Explosion an israelischer Grenze

Es gibt Sachen, die gibt es nicht. Zum Beispiel Waffen und Munition im Südlibanon, der doch, um genau diese fernzuhalten, seit dem Ende des Libanonkrieges 2006 von UN-Truppen überwacht wird. genau dies war der Deal, mit dem man Israel damals einen Frieden aufgeschwätzt hat, der keiner werden sollte. Eine riesige Explosion bringt jetzt ans Licht, dass die Araber sich offenbar wenig um vereinbarungen und UN-Aufpasser scheren.

Radio Stimme Russlands meldet:

UN-Friedenstruppen, die in Südlibanon stationiert sind, klären die Ursache einer mächtigen Explosion an der Grenze zu Israel. Die Explosion ereignete sich am frühen Morgen des 17. Dezember nahe Tair Harfa.

Libanesischen Medienberichten zufolge sei die Ursache der Explosion unbekannt, CNN berichtet jedoch, es sei ein Waffenbunker der islamistischen Gruppierung Hisbollah explodiert.

Libanesische Sicherheitsdienste sperrten den Vorfallort ab.

  1. #1 von Harald am 20/12/2012 - 15:01

    „Es gibt Sachen, die gibt es nicht.“
    …wie eine Perlenschnur.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 20/12/2012 - 15:09

    WAS sagt denn die UNO zu dem Vorfall???

    Wahrscheinlich liegt es wieder an Israel! :mrgreen:

    “UN-Friedenstruppen, die in Südlibanon stationiert sind, klären die Ursache einer mächtigen Explosion an der Grenze zu Israel. Die Explosion ereignete sich am frühen Morgen des 17. Dezember nahe Tair Harfa.”

    Was sind denn das für Penner bei den UN-Friedenstauben???

    ISRAEL…..verlasse Dich auf die UN….und Du bist VERLASSEN!!!

    Aber wenn es um Vorschriften für Israel geht, dann ist die UN topp!!! :evil:

    Guckst Du hier:

    Mittwoch, 19.12.2012:

    Die übliche UNO-Einseitigkeit: Gleich 9 Resolutionen wurden von der UNO-Vollversammlung am 18. Dezember verabschiedet. ALLE richteten sich gegen Israel, beschäftigten sich mit angeblichen Rechten der „Palästinenser“ und dem Golan. Zum Assad-Massaker an den Arabern im Flüchtlingslager in Damaskus hatten die hochehrenwerten Vertreter der Weltgemeinschaft nichts zu sagen.
    Mustafa Barghouti vom PA-„Parlament“ schäumt: Die israelischen Baupläne innerhalb jüdischer Gemeinden in Judäa und Samaria seien eine Kriegserklärung, giftet er und fordert „Volkswiderstand“ (also Terror). Der „moderate“ Araber vergisst offenbar, dass der Bruch sämtlicher Verträge mit Israel durch die PA – nicht zuletzt der Antrag bei der UNO – schon längst eine Kriegserklärung in der umgekehrten Richtung darstellt. Mal ganz abgesehen von der arabischen Hetze gegen den jüdischen Staat.
    Jeffrey Feltman, Generalsekretär des UNO-Komitees für politische Angelegenheiten, drängte Israel vor dem Sicherheitsrat sich den internationalen Aufrufen zur Einstellung der Projekte zu fügen.

    http://haolam.de/artikel_11552.html

    Diese Scheinheiligkeit der UNO, kotzt mich an!!!

  3. #3 von mike hammer am 20/12/2012 - 15:10

    gabs gegeilltes muesli?
    ich dachte muesli
    gehoert in die
    milch oder
    ins jogurt.
    :roll:
    in der IAF macht man sich zunehmend sorgen um die versuche der hisbolla an
    drohnen zu kommen und faellt assad
    steht die alkaida an israels grenze.
    es wird wohl krieg geben.
    wie immer!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 20/12/2012 - 15:40

    Fatah-Party in Gaza gesichert

    Zwar barmt die “Regierung” in Ramallah, sie habe gar kein Geld, doch zu scheitern drohten die Feierlichkeiten, die der strategische Partner der deutschen Sozialdemokratie zum Jahreswechsel in Gaza plant, zuletzt nicht an fehlendem Geld, sondern am Einspruch der dortigen “Regierungspartei” Hamas.

    Das schöne Logo war schon fertig, das die gemeinsamen Ziele von Sigmar Gabriel, Abu Mazen und Khaled Meshaal auf schier einzigartige Weise versinnbildlichte, der Termin festgelegt, doch dann kam nicht die erhoffte schriftliche Erlaubnis an in Ramallah, sondern, nun, dies:

    “The Hamas government in Gaza has refused a request to hold Fatah’s 48th anniversary celebrations in Gaza City’s al-Katiba Square, a Fatah spokesman said Monday.”

    Nun hätte “unser Partner”, so beschreibt der deutsche Minister Dirk Niebel die “Regierung” in Ramallah, die günstige Gelegenheit nutzen können, sich von der Hamas zu distanzieren und durch eine Absage der Party wenigstens etwas Geld zu sparen. Doch von Genozidaufrufen gegen Juden begleitete Feiern sind ein Menschenrecht, jedenfalls in “Palästina”.

    Und so beschwerte sich die Fatah erst einmal lautstark: “‘Al-Katiba square is the only square in Gaza suitable for a big event with a large number of people, and it’s the main square for national celebrations,’ Abu Aita said, noting that Hamas and Islamic Jihad held rallies there.” Und irgendwie will man bei der Fatah ja schon so sein und feiern wie Hamas und Islamic Jihad.

    Die Argumentation überzeugte in Gaza, das dortige “Innenministerium” signalisierte seine Zustimmung. “Islam Shahwan said government authorities would contact Fatah members to coordinate arrangements for the festival, adding that Hamas would permit the celebrations ‘to promote the atmosphere of unity.’”

    Und so können sie nun weitergehen, die Vorbereitungen für die größte Party, die die Fatah in “Palästina” für angeblich nicht vorhandenes Geld organisieren kann. “Fatah sent invitations to officials in Hamas, Islamic Jihad, and other factions to participate in the celebrations, [Nabil Shaath] said”, der Party-Verantwortliche in Ramallah.

    Andrea Nahles allerdings wartet noch auf das Einladungsschreiben. Dabei hat die Generalsekretärin ihrer SPD doch schon damit begonnen, eine große Rede zu formulieren, mit der sie ihrem strategischen Partner zum Geburtstag gratulieren und die gemeinsamen Werte betonen möchte. Hoffentlich hat man sie in Ramallah nicht vergessen.

    http://haolam.de/artikel_11554.html

    Na, da bin ich aber froh…. dann kann die Party ja steigen! :mrgreen:

  5. #5 von Heimchen am Herd am 20/12/2012 - 15:46

    Also….das wird bestimmt eine Bomben-Party…. :mrgreen:

  6. #6 von Heimchen am Herd am 20/12/2012 - 16:21

    UN-Sicherheitsrat düpiert USA mit Israel-Erklärungen
    Die USA haben eine formelle Verurteilung der israelischen Siedlungspolitik verhindert. Über das offensichtlich abgestimmte Vorgehen der Staaten, darunter Deutschland, sind US-Diplomaten verärgert.

    Von den 15 Mitgliedsstaaten des UN-Sicherheitsrats haben außer den USA am Mittwoch alle von Israel einen Verzicht auf den Bau weiterer Siedlungen in den palästinensischen Gebieten verlangt. US-Diplomaten verhinderten in dem Gremium eine formelle Verurteilung der israelischen Siedlungspolitik, indem sie mit einem Veto drohten.

    Im Anschluss an die Beratungen veröffentlichten allerdings alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrats mit Ausnahme der USA mehrere Stellungnahmen, in denen der israelische Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten scharf kritisiert wurde.

    Die USA zeigten sich verärgert über das offensichtlich abgestimmte Vorgehen der 14 anderen Staaten.

    Mehrere getrennte Stellungnahmen

    Die vier europäischen Mitglieder Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Portugal erklärten, Israels Ankündigung unterwandere das Vertrauen in seine Bereitschaft, eine Lösung über Verhandlungen mit den Palästinensern zu erreichen. Die Vetomächte Russland und China äußerten sich in zwei getrennten Stellungnahmen ähnlich kritisch.

    Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin erklärte, wenn Israel einlenke, könnte die Krise geschlichtet werden. Er rief dazu auf, eine Dringlichkeitssitzung des sogenannten Nahost-Quartetts aus UN, Europäischer Union, USA und Russland einzuberufen, um zu versuchen, die seit September 2010 ausgesetzten israelisch-palästinensischen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen.

    Die acht Mitglieder aus der Gruppe der blockfreien Staaten, darunter Kolumbien, Indien und Pakistan, zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung tief besorgt über die “anhaltenden illegalen Siedlungsaktivitäten Israels” und sprachen von einem Bruch des Völkerrechts.

    Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte Israel auf, den “gefährlichen Weg” nicht fortzusetzen. Die Aktivitäten seien eine extreme Bedrohung für die Bemühungen um einen lebensfähigen palästinensischen Staat. “Lassen Sie uns den Friedensprozess wieder auf die Spur bringen, bevor es zu spät ist”, sagte Ban. Sein Stellvertreter Jeffrey Feltman nannte die jüngsten Baupläne einen “beinahe tödlichen Schlag” für eine friedliche Beilegung des Konflikts.

    USA seien “tief enttäuscht”

    Das Außenministerium in Washington erklärte später, die USA seien von dem Vorgehen der anderen Staaten im UN-Sicherheitsrat “tief enttäuscht”. Durch den Schritt werde eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt gefährdet.

    Der israelische UN-Botschafter Ron Prosor machte zuvor geltend, dass Jahre vergehen könnten, bis seine Regierung dem Beginn der tatsächlichen Bauarbeiten zustimme. Er fügte hinzu, dass die Siedlungen nicht das Haupthindernis für den Frieden seien, und forderte die Palästinenser auf, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

    Israel hatte nach einer Aufwertung der Palästinenser-Gebiete durch die UN-Generalversammlung im vergangenen Monat erklärt, man werde den umstrittenen Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten beschleunigen.

    Trotz der internationalen Kritik bekräftigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch noch einmal die Baupläne für Jerusalem.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article112139098/UN-Sicherheitsrat-duepiert-USA-mit-Israel-Erklaerungen.html

    Tja….. wer solche “Freunde” hat,….braucht keine Feinde mehr! :mrgreen:

  7. #7 von Heimchen am Herd am 20/12/2012 - 16:29

    Warum Israel in E-1 bauen muss
    18. Dezember 2012 um 14:26 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Israel | Hinterlasse einen Kommentar
    Schlagwörter: Friedensbemühungen, Judäa+Samaria
    Evelyn Gordon, Commentary Magazine, 13. Dezember 2012

    Gestern erhob ich Widerspruch gegen die Union for Reform Judaism, weil diese die geplante israelische Bautätigkeit in der E-1-Region in der Westbank verurteilte. Viele linke amerikanische Juden würden zweifelsohne antworten, dass sie nichts dagegen hätten, wenn E-1 unter einer israelisch-palästinensischen Vereinbarung israelisch bleibt; sie sind nur dagegen dort zu bauen, bevor es ein solches Abkommen gibt. Das ist immerhin das, was Ehud Olmert letzte Woche sagte, als er gefragt wurde, wie er die Regierung Netanyahu für etwas verurteilen könne, das er selbst als Premierminister unterstützte.

    Unglücklicherweise hintergeht diese Antwort ein ernsthaftes Verständnis dessen wie der „Friedensprozess“ tatsächlich funktioniert. Zuerst, wie ich gestern vermerkte, wird darauf bestanden, dass israelische Bautätigkeit selbst in Gebieten, die jede vorgeschlagene Vereinbarung Israel zugeschrieben hat, ein „Friedenshindernis“ ist, was nur die palästinensisch Unnachgiebigkeit stärkte, indem es ihre Fantasien füttert, die Welt werde eines Tages Israel dazu zwingen sich auf die Linien von 1967 zurückzuziehen. Gleichermaßen wichtig ist aber, dass in einer Welt, in der israelische Sicherheitsbedenken regelmäßig als unwichtig abgetan werden, Bautätigkeit sich als einzige effektive Maßnahme erwiesen haben, dass Israel Gebiete behält, die es als für seine Sicherheit unverzichtbar erachtet.

    Theoretisch sollte der Bau nicht notwendig sein, um Israels Anspruch abzustecken, denn die Welt hat ihn bereits anerkannt: Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats – die weiterhin das offiziell das Dokument ist, das den Friedensprozess definiert – erkennt ausdrücklich Israels Recht an „sichere“ Grenzen zu bekommen, indem es einiges des 1967 eroberten Gebietes behält, denn, so erklärte der damalige US-Botschafter bei der UNO, Arthur Goldberg: „Israels vorherige Grenzen haben sich als deutlich unsicher erwiesen.“

    Doch in der Praxis sind die einzigen Teile der Westbank, die folgende Friedenspläne als bei Israel verbleibend ins Auge gefasst haben, diejenigen gewesen, wo es einfach zu viele Juden gab, als dass man sie leicht dort wegschaffen könnte. Der frühere Präsident George W. Bush formulierte das 2004 in seinem Brief an den damaligen Premierminister Ariel Sharon so: „Angesichts der neuen Realitäten vor Ort, einschließlich der bereits bestehenden großen israelischen Bevölkerungszentren, ist es unrealistisch zu erwarten, dass das Ergebnis der Endstatus-Verhandlungen eine volle und komplette Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien von 1949 ergibt und alle früheren Bemühungen eine Zweistaaten-Lösung zu verhandeln sind zu derselben Schlussfolgerung gekommen.“

    Im Gegensatz dazu hat die Welt allgemein israelische Forderungen kaum besiedelte Gebiete zu behalten abgelehnt, selbst wenn sie für Sicherheit ebenso unerlässlich sind. Zum Beispiel haben alle israelischen Regierungen die militärische Kontrolle über das Jordantal als unerlässlich für die Sicherheit erachtet, doch selbst Washington hatte diese Forderung nicht gestützt. Und die Europäische Union ist viel schlimmer: Sie betrachtet die gesamte Westbank offiziell als besetztes palästinensisches Gebiet, auf das Israel keinerlei Anspruch welcher Art auch immer hat, außer die Palästinenser gestatten es.

    Aus diesem Grund hätte Israel längst in E-1 gebaut haben sollen – einem Gebiet, das jeder israelische Premierminister als unverzichtbar für die Sicherheit erachtet hat – statt es auf Drängen der aufeinander folgenden US-Administrationen leer stehen zu lassen. Das Thema erhielt jetzt neue Dringlichkeit, nachdem die UNO letzten Monat mit überwältigender Mehrheit einen Palästinenserstaat „auf dem seit 1967 besetzten palästinensischen Gebiet“ anerkannten. Da praktisch die gesamte Welt gerade erklärte, dass Israel kein Recht an irgendeinem Teil der Westbank habe, ist es für Israel unerlässlich geworden, seinen Anspruch über das einzige Mittel zu stärken, das sich je als effektiv erwiesen hat: zu bauen.

    Jetzt ist die Frage, ob Israel das auch tun wird oder ob seine Regierung einmal mehr die langfristigen Sicherheitsinteressen auf dem Altar der globalen Opposition opfern wird.

    http://heplev.wordpress.com/2012/12/18/warum-israel-in-e-1-bauen-muss/

    So… damit hier auch mal beide Seiten zu Wort kommen! :wink:

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