Ein kritischer Artikel im FOCUS? Das hatte uns bereits gestern gewundert. Und richtig: Der Beitrag wurde nach Veröffentlichung nochmal überarbeitet. Unser aufmerksamer Leser D. hat bemerkt, wo die Redaktion den Rotstift angesetzt hat – und das Original gesichert.
Und so unterscheidet sich der jetzt öffentliche Text…
Dort steht jetzt unter Punkt 12:
12. Was passiert im Fall eines Euro-Crashs?
Damit sollten sich die Bürger ernsthaft auseinandersetzen. Was passiert in der Realität, wenn der Euro zusammenbricht? Zunächst einmal gibt es kein Geld am Automaten. Der Warennachschub wird schlagartig gestoppt, weil der Lieferant kein Geld bekommt. Auch der Sozialstaat bricht von heute auf morgen zusammen, er muss seine Leistungen extrem zurückfahren. Was passiert dann? Hankels düsteres Bild: Jeder Wutstau entlädt sich irgendwann. Und dann stehen sich Linke und Rechte, Arme und Reiche, Inländer und Ausländer, religiöse und nicht religiöse Gruppen gegenüber. Im Wohlfahrtsstaat ließ sich die Wut mit finanziellen Zuwendungen abmildern.
… vom Original:
12. Was passiert im Fall eines Euro-Crashs?
Damit sollten sich die Bürger ernsthaft auseinandersetzen. Was passiert in der Realität, wenn der Euro zusammenbricht? Zunächst einmal gibt es kein Geld am Automaten. Der Warennachschub wird schlagartig gestoppt, weil der Lieferant kein Geld bekommt. Auch der Sozialstaat bricht von heute auf morgen zusammen, er muss seine Leistungen extrem zurückfahren. Was passiert dann? Hankels düsteres Bild: 120 Prozent der Kosovo-Albaner in Deutschland bekommen Hartz IV. 90 Prozent der Libanesen hierzulande beziehen Hartz IV, genau wie 47 Prozent der Afghanen. „Versuchen Sie sich einmal vorzustellen, wie jene Menschen, die heute von Hartz- IV-Leistungen leben und vor allem in der Kriminalstatistik auffallen, reagieren werden, wenn der Sozialstaat nach dem Euro-Crash zusammenbricht.“ Jeder Wutstau entlädt sich irgendwann. Und dann stehen sich Linke und Rechte, Arme und Reiche, Inländer und Ausländer, religiöse und nicht religiöse Gruppen gegenüber. Im Wohlfahrtsstaat ließ sich die Wut mit finanziellen Zuwendungen abmildern.
#1 von Bürger einer verfassungsfreien Zone am 23/06/2012 - 10:10
Das ist doch keine Zensur, dass ist doch eine Fehlerkorrektur.
Beim Lesen des Originalartikels sind mir vorgestern schon die 120% Albaner aufgefallen. Früher war ja mal bei 100% Schluss und Deutschland ein demokratisch freiheitlicher Rechtsstaat, habe ich mir da gedacht, aber inzwischen sind so viele Albaner in Deutschland, dass es doch wohl 120% sein können, denn den freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat gibt es ja auch nicht mehr.
#2 von quotenschreiber am 23/06/2012 - 11:23
Wir verstehen die Zahl so, dass manche doppelt kassieren oder aber mehr Empfänger gemeldet sind als offiziell hier leben.
#3 von Prozentrechnungsexperte am 23/06/2012 - 11:34
Zugegeben, es ist schon etwas eigenartig, wenn 120% der Kosovo-Albaner Hartz IV bekommen.
#4 von Berka am 23/06/2012 - 12:33
Bezog sich wohl hierauf:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/arbeitslosenzahlen/hartz-iv-hohe-qouten-bei-auslaendern-22083758.bild.html
#5 von Westgermane am 23/06/2012 - 12:36
Ich hoffe das Deutschland auch 120% gibt im Spiel gegen England oder Portugal
Mal ernsthaft, wenn es wirklich so gemeint war das einige doppelt kassieren hätte dieses so auch erklärt werden können in besagtem Artikel.
Ansonsten weiß ich auch nicht so recht was ich von dem Artikel halten soll.
Wenige Fakten, viele Mutmaßungen.
Dabei ist doch gerade der FOCUS für Fakten, Fakten, Fakten bekannt
#6 von Daddy am 23/06/2012 - 13:31
Die Fakten stimmen. Auch die 120%. Dieses wurde schon an anderen Stellen offenbart. Der Fehler war tatsächlich die nicht erfolgte Aufklärung der Zahlen. Bei den ermittelten Tätern handelte es sich um “Mehrfachtäter”. Übrigens auch ein Wort mit “Nachhaltigkeit”, da bei vielen ausländischen Mehrfachtätern eben einfach nur von Tätern geschrieben wird.
Die Feigheit des Focus ist in diesem Falle nicht die unterlassene Erklärung der Fakten, sondern die nachträgliche Reduzierung der Aussagen um diese Fakten.
#7 von Dr. Doornkaat am 23/06/2012 - 13:41
Tatsache ist, dass die meisten Deutschen überhaupt nicht wissen, dass hier ganze Völkerscharen von ihren Steuergroschen leben — und dass diese Völkerscharen das Recht haben, nach und nach ihre ganze Sippschaft nachzuholen.
#8 von Martin Schrödl am 23/06/2012 - 17:32
Die jetzt frisierte Fassung soll dem deutschen Normalo einfach einen tüchtigen Schreck einjagen, ihn aber auch von seiner absoluten Ohnmacht überzeugen. Version 1 dagegen nannte, wenn man zwischen den Zeilen liest, noch verklausuliert Lösungsansätze.
Diese Ansätze waren aber anscheinend nicht mit Frau Merkel abgesprochen, und das geht grad mal gar nicht.
#9 von herbert am 23/06/2012 - 22:25
Die Libanesen beziehen zwar fast alle Hartz4-sind aber groß im Autohandel tätig.Bei Bahrzahlung ist keine Kontrolle möglich wie jeder weiss…Andere natürlich auch-geht doch mal auf einen grossen Automarkt.Wer verkauft da am meisten?Natürlich alle Unfallfrei haha…da kaufen die Gutmenschen den grössten Schrott weil sie jeden scheiss glauben.