Schröder gegen Beck

Wenigstens Familienministerin Schröder hat noch wache Momente und “ätzt” dann gegen grüne Spinner, wie der FOCUS es zu nennen beliebt, wenn den Gutschwätzern mal Widerworte gegeben werden. Volker Beck möchte mit politischer Bildung den Salafisten den Islam austreiben. Schröder erinnert, dass gerade die GRÜNEN den Kampf gegen den Extremismus abgelehnt haben, um die Mitte der Gesellschaft und die dort halluzinierten Bedrohungen zu bekämpfen.

Der FOCUS berichtet:

Die CDU-Politikern hatte voriges Jahr das Programm „Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ vorgestellt. Die Grünen hatten damals den Bundestag aufgefordert, diesen Enwurf zugunsten eines neuen abzuschaffen. In dem entsprechenden Antrag der Grünen sollte es keine Fokussierung mehr auf den Kampf gegen den Islamismus geben – stattdessen „gegen Rechtsextremismus und weitere Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus, aber auch Sexismus und Homophobie.“ Die Vernachlässigung anderer Extremismusformen sahen die Grünen als „nicht begründbar“ an.

Die Salafisten hätten „insgeheim gelacht“
Jetzt ist die Auseinandersetzung um die Behandlung radikalislamischer Kräfte neu aufgeflammt: Grünen-Politiker Volker Beck hat mit seiner Haltung zu den Salafisten Schröder auf den Plan gerufen. Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ sagte die Familienministerin, es grenze an Ironie, „dass ausgerechnet der Grüne Volker Beck plötzlich fordert, mit politischer Bildungsarbeit in das islamistisch-salafistische Milieu einzudringen“. Kürzlich hätten die Grünen bei den Haushaltsberatungen immerhin noch die von ihr eingeführten Präventionsprogramme wegen des falschen politischen Signals abschaffen wollen. Schröder setzte nach: Sicherlich hätten die Salafisten „insgeheim gelacht, wie sehr sie von manchen Politikern unterschätzt werden.“
Schröder „schnallt´s nicht“
Volker Beck wies die Aufforderung der Ministerin nach einer Kurskorrektur der Grünen in der Frage der Bekämpfung extremistischer Tendenzen spöttisch zurück: „Kristina Schröder schnallt´s nicht.“ Die 34-Jährige gehe „von bösen Rändern links, rechts und islamistisch aus“, während die gesellschaftliche Mitte angeblich gut sei, sagte Beck gegenüber der „Süddeutschen Zeitung.“ Dabei gäbe es gerade dort diverse Formen von Menschenfeindlichkeit, wie Antisemitismus und Homophobie, die bekämpft werden müssten.

Immmerhin hat Beck damit die Katze aus dem sack gelassen. Ein denkwürdiges Zitat, dass sich aufzubewahren lohnt!

  1. #1 von Daddy am 18/05/2012 - 13:32

    Zitat.
    „Kristina Schröder schnallt´s nicht.“ Die 34-Jährige gehe „von bösen Rändern links, rechts und islamistisch aus“, während die gesellschaftliche Mitte angeblich gut sei, sagte Beck gegenüber der „Süddeutschen Zeitung.“ Dabei gäbe es gerade dort diverse Formen von Menschenfeindlichkeit, wie Antisemitismus und Homophobie, die bekämpft werden müssten.

    Es ist schon erstaunlich, das die Grünen alles bekämpfen wollen (müssen), was eine andere Meinung als die ihre vertritt. Mögen sie beim Salafismus mal richtig liegen, so liegt es doch in ihrer Natur, alles andere als sich selbst, als Feind zu betrachten.

  2. #2 von KDL am 18/05/2012 - 14:37

    Wenn ich das lese, was dieser schleimige Beck gegen die bügerliche Mitte wettert wird mir richtig übel. Das Perverse dabei ist, dass die Grünen gerade aus der bürgerlichen Mitte ihre meisten Stimmen erhalten. Aber ob da einer dieser Wähler aufwacht? Ich bezweifle es stark.

    Ansonsten ist Kristina Schröder die einige, aber auch wirklich einzige Person in der derzeitigen Bundesregierung, die noch Rückgrat hat.

  3. #3 von Harnisch am 18/05/2012 - 14:49

    Es wird Zeit dieses korrupte Pack zu entsorgen und vor ein demokratisches Tribunal zu stellen!!

  4. #4 von mike hammer am 18/05/2012 - 15:03

    #3 von Harnisch
    so wie tschauschesku?

  5. #5 von nola am 18/05/2012 - 15:27

    Zitat.
    „Kristina Schröder schnallt´s nicht.“ Die 34-Jährige gehe „von bösen Rändern links, rechts und islamistisch aus“, während die gesellschaftliche Mitte angeblich gut sei, sagte Beck gegenüber der „Süddeutschen Zeitung.“ Dabei gäbe es gerade dort diverse Formen von Menschenfeindlichkeit, wie Antisemitismus und Homophobie, die bekämpft werden müssten.

    —–

    Herr Beck, was erlauben Sie sich eigentlich?
    Die gesellschaftliche Mitte bezahlt Ihren Lebensunterhalt und finanziert Ihnen somit obendrein noch die unsäglichen Auftritte in Rußland sowie jegliches Bad in der Menge vor Ort für eine gewaltbereite Minderheit.

    Minderheit muß nicht perse gut sein. Sowie auch Schwul sein nicht perse zum besseren Menschen beiträgt, sondern das Vorbild, das man gibt. Solche Loser wie Sie sind kein Vorbild für unsere Jugend, die einmal unsere Gesellschaft vertreten sollen. Ganz zu schweigen von einer muslimischen Jugend, die laut und deutlich sagt, was sie von Ihresgleichen hält. Also gehen Sie in sich und belästigen Sie uns nicht mehr mit Ihrem unsinnigen Geschwätz.

    ——-

    So, würde ich, wenn ich was zu sagen hätte, argumentieren, und es gäbe noch vieles mehr, z.B. das nichts so lächerlich wirkt, wie ein alternder Schwuler, der sich immer noch nicht zu seiner Sexualität bekannt hat, außer mit vollmundigen Worten.

  6. #6 von Jim Panse am 19/05/2012 - 11:37

    Nur mal nebenbei: Es freut mich sehr, dass sich Umvolker Beck zu früh über die »Abschaltung« von PI gefreut hat – die Zugriffszahlen haben sich wieder auf dem NIveau vor den ddos-Attacken stabilisiert. Hehe! Und nochmals vielen Dank für das nette Asyl bei Quotenqueen!
    Wenn Kristina Schröder von den Grünen und der taz so aggressiv gedisst wird, muss das heißen, dass sie etwas richtig gemacht hat. Ich finde, das sollte man ihr auch ruhig mal sagen, so als Motivation: poststelle@bmfsfj.bund.de

  7. #7 von luxlimbus am 19/05/2012 - 13:04

    Beck’s Schändung

    Unfähig zu Gewissen und Selbstkritik, wie er Widerlegtes behauptet, dies in einem ungefragt, neu, zweckerkorenem Sinnzusammenhang als “doch richtig” präsentiert, um dessen absehbare Nichtakzeptanz auch noch als Versagen zu brandmarken.
    Äußerlich die edle Fahne des gemeinsamen Diskurses schwenkend, inhaltlich diesen hintertreibend.

    Mit Sicherheit wird Becks “Argumentation” den Applaus vieler einschlägiger Geister finden.
    Jedoch wer Solcherlei als legitim betrachtet, hat sich von nichts weniger als der europäischen Aufklärung verabschiedet. Der spekuliert bereits mit der Macht als Argument – nicht mehr umgekehrt. Der bedient sich eines Totalitarismus, der in seiner schillerndsten Ausprägung, sich anschickt Europa zu unterwerfen. Beiden gleich – der um jeden Preis, einzig auf sein Ziel versessene, Ungeist.

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