“Nazigegner” pro Salafisten

Wieso die WELT gewaltbereite Linksextremisten “Nazigegner” nennt ist ebenso rätselhaft wie der Grund, warum ausgerechnet diese sogenannte  ”Salafisten”, also Mohammedaner, auf die jede Definition von “Nazi” und Rechtsextremismus zutrifft, vor öffentlicher Kritik schützen zu müssen glauben. Weitere Fragen: Waren hunderte Fotos, die Journalisten bei solchen Anlässen mache, so schlecht, dass man für den Bericht auf ein manipulatives Archivbild von Springerstiefeln mit weißen Schnürsenkeln zurückgreifen musste? Und steht ein Einsatzleiter der Polizei noch auf dem Boden der Verfassung, wenn er sich rühmt, vor Ort das Zeigen von Mohammedkarikaturen unterbunden zu haben, nachdem  im NRW-Wahlkampf zehnmal in Folge von Gerichten gegenüber Innenminister Jäger für das Recht der Kunstfreiheit entschieden wurde?

Ein Bericht der WELT wirft viele Fragen auf:

Gegendemonstranten haben am Samstag in Frankfurt am Main eine Anti-Salafisten-Kundgebung der Republikanischen Jugend gestört. Im Ortsteil Ginnheim hatten sich die Rechtspopulisten vor der Falah-Moschee versammelt, um unter dem Motto “Hasta la Vista, Salafista” die “Islamisierung Deutschlands” anzuprangern. Auf der Kundgebung traten auch Redner der rechtsextremen Pro NRW und der “German Defense League” auf. Die Polizei verhinderte, dass Mohammed-Karikaturen gezeigt wurden.

Bei Aktionen von Pro NRW war es vor einigen Monaten zu Zusammenstößen mit islamistischen Gruppen gekommen. Das Frankfurter Ordnungsamt hatte den rechten Protest nur in einer Seitenstraße neben der Falah-Moschee genehmigt, dem Aufruf der “Rep-Jugend” folgten am Samstagnachmittag kaum 40 Menschen. Redner auf der Kundgebung nannten die radikal-konservativen Salafisten “Frontkämpfer des Islams”. Aufgerufen zum Gegenprotest, dem sich rund 80 Demonstranten anschlossen, hatte die Frankfurter Anti-Nazi-Koordination und der Grünen-Stadtverband.

Polizisten trennten beide Seiten. Bei bundesweiten Razzien gegen Islamisten war die Ginnheimer Falah-Moschee vor zehn Tagen von Ermittlern durchsucht worden. In der kleinen Andachtsstätte beten morgens auch Gläubige der Frankfurter Moslemgemeinde Dawa (“Mission”). Er wisse nicht, ob sich im Falah-Haus auch Salafisten versammeln, sagte ein Dawa-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd. Am Samstag blieb die Moschee unbesucht. “Wir sind nicht kriminell”, heißt es auf der Dawa-Homepage. Mit dem Zusatz: “Jedenfalls nicht im Allgemeinen.”

Die Veranstaltung blieb friedlich. Wegen Mitführens eines Böllers erteilte die Polizei einem Gegendemonstranten einen Platzverweis. Den Versuch der Rechtsextremisten, Mohammed-Karikaturen zu zeigen, unterbanden die Beamten. Polizeidirektor Stefan Kaaden, Einsatzleiter in Ginnheim, sagte dazu: “Ich habe denen gesagt, das mit den Karikaturen wäre kein guter Einfall.”

Was die Qualitätsjournalisten der WELT ihren Lesern nicht zeigen wollen, erfahren interessierte Bürger immer öfter bei kritischen Blogs. So sah die Veranstaltung tatsächlich aus – aber wo sind die Springerstiefel, die die WELT gesehen haben will?

  1. #1 von Bürger der verfassungsfreien Zone D plus EU am 24/06/2012 - 18:19

    Die Journalisten der Welt sind wohl auch von dem Virus befallen, der das “Nazi-Tourette-Syndrom” auslöst. Dabei kommt es zu Hirnleistungsstörungen und verbunden damit zu Halluzinationen, das wäre eine mögliche Erklärung für diese Berichte.

  2. #2 von gw am 24/06/2012 - 18:38

    Auffallend viele junge Leute. Früher waren Pro Veranstaltungen meist etwas überaltert. Da hat sich was getan.

  3. #3 von karl am 24/06/2012 - 19:23

    Nicht zu vergessen das Nazis nach dem Krieg den Muslimbrüdern geholfen haben hier ihr Netzwerk zu spannen.Das sollte man bei Demos auch immer erwähnen!

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