Ein Hotel, Büros, Versicherungen: Ein Doppelmord in Köln Braunsfeld lässt schockierte Bürger, wie so oft in solchen Fällen fragen: Warum? Der zweite Teil der Frage: “Und das vor Weihnachten” ist schneller beantwortet. Der Täter stammt aus einem Kulturkreis, in dem Weihnachten ohne Bedeutung ist. Und in dem Konfliktlösung mit Waffengewalt nicht geächtet ist, wie bei uns. Einer jungen Frau und ihrem Arbeitskollegen wurde es zum Verhängnis, dass diese Tatsache auch bei deutschen Behörden aufgrund interkultureller Sensibilität – anstelle von Kompetenz – nicht berücksichtigt werden darf.
Der Kölner Stadtanzeiger berichtet:
Die Litauerin Laura V. (29) und der Deutsch-Chilene Andres O. (34) sind am Montagabend gegen 19 Uhr auf ihrem Nachhauseweg erschossen worden – vor dem Gebäude der Ergo-Versicherung an der Scheidtweiler Straße, knapp 200 Meter von ihrer Firma entfernt.
Die Polizei vermutet ein Eifersuchtsdrama, sie fahndet nach dem gebürtigen Türken Mustafa Tilki. Der 41-jährige Familienvater hatte ein jahrelanges außereheliches Verhältnis zu Laura V. Die kürzlich erfolgte Trennung soll Tilki allerdings nicht verkraftet haben, seitdem stellte er Laura V. nach. Aus Angst vor seinen Gewaltausbrüchen hatte die 29-Jährige ihren Kollegen Andres O. gebeten, sie abends auf dem Weg zu Hause zu begleiten. Vor der Tür soll Tilki sich mit den beiden noch ein kurzes Wortgefecht geliefert haben, dann feuerte er insgesamt mindestens vier Kugeln auf seine Opfer ab. Anschließend rannte der Schütze in Richtung Melatengürtel davon. Er stieg in den schwarzen Seat Ibiza einer Autoverleihfirma und flüchtete. Laura V. starb noch am Tatort im Rettungswagen, Andres O. erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.(…)
Die tödlichen Schüsse bilden das Ende einer gescheiterten Liebesbeziehung, die zuletzt nur noch aus Gewalt bestand. Am 12. November soll Tilki die 29-Jährigen mit einem Stock geschlagen haben. Am vorigen Donnerstag erschien Laura V. auf einer Polizeiwache, sie bat um Rat wegen der gewalttätigen Übergriffe ihres Ex-Freundes. Auch den Vorfall mit dem Stock brachte sie zur Sprache. Ein Beamter schrieb eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Er empfahl Laura V. „dringend“, beim Amtsgericht eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz zu erwirken, berichtete Polizeisprecherin Göbel. Diesem Rat sei die 29-Jährige auch rasch nachgekommen. Daraufhin durfte Tilki sich ihr unter Androhung einer Geldstrafe nicht mehr nähern. „Ihrer eigenen Einschätzung nach schloss sie eine weitere Eskalation der Gewalt durch den Verdächtigen aus“, sagte Göbel.
Ein schwerer Irrtum. Denn schon wenige Stunden nach dem Besuch auf der Polizeiwache soll Mustafa Tilki Laura V. und deren Kollegen Andres O. zum ersten Mal vor der Sportfirma in Braunsfeld abgefangen haben. Als er handgreiflich wurde, rief O. die Polizei. „Die Beamten führten eine Gefährderansprache durch, erteilten dem 41-Jährigen einen Platzverweis und fertigten eine weitere Anzeige“, schilderte Göbel. Am Montagabend lauerte Tilki den beiden nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft erneut auf. Diesmal zückte er eine Waffe und schoss. Für diese Woche hatte Tilki bei der Polizei einen Termin zur Vernehmung wegen der gewalttätigen Übergriffe.
Es ist wohl wahr, dass es sich nicht um einen klassischen “Ehrenmord” handelt, und auch ob der Türke, der die Beziehung lange Zeit ehebrecherisch als verheirateter Mann mit Kindern unterhielt, ein besonders gläubiger Moslem ist, kann bezweifelt werden. Eifersucht gibt es in den meisten Kulturen, dass sie in tötlicher Gewalt endet ist aber bei islamisch sozialisierten Männern überdurchschnittlich häufig der Fall. Die grundsätzliche Neigung, Konflikte mit Gewalt zu lösen, dazu dass sehr wohl durch den Koran festgeschriebene Verfügungsrecht des Mannes über Frau und Kinder spielen eine Rolle.
Der Fall zeigt auch: Unser Rechtssystem, das darauf ausgelegt ist, den Bürger vor staatlichen Übergriffen zu schützen, dabei aber voraussetzt, dass der Bürger im Grundsatz die Spielregeln unserer Zivilisation akzeptiert, ist nur bedingt geeignet, Menschen vor Tätern zu schützen, die diese kulturellen Grundvoraussetzungen nicht mitbringen.
Alle, die seit Jahren bemüht sind, jede Diskussion über diese Problematik zu unterbinden, die uns hindern wollen, eine ehrliche Antwort auf das große “Warum?” hinter all diesen Taten zu finden, tragen Mitschuld an diesem und vielen anderen Verbrechen.


#1 von Karikaturenclown am 02/12/2010 - 13:43
Klugscheiß: tödlich
#2 von Frans H. am 02/12/2010 - 22:09
Na, die Kölner kümmern sich schom um Probleme. Gut, der Doppelmord ist durchgerutscht, kann ja passieren. Aber sonst, sonst sind sie total wachsam, zB wenn irgendwo wer Spielzeugmesser und Schweizer “Sackmesser” verkauft. Wohlmöglich wird noch wer zum Taliban, der das versehentlich sieht, wenn er zwischen Sexshop, Frittenbude und Spielhölle spazieren geht: http://jagdwaffennetzwerk.blogspot.com/2010/11/waffenhandler-raus-auseinandersetzung.html
Redaktion: Darüber hatten wir auch schon berichtet: http://quotenqueen.wordpress.com/2010/11/30/das-ist-das-ende-der-sudstadt/
#3 von John Waaesil am 22/02/2011 - 02:04
Please: not all crimes are foreigners (of course), but all such crimes of this- and related heinous and similarly culturally-incongruent nature ARE associated with muslims. Are we not entitled to protect and preserve the civilization we’ve created, or must we collectively self-flagulate for the UNRELATED sins of yesteryear? Deutschland schaefft sich ab? –Na DUH!! So lange her eigentlich.