Indymedia bremst Springers Welt

Das von den Behörden der USA auf Platz 10 der FBI Terror Watchlist geführte linksextreme Stasiportal Indymedia dient linken Journalisten immer häufiger als Quelle für illegal und unter Bruch der informativen Selbstbestimmung der Bürger gewonnene Informationen. Oft ist es nicht möglich, Angaben von der auf Diffamierung und Bedrohung Andersdenkender spezialisierten Hassseite mit seriösen Mitteln zu verifizieren. Umso erschreckender ist es, wenn die Springerzeitung WELT im “Kampf gegen Rechts” im Fall Drygalla soweit vorprescht, dass sogar die Linksextremisten bremsen und die Qualitätsjournalisten zu einem Mindestmaß journalistischer Seriosität ermahnen.

Indymedia korrigiert seine Infokunden:

Mehrere Journalisten fragten am Samstag bei uns an, ob wir etwas von einer Teilnahme Drygallas an einer Kundgebung im Jahre 2009 im Malchow wüssten. Wir waren zunächst überrascht, denn wenn uns solche Informationen vorgelegen hätten, wären sie natürlich schon längst publiziert gewesen. Tatsächlich kursierten in einigen Foren entsprechende Links zu einem Bild der ‘Nationalen Sozialisten Rostock’. Die Welt hatten in zwei Artikeln behauptet über entsprechendes Material zu verfügen, welches die Ruderin auf einer Kundgebung zeigen würde.

Das Foto war uns natürlich bereits bekannt. Und umso überraschter waren wir, dass es Nadja Drygalla zeigen sollte. Bisher wurde der Person ein anderer Name zugeordnet. Nachdem wir weitere Meinungen eingeholt haben, wurden wir uns immer sicherer. Sie ist es aller Wahrscheinlichkeit nicht.Obwohl niemand aus der Redaktion der Welt bisher mit uns Kontakt aufgenommen hatte, entschlossen wir uns mit dem Betreff: ‘Eventuelle Falschmeldung bzgl. Drygalla bei Demo in Malchow’ eine Email an die Welt zu schicken. Wir wiesen darauf hin, dass, sofern sie sich auf oben angesprochene Bild beziehen, wir nicht davon ausgehen, dass es Drygalla zeigt. Auch einen Tag später gab es bisher gab keine Reaktion. Stattdessen findet sich das Bild heute in der ‘Welt am Sonntag’ und trägt die Bildunterschrift ‘ […] Ist Nadja Drygalla die blonde Frau mit dem weißen Pullover rechts?’

Während wir also mit einiger Gewissheit sagen können, dass die Meldung der Welt eine Ente ist, sind wir uns mit Blick auf den angeblichen Szeneausstieg von Michael Fischer erheblich unsicherer.

Nicht einmal die “Naziaktivitäten” des Freundes der wegen einer Liebesbeziehung vernichteten Sportlerin sind der nach der Wende privatisierten Stasi also mit Sicherheit bekannt. Was sind die Deutschen doch auch nach zwei Diktaturen noch für ein widerwärtiges Volk von Spitzeln, Denunzianten und Verleumdern.

  1. #1 von Gudrun Eussner am 06/08/2012 - 19:27

    Man sollte sich einmal die Journalisten vornehmen, die heute so eifrig gegen Rechts denunzieren. Man darf ja Menschen vorführen und vernichten, das machen sie in grenzenloser Selbstherrlichkeit auch. Also: Je mehr die heute aufrecht gegen Adolf Hitler und sein vermeintlich noch wirkendes Personal à la Fischer/Drygalla kämpfen, desto sicherer kann man sein, daß Vater und/oder Großvater im Dritten Reich für Adolf Hitler gekämpft haben. Da sie sich nicht von den Methoden lösen können, machen sie es wie ihre Vorfahren. Ein Muster für diese Art war Bernward Vesper, Sohn des Nazi-Barden Will Vesper.

    In Frankreich begegnet man solchen ebenfalls, die Kinder und Enkel der Kollaborateure sind heute diejenigen, die Deutschland und die Deutschen am meisten hassen, die Jahr für Jahr mit großer Inbrunst den Sieg über Deutschland, also nicht etwa über Nazi-Deutschland, feiern.

    Die großzügigste Aufnahme habe ich hier in Frankreich bei Familien von Widerstandskämpfern gefunden, einer war im KL Neuengamme und mußte dann gegen Ende des WKII in Bremen die Trümmer von den Schienen räumen, während von oben die Bomben fielen. Von ihm habe ich bis heute kein schlechtes Wort über Nachkriegsdeutschland gehört. :mrgreen:

  2. #2 von Heimchen am Herd am 06/08/2012 - 19:33

    Deutschlands erste Autobahn hat nichts mit Hitler zu tun :wink:

    Die Legende hält sich hartnäckig und besagt, dass Adolf Hitler die erste deutsche Autobahn gebaut hat. In Wahrheit ist ein ganz anderer für die “Straße der Zukunft” verantwortlich.

    Viele Innovationen kommen zuerst unscheinbar und klein daher. “So werden die Straßen der Zukunft aussehen”, verkündet Kölns Oberbürgermeister, und hörbar klingt Stolz in diesem Satz mit. Die Zukunft ist eine fast 20 Kilometer lange, ganz neuartige Fahrbahn von Köln nach Bonn, die das Stadtoberhaupt an jenem 6. August 1932 eröffnet: vierspurig, schnurgerade und kreuzungsfrei – die erste deutsche Autobahn. Der Name des begeisterten Bürgermeisters: Konrad Adenauer.

    Bis heute wird der Autobahnbau in Deutschland häufig mit dem Namen Hitler in Verbindung gebracht. Doch das Bild von den “Straßen des Führers” ist eine Legende. Erste Überlegungen für getrennte, mehrstreifige Fahrbahnen, die nur Autos vorbehalten sind, beginnen viel früher. Grund ist eine rasante Entwicklung des Verkehrs in den 20er-Jahren – mit all den Folgen, die verstopfte Straßen so mit sich bringen. In den verwinkelten Ortschaften kommt es zu Staus, gestresste Fahrer schlängeln sich immer rücksichtsloser an Fuhrwerken wie Fußgängern vorbei, Raser überschätzen sich mit ihren immer schneller werdenden Fahrzeugen. So werden 1929 bereits 5867 Verkehrstote auf deutschen Straßen gezählt.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108496202/Deutschlands-erste-Autobahn-hat-nichts-mit-Hitler-zu-tun.html

    Alles Autobahn, oder was? :mrgreen:

  3. #3 von kongomüller am 06/08/2012 - 19:35

    bester spon-beitrag des tages:

    ex-leibwächter von osama bin laden lebt unbehelligt in deutschland. natürlich in nrw(bochum) und darf nicht nach tunesien abgeschoben werden, weil für tunesien, wo zigtausende deutsche unbehelligt urlaub machen, ein abschiebestopp gilt.
    wie geil ist das denn???

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ex-leibwaechter-von-bin-laden-lebt-unbehelligt-in-bochum-a-848561.html

  4. #4 von Nächstenliebe am 06/08/2012 - 23:33

    Es geht zu wie in Taka-Tuka, wenn WELT im Kampf gegen Rechts komplett ausflippt und die Indymedia-Mafia sich von Springer links überholt sieht und zur Mäßigung aufruft. :razz:

    Nadja Drygalla ist Leistungssportlerin mit 69 kg. bei 1,76 m.; Die Dame auf dem Welt-Foto ist kleiner und adipös. Das müsste eigentlich auch dem Dümmsten bei WELT auffallen.

    Indymedia ist hier seriöser ist als diese Scheiß-Denunzianten-WELT.

  5. #5 von Gudrun Eussner am 07/08/2012 - 01:52

    Die Springerpresse ist völlig von der Leine, in BILD wird Nadja Drygalla vorgestellt wie eine Kriminelle, mit der man noch einmal gnädig ist: Freitag fordert zweite Chance für Drygalla . Die deutschen Medien kann man in der Pfeife roochen.

    Wer hätte es gedacht, daß der alte Slogan aus der Mottenkiste geholt werden muß:

    HAUT DEM SPRINGER AUF DIE FINGER ! :mrgreen:

  6. #6 von Gudrun Eussner am 07/08/2012 - 02:00

    Ergänzung: Den Spruch hat die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag Dagmar Freitag getätigt, meine Kritik geht dahin, daß diese Sozialdemokratin nicht von ihrem Interviewpartner darauf hingewiesen wurde, daß ein unbescholtener Mensch keine zweite Chance benötigt, sondern Schutz vor Ausspionieren und Denunziantentum. Unseren Politikern sind sämtliche Werte der Demokratie abhanden gekommen. Wer ist eine Dagmar Freitag, voller Gnaden für Nadja Drygalla eine zweite Chance zu fordern? Diese Elite setzt sich selbst an die Stelle von Gesetz und Recht. Mir wird angst&bange. :mrgreen:

  7. #7 von Martin Schrödl am 07/08/2012 - 16:26

    Frau Freitag, das war’s. Sie haben sich endgültig disqualifiziert. :mrgreen:

  1. Wie Sozialisten Medaillen gewinnen « quotenqueen
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