen ist die Stadt, die ich am meisten liebgewonnen habe, Al-Quds (Jerusalem), wo drei große Religionen zusammen kommen.

    So viel Aufmerksamkeit wird den Sektoren in dieser wunderbaren Stadt erwiesen.

    Interessant ist, daß Brennan auch noch im englisch gehaltenen Teil seiner Rede Jerusalem zusätzlich mit dem von Moslems oft benutzten Ausdruck ‘Al- Quds’ bezeichnet.

    ***

    “Next CIA Dir Covert Muslim” states Former FBI CT Agent (Short Edit)

    ***

    Islam ‘Helped to Shape’ CIA Nominee John Brennan’s World View

    http :// cnsnews . com/news/article/islam-helped-shape-cia-nominee-john-brennan-s-world-view

    Zu diesem nicht ganz unwichtigen Thema ist bei Robert Spencer’s Jihad Watch erstaunlicherweise kein Kommentar zu sehen:

    Former FBI agent says John Brennan converted to Islam in Saudi Arabia in the 1990s

    http :// www . jihadwatch . org/2013/02/former-fbi-agent-says-john-brennan-converted-to-islam-in-saudi-arabia-in-the-1990s.html

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 268 Followern an